Verfahren zum Abziehen der Ware bei einer maschenbildenden Maschine und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ab ziehen der Ware bei einer maschenbildenden Ma schine und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass die hergestellte Ware durch einen Sauglaufstrom mitgenommen und gespannt wird.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durch führung des Verfahrens ist gekennzeichnet durch Mittel zur Erzeugung eines die hergestellte Ware ringsherum umgebenden und auf diese einen min destens annähernd konstanten Saugzug ausübenden Luftstromes.
In der Zeichnung sind eine beispielsweise Aus führungsform der Vorrichtung gemäss vorliegender Erfindung sowie mehrere Detailvarianten dargestellt; anhand derselben wird nachfolgend das Verfahren nach der Erfindung beispielsweise erläutert. In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Vorderansicht der Abzugsvorrich tung an einer Rundstrickmaschine für Damen strümpfe, Fig. 2 bis 7 Einzelansichten von Teilen der Vor richtung nach Fig. 1, Fig. 8 und 9 eine Stirnansicht bzw.
eine Vorder ansicht eines Aufnahmebehälters mit selbsttätiger Strumpfausgabe, Fig. 10 und 11 Ansichten einer zweiten Ausfüh rungsform der selbsttätigen Ausgabeeinrichtung, Fig. 12 die Ansicht einer Einrichtung zum Ab schalten des Sauggebläses, Fig. 13 eine andere Ausführungsform der Ab zugsvorrichtung und Fig. 14 eine andere Ausführungsform des Waren aufnahmerohres.
Der Innenraum des Zylinders 1 (Fig. 1), von dem angenommen wird, dass es der Zylinder einer Rundstrickmaschine zum Herstellen von Damen strümpfen aus Polyamidfäden ist, weist ein aus Kunststoff oder irgendeinem andern zweckdienlichen Material bestehendes Rohr 2 auf, dessen Innen durchmesser so klein ist, wie es die Brauchbarkeit zulässt. Dieses Rohr 2 ist koaxial zum Zylinder 1 angeordnet und erstreckt sich geradlinig so weit nach unten, dass ein vollständiger Strumpf aufgenom men werden kann (Fig. 1). Das Rohr 2 ist dann zu einer Schleife gebogen und endet in einen Behälter 3, der in für die Bedienungsperson passender Höhe an geordnet ist.
Das andere Ende des Behälters 3 ist an ein Rohr 4 angeschlossen, das in den Einlass eines Sauggebläses 5 mündet. Das Sauggebläse entlüftet in die Aussenluft oder vorzugsweise in einen durch lässigen Beutel 6 (Fig. 9), der ähnlich den bei kleinen Vakuumreinigern verwendeten Beuteln ist.
Das obere Ende des Rohres 2 (Fig. 4) endet in einer dichtpassenden Hülse 7, deren oberes Ende sich kegelförmig nach aussen erweitert und einen verhältnismässig dichten Passsitz mit dem obern Ende des Zylinders hat, jedoch eine freie Drehung des Zylinders ermöglicht.
Die erwähnte nahtlose Strumpfware wird üblicherweise auf einer Maschine mit Rippscheibe 8 (Fig. 4) hergestellt. Das obere Ende des Rohres 2 liegt dann der Rippscheibe 8 gegenüber. Infolge dessen ist der Luftstrom, der von der vom Saug gebläse 5 erzeugten Druckminderung im Rohr 2 her stammt, im wesentlichen auf den zwischen der un tern Kante der Rippscheibe und der obern Kante des Zylinders vorhandenen schmalen Ringraum be grenzt.
In diesen Raum strömt die Luft nach innen und unten gleichmässig ein und übt je nach dem Durchmesser des Rohres 2 und dem Saugzug des Gebläses 5 eine Reibung auf die Strickware aus, so dass diese Ware nicht nur im Zylinder nach unten gezogen, sondern auch unabhängig von ihrer zu nehmenden Länge gespannt wird. Die Erhöhung der Spannung bei zunehmender Warenlänge hat eine merkliche Wirkung auf die Länge der gestrickten Maschen, jedoch kann diese Wirkung durch den Ma schenlängenversteller, den alle diese Maschinen auf weisen, ausgeglichen werden.
