CH348653A - Uhr mit Selbstaufzug - Google Patents

Uhr mit Selbstaufzug

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CH348653A
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Ebauches Sa
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B5/00Automatic winding up
    • G04B5/02Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cage And Drive Apparatuses For Elevators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Uhr      mit   Selbstaufzug Die vorliegende Erfindung betrifft eine Uhr mit Selbstaufzug, bei der ein    Wechslergetriebe   zwischen der Aufzugsmasse und dem    Federhaussperrad      angeordnet   ist, welches    Wechslergetriebe   aus zwei stets miteinander in Eingriff stehenden    Ritzeln   besteht, die ohne Wippe in Schlitzen des Gestells beweglich gelagert sind, von denen das erste    Ritzel   in ständigem    Eingriff   mit einem von der Aufzugsmasse angetriebenen    Ritzel   steht. 



  Solche Uhren sind bekannt, haben sich aber    nie   als funktionsfähig erwiesen. Schon rein theoretisch betrachtet, kann unter der    Voraussetzung,   dass die beiden    Ritzel   des    Wechslergetriebes   vollständig frei sind, aus der Drehung des    Aufzugsritzels   nichts anderes entstehen als eine weitere Drehung der anderen    Ritzel.   Diese Tatsache    ändert   sich nur, wenn äussere Einflüsse auf die    Ritzel   des    Wechslergetriebes   einwirken, zum Beispiel wenn diese in horizontaler Lage sind und durch ihre eigene Schwere eine gewisse Reibung auf ihrer Unterlage erzeugen.

   Durch diese Reibung entsteht eine zweite    entgegengesetzte   Kraft und erst aus dieser wird eine resultierende Kraft erzeugt, die eine Lageveränderung der    Ritzel,   also eine Kraftübertragung ermöglicht. Diese Kraft ist nicht konstant und manchmal gar nicht vorhanden (vertikale Lage der    Ritzel).   Versuche haben gezeigt, dass eine solche Vorrichtung nur unter den oben geschilderten besonderen Umständen    funktioniert,   so dass diese Vorrichtung nur in    horizontaler   Lage und auch da nicht immer funktioniert, aber überhaupt nie, wenn die    Ritzel   des    Wechslergetriebes   in vertikaler Lage der Schwerkraft unterliegen. 



  Zweck der Erfindung ist, diesen    Nachteil   zu beheben. Erfindungsgemäss ist das zweite    Ritzel   des    Wechslergetriebes   durch ein Bremselement abgebremst und steht somit für den    Anfang   der Kraftüber-    tragung   still, so dass das erste    Ritzel   des Wechslergetriebes zwischen dem zweiten    Ritzel   des    Wechsler-      getriebes   und dem    Ritzel   der    Aufzugsmasse   ein genügend grosses    Kräftepotential   entstehen lässt, dessen resultierende Kraft je nach dem Drehsinn der Aufzugsmasse in der für die Kraftübertragung nützlichen Richtung auf das erste    Ritzel   des    Wechslergetriebes   einwirkt,

   so dass es unbeeinflussbar von äusseren Einflüssen eine sichere Übertragung gewährleistet. 



  Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform und eine Variante des Erfindungsgegenstandes. 



     Fig.   1 ist eine Draufsicht dieser Ausführungsform.    Fi,2   ist in grösserem Massstab ein Schnitt gemäss der Linie    11-1I   in    Fig.   1. 



     Fig.   3 ist ein entsprechender Schnitt eines Details der Variante.    Fig.   4 und 5 sind schematische Darstellungen zur Erläuterung der Kraftübertragung. 



  In    derZeichnung   ist die Aufzugsmasse mit 1 bezeichnet. Diese    Masse   1 ist    in   bekannter Weise auf    einem   am Gestell 7 des Uhrwerks befestigten    Bolzen   2    drehbar   gelagert. Ein mit der Aufzugsmasse 1 fest verbundenes    Ritzel   3 steht in ständigem Eingriff mit einem ersten    Ritzel   4, dessen Welle 5 durch    Schlitze   6 des    Uhrwerkgestells   7 hindurchgeht. Das    Ritzel   4 kann sich daher verschieben und zwei    Extremlagen   einnehmen.

