CH348447A - Fernsteuerempfänger für tonfrequente Netzüberlagerungs-Zentralfernsteueranlagen - Google Patents

Fernsteuerempfänger für tonfrequente Netzüberlagerungs-Zentralfernsteueranlagen

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CH348447A
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Huerlimann Hans
Ettlin Kurt
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Landis & Gyr Ag
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Description


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    Fernsteuerempfänger   für tonfrequente    Netzüberlagerungs-Zentralfernsteueranlagen      Zentralfernsteueranlagen,   auch    Rundsteueranla-      gen   genannt, dienen bekanntlich dazu, von einer Kommandostelle aus über das elektrische    Energie-      verteilnetz   Schaltbefehle an alle Verbraucherstellen des Netzes senden zu können, sei es zur Tarifumsteuerung von Zählern, sei es zur Ein- und Ausschaltung von Verbrauchern, z. B. Boilern, Öfen, Strassenbeleuchtung usw., oder zur Steuerung von Schaltern. 



  In bekannter Weise werden hierzu an der Kommandostelle von einem Sender tonfrequente Impulse auf das Netz gegeben, und die zu steuernden Stellen weisen Empfänger auf, welche auf vorbestimmte Kommandos ansprechen und die vorgesehene Schaltfunktion durchführen. Unter den verschiedenen bekannten    Zentralfernsteuersystemen   beruhen die gebräuchlichsten auf dem    Zeitintervallverfahren.   Bei diesem werden einem Startimpuls auf der Zeitachse eine Folge von Befehlsimpulsen zugeordnet. Diese werden im allgemeinen erzeugt durch einen Synchronwähler als Geber, welcher in bekannter Weise über eine    Tonfrequenzsendeanlage   auf das zu steuernde    Energieübertragungsnetz   arbeitet.

   Die Empfänger besitzen im allgemeinen mit der Netzfrequenz synchron laufende    Wähler,   deren Wahlkontakte kongruent den Kontakten des Synchrongebers zugeordnet sind. 



  Zum besseren Verständnis der im nachfolgenden beschriebenen Erfindung sei vorerst ein Beispiel einer bekannten Empfangseinrichtung mit Hilfe der    Fig.   1 und 2 kurz erläutert. Hierzu denke man sich vorerst in der    Fig.   2 das Relais K, den Hebel H mit seinen Elementen und die Achse a mit ihren Elementen weggelassen. Ferner denke man sich vorerst die Kontakte v und ei weggelassen, so dass eine durchgehende Verbindung vom Kontakt r zum Wählerarm w bestehe. Die auf dem Netz Z bei der Empfangseinrichtung eintreffenden Steuerimpulse werden vorerst durch einen für die Steuerfrequenz selektiven Eingangskreis E verarbeitet. Dieser Eingangskreis E kann.ein einfacher, passiver Schwingkreis sein; er kann aber auch zu einem Verstärker ausgebildet sein, z. B. mit Hilfe einer Glimmtriode G, wie in der    Fig.   3 dargestellt.

   Dieser Eingangskreis arbeitet im allgemeinen auf ein Impulsrelais R, das den    Arbeitsstrompfad   für das Schaltrelais KP mit Hilfe seines Kontaktes r im Rhythmus der eintreffenden Steuerimpulse schliesst. Durch einen Synchronwähler W, angetrieben durch einen Synchronmotor    Sy,   wobei der Anlauf mit Hilfe eines Nockens N und dessen    Selbsthaltekontakt   n bewerkstelligt wird, werden mittels des Wählerarmes w die Segmente SE den Impulsen synchron zugeordnet. Trifft z. B. auf der Stellung 3E des Wählerarmes w ein Befehlsimpuls ein und erregt die entsprechende Spule des Kipprelais KP, so wird durch diese der Schalter kp betätigt.

   Der Kontakt r wird im Beispiel der    Fig.   2 durch ein Relais R bedient, das in Serie mit einem Kondensator C geschaltet ist, wobei R und C in bekannter Weise einen für die Tonfrequenz selektiven    Serieresonanzkreis   bilden. 