Strümpfe dieser Art werden üblicherweise ein zeln hergestellt, wobei jeder Strumpf von den Na deln abgeschlagen wird, ehe der Arbeitsbeginn des nächsten Strumpfes erfolgt. Nach dem Abschlagen wird der fertige Strumpf vom Saugzug im Rohr 2 zum Behälter 3 gezogen, aus dem der Strumpf zur gewünschten Zeit von dem Bedienungsmann heraus genommen werden kann.
Ein Einsaugen des Strumpfes in das Gebläse 5 wird von einer gelochten Prallwand 9 (Fig. 2) ver hindert, die nahe dem an das Sauggebläse 5 ange schlossenen Ende des Behälters 3 angeordnet ist, und zwar unter einem dem dargestellten Winkel mindestens ähnlichen Winkel, so dass der Strumpf auf den Boden des Behälters 3 fällt. Beim Öffnen des Behälters 3 fällt der Strumpf dann in einen Sammelbehälter.
Der Behälter 3 kann von beliebiger Ausführung sein. Der Behälter besteht bei den in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Ausführungen aus einem zylin drischen Gehäuse, das etwas grösser als das Rohr 2 ist und das in seiner untern Hälfte eine Öffnung hat. Dieses Gehäuse ist von einer Hülse 10 umgeben, deren Öffnung mit der Öffnung des Gehäuses über einstimmt und die auf dem Gehäuse so gedreht werden kann, dass sie einen Verschluss für den Be hälter bildet. Der Behälter ist in Fig. 2 in Offenstel- lung und in Fig. 3 in Schliessstellung dargestellt.
Bei der Herstellung eines Doppelrandes werden die Anfangsmaschenreihen von übertragungsplatinen gehalten. Das Stricken wird auf den Zylindernadeln so lange fortgesetzt, bis der Doppelrand beendet ist, worauf die auf den Übertragungsplatinen befind lichen Maschen auf die Zylindernadeln zurück übertragen werden, um den Doppelrand zu falten. Während der Herstellung des Doppelrandes hat daher die Strumpfware die Form einer ringförmigen Tasche, zwischen deren beiden Seitenwänden Luft einströmt. Hierdurch wird der an dem Rohr 2 an liegende Teil der Strumpfware so fest an das Rohr angedrückt, dass dieser Teil nicht leicht im Rohr nach unten gleitet.
Bei bestimmten atmosphärischen Verhältnissen tritt dieses Verhalten infolge der Er zeugung von statischer Elektrizität noch stärker in Erscheinung.
Ein zu dichtes Anlegen zwischen der von den Zylindernadeln kommenden Ware und dem obern Ende der Hülse 7 soll daher dadurch verhütet wer den, dass Luft zwischen Ware und Rohr und auch auf die Innenseite der Warentasche strömen kann. Zu diesem Zweck weist das obere Ende der Hülse 7 mehrere nach innen vorstehende, aus Kunststoff, Draht oder anderem zweckdienlichem Material be stehende Bogen 11 auf, die an dem erweiterten Ende der Hülse befestigt sind und in der Hülse schräg oder diagonal bis unter die Verbindungsstelle zwischen -dem erweiterten Ende und der eigentlichen Hülse ragen.
Die der Drehrichtung des Zylinders entsprechende Schräg- oder Diagonallage hindert nicht nur die Ware an einer zu dichten Anlage an der Hülse und ermöglicht den Zustrom von Luft zwi schen Ware und Hülse, sondern bewirkt auch eine Abwärtsbewegung der Ware in ungefähr der gleichen Weie, wie dies mit den bisher verwendeten Metall- leisten erzielt worden ist.
Bei dem in den Fig. 2 und 3 dargestellten Be hälter 3 ist eine Handbetätigung zur Freigabe des Strumpfes erforderlich. Gewünschtenfalls kann dieser Vorgang vollautomatisch ausgeführt werden, indem das Öffnen und Schliessen der Hülse 10 mit tels einer mechanischen Vorrichtung erfolgt oder indem der Behälter 3 in der in den Fig. 8 und 9 dargestellten Weise geändert wird. In der Ausfüh rung nach den Fig. 8 und 9 ist die Hülse 10 weg gelassen, und an ihrer Stelle wird ein Deckel 12 ver wendet, der ebenfalls die in dem Behälter 3 befind liche Öffnung schliessen kann.
