CH344166A - Verfahren zum Abziehen der Ware bei einer maschenbildenden Maschine und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Abziehen der Ware bei einer maschenbildenden Maschine und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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CH344166A
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CH
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suction
tube
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container
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Leo St Pierre Paul
Wawzonek Joseph
Pierre Eugene St
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Hemphill Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/88Take-up or draw-off devices for knitting products
    • D04B15/92Take-up or draw-off devices for knitting products pneumatic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description


  Verfahren zum Abziehen der Ware bei einer maschenbildenden Maschine und  Vorrichtung zur     Durchführung    des Verfahrens    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ab  ziehen der Ware bei einer maschenbildenden Ma  schine und eine Vorrichtung zur Durchführung des  Verfahrens.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch  gekennzeichnet, dass die hergestellte Ware durch  einen     Sauglaufstrom    mitgenommen und gespannt  wird.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durch  führung des Verfahrens ist gekennzeichnet durch  Mittel zur Erzeugung eines die hergestellte Ware  ringsherum umgebenden und auf diese einen min  destens annähernd konstanten Saugzug ausübenden  Luftstromes.  



  In der Zeichnung sind eine beispielsweise Aus  führungsform der Vorrichtung gemäss vorliegender  Erfindung sowie mehrere Detailvarianten dargestellt;  anhand derselben wird nachfolgend das Verfahren  nach der Erfindung beispielsweise erläutert. In den  Zeichnungen ist       Fig.    1 eine Vorderansicht der Abzugsvorrich  tung an einer Rundstrickmaschine für Damen  strümpfe,       Fig.    2 bis 7 Einzelansichten von Teilen der Vor  richtung nach     Fig.    1,       Fig.    8 und 9 eine Stirnansicht bzw.

   eine Vorder  ansicht eines Aufnahmebehälters mit selbsttätiger  Strumpfausgabe,       Fig.    10 und 11 Ansichten einer zweiten Ausfüh  rungsform der selbsttätigen Ausgabeeinrichtung,       Fig.    12 die Ansicht einer Einrichtung zum Ab  schalten des Sauggebläses,       Fig.    13 eine andere Ausführungsform der Ab  zugsvorrichtung und         Fig.    14 eine andere Ausführungsform des Waren  aufnahmerohres.  



  Der Innenraum des Zylinders 1     (Fig.    1), von  dem angenommen wird, dass es der Zylinder einer  Rundstrickmaschine zum Herstellen von Damen  strümpfen aus     Polyamidfäden    ist, weist ein aus  Kunststoff oder irgendeinem andern zweckdienlichen       Material    bestehendes Rohr 2 auf, dessen Innen  durchmesser so klein ist, wie es die Brauchbarkeit  zulässt. Dieses Rohr 2 ist koaxial zum Zylinder 1  angeordnet und erstreckt sich geradlinig so weit  nach unten, dass ein vollständiger Strumpf aufgenom  men werden kann     (Fig.    1). Das Rohr 2 ist dann zu  einer Schleife gebogen und endet in einen Behälter 3,  der     in    für die Bedienungsperson passender Höhe an  geordnet ist.

   Das andere Ende des Behälters 3 ist  an ein Rohr 4 angeschlossen, das in den Einlass eines  Sauggebläses 5 mündet. Das Sauggebläse entlüftet  in die Aussenluft oder vorzugsweise in einen durch  lässigen Beutel 6     (Fig.    9), der ähnlich den bei kleinen  Vakuumreinigern verwendeten Beuteln ist.  



  Das obere Ende des Rohres 2     (Fig.    4) endet in  einer dichtpassenden Hülse 7, deren oberes Ende  sich kegelförmig nach aussen erweitert und einen  verhältnismässig dichten     Passsitz    mit dem obern  Ende des Zylinders hat, jedoch eine freie Drehung  des Zylinders ermöglicht.  



