CH348656A - Verfahren zur Herstellung von Instrumentenbestandteilen, insbesondere Uhrbestandteilen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Instrumentenbestandteilen, insbesondere Uhrbestandteilen

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CH348656A
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Verfahren   zur Herstellung von    Instrumentenbestandteilen,   insbesondere    Uhrbestandteilen   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Instrumentenbestandteilen, insbesondere Uhrbestandteilen. 



  Die Herstellung von Instrumentenbestandteilen erfolgte bisher durch Stanzen oder Pressen, wobei die erzeugten Produkte einer kostspieligen    und   komplizierten    Nachbehandlung   unterzogen werden mussten. Insbesondere musste die    Oberfläche,   beispielsweise durch Polieren oder Gravieren, behandelt werden. 



  Ein Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein    Verfahren   zur Herstellung von Teilen der genannten Art zu schaffen, welches relativ schnell durchgeführt werden kann und keiner oder höchstens einer geringfügigen Nachbehandlung der hergestellten Teile    bedarf.   Das Verfahren gemäss der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Negativform des herzustellenden Teiles aus plastischem Material gebildet wird, deren    Oberfläche   mindestens teilweise mit einer leitenden Schicht versehen und anschliessend auf galvanischem Wege eine Metallschicht aufgebracht wird, worauf das plastische Material entfernt wird. 



  Bei dem Verfahren wird zunächst ein Negativabdruck des herzustellenden Gegenstandes hergestellt. Dieser Negativabdruck wird in ein plastisches, leicht formbares    Matrizenmaterial   eingeprägt. Als    Matrizen-      material   kann beispielsweise Zelluloid, Wachs, Polystyrol oder Kautschuk verwendet werden. Nun wird die Oberfläche des Negativs in bekannter Weise mit einem leitenden Überzug versehen. Hierzu wird beispielsweise eine Metallschicht aufgedampft oder    Gra-      phitpulver   aufgestreut.

   Nun wird metallisches Material galvanisch auf die leitende    Oberfläche   der Negativform    aufgalvanisiert.   Hierzu wird in bekannter Weise die Negativform in ein galvanisches Bad    als   eine Elektrode eingelegt, während die andere Elektrode durch einen Metallkörper aus dem    aufzugalva-      nisierenden   Material gebildet wird. An die beiden Elektroden wird eine Gleichspannung angelegt, wobei die Negativform die Kathode darstellt. Nachdem die    aufgalvanisierte   Schicht die erforderliche    Stärke   erhalten hat, wird die Negativform mit der    aufgalvanisierten   Schicht aus dem Bad entfernt und der Negativkörper abgetrennt.

   Da der Negativkörper aus plastischem Material besteht, ist die Abtrennung ohne Beschädigung des hergestellten Instrumentenbestandteiles möglich. Gegebenenfalls kann das den Negativkörper bildende Material durch    Lösen   auf chemischem Wege oder    Erwärmen   abgetrennt bzw. entfernt werden. 



  Das plastische Material kann gegebenenfalls erneut verwendet werden. 



  Das    beschriebene   Verfahren eignet sich insbesondere zur Herstellung von Zifferblättern, wobei das Zifferblatt praktisch keiner Nachbehandlung bedarf, da nach dem beschriebenen Verfahren selbst spiegelglatte Flächen hergestellt werden können. Es ist im übrigen zu ersehen, dass bei der Herstellung keinerlei Materialverlust auftritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung von Instrumentenbestandteilen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Negativform des herzustellenden Teiles aus plastischem Material gebildet wird, deren Oberfläche mindestens teilweise mit einer leitenden Schicht versehen und anschliessend auf galvanischem Wege eine Metallschicht aufgebracht wird, worauf das plastische Material entfernt wird. II. Anwendung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, zur Herstellung von Uhrzifferblättern. <Desc/Clms Page number 2> UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das plastische Material auf chemischem Wege entfernt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das plastische Material unter Wärmeeinwirkung entfernt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das plastische Material auf mechanischem Wege entfernt wird.
CH348656D 1958-11-21 1958-11-21 Verfahren zur Herstellung von Instrumentenbestandteilen, insbesondere Uhrbestandteilen CH348656A (de)

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