Der Deckel 12 ist jedoch mit einer Kante an einer drehbaren Welle 13 befestigt, die in den auch zum Tragen des Be hälters 3 dienenden Konsolen 14 gelagert ist und die an einem Ende eine Kurbel 15 trägt. Die Kurbel 15 ist über einen Lenker 16 mit einem an einer Schwinge 18 befestigten Hebel 17 verbunden. Die Schwinge 18 läuft auf einer auf der üblichen Schalt trommelwelle der Maschine befestigten Trommel 19 und ist mit einem Nocken oder mit mehreren Nocken 20 der Trommel 19 so ausgerichtet, dass beim Auflaufen der Schwinge 18 auf einen dieser Nocken 20 der Deckel 12 in Offenstellung gedreht wird. Nach dem unter der Schwinge erfolgten Durch gang des Nockens 20 wird der Deckel von einer Feder 21 wieder geschlossen.
Da der Saugzug des Gebläses 5 den im Behälter 3 befindlichen Strumpf dicht an der Prallwand 9 hält, ist in den elektrischen Stromkreis des Gebläses 5 ein Schalter 22 so eingebaut, dass bei dem vom Hebel 17 erfolgenden Öffnen des Deckels 12 der Schalter 22 den Stromkreis unterbricht. Der Strom kreis wird wieder geschlossen, wenn sich der Hebel 17 in seine Normalstellung zurückbewegt.
Der dargestellte Schalter ist ein gewöhnlicher Druckknopfschalter, der von dieser Vorrichtung ohne Schwierigkeit betätigt werden kann. Auf diese Weise wird also das Fallenlassen des Strumpfes aus dem Behälter 3 in einen unter den Behälter 3 auf gestellten Sammelbehälter 23 selbsttätig bewirkt und das Fallenlassen wird von dem kurzzeitig abgeschal teten Saugzug nicht beeinträchtigt.
In den Fig. 10 und 11 ist eine andere Behälter art dargestellt, die den gleichen Durchmesser wie das Rohr 2 hat. Das Gehäuse 24 besteht aus einem Hohlzylinder, der ausgeschnitten ist, um eine nach unten gerichtete Ausgabeöffnung zu bilden, die einen wesentlich grösseren Raum einnimmt, als der halbe Umfang des Behälters beträgt, wobei am Scheitel ein verhältnismässig schmaler Streifen 25 verbleibt, der die beiden Zylinderenden des Behälters verbin det, von denen das eine Ende mit dem Rohr 2 und das andere Ende mit dem Gebläse 5 wie bei der andern Ausführung verbunden ist. Die Begrenzung der Ausgabeöffnung ist in Fig. 11 gestrichelt ein gezeichnet.
Die Ausgabeöffnung wird von zwei sich gegen überliegenden Schwingklappen 26 und 27 geschlos sen. Die Klappe 26 ist an einer Stange 30 über einem Träger 28 befestigt, während die Klappe 27 an einer ähnlichen Stange 31 befestigt ist. Die Stangen 30 und 31 sind in ortsfesten Pfosten 32 und 33 drehbar gelagert. Die Stange 31 trägt eine Kurbel 34 und eine zweite Kurbel 35. Die Stange 30 trägt eine Kurbel 36. Die Kurbeln 35 und 36 sind über einen Lenker 37 verbunden. Die Kurbeln 34, 35 und 36 sowie der Lenker 37 sind so bemessen, dass beim Vorwärtsschwingen der Kurbel 34 (nach links in Fig. 10) die Klappe 27 nach hinten und die Klappe 26 nach vorn gedreht wird, wie dies in Fig. 10 in gestrichelten Linien dargestellt ist.
Die im Behälter befindliche Öffnung wird auf diese Weise freigege ben, und der im Behälter angekommene Strumpf kann nach Abstellen des Saugzuges frei aus dem Be hälter herausfallen.