   In der einen Lage    (Fig.   5) ist das    Ritzel   4 in Eingriff mit einem    Aufzugsrad   8,    während   in der anderen Lage    (Fig.   4) das    Ritzel   4 ausser    Eingriff   mit dem genannten    Aufzugsrad   8 steht. In die Verzahnung des    Aufzugsrades   8 greift eine durch eine Feder 10 belastete Sperrklinke 9 ein.

   Ein mit dem Rad 8 fest verbundenes    Ritzel   11 kämmt mit einem    übertra-      gungsrad   12, dessen    Ritzel   13 in nicht    dargestellter   Weise das    Federhaussperrad   antreibt. 

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 Anderseits ist das    Ritzel   4 in ständigem    Eingriff   mit einem    Ritzel   14, dessen Welle 15 durch    Schlitze   16 des    Uhrwerkgestells   7 hindurchgeht.

   Das    Ritzel   14 kann sich daher auch verschieben und zwei Extremlagen einnehmen, nämlich diejenige der    Fig.4,   wo es mit dem    Aufzugsrad   8 in    Eingriff   und diejenige der    Fig.   5, wo es mit dem Rad 8 ausser Eingriff steht. Die beiden    Ritzel   4 und 14 bilden somit ein zwischen    Aufzugsmasse   und    Federhaussperrad   angeordnetes    Wechslergetriebe,   welches je nach dem Drehsinn der    Aufzugsmasse   1 die eine oder die andere der genannten    Extremlagen   einnehmen kann. 



  Auf die Zahnspitzen des zweiten    Ritzels   14 des    Wechslergetriebes      stützt   sich ein Bremselement in    Form   einer schwachen Blattfeder 17 ab, die am Gestell 7    mittels   eines Klotzes 19 festgehalten ist. Die Feder 17 liegt    tangential   am Kopfkreis des    Ritzels   14 an, so dass sie der Drehung in der jeweiligen Richtung dieses    Ritzels   entgegengesetzt, also bremsend wirkt. 



  In der in    Fig.   3 dargestellten Variante ist das Bremselement anstatt durch eine Blattfeder 17 durch eine dünne Tellerfeder 18 gebildet, die zwischen dem Gestell 7    und   dem zweiten    Ritzel   14 des Wechslergetriebes liegt. 



  Die Arbeitsweise des beschriebenen Mechanismus ist die folgende: Wenn sich die    Aufzugsmasse   1 in der Richtung des Pfeiles A    (Fig.   5) dreht, so treibt ihr    Ritzel   3 das erste    Ritzel   4 in der Richtung des Pfeiles B, so dass sich das    Ritzel   4 im Schlitz 6 verschiebt, bis es an das untere Ende dieses    Schlitzes   anstösst. Während dieser Phase macht das    Ritzel   4 eine leichte    Abroll-      bewegung   auf dem zweiten    Ritzel   14, welches momentan durch die Feder 17 bzw. 18 abgebremst wird.

   Von jetzt an dreht sich das    Ritzel   4 nur noch um seine eigene Achse und teilt dem    Ritzel   14 eine Schiebebewegung mit, bis dieses    Ritzel   14 die in    Fig.   5 dargestellte    Extremlage   einnimmt. Wenn das    Ritzel   14 am oberen Ende    (Fig.   5) der Schlitze 16 angelangt ist, so wird jede weitere Bewegung der    Aufzugsmasse   auf das    Federhaussperrad   übertragen, und zwar über das    Aufzugsrad   8, das in der Richtung des Pfeiles C angetrieben wird. 



  Wird nun die Aufzugsmasse 1 in der Richtung des Pfeiles D    (Fig.4)   gedreht, so treibt ihr    Ritzel   3 das erste    Ritzel   4 in der Richtung des    Pfeiles   E, so dass sich das    Ritzel   4 im Schlitz 6 aus der Lage der    Fig.   5 heraus bewegt, bis es an das obere Ende dieses    Schlitzes   6    anstösst      (Fig.4).   Während dieser Phase rollt das    Ritzel   4 auf dem    Ritzel   14 ab.