  Die    Fig.   1 zeigt ein Beispiel eines gebräuchlichen    Impulsdiagrammes.   Der Startimpuls so bringt in beschriebener Weise den Synchronwähler W für einen Umlauf in Gang. Es folgen dann einige Einzelkommandos, z. B.    a.,      b.,      co,      do   . . . , welche im allgemeinen für Kombinationen verwertet werden, dann folgen sogenannte Doppelkommandos 1, 2, 3, . . ., bei denen die Impulse paarweise zu einem Ein- bzw.    Aus-Kommando   zusammengefasst sind, z. B. (1 E, l A), (2E, 2A), (3E, 3A), ... 



  Es ist bekannt, dass im Zuge solcher Kommandoimpulsfolgen auch nicht gewollte Störimpulse auftreten können. Diese können von längerer Dauer 

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 sein, sogenannte Dauerimpulse, hervorgerufen z. B. durch Gleichrichter, Kranmotoren usw. Häufiger sind kurzzeitige    Störspickel,   hervorgerufen durch Stösse der Schaltvorgänge der Netze. Die    Fernsteuer-Emp-      fangsgeräte      normaler   Bauart sind zwar gegen solche Störungen schon gut geschützt. Trotzdem bleiben    grundsätzlich   Störbeeinflussungen in- einem gewissen Masse bestehen. Es ist deshalb schon verschiedentlich vorgeschlagen worden, die tonfrequenten Befehlsimpulse in den Empfangsgeräten einer Verzögerung zu unterwerfen, bevor sie die gewünschten Schaltoperationen durchführen können.

   Das insbesondere zum Schutz gegen kurzzeitige Störimpulse. Es ist zu diesem Zwecke z. B. schon vorgeschlagen worden, das Impulsrelais R selber mit einer Verzögerung zu versehen. Es ist ferner bekannt,    in   den Zug des Strompfades vom    Impulsrelaiskontakt   r zum Wähler W einen    Seriekontakt   zu legen, welch letzterer entweder mit einem speziellen Verzögerungsrelais oder mit einer mechanischen Verzögerungsvorrichtung betätigt wird. Im Prinzip arbeitet der Verzögerungskontakt wie folgt: Die    Fig.   4 zeigt einen Ausschnitt der    Fig.   1 für das Doppelkommando 3. Der Impuls 3E habe die Länge J mit dem anschliessenden    Impuls-Zwi-      schenintervall      J",   dem sich wieder das Kommandointervall 3A anschliesst.

   Der    Verzögerungskontakt   v wird nun durch Vorrichtungen genannter Art .erst geschlossen, wenn der Impuls, beginnend mit der Zeit    t,   eine vorgeschriebene Länge, z. B. bei    t,;   erreicht hat. Nur wenn die Impulse diese Länge erreichen, ist der Arbeitspfad zu den Schaltrelais für die Befehlsimpulse frei. Es sind Konstruktionen bekanntgeworden, bei denen der Verzögerungskontakt v etwa mit Hilfe eines    Fliehkraftreglers   betätigt wird. Ebenfalls ist eine Lösung bekannt, bei der mit Hilfe eines Kupplungsmagneten ein Zahnrad mit einem auf der    Synchronwählerachse   sitzenden weiteren Zahnrad zum Eingriff gebracht wird. Erreicht die Eingriffsdauer der beiden Zahnräder eine gewisse vorgeschriebene Zeit, so schliesst das erstere der Zahnräder den Verzögerungskontakt v.

   Die bekannten elektrischen und mechanischen Verzögerungseinrichtungen weisen indessen praktisch schwer ins Gewicht fallende konstruktive Nachteile bezüglich Betriebssicherheit und Toleranzhaltung auf. 



