CH348261A - Verfahren zur Herstellung einer Füll- und Formmasse - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Füll- und Formmasse

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CH348261A
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Ritter Hans
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Siemens Ag
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    • C09J123/04Homopolymers or copolymers of ethene
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Description


  Verfahren zur Herstellung einer Füll- und Formmasse    Polyäthylen wurde bisher warm verarbeitet, bei  spielsweise warm gepresst, gewalzt oder gespritzt.  Es hat bei der Warmverarbeitung die Eigenschaften  einer zähen Schmelze, ähnlich wie     Glasfluss.     



  Es wurde nun gefunden, dass man Polyäthylen  massen auch kalt verformen kann, sofern die Füll  und Formmasse erfindungsgemäss derart hergestellt  wird, dass     Polyäthylenpulver    mit einem Bindemittel,  welches das     Polyäthylenpulver    nicht löst, zu einem  kittartigen Brei vermischt wird. Gegebenenfalls vor  handenes Lösungsmittel kann vor der weiteren Ver  arbeitung der Masse mindestens zum Teil entfernt  werden. Besonders vorteilhaft erwies sich die Ver  wendung von gelöstem     Polyisobutylen    als Bindemittel,  wobei das Lösungsmittel nach dem Vermischen ent  fernt wird.  



  Man kann aber auch wässerige Bindemittel ver  wenden, die mit     Polyäthylenpulver    eine teigige Disper  sion bilden. Stattdessen können auch Harze, Kunst  harze oder dergleichen verwendet werden, die man  zweckmässig zuvor in einem Lösungsmittel löst, so  dass sie sich gut mit dem     Polyäthylenpulver    ver  mischen lassen. Vor der weiteren Verarbeitung wird  in der Regel das Lösungsmittel ganz oder teilweise  entfernt. Es verbleibt dann eine gut knetbare teigige  Masse.  



  So kann man z. B. 20     Gew.-Teile    (des Gewichtes  des Endproduktes)     Polyisobutylen    mit einem Mole  kulargewicht von<B>15000</B> im Verhältnis 1: 3 in     Tri-          chloräthylen    lösen und dieser Lösung 80     Gew.-Teile          Polyäthylenpulver    mit einer Korngrösse von etwa 5  bis 50     Ic    beimischen, wonach das Lösungsmittel, z. B.  im Vakuum, nach vorherigem Ausbreiten der teigigen  Masse, entfernt werden kann.  



  Diese Masse kann nun kalt gewalzt, geknetet  oder gespritzt werden. Man kann mit dieser Masse  Hohlräume, z. B. in     Klemmenanordnungen,    Trans-         formatoren,    Wicklungen, Isolierstücken usw. aus  füllen, beispielsweise auch in     diese-Hohlräume    ein  spritzen. Anschliessend kann man den gefüllten  Gegenstand z. B. auf 130 bis 160  C     erwärmen,    bis  das     Polyäthylenpulver    in eine zähe Schmelze über  geht. Beim Erkalten erstarrt die Masse und füllt den  Hohlraum aus.  



  Oder man kann aus der teigigen Masse Form  stücke, Hüllen oder dergleichen herstellen, z. B.  Gegenstände mit dieser Masse einhüllen oder ein  kneten und anschliessend, wie oben, erwärmen. Fer  ner kann man aus der teigigen Masse Felle etwa  durch Walzen herstellen und mit diesen einzuhüllende  Gegenstände umgeben und umwickeln. Leitungs  drähte kann man parallel nebeneinander zwischen  zwei Felle einlegen und nach dem Niederschmelzen  der Hüllen diese längs der Drähte durchschneiden.  



  Die Masse kann auch kalt     verpresst    werden. Man  kann also beispielsweise auch Drähte hiermit um  pressen, wobei man jeweils nach der oben angege  benen Wärmebehandlung einen verhältnismässig  widerstandsfähigen, dichten, elektrisch hervorragend  isolierenden und feuchtigkeitsbeständigen Körper  erhält.  



  Um eine besonders leicht     verarbeitbare        geschmei-          dige        Masse        zu        erhalten,        kann        man    2     Gew        %        (gerech-          net    vom Gesamtgewicht des Endproduktes)     Polyiso-          butylen    mit einem     Molekulargewicht    von etwa 15 000  im Verhältnis 1 :

   40 in     Trichloräthylen    lösen, dieser  Lösung 10     Gew.o/o,    Mineralöl beimischen und diese  Lösung dann mit 88     o/a        Polyäthylenpulver    zu einer  teigigen Masse vermischen. Diese Masse ist plasti  scher und dadurch leichter zu verarbeiten.  



  Der Füll- oder Formmasse kann man auch Füll  stoffe beimischen, z. B. Kaolin, Schiefermehl, Asbest-,  Holz-, Quarzmehl, am besten solche von der glei-           chen    Korngrösse wie das     Polyäthylenpulver.    Unter  Umständen muss man dann entsprechend mehr Binde  mittel zugeben, damit die Masse ihre teigige, kitt  artige Konsistenz behält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung einer Füll- und Formmasse, dadurch gekennzeichnet, dass Poly- äthylenpulver mit einem Bindemittel, welches das Polyäthylen nicht löst, zu einem kittartigen Brei ver mischt wird. II. Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellten Füll- und Formmasse zum Isolieren, Umhüllen und Füllen von elektrischen Leitern und Bauteilen. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass als Bindemittel gelöstes Polyiso- butylen verwendet wird und nach dem Vermischen mit dem Polyäthylenpulver das Lösungsmittel ent fernt wird.
CH348261D 1955-03-18 1956-03-17 Verfahren zur Herstellung einer Füll- und Formmasse CH348261A (de)

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