DE628419C - Dreifuessige Kranzlafette mit abnehmbaren Fuessen - Google Patents

Dreifuessige Kranzlafette mit abnehmbaren Fuessen

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DE628419C
DE628419C DEA68181D DEA0068181D DE628419C DE 628419 C DE628419 C DE 628419C DE A68181 D DEA68181 D DE A68181D DE A0068181 D DEA0068181 D DE A0068181D DE 628419 C DE628419 C DE 628419C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/28Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Dreifüßige Kranzlafette mit abnehmbaren Füßen Die Erfindung betrifft eine Kranzlafette mit abnehmbaren Füßen und besteht darin, daß die Lafette als loses Zubehör sowohl drei Beine, an deren Fußende die abnehmbaren Füße angebracht werden können, als auch zwei je einen Achszapfen tragende Räder hat, wobei Beine und Achszapfen derart gebaut sind, daß sie je am Platz eines beliebigen Fußes an der Lafette angebracht werden können.
  • Die dreifüßige Lafette kann somit je nach Bedarf entweder in eine dreibeinige Lafette umgewandelt werden, indem man z. B. die Füße abnimmt und sie an den Enden der Beine befestigt, deren anderes Ende man dann an Stelle der Füße an der Lafette befestigt, oder in eine Räderlafette dadurch, daß man zwei Füße bzw. zwei Beine durch Räder ersetzt, deren Achszapfen je mit einem Kopf versehen sind, der in das für einen Fuß bestimmte Lager an der Lafette hineinpaßt, und im wesentlichen durch die gleichen Anordnungen, die zum Festspannen der Füße bzw. der Beine dienen, dortselbst festgespannt werden kann, während im dritten Lager ein Bein mit dazugehörigem Fuß verbleibt bzw. angebracht wird, um bei der Räderlafette als Schwanz zu dienen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht, wobei in der Beschreibung, von der dreibeinigen Form ausgehend, deren Umwandlung in die dreifüßige Grundform bzw. in die Räderlafettenform erläutert wird.
  • Fig. i zeigt die dreifüßige Kranzlafette mit oberen Teilen und montierter Waffe in Seitenansicht, Fig.2 die gleiche Lafette in eine dreibeinige Lafette umgewandelt, ebenfalls in Seitenansicht, Fig. 3 dieselbe dreibeinige Lafette, jedoch ohne Waffe, in Draufsicht, Fig. q. die Verbindung der Lafettenbeine mit dem Lafettenkranz im Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3, Fig. 5 eine Einzelheit der Beine im Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4, Fig.6 die Verbindung zwischen dem Außenende eines. Lafettenbeines und dem Gehäuse für den einstellbaren Fuß der Kranzlafette im Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 3, Fig. 7 das Außenende eines Lafettenbeines in Endansicht, Fig.8 einen Fuß mit dazugehörigem Gehäuse am Lafettenkranz befestigt, Fig. 9 die Lafette (mit oberen Teilen und montierter Waffe) in eine Räderlafette umgewandelt in Seitenansicht, Fig. io dieselbe Lafette (jedoch ohne Lafettenwände und Waffe) schematisch in Draufsicht und Fig. i i die Montierung des Rades am Lafettenkranz. - -B ist der kreisförmige Unterrahmen (der Lafettenkranz) -der--Kranzlafette, C der in-und auf dem Lafettenkranz drehbare Oberrahmen und D die von diesem emporstehenden Lafettenwände, an deren Spitze mittels Zapfen eine Wiege E für die Waffe :F befestigt ist. G ist das Handrad der Seitenrichtvorrichtung und H das Handrad der Höhenrichtvorrichtung...
  • Die drei abnehmbareh Füße der Kranzlafette sind in Fig. i mit K bezeichnet, während in den Fig. 2 und 3, wo die Füße am Ende der als Zubehör zu der Kranzlafette gehörigen Beine A _ gezeigt sind, auch die Bezugszeichen der.- Einzelteile 57 bis. 62 an-.gegeben sind. _ - Der Lafettenkranz B weist an