  Die vorliegende    Erfindung   befasst sich deshalb mit einem    Fernsteuerempfänger   für tonfrequente    Netzüberlagerungs-Zentralfernsteueranlagen,   der nach dem    Synchronwählerprinzip   arbeitet, bei dem über einen für die Steuerfrequenz selektiven Eingangskreis und über ein diesem zugeordnetes Impulsrelais mittels eines Synchronwählers einem Startimpuls zeitlich zugeordnete Befehlsimpulse durch mindestens ein Schaltrelais verarbeitet werden, wobei in Serie mit dem    Impulsrelaiskontakt   und dem Schaltrelais ein Verzögerungskontakt gelegt ist, welch letzterer mit Hilfe einer durch einen Kupplungsmagneten betätigten mechanischen Verzögerungseinrichtung erst dann geschlossen wird,

   wenn die    Tonfrequenz-Steuer-      impulse   eine    bestimmte,   vorgeschriebene Länge über- schreiten und welcher Empfänger dadurch gekennzeichnet ist, dass die mechanische Verzögerungseinrichtung eine Kombination von mit der Synchronwählerachse mitlaufenden Führungsnocken und mindestens ein    Abtastelement   aufweist, welches mittels mindestens eines Kopplungshebels entgegen einer    Rückstellfeder   beim Anziehen des Kupplungsmagneten in den Wirkbereich der Gleitbahnen der Führungsnocken gebracht wird. 



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die    Fig.   2. Die Kombination der    Führungsnocken   besteht aus einer    Impulsnocke   P mit der    Impulslängengleit-      bahn   p und aus einer    Verzögerungsnocke   S mit der Verzögerungsbahn s. Das    Abtastelement   besitzt einen Impulstaster B, welcher die Betätigung der Verzögerungseinrichtung mittels der    Impulslängengleitbahn   p auf die vorgeschriebenen Impulsintervalle begrenzt.

   Das    Abtastelement   besitzt weiter einen Verzögerungstaster V, welcher entgegen der Feder    F1   mittels der Verzögerungsbahn s nach einer bestimmten, vorgeschriebenen Wirkungszeit des    Kupplungsmagneten   K und des Kupplungshebels H den Verzögerungskontakt v schliesst. Durch das Schliessen des Verzögerungskontaktes v ist der Arbeitsweg für die Steuerimpulse vom Kontakt r bis zum Synchronwähler    W   freigegeben. Je nach der Wahl des    I7bersetzungs-      verhältnisses   ü, welches die    Nockenachse   a mit der    Synchronwählerachse      dauernd   fest verbindet, können die    Teilungen   der Gleitbahnen der Führungsnocken für mehrere Impulsintervalle ausgelegt werden. 



  Zum besseren Verständnis der Funktion des Beispieles gemäss der    Fig.   2 zeigt die    Fig.   6 eine zugehörige schematische Darstellung. Vom    überlagerungs-      netz   Z ausgehend zeigt die    Fig.   6 links den Arbeitspfad der Steuerimpulse über den Eingangskreis R, C, den    Impulsrelaiskontakt      r,   den    Verzögerungskontakt   v zum Synchronwähler mit einem angedeuteten Schaltrelais KP. Die    Nockenscheiben   der Achse    a   sind auf der rechten Seite der Figur dargestellt. In der Mitte der    Fig.   6 sind schraffiert die Abwicklungen dieser    Nockenscheiben   dargestellt.

   Die mit dem um die Achse A drehbaren Hebel H zusammen arbeitenden    Abtastbolzen   sind symbolisch um 90  in die Zeichenebene gedreht skizziert. Die Linie I zeigt den Ablauf eines Impulses J entsprechend der anhand der    Fig.   4 gemachten Erläuterungen. Die schraffierten    Nockenteilungen   entsprechen dieser einfachen Impuls-Intervallteilung. Das Funktionieren der Einrichtung veranschaulicht sich unmittelbar, wenn man sich vorstellt, dass sich die    Nockenabwicklungen   P und S auf den Linien 11 bzw. 111 nach links bewegen. Beim Erregen des Kupplungsmagneten K gleitet der Taster B auf der Bahn p. In der Nute der    Nocke   P kann somit auch der Taster V' in den Bereich der Gleitbahn s der    Führungsnocke   S gelangen.