  Die erwähnte nahtlose Strumpfware wird  üblicherweise auf einer Maschine mit     Rippscheibe    8       (Fig.    4) hergestellt. Das obere Ende des Rohres 2  liegt dann der     Rippscheibe    8 gegenüber. Infolge  dessen ist der Luftstrom, der von der vom Saug  gebläse 5 erzeugten     Druckminderung    im Rohr 2 her  stammt, im wesentlichen auf den zwischen der un  tern Kante der     Rippscheibe    und der obern Kante      des Zylinders vorhandenen schmalen Ringraum be  grenzt.

   In diesen Raum strömt die Luft nach innen  und unten gleichmässig ein und übt je nach dem  Durchmesser des Rohres 2 und dem Saugzug des  Gebläses 5 eine Reibung auf die Strickware aus, so  dass diese Ware nicht nur im Zylinder nach unten  gezogen, sondern auch unabhängig von ihrer zu  nehmenden Länge gespannt wird. Die Erhöhung der  Spannung bei zunehmender Warenlänge hat eine  merkliche Wirkung auf die Länge der gestrickten  Maschen, jedoch kann diese Wirkung durch den Ma  schenlängenversteller, den alle diese Maschinen auf  weisen, ausgeglichen werden.  



  Strümpfe dieser Art werden üblicherweise ein  zeln hergestellt, wobei jeder Strumpf von den Na  deln abgeschlagen wird, ehe der Arbeitsbeginn des  nächsten Strumpfes erfolgt. Nach dem Abschlagen  wird der fertige Strumpf vom Saugzug im Rohr 2  zum Behälter 3 gezogen, aus dem der Strumpf zur  gewünschten Zeit von dem Bedienungsmann heraus  genommen werden kann.  



  Ein Einsaugen des     Strumpfes    in das Gebläse 5  wird von einer gelochten     Prallwand    9     (Fig.    2) ver  hindert, die nahe dem an das Sauggebläse 5 ange  schlossenen Ende des Behälters 3 angeordnet ist,  und zwar unter einem dem dargestellten Winkel  mindestens ähnlichen Winkel, so dass der Strumpf  auf den Boden des Behälters 3 fällt. Beim Öffnen  des Behälters 3 fällt der Strumpf dann in einen  Sammelbehälter.  



  Der Behälter 3 kann von beliebiger Ausführung  sein. Der Behälter besteht bei den in den     Fig.    1, 2  und 3 dargestellten Ausführungen aus einem zylin  drischen Gehäuse, das etwas grösser als das Rohr 2  ist und das in seiner untern     Hälfte    eine Öffnung hat.  Dieses Gehäuse ist von einer Hülse 10 umgeben,  deren Öffnung mit der Öffnung des Gehäuses über  einstimmt und die auf dem Gehäuse so gedreht  werden kann, dass sie einen Verschluss für den Be  hälter bildet. Der Behälter ist in     Fig.    2 in     Offenstel-          lung    und in     Fig.    3 in Schliessstellung dargestellt.  



  Bei der Herstellung eines     Doppelrandes    werden  die     Anfangsmaschenreihen    von     übertragungsplatinen     gehalten. Das Stricken wird auf den     Zylindernadeln     so lange fortgesetzt,     bis    der Doppelrand beendet  ist, worauf die auf den Übertragungsplatinen befind  lichen Maschen auf die Zylindernadeln zurück  übertragen werden, um den Doppelrand zu falten.  Während der Herstellung des Doppelrandes hat  daher die Strumpfware die Form einer ringförmigen  Tasche, zwischen deren beiden Seitenwänden Luft  einströmt. Hierdurch wird der an dem Rohr 2 an  liegende Teil der Strumpfware so fest an das Rohr  angedrückt, dass dieser Teil nicht leicht im Rohr  nach unten gleitet.

   Bei bestimmten atmosphärischen  Verhältnissen tritt dieses Verhalten infolge der Er  zeugung von statischer Elektrizität noch stärker in  Erscheinung.  