Die Kurbel 34 wird von einem Hebel 38 betä tigt, der an einer Schwinge 39 befestigt ist, die von einem auf der Trommel 41 befindlichen Nocken oder von mehreren Nocken 40 geschaltet werden kann. Die Verbindung zwischen Kurbel 34 und Kurbel 38 erfolgt über Ringe 42 und 43 einer Stange 44, die mit Hebel 3 8 im Drehpunkt 45 drehbar verbunden ist. Mittels der Ringe 42 und 43 kann die Stellung zwischen dem Hebel 38 und der Kur bel 34 entsprechend den Betriebserfordernissen der Klappen geändert werden. Die Klappen können mit Hilfe von auf ihren Kanten oder in der Nähe ihrer Kanten und auf den Kanten des Behälters vorge sehenen Dichtungsstreifen im wesentlichen luftdicht zusammengelegt werden.
Der Saugzug kann selbsttätig von einem eben falls vom Hebel 38 betätigten Schalter 46 abgeschal tet werden, so dass der Stromkreis des Sauggebläses beim Öffnen der Klappen oder gewünschtenfalls vor oder nach dem Öffnen der Klappen unterbrochen wird.
Hinsichtlich der Verwendungsdauer des Motors ist es besser, den Motor und das Sauggebläse ständig arbeiten zu lassen und den Saugzug vom Behälter über ein Ventil abzuschalten. Zu diesem Zweck kann ein einfaches Drosselklappenventil 47 (Fig. 12) in das den Behälter mit dem Gebläse verbindende Rohr eingebaut sein. Eine zweckdienliche Vorrichtung zum Betätigen des Ventils ist eine Kurbel 48, die mit einem im Drehpunkt 50 am Hebel 38 angelenk- ten Hebel 49 so verbunden ist, dass das Verbin dungsrohr zwischen Behälter und Gebläse an den erforderlichen Zeiten geschlossen und der Behälter vom Saugzug abgeschaltet wird.
Fig. 13 zeigt eine Abzugsvorrichtung mit einer Schale 51 und einem Deckel 52. Die Schale 51 ist auf einer Welle 53 drehbar gelagert, während der Deckel 52 auf einer zweiten Welle 54 drehbar ge lagert ist. Die zur Welle 53 konzentrische Welle 54 ist hohl und kann mit einer Sauganlage verbunden werden, die einen Luftstrom in die Schale und in die Bohrungen 55 einsaugt. Wenn die auf diese Weise mit einer Sauganlage verbundene Schale 51 zum obern Ende eines Nadelzylinders geschoben wird, erfasst der in die Schale 51 einströmende Luft strom die von den Nadeln kommende Ware, zieht die Ware mit sich, so dass ein Anhäufen vermieden wird, und übt einen Zug auf die Ware aus.
Nach dem Wenden des Doppelrandes und nachdem die gehaltenen Maschen von den Übertragungsplatinen übertragen worden sind, wird die Schale vom Deckel geschlossen. Der gesamte Zusammenbau wirkt dann während der Herstellung des übrigen Strumpfteils als Abzugsgewicht oder Warenspanngewicht.
Fig. 14 zeigt ein abgeändertes Warenaufnahme rohr, das zum Nadelzylinder konzentrisch liegt und auf der Innenseite des Nadelzylinders nach unten gerichtet ist. Die Abänderung besteht aus einem dem Rohr 2 in Fig. 1 ähnlichen Rohr 56, das zu dem im Durchmesser grösseren Rohr 57 führt. Dies ist ein mögliches Verfahren zum Anordnen eines Rohres, das am obern Ende im Durchmesser ver hältnismässig klein und weiter unten im Durch messer grösser ist. Das Rohr 56 erfüllt zwei Auf gaben. Das Rohr übt einen grösseren Saugzug und infolgedessen eine grössere Spannung auf die Ware aus, wenn sich der Strumpf in seinem Anfangs zustand befindet und wenn der Doppelrand im obern, im Durchmesser kleineren Teil des Rohres hängt.