   Entsprechend der Steigung der Bahn s wird sodann entgegen der Feder    F1   der Bolzen V nach links mitgenommen und schliesst nach einer bestimmten Zeit den Verzögerungskontakt v. Am Ende des Befehlsimpulses J wird der Kupplungsmagnet K stromlos und der Hebel 

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    Il   schwenkt mit Hilfe der Feder F im Uhrzeigersinn wieder in die Ausgangslage zurück. 



  Die in den    Fig.   2 und 6 zum Kontakt u gehörigen Nocken und    Abtastelemente   werden für die Erläuterungen vorerst nicht benötigt. 



  Die    Fig.   7 zeigt eine sinngemässe Ausführung des soeben beschriebenen Beispiels. Hier sind der Impulstaster und der Verzögerungstaster zu einer um die Achse A drehbaren Einheit BV ausgebildet. Diese Einheit weist eine Blattfeder    F1   auf, welche auf der    Impulskontaktbahn   p gleitet, bis sie am Ende der Nut n in axialer Richtung auf die    Verzögerungsnocke   S gedrückt wird, um nach einer bestimmten vorgeschriebenen Zeit in deren Nute s einzufallen, womit der Kupplungsmagnet K entgegen der Feder F über den Kupplungshebel H, die Achse A und den Hilfshebel    H1   den Verzögerungskontakt v schliessen kann.

   Mit    Sy   ist der Synchronmotor dargestellt, welcher vermittels der    übersetzungen      iil,      ii,   die Achse a antreibt, auf welcher die Führungsnocken P und S befestigt sind. Die Einfügung der Einrichtung in ein allgemeines Empfängerschema im Sinne der    Fig.   2 und die entsprechenden Funktionen sind gemäss den obigen Ausführungen unmittelbar klar und brauchen nicht mehr näher dargestellt und erläutert zu werden. 



  Die bisher beschriebenen Beispiele befassen sich mit dem Schutz gegen kurze Störimpulse. Wenn also beispielsweise ein Impuls kürzer ist als die Zeit    t,.   minus t,., können die Schaltrelais KP nicht ansprechen. Die Sollänge t" minus    t,   des Impulses J kann aber durch Störeinflüsse auch in unerwünschter Weise verlängert werden. Es ist deshalb von Interesse, den    Fernsteuerempfänger   auch gegen solche verlängerte Impulse bzw. Dauerimpulse zu schützen.

   In diesem Zusammenhang ist es deshalb zweckmässig, wie in den    Fig.2   und 6 dargestellt, die Kombination der Führungsnocken zusätzlich zur    Impulsnocke   P und zur    Verzögerungsnocke   S noch mit einer Dauerimpuls-Sperrnocke T, welche eine    Dauerimpulsbahn   t aufweist, auszurüsten und entsprechend das    Abtast-      element   zu ergänzen durch einen    Dauerimpuls-Sperr-      taster   U. Der Taster U arbeitet dann zweckmässig entgegen einer Feder    FZ   auf einen weiteren Seriekontakt    u,   welcher mit einer Sperrklinke i versehen ist.

   Beim Auslauf auf der    Dau.erimpulsbahn   t über den    Steuerimpulsbereich   hinaus wird der Dauerimpulskontakt    u   geöffnet und in dieser Lage mit Hilfe der Klinke i arretiert, womit die Ausführung von Befehlen bei dem Schaltrelais KP gesperrt ist. Das Funktionieren dieser    Dauerimpulssperrung   ist gemäss der beschriebenen Darstellungsart aus der    Fig.6   unmittelbar verständlich. Bei hinreichendem    Auflauf   des    Tastbolzens      U1   auf der Bahnt wird der Bolzen U entgegen der Feder    F2   nach links geführt, öffnet    schlussendlich   den Kontakt u und    verklinkt   diesen mit der    Klinke   i.