   Von jetzt an dreht sich das    Ritzel   4 nur noch um seine eigene Achse und erteilt dem    Ritzel   14 eine Schiebebewegung, so dass das    Ritzel   14 von der Lage der    Fig.   5 in die in    Fig.   4 gezeigte Lage übergeht. Jede weitere Drehung der    Aufzugsmasse   1 wird nun auf das Federhaussperrad übertragen, und zwar über das    zweite      Ritzel   14, das sich in der Richtung des Pfeiles F dreht, und das    Aufzugsrad   8, welches sich wie im ersten Fall in der Richtung des Pfeiles C dreht. 



  Da die Bewegung der beiden    Ritzel   4 und 14 nacheinander erfolgt, nämlich zuerst Schiebe- und Drehbewegung des    Ritzels   4 bis zum Anschlag am Ende der Schlitze 6, nachher Schiebebewegung des    Ritzels   14 bis zum Anschlag am Ende der Schlitze 16, so sind die Längen der Schlitze 6 und 16 nur halb so lang wie beim bekannten Mechanismus, bei welchem die beiden    Ritzel   auf einer Wippe gelagert sind. 



  Der ganze Vorgang kommt nur mit Sicherheit zustande, wenn auf dem zweiten    Ritzel   14 ein geeignetes Bremselement eine gewisse Reibung erzeugt, so dass bei einer Bewegung der Aufzugsmasse 1 das    Ritzel   4 eine Kraftübertragung mit Sicherheit einleiten kann.

   Mit anderen Worten lässt das erste    Ritzel   4 des    Wechslergetriebes   zwischen dem zweiten    Ritzel   14 des    Wechslergetriebes   und dem    Ritzel   der Aufzugsmasse 1 ein genügend grosses Kräftepotential entstehen, dessen resultierende Kraft je nach dem Drehsinn der    Aufzugsmasse   in der für die    Kraftübertra      gung   nützlichen Richtung auf das erste    Ritzel   4 des    Wechslergetriebes   einwirkt, so dass es    unbeeinflussbar      äuseren   Einflüssen wie Schwerkraft und Öl eine sichere Übertragung gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Uhr mit Selbstaufzug, bei der ein Wechslergetriebe zwischen der Aufzugsmasse und dem Federhaussperr- rad angeordnet ist, welches Wechslergetriebe aus zwei stets miteinander in Eingriff stehenden Ritzeln besteht, die ohne Wippe in Schlitzen des Gestells beweglich gelagert sind, von denen das erste Ritzel in ständigem Eingriff mit einem von der Aufzugs- masse angetriebenen Ritzel steht, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Ritzel des genannten Wechs- lergetriebes durch ein Bremselement abgebremst ist und somit für den Anfang der Kraftübertragung stillsteht,
    so dass das erste Ritzel des Wechslergetriebes zwischen dem zweiten Ritzel des Wechslergetriebes und dem Ritzel der Aufzugsmasse ein genügend grosses Kräftepotential entstehen lässt, dessen resultierende Kraft je nach dem Drehsinn der Aufzugsmasse in der für die Kraftübertragung nützlichen Richtung auf das erste Ritzel des Wechslergetriebes einwirkt, so dass es unbeeinflussbar von äusseren Einflüssen eine sichere Übertragung gewährleistet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Zahnspitzen des zweiten Ritzels (14) des Wechslergetriebes tangential zum Kopfkreis des Ritzels eine Blattfeder (17) bremsend anliegt, die einer Drehung in der jeweiligen Richtung entgegengesetzt wirkt. 2. Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremselement aus einer Tellerfeder (18) besteht, die zwischen dem Gestell (7) und dem zweiten Ritzel (14) des Wechslergetriebes angeordnet ist. <Desc/Clms Page number 3> 3.
    Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragung zuerst über das erste Ritzel (4) des Wechslergetriebes erfolgt, welches Ritzel erst nach richtiger Position das zweite Ritzel (14) des Wechslergetriebes in die Übertragungsstellung bringt. 4. Uhr nach den Unteransprüchen 1 und 3. 5. Uhr nach den Unteransprüchen 2 und 3.
CH348653D 1957-12-28 1957-12-28 Uhr mit Selbstaufzug CH348653A (de)

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