  Ein zu dichtes Anlegen zwischen der von den       Zylindernadeln    kommenden Ware und dem obern    Ende der Hülse 7 soll daher dadurch verhütet wer  den, dass Luft zwischen Ware und Rohr und auch  auf die Innenseite der Warentasche strömen kann.  Zu diesem Zweck weist das obere Ende der Hülse 7  mehrere nach innen vorstehende, aus Kunststoff,  Draht oder anderem zweckdienlichem Material be  stehende Bogen 11 auf, die an dem erweiterten  Ende der Hülse befestigt sind und in der Hülse  schräg oder diagonal bis unter die Verbindungsstelle  zwischen -dem erweiterten Ende und der eigentlichen  Hülse ragen.

   Die der Drehrichtung des Zylinders  entsprechende Schräg- oder     Diagonallage    hindert  nicht nur die Ware an einer zu dichten Anlage an  der Hülse und ermöglicht den Zustrom von Luft zwi  schen Ware und Hülse, sondern bewirkt auch eine  Abwärtsbewegung der Ware in ungefähr der gleichen       Weie,    wie dies mit den bisher verwendeten     Metall-          leisten    erzielt worden ist.  



  Bei dem in den     Fig.    2 und 3 dargestellten Be  hälter 3 ist eine Handbetätigung zur Freigabe des  Strumpfes erforderlich.     Gewünschtenfalls    kann  dieser Vorgang     vollautomatisch    ausgeführt werden,  indem das Öffnen und Schliessen der Hülse 10 mit  tels einer mechanischen Vorrichtung erfolgt oder  indem der Behälter 3 in der in den     Fig.    8 und 9  dargestellten Weise geändert wird. In der Ausfüh  rung nach den     Fig.    8 und 9 ist die Hülse 10 weg  gelassen, und an ihrer Stelle wird ein Deckel 12 ver  wendet, der ebenfalls die in dem Behälter 3 befind  liche Öffnung schliessen kann.

   Der Deckel 12 ist  jedoch mit einer Kante an einer drehbaren Welle  13 befestigt, die in den auch zum Tragen des Be  hälters 3 dienenden Konsolen 14 gelagert ist und die  an einem Ende eine Kurbel 15 trägt. Die Kurbel 15  ist über einen Lenker 16 mit einem an einer  Schwinge 18 befestigten Hebel 17 verbunden. Die  Schwinge 18 läuft auf einer auf der üblichen Schalt  trommelwelle der Maschine befestigten Trommel 19  und ist mit einem Nocken oder mit mehreren  Nocken 20 der Trommel 19 so ausgerichtet, dass  beim Auflaufen der Schwinge 18 auf einen dieser  Nocken 20 der Deckel 12 in     Offenstellung    gedreht  wird. Nach dem unter der Schwinge erfolgten Durch  gang des Nockens 20 wird der Deckel von einer  Feder 21 wieder geschlossen.  



  Da der Saugzug des Gebläses 5 den im Behälter  3 befindlichen Strumpf dicht an der     Prallwand    9  hält, ist in den elektrischen Stromkreis des Gebläses  5 ein Schalter 22 so eingebaut, dass bei dem vom  Hebel 17     erfolgenden    Öffnen des Deckels 12 der  Schalter 22 den Stromkreis unterbricht. Der Strom  kreis wird wieder geschlossen, wenn sich der Hebel  17 in seine Normalstellung zurückbewegt.  



  Der dargestellte Schalter ist ein gewöhnlicher  Druckknopfschalter, der von dieser Vorrichtung  ohne Schwierigkeit betätigt werden kann. Auf diese  Weise wird also das Fallenlassen des Strumpfes aus  dem Behälter 3 in einen unter den Behälter 3 auf  gestellten Sammelbehälter 23 selbsttätig bewirkt und      das Fallenlassen wird von dem kurzzeitig abgeschal  teten Saugzug nicht beeinträchtigt.  



  In den     Fig.    10 und 11 ist eine andere Behälter  art dargestellt, die den gleichen Durchmesser wie  das Rohr 2 hat. Das Gehäuse 24 besteht aus einem  Hohlzylinder, der ausgeschnitten ist, um eine nach  unten gerichtete Ausgabeöffnung zu bilden, die einen  wesentlich grösseren Raum einnimmt, als der halbe  Umfang des Behälters beträgt, wobei am Scheitel  ein verhältnismässig schmaler Streifen 25 verbleibt,  der die beiden Zylinderenden des Behälters verbin  det, von denen das eine Ende mit dem Rohr 2 und  das andere Ende mit dem Gebläse 5 wie bei der  andern Ausführung verbunden ist. Die     Begrenzung     der Ausgabeöffnung ist in     Fig.    11 gestrichelt ein  gezeichnet.  