   Hört der Dauerimpuls auf, so wird der Kupplungsmagnet K stromlos, der Hebel H dreht im    Gegenuhrzeigersinn   zurück, der Kontakt u wird ausgeklinkt und die Bereitschaftslage wieder hergestellt. In vereinfachender Weise kann der Verzögerungskontakt v und der Sperrkontakt u zu einem geschlossenen Kontaktpaket v, u im Sinne der    Fig.5   zusammengefasst werden, betätigt durch einen zusammengefassten    Verzögerungssperrtaster   V, U, welcher mit einer zusammengefassten Verzögerungssperrbahn s, t zusammenarbeitet. Es ist aus der    Fig.   6 unmittelbar ersichtlich,    dass   die Bahnen s und t der Darstellungen    III   und IV auf einer gemeinsamen    Führungsnocke   vereinigt werden können. 



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die    Fig.   B. Bei diesem besteht die Kombination der Führungsnocken aus über die    übersetzungen      iil,      ü2   mit dem Synchronwähler    Sy   mitlaufenden Führungsnocken    RPl   und    PT   und aus lose auf einer Hilfsachse a liegenden, aber mittels der Feder    F1,      F2   mit dem    Synchronwähler      ebenfalls   mitlaufenden Führungsnocken    RP2   und S.

   Das    Abtastelement   besteht anderseits aus einem Doppelhebel H, der mit dem einen Arm B U auf der Gleitbahn p, t der    Nocke      PT,   und der mit dem anderen Arm V U auf der Gleitbahn s der    Nocke   S gleitet, sobald der Kupplungsmagnet K den um eine Achse A drehbaren Doppelhebel H über den Hilfshebel    hl,   die Hilfsachse b, den Hilfshebel    h2   und den Hilfshebel    h3   im Gegenuhrzeigersinn einschwenkt.

   Die Führungsnocken werden weiterhin derart verwendet, dass die    Nocke      RPl   Gleitbahn ist für das eine Kontaktstück    k1   des Verzögerungskontaktes    VU   und dass die    Führungsnocke      RP2   Gleitbahn ist für das    Gegenkontaktstück      k2   des Verzögerungskontaktes    vu.   Ist der Kupplungsmagnet K    entregt,   das heisst, der Hebel H im Uhrzeigersinn ausgeschwenkt, so bewegen sich die Kontaktstücke    k1,      k2   parallel entsprechend dem Parallellauf der Führungsnocken    RP,   und    RP,.   Ist indessen das Kupplungsrelais K angezogen, das heisst,

   der Hebel H im    Gegenuhrzeigersinn   .eingeschwenkt, derart, dass er mit seinem    Arm   V U zum    Eingriff   mit der    Nocke   S gelangt, so wird diese gemäss der Ausbildung der Bahn s für eine bestimmte Zeit entgegen der Feder    F1,      F2   angehalten. Damit wird aber auch die fest mit der    Nocke   S verbundene    Nocke      RP2   angehalten. Hierdurch entsteht eine Relativbewegung gegenüber der    Nocke      RPl,   wodurch sich nunmehr die Kontaktstücke    k1,      k2   des Verzögerungskontaktes    vu   gegeneinander bewegen und nach einer bestimmten Zeit schliessen.

   Der Schutz, den die soeben beschriebene Einrichtung gegen kurzzeitige Impulse bietet, ist anhand der bei der    Fig.2   gemachten Erläuterungen klar und braucht an dieser Stelle nicht mehr    näher   erörtert zu werden. 



  Es ist besonders zweckmässig, auch die soeben beschriebene, beispielsweise Ausführung des erfindungsgemässen    Fernsteuerempfängers   mit einer zusätzlichen Vorrichtung zum Schutz gegen Dauerimpulse auszurüsten, wobei der    Seriekontakt      vu   gleichzeitig als Verzögerungskontakt und als Dauerimpuls-Sperrkontakt verwendet wird. Hierzu ist es zweckmässig, im Zuge des    Kraftübertragungsweges   vom Kupplungsmagneten K auf den Hebel H eine    Dauerimpuls-Sperrklinke   i einzufügen.

