CH343271A - Vorrichtung an Reck zur Unterstützung eines Endes einer Reckstange - Google Patents
Vorrichtung an Reck zur Unterstützung eines Endes einer ReckstangeInfo
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Description
Vorrichtung an Reck zur Unterstützung eines Endes einer Reckstange Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrich tung an Reck zur Unterstützung eines Endes einer Reckstange, welche Vorrichtung mit einem senkrech ten Ständer, mit einem daran befestigten Halter zum Aufnehmen eines Endes der Reckstange und mit einem Schutzglied zum .losnehmbar Festsetzen der Reckstange im Halter versehen ist. Bei einer bekannten Ausführung besteht die Vor richtung aus einem senkrecht angebrachten Rohr, das mit in seiner Umfangswand angebrachten Öffnungen versehen ist, in denen der Halter mittels Haken auf gehängt ist, derart, dass er an der Aussenwand des Rohres anliegt. Die Reckstange liegt mit ihrem Ende in und auf dem Boden des Halters und ist darin mit Hilfe eines abnehmbaren Stiftes, der durch Löcher in den Seitenwänden des Halters und durch ein Loch im Ende der Reckstange gesteckt ist, festgesetzt. Die Erfindung bezweckt eine Vorrichtung der im ersten Absatz erwähnten Art zu schaffen, die ein dauernd mit dem Halter verbundenes Schutzglied hat (das also nicht verlorengehen kann), eine schnelle Montierung und Demontierung der Reckstange er möglicht und eine sichere und festere Festsetzung der Reckstange im Halter gewährt. Die Vorrichtung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Halter mit einer, von seiner Oberseite ausgehenden, im Querschnitt nach unten konisch verlaufenden Nut versehen ist, in welcher Nut das Reckstangenende klemmend passt, und dass der Halter weiter mit einem axial nicht verschiebbaren, drehbar in ihm gelagerten, dauernd damit verbun denen Schutzglied versehen ist, welches Schutzglied in einer Lage die Nut oben verschliesst und das darin gelagerte Reckstangenende abdeckt und in einer an dern Lage die Nut oben freigibt und das Ausheben des Reckstangenendes aus der Nut ermöglicht und dass ferner der Halter mit in den Seitenwänden der Nut angebrachten Rillen versehen ist, welche Rillen von den Seitenflächen des Reckstangenendes heraus ragende Stifte aufnehmen, und dass Mittel vorgesehen sind, die das Schutzglied in der eingestellten Lage drehsicher festhalten. Bei Anwendung dieser Massnahmen ist das Mon tieren bzw. Demontieren, das Verriegeln bzw. Ent riegeln der Reckstange sehr einfach. Jedes Ende der Reckstange liegt gut passend in der konisch geform ten Nut und klemmt sich bei Belastung der Reck stange gut darin fest. Das Schutzglied verhindert, dass das Reckstangenende während des Turnens aus der Nut im Halter aufwippt, während die seitwärts her ausragenden Stifte eine axiale Verschiebung der Reck stange im Halter verhindern. Indem man die Rillen etwas breiter macht und also doch eine geringe axiale Verschiebung ermöglicht, ist eine etwas schnellere Anbringung der Reckstange in die Halter möglich. Im Falle, dass der senkrechte Ständer ein Hohl rohr ist (das gegebenenfalls in den Boden wegsinken kann, wie beschrieben in der schweizerischen Patent schrift Nr. 338744), kann man den Halter auf dem offenen Oberende des Rohres festsetzen. Dieses Fest setzen kann z. B. dadurch geschehen, dass man den Halter teilweise in dieses offene Oberende des Rohres hineinragen lässt und ihn mit einem oder mehreren Bolzen, die durch die Rohrwand hindurchragen und in der Halterwand verschraubt sind, festsetzt. Vom ästhetischen Standpunkt aus macht man den aus dem Rohre herausragenden Teil des Halters vorzugsweise zylindrisch und mit demselben Aussendurchmesser wie das Rohr. Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung, die eine Vorzugsausbildung der Vorrichtung in Fig. 1 im Querschnitt und in Fig. 2 in Obenansicht darstellt, beispielsweise erläutert. Nach dieser Vorzugsausbildung dient ein einziger Halter zur Unterstützung der benachbarten Enden von zwei Reckstangen, die axial hintereinanderliegen, während der Halter sich auf dem Oberende eines senkrechten, als Rohr ausgebildeten Ständers nach der schweizerischen Patentschrift Nr. 338744 stützt. Im Oberende des senkrechten Stützrohres 1 ist der Halter 2 mittels Bolzen 3 festgesetzt. Der Halter 2 ist zum Teil in das Rohr eingelassen und hat im übrigen denselben zylindrischen Aussendurchmesser wie das Rohr 1. Der Halter ist mit einer im Quer schnitt nach unten konisch verlaufenden Nut 4 ver sehen, die von der Oberseite 30 des Halters ausgeht. Der Querschnitt der Nut hat die Form eines gleich schenkligen Trapezes, dessen grösste parallele Seite in der Ebene der Oberseite des Halters 2 liegt. Die Nut erstreckt sich diametral von der einen nach der andern Seite des Halters. In der Mittellinie des Hal ters ist in einer Öffnung im Boden der Nut 4 eine zylindrische Büchse 5 drehbar gelagert, die durch eine zentrale Führung 6 des Bodens der Nut 4 geht und oben fest (z. B. mit Schraubengewinde) mit einem Blech 7 verbunden ist, das als ein Deckel auf der Oberseite des Halters 2 ruht und aus einem schmalen Mittelstück mit verbreiterten kreissegmentförmigen Enden (Fig. 2) besteht, dessen gebogener Aussenrand mit dem zylindrischen Mantel des Halters gleich liegt. An der Unterseite ist auf dem Aussenrand der Büchse 5 ein Anschlagring 8 angebracht, derart, dass die Büchse 5 und der Deckel 7 senkrecht nicht verstellbar sind. Das Schutzglied, bestehend aus dem Deckel 7 und der Büchse 5 kann hinsichtlich des Halters so gedreht werden, dass die kreissegmentförmigen Enden des Deckels 7 entweder die Nut 4 an ihrer radial äussern Partie abdecken und beidseits über den Nut längskanten hinausragen (wie in Fig. 2) oder die Nut nicht abdecken und auf dem nicht mit einer Nut versehenen Teile der Oberseite 30 des Halters 2 auf liegen. Diese Lage erhält man, indem man das Schutz glied von der Lage nach Fig. 2 über einen Winkel von 90 weiterdreht. Das Schutzglied 5, 7 bleibt dauernd, also auch beim Verschwenken in eine der genannten Lagen, mit dem Halter 2 verbunden. In der zylindrischen Bohrung der Büchse 5 ist ein zylindrischer Stift 9 eingesetzt. Dieser Stift 9 hat an seinem Unterende einen Quadratkopf 10, der ge nau in eine Quadrataussparung 11 passt, angebracht in einem Blech 12, das am Unterende des Halters 2 mit kleinen Schrauben befestigt ist. Zwischen der Oberseite des Kopfes 10 und der Schulter einer Aus sparung 13 in der Büchse 5 ist eine Druckfeder 14 angebracht, die den Stift 9 nach unten und mit seinem Kopf 10 in die Aussparung 11 drückt. Auf dem Oberende des Stiftes 9 ist ein als Mutter ausgebildeter Knopf 15 aufgeschraubt, der an seiner Unterseite einen seitlichen Ansatz 16 aufweist, der sich diametral über den Knopf 15 erstreckt und in eine entsprechende Rille 17 im Deckel 7 passt. Da durch wird Drehung des Deckels 7 mittels des Stiftes 9, der unten nicht drehbar vom Bleche 12 festgehalten wird, unmöglich gemacht. Die Teile 9, 14 und 15 bilden also, wie aus dem bisher Gesagten hervorgeht, die Mittel zum drehsichern Festhalten des Schutzglie des 5, 7 in seiner eingestellten Lage. Will man den Deckel 7 drehen, dann muss man erst den Stift 9 mittels dem Knopf 15 entgegen der Kraft der Feder 14 hochziehen, bis der Kopf 10 aus dem Loch 11 entfernt und der Ansatz 16 aus seiner Rille 17 heraus gehoben ist. In der Lage, in der der Deckel 7 die Nut 4 abdeckt, liegt der Ansatz 16 also in der Rille 17. In die konische Nut 4 passt das entsprechend aus gebildete Ende 18 der Reckstange 19. Aus Fig. 1 geht hervor, dass dieses Ende 18 in der angebrachten Lage der Reckstange 19 oben mit der Aussenfläche 30 des Halters 2 gleichliegt und unten noch vom Boden der Nut frei ist. Die Reckstangenenden 18 werden also bei Belastung der Reckstange 19 klemmend in der Nut 4 festgesetzt. In der dargestellten Ausbildung der Vorrichtung sind zwei Reckstangen 19, die axial hintereinander liegen, im Halter gelagert (Fig. 2). Die benachbarten Enden 18 dieser Reckstangen sind durch die Büchse 5 voneinander getrennt. Um die Reckstangen in die Nut 4 anbringen zu können, muss der Deckel 7 derart gedreht werden, dass er die Nut freigibt und die Reckstangenenden 18 von oben her unbehindert in die Nut 5 gelegt werden können. Wenn dies geschehen ist, wird das Schutz glied 5 über 90 gedreht, bis der Deckel 7 die dar gestellte Lage einnimmt, das in der Nut gelagerte Reck stangenende 18 abdeckt und