  Die Ausgabeöffnung wird von zwei sich gegen  überliegenden Schwingklappen 26 und 27 geschlos  sen. Die Klappe 26 ist an einer Stange 30 über einem  Träger 28 befestigt, während die Klappe 27 an einer  ähnlichen Stange 31 befestigt ist. Die Stangen 30  und 31 sind in ortsfesten Pfosten 32 und 33 drehbar  gelagert. Die Stange 31 trägt eine Kurbel 34 und  eine zweite Kurbel 35. Die Stange 30 trägt eine  Kurbel 36. Die Kurbeln 35 und 36 sind über einen  Lenker 37 verbunden. Die Kurbeln 34, 35 und 36  sowie der Lenker 37 sind so bemessen, dass beim  Vorwärtsschwingen der Kurbel 34 (nach links in       Fig.    10) die Klappe 27 nach hinten und die Klappe  26 nach vorn gedreht wird, wie dies in     Fig.    10 in  gestrichelten Linien dargestellt ist.

   Die im Behälter  befindliche Öffnung wird auf diese Weise freigege  ben, und der im Behälter angekommene Strumpf  kann nach Abstellen des Saugzuges frei aus dem Be  hälter herausfallen.  



  Die Kurbel 34 wird von einem Hebel 38 betä  tigt, der an einer Schwinge 39 befestigt ist, die von  einem auf der Trommel 41 befindlichen Nocken  oder von mehreren Nocken 40 geschaltet werden  kann. Die Verbindung zwischen Kurbel 34 und  Kurbel 38 erfolgt über Ringe 42 und 43 einer Stange  44, die mit Hebel 3 8 im Drehpunkt 45 drehbar  verbunden ist. Mittels der Ringe 42 und 43 kann  die Stellung zwischen dem Hebel 38 und der Kur  bel 34 entsprechend den Betriebserfordernissen der  Klappen geändert werden. Die Klappen können mit  Hilfe von auf ihren Kanten oder in der Nähe ihrer  Kanten und auf den Kanten des Behälters vorge  sehenen Dichtungsstreifen im wesentlichen luftdicht  zusammengelegt werden.  



  Der Saugzug kann selbsttätig von einem eben  falls vom Hebel 38 betätigten Schalter 46 abgeschal  tet werden, so dass der Stromkreis des Sauggebläses  beim Öffnen der Klappen oder     gewünschtenfalls    vor  oder nach dem Öffnen der Klappen unterbrochen  wird.  



  Hinsichtlich der Verwendungsdauer des Motors  ist es besser, den Motor und das Sauggebläse ständig  arbeiten zu lassen und den Saugzug vom Behälter  über ein Ventil abzuschalten. Zu diesem Zweck kann    ein einfaches     Drosselklappenventil    47     (Fig.    12) in  das den Behälter mit dem Gebläse verbindende Rohr  eingebaut sein. Eine zweckdienliche Vorrichtung  zum Betätigen des Ventils ist eine Kurbel 48, die  mit einem im Drehpunkt 50 am Hebel 38     angelenk-          ten    Hebel 49 so verbunden ist, dass das Verbin  dungsrohr zwischen Behälter und Gebläse an den  erforderlichen Zeiten geschlossen und der Behälter  vom Saugzug abgeschaltet wird.  



       Fig.    13 zeigt eine Abzugsvorrichtung mit einer  Schale 51 und einem Deckel 52. Die Schale 51 ist  auf einer Welle 53 drehbar gelagert, während der  Deckel 52 auf einer zweiten Welle 54 drehbar ge  lagert ist. Die     zur    Welle 53     konzentrische    Welle 54  ist hohl und kann mit einer Sauganlage verbunden  werden, die einen Luftstrom in die Schale und in  die Bohrungen 55 einsaugt. Wenn die auf diese  Weise mit einer Sauganlage verbundene Schale 51  zum obern Ende eines Nadelzylinders geschoben  wird, erfasst der in die Schale 51 einströmende Luft  strom die von den Nadeln kommende Ware, zieht  die Ware mit sich, so dass ein Anhäufen vermieden  wird, und übt einen Zug auf die Ware aus.