   Die Gleitbahn 

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 t wird dann derart ausgebildet, dass bei zu langem    Anzug   des Kupplungsmagneten K der Hebel H derart weit im Uhrzeigersinn ausschwenkt, dass die Klinke i entgegen der Feder    f   nach links schnappt und mit Hilfe des Ansatzes o des Hebels    h3   den Hebel H mit seinen Armen B U und V U gegen Einwirkung auf die Führungsnocken so lange sperrt, bis der Kupplungsmagnet K wieder stromlos und womit dann die Bereitschaftslage wieder hergestellt ist. 



  Ausführungsbeispiele der Erfindung, wie in der    Fig.   8 beschrieben, eignen sich besonders zum Aufbau als geschlossene Konstruktionseinheit, die ohne    Eingriff   in die Konstruktion der Normalempfänger jederzeit zusätzlich montiert werden kann. 



     Fernsteuerempfänger   gemäss der vorliegenden    Erfindung   sind insbesondere dann von Interesse, wenn Objekte    gesteuert   werden sollen, bei denen man ganz besonders hohe Anforderungen an die Sicherheit gegen Störeinflüsse stellt, wie z. B. bei der Steuerung von Leistungsschaltern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fernsteuerempfänger für tonfrequente Netzüber- lagerungs-Zentralfernsteueranlagen, der nach dem Synchronwählerprinzip arbeitet, bei dem über einen für die Steuerfrequenz selektiven Eingangskreis und über ein diesem zugeordnetes Impulsrelais mittels eines Synchronwählers einem Startimpuls zeitlich zugeordnete Befehlsimpulse durch mindestens ein Schaltrelais verarbeitet werden, wobei in Serie mit dem Impulsrelaiskontakt und dem Schaltrelais ein Verzögerungskontakt gelegt ist, welch letzterer mit Hilfe einer durch einen Kupplungsmagneten betätigten mechanischen Verzögerungseinrichtung erst dann geschlossen wird,
    wenn die Tonfrequenz-Steuer- impulse eine bestimmte, vorgeschriebene Länge überschreiten, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Verzögerungseinrichtung eine Kombination von mit der Synchronwählerachse mitlaufenden Führungsnocken (PS) und mindestens ein Abtastelement (Al) besitzt, welches mittels mindestens eines Kupplungshebels (H) entgegen einer Rückstellfeder (F) beim Anziehen des Kupplungsmagneten (K) in den Wirkbereich der Gleitbahnen der Führungsnocken gebracht wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Fernsteuerempfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kombination der Führungsnocken aus .einer Impulsnocke (P) mit einer Impulslängengleitbahn (p) und aus einer Verzögerungsnocke (S) mit einer Verzögerungsbahn (s) besteht, und dass das Abtastelement sowohl einen Impulstaster (B) aufweist, welcher die Betätigung der Verzögerungseinrichtung mittels der Impulslängen- gleitbahn (p) auf die vorgeschriebenen Impulsintervalle begrenzt, als auch einen Verzögerungstaster (V), welcher entgegen einer Feder (F1) mittels der Verzögerungsbahn (s) nach einer bestimmten,
    vorgeschriebenen Wirkungszeit des Kupplungsmagneten (K) und des Kupplungshebels (H) den Verzögerungs- kontakt (v) schliesst, womit der Arbeitsweg für die Steuerimpulse zu den Schaltrelais (KP) freigegeben ist. 2. Fernsteuerempfänger nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulstaster und der Verzögerungstaster zu einer um die Achse (A) drehbaren Einheit (B V) gehören, wobei die letztere eine Blattfeder (F1) aufweist, die auf der Impulskontaktbahn (p) gleitet, bis sie am Ende der Nut (n) axial auf die Verzögerungsnocke (S) gedrückt wird und nach einer bestimmten, vorgeschriebenen Zeit in deren Nute (s) einfällt, womit der Kupplungsmagnet (K) über Kupplungshebel (H), Achse (A)