dadurch das Aufwippen der Stange aus der Nut 4, z. B. während des Turnens verhindert. Die Reckstangen sind gegen axiale Verschiebung mittels Stifte 20 gesichert, die aus den Seitenflächen des Reckstangenendes 18 seitlich herausragen und in senkrechten Rillen 21 in den Seitenwänden der Nut 4 axial gehalten sind. Die Breite der Rillen 21 ist in diesem Ausführungsbeispiel etwas grösser als die Dicke der Stifte 20, was das schnelle Anbringen und Entfernen der Reckstangenenden 18 im Halter ver einfacht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung an Reck zur Unterstützung eines Endes einer Reckstange, welche Vorrichtung mit .einem senkrechten Ständer, einem daran befestigten Halter zum Aufnehmen des Endes der Reckstange und mit einem Schutzglied zum lösbaren Festsetzen der Reckstange im Halter versehen ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der Halter (2) mit einer, von seiner Oberseite (30) ausgehenden, im Querschnitt nach unten konisch verlaufenden Nut (4) versehen ist, in welche Nut das Reckstangenende (18) klemmend passt, und dass der Halter weiter mit einem axial nicht verschiebbaren, drehbar in ihm gelagerten, dauernd damit verbundenen Schutzglied (5, 7) versehen ist, welches Schutzglied in einer Lage die Nut (4) oben verschliesst und das darin gelagerte Reckstangenende (18)abdeckt und in einer andern Lage die Nut (4) oben freigibt und das Ausheben des Reckstangen endes aus der Nut ermöglicht, und dass ferner der Halter mit in den Seitenwänden der Nut angebrachten Rillen (21) versehen ist, welche Rillen von den Seiten flächen des Reckstangenendes (18) herausragende Stifte (20) aufnehmen, und dass Mittel vorgesehen sind, die das Schutzglied in der eingestellten Lage drehsicher festhalten. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, wobei der senkrechte Ständer ein oben offenes Rohr ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (2) auf dem Oberende des Ständers (1) dadurch festgesetzt ist, dass er zum Teil darin eingelassen ist und mittels durch die Wand des Ständers und des Halters (2) hindurchgehender Bolzen (3) oder anderer Festsetzmittel darin fest gesetzt ist. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Nut (4) sich diametral über den ganzen Halter (2) erstreckt und in der Mitte der Nut (4) in deren Boden drehbar eine einen Teil des Schutzgliedes bildende senkrechte Büchse (5) gelagert ist, die an ihrer Oberseite mit einem daran festgesetz ten Bleche (7) versehen ist, das auf der Oberseite (30) des Halters (2) ruht und solch eine Form hat, dass es nur in der einen Lage beide beidseits der Büchse (5) liegende, je zum Aufnehmen eines Reckstangenendes (18) bestimmte Teile der Nut (4) gleichzeitig abdeckt. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Nutseitenwand mindestens eine zur Ober seite des Halters durchgehende Rille (21) zum Auf nehmen eines seitlich am Reckstangenende (18) her ausragendes Stiftes (20) angeordnet ist. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zum nicht drehbaren Festhalten des Schutzgliedes (5, 7) einen innerhalb der Büchse (5) gelagerten Stift (9) aufweisen, der einerseits unten mit einem nicht zylindrischen Kopfe (10) versehen ist, der in eine entsprechende Ausspa rung (11) passt, welche Aussparung in einem fest mit dem Halter (2) verbundenen Blech (12) angebracht ist, und anderseits oben mit einem Bedienungsknopf (15) fest verbunden ist, der über das Blech (7) her ausragt und mittels des Bleches (7) mit dem Schutz glied (5, 7) nicht drehbar gekuppelt werden kann, und eine Druckfeder (14) vorgesehen ist, die bestrebt ist, den nicht zylindrischen Kopf (10) des Stiftes (9) in die Aussparung (11) im Blech (12) zu drücken,um dadurch den mit dem Stift (9) festverbundenen Be dienungsknopf (15), mit dem Schutzglied (5, 7) nicht drehbar gekuppelt zu halten. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedienungsknopf (15) an seiner Unterfläche mit einem herausragenden Ansatz (16) versehen ist, der in eine angepasste formgleiche Nut (17) in der Oberseite des Bleches (7) des Schutz gliedes (5, 7) hineinragt.
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Also Published As
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