   Nach  dem Wenden des Doppelrandes und nachdem die  gehaltenen Maschen von den Übertragungsplatinen  übertragen worden sind, wird die Schale vom Deckel  geschlossen. Der gesamte Zusammenbau wirkt dann  während der Herstellung des übrigen Strumpfteils  als Abzugsgewicht oder     Warenspanngewicht.     



       Fig.    14 zeigt ein abgeändertes Warenaufnahme  rohr, das zum     Nadelzylinder    konzentrisch liegt und  auf der Innenseite des Nadelzylinders nach unten  gerichtet ist. Die Abänderung besteht aus einem dem  Rohr 2 in     Fig.    1 ähnlichen Rohr 56, das zu dem  im Durchmesser grösseren Rohr 57 führt. Dies ist  ein mögliches Verfahren zum Anordnen eines  Rohres, das am obern Ende im Durchmesser ver  hältnismässig klein und weiter unten im Durch  messer grösser ist. Das Rohr 56 erfüllt zwei Auf  gaben. Das Rohr übt einen grösseren Saugzug und  infolgedessen eine grössere Spannung auf die Ware  aus, wenn sich der Strumpf in seinem Anfangs  zustand befindet und wenn der Doppelrand im  obern, im Durchmesser kleineren Teil des Rohres  hängt.

   Bei weiter fortgesetzter Warenherstellung     and     mit zunehmender Strumpflänge erhöht sich die Span  nung, und infolgedessen wird ein grösserer Zug auf  die Ware ausgeübt. Die Anordnung eines im Durch  messer grösseren     untern    Abschnittes verringert die  Spannung während der Herstellung des untern Teils  von Knöchel- und Wadenabschnitt, so dass die Ma  schen dichter werden und zum Formen des Strumpf es  beitragen.  



  Der zweite Vorteil des im Durchmesser grösseren  Rohres ist darin zu sehen, dass das Verdrehungs  bestreben des Strumpfes verringert wird, das in  folge des grösseren Reibungswiderstandes des Dop  pelrandes, der einen grösseren Umfang als der  übliche Strumpfteil hat, vorhanden ist. Der im      Durchmesser grössere Abschnitt des Rohres     ermöb     licht ein freies Drehen des Doppelrandes.  



  Das Rohr kann an irgendeiner zweckdienlichen.  Stelle seiner Länge je nach den Wünschen des Be  nutzers erweitert werden. Bei der Herstellung von  Damenstrümpfen üblicher Länge beginnt der er  weiterte Abschnitt des Rohres ungefähr 45 cm  unterhalb der Oberseite des Zylinders.  



  Die übliche     Maschenformvorrichtung,    die die  Abzugslänge der Masche durch Verstellen der Zy  linderschlösser erhöht oder verkleinert, ergibt eine  zufriedenstellende Ware. Das oben erwähnte Ma  schenformverfahren wird daher am besten als Zu  satz zu dem     üblichen        Maschenformverfahren    ver  wendet.  



  Ein anderer Weg, den vom Saugzug erzeugten  Luftstrom für     Strumpfformzwecke    zu verwenden,  besteht darin, ein selbsttätig gesteuertes Luftventil  in das Saugrohr     einzubauen.    Dieses Ventil kann von  einer     Musterregelvorrichtung    verschieden weit ge  schlossen oder geöffnet werden, um die an der Ober  seite des Rohres einströmende Luftmenge zu ver  ringern oder zu erhöhen und dadurch die Span  nungsgrösse auf die Ware zu erhöhen oder zu ver  ringern.  