Bei weiter fortgesetzter Warenherstellung and mit zunehmender Strumpflänge erhöht sich die Span nung, und infolgedessen wird ein grösserer Zug auf die Ware ausgeübt. Die Anordnung eines im Durch messer grösseren untern Abschnittes verringert die Spannung während der Herstellung des untern Teils von Knöchel- und Wadenabschnitt, so dass die Ma schen dichter werden und zum Formen des Strumpf es beitragen.
Der zweite Vorteil des im Durchmesser grösseren Rohres ist darin zu sehen, dass das Verdrehungs bestreben des Strumpfes verringert wird, das in folge des grösseren Reibungswiderstandes des Dop pelrandes, der einen grösseren Umfang als der übliche Strumpfteil hat, vorhanden ist. Der im Durchmesser grössere Abschnitt des Rohres ermöb licht ein freies Drehen des Doppelrandes.
Das Rohr kann an irgendeiner zweckdienlichen. Stelle seiner Länge je nach den Wünschen des Be nutzers erweitert werden. Bei der Herstellung von Damenstrümpfen üblicher Länge beginnt der er weiterte Abschnitt des Rohres ungefähr 45 cm unterhalb der Oberseite des Zylinders.
Die übliche Maschenformvorrichtung, die die Abzugslänge der Masche durch Verstellen der Zy linderschlösser erhöht oder verkleinert, ergibt eine zufriedenstellende Ware. Das oben erwähnte Ma schenformverfahren wird daher am besten als Zu satz zu dem üblichen Maschenformverfahren ver wendet.
Ein anderer Weg, den vom Saugzug erzeugten Luftstrom für Strumpfformzwecke zu verwenden, besteht darin, ein selbsttätig gesteuertes Luftventil in das Saugrohr einzubauen. Dieses Ventil kann von einer Musterregelvorrichtung verschieden weit ge schlossen oder geöffnet werden, um die an der Ober seite des Rohres einströmende Luftmenge zu ver ringern oder zu erhöhen und dadurch die Span nungsgrösse auf die Ware zu erhöhen oder zu ver ringern.
Die beschriebene Vorrichtung kann auch ver wendet werden, um das Arbeiten der Abschlagpla- tinen zu unterstützen oder unnötig zu machen. Ein genügend starker Saugzug übt eine so grosse Span nung auf die Ware aus, dass ein Abschlagen der Ma schen von den Nadeln unterstützt wird, so dass für diesen Zweck keine Platinen erforderlich sind. Wenn dann die Maschen über die Wände des Zylinders gezogen werden, oder wenn ein die Maschen for mender Einsatz an der Oberseite des Zylinders an gebracht wird, lässt sich Strumpfware ohne Verwen dung von Platinen herstellen.
Die Herstellung von Ware ohne Verwendung von Platinen ist bei Schlauch- und Strumpfmaschi nen, hauptsächlich bei handbetätigten Maschinen mit ortsfestem Zylinder, bereits ausgeführt worden. Schlauchmaschinen erfordern jedoch für diesen Zweck eine sehr kräftige Abzugsvorrichtung. Bei Handmaschinen mussten schwere Gewichte für Schlauchstricken und von Hand aufgelegte zusätz liche Gewichte während der Herstellung der Fersen- und Zehentaschen und der diesen Teilen unmittelbar folgenden Ware verwendet werden.
Die hier be schriebene Saugvorrichtung lässt sich anstelle dieser Vorrichtungen und Gewichte verwenden. Gewünsch- tenfalls können auch Luftstrahlen zur Unterstützung des Saugzuges vor allem während der Herstellung der Zehen- und Fersentaschen verwendet werden.
Jede beliebige Vakuum- oder Luftverdrängungs- anlage kann anstelle der dargestellten und beschrie benen Anlage zur Verwendung kommen. Es könnte auch eine gemeinsame Sauganlage für mehrere Ma schinen verwendet werden, um die fertiggestrickte Ware einem zentral gelegenen Prüfungsraum zuzu führen. Hierbei wird die Ware zweckmässig in irgendeiner Weise bezeichnet, um die Herstellungs maschine feststellen zu können.