    und Hilfshebel (Hz) den Verzögerungskontakt (v) schliessen kann. 3. Fernsteuerempfänger nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kombination der Führungsnocken zusätzlich zur Impulsnocke (P) und zur Verzögerungsnocke (S) noch eine Dauerimpulssperrnocke (T) mit einer Dauerimpulsbahn (t) aufweist, dass ferner das Abtastelement ergänzt ist durch einen Dauerimpulssperrtaster (U) und dass .ein weiterer Seriekontakt (u) mit einer Sperrklinke (i) vorgesehen sind, derart, dass der Sperrtaster (U) bei Auslauf auf der Dauerimpulsbahn (t)
    über den vorgeschriebenen Steuerimpulssperrbereich hinaus den Sperrseriekontakt (u) öffnet, diesen mittels der Sperrklinke (i) arretiert und damit die Schaltrelais (KP) gegen Betätigung durch lang dauernde Störimpulse schützt. 4. Fernsteuerempfänger nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verzögerungskontakt (v) und der Sperrkontakt (u) zu einem geschlossenen Kontaktpaket (v, u) zusammengefasst sind, betätigt durch einen zusammengefassten Verzögerungs- Sperr-Taster (V, U) mit einer zusammengefassten Ver- zögerungs-Sperr-Bahn (s, t). 5.
    Fernsteuerempfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kombination der Führungsnocken über die Übersetzungen (fil, ii2) mit dem Synchronwähler mitlaufende Führungsnocken (RPl, PT) und einen lose auf .einer Hilfsachse (a) liegenden, aber mittels der Feder (F1, F2) mit dem Synchronwähler ebenfalls mitlaufenden Führungsnocken (RP2) aufweist und dass das Abtastelement einen Doppelhebel (H) besitzt, der mit dem einen Arm (B U) auf der Gleitbahn .(p, t) der Nocke (PT), mit dem andern Arm (V U) auf der Gleitbahn (s) der Nocke (S) gleitet, sobald der Kupplungsmagnet (K)
    den um .eine Achse (A) drehbaren Doppelhebel (H) entgegen der Feder (F) im Gegenuhrzeigersinn einschwenkt. 6. Fernsteuerempfänger nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Führungsnocke (RPl) Gleitbahn ist für das eine Kontaktstück (k1) des Verzögerungskontaktes (vu) und dass die andere Führungsnocke (RP2) Gleitbahn ist für das Gegenkontaktstück (k2) des Verzögerungskontaktes (vu), derart, dass beim im Uhrzeigersinn ausgeschwenkten Hebel (H) die beiden Kontaktstücke (k1, K2)
    sich <Desc/Clms Page number 5> parallel bewegen und den Verzögerungskontakt offen halten, dass aber bei im Gegenuhrzeigersinn eingeschwenktem Hebel (H) die Nocke (S) und die mit dieser verbundene Nocke (RP2) entgegen der Feder (F1, F2) angehalten werden, derart, dass sich die beiden Kontaktstücke (k1, k2) des Verzögerungskontaktes (vu) gegeneinander bewegen und nach einer bestimmten Zeit schliessen. 7.
    Fernsteuerempfänger nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Zuge des Kraft- übertragungsweges vom Kupplungsmagneten (K) auf den Hebel (H) eine Dauerimpulssperrklinke l eingefügt ist, derart, dass bei zu langem Gleitweg (t) des Hebelarmes (BU) auf der Nocke (PT) die Klinke (c) entgegen der Wirkung der Feder (f) den Hebel (H) mit seinen Armen (BU und VU) so lange gegen das Einschwenken in den Wirkbereich der Führungsnok- ken sperrt, bis der Kupplungsmagnet (K) stromlos wird und die Bereitschaftslage des Hebels (H)
    wieder herstellt.
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