  Die beschriebene Vorrichtung kann auch ver  wendet werden, um das Arbeiten der     Abschlagpla-          tinen    zu unterstützen oder unnötig zu machen. Ein  genügend starker Saugzug übt eine so grosse Span  nung auf die Ware aus, dass ein Abschlagen der Ma  schen von den     Nadeln    unterstützt wird, so dass für  diesen Zweck keine Platinen erforderlich sind. Wenn  dann die Maschen über die Wände des Zylinders  gezogen werden, oder wenn ein die Maschen for  mender Einsatz an der Oberseite des Zylinders an  gebracht wird, lässt sich     Strumpfware    ohne Verwen  dung von Platinen herstellen.  



  Die Herstellung von Ware ohne Verwendung  von Platinen ist bei Schlauch- und Strumpfmaschi  nen, hauptsächlich bei handbetätigten Maschinen  mit ortsfestem Zylinder, bereits     ausgeführt    worden.  Schlauchmaschinen erfordern jedoch für diesen  Zweck eine sehr kräftige Abzugsvorrichtung. Bei  Handmaschinen mussten schwere Gewichte für  Schlauchstricken und von Hand aufgelegte zusätz  liche Gewichte während der Herstellung der     Fersen-          und    Zehentaschen und der diesen Teilen unmittelbar  folgenden Ware verwendet werden.

   Die hier be  schriebene Saugvorrichtung lässt sich anstelle dieser  Vorrichtungen und Gewichte verwenden.     Gewünsch-          tenfalls    können auch Luftstrahlen zur Unterstützung  des Saugzuges vor allem während der Herstellung  der Zehen- und     Fersentaschen    verwendet werden.  



  Jede beliebige Vakuum- oder     Luftverdrängungs-          anlage    kann anstelle der dargestellten und beschrie  benen Anlage zur Verwendung kommen. Es könnte  auch eine gemeinsame Sauganlage für mehrere Ma  schinen verwendet werden, um die     fertiggestrickte       Ware einem zentral gelegenen Prüfungsraum zuzu  führen. Hierbei wird die Ware zweckmässig in  irgendeiner Weise bezeichnet, um die Herstellungs  maschine feststellen zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Abziehen der Ware bei einer maschenbildenden Maschine, dadurch gekennzeich net, dass die hergestellte Ware durch einen Saugluft strom mitgenommen und gespannt wird. Il. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch Mittel zur Erzeugung eines die hergestellte Ware ringsherum umgebenden und auf diese Weise einen mindestens annähernd konstanten Saugzug ausüben den Luftstromes. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, bei dem die Ware mit Hilfe von Stricknadeln zu Maschen geformt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Ware von den Nadeln mit Hilfe des Luftstromes abgezogen wird. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, an einer Strickmaschine mit einem die Stricknadeln tragenden Zylinder, gekennzeichnet durch Mittel, welche die hergestellte Ware unter der Wirkung des Saugzuges aus dem Bereich der Nadeln herausziehen. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Saugvorrichtung zur Erzeugung eines Luftstromes innerhalb des Zylinders (1) aufweist.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugvorrichtung ein Waren aufnahmerohr (2), das mindestens annähernd kon zentrisch zum Zylinder (1) liegt, und ein Saug gebläse (5) zur Erzeugung des Saugluftstromes im Warenaufnahmerohr (2) aufweist. 5. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 2 und 4., dadurch gekennzeichnet, dass das offene Ende des Warenaufnahmerohres (2) der Rippscheibe (8) ge genüberliegend angeordnet ist, und dass das Saug gebläse (5) einen Saugzug an diesem Ende des Wa- renaufnahmerohres (2) erzeugt. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das offene Ende des Rohres mehrere schrägliegende, nach innen ragende, bogen förmige Bauteile (11) aufweist, um die Ware von der Oberfläche des Rohres (2) abzuheben. 7. Vorrichtung nach Unteransprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Warenaufnahme rohr (2) in einen Warenbehälter (3) mündet, der eine Öffnung und einen diese verschliessenden Deckel sowie Mittel zum selbsttätigen Öffnen und Schliessen des Deckels aufweist.
CH344166D 1955-04-12 1955-07-14 Verfahren zum Abziehen der Ware bei einer maschenbildenden Maschine und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens CH344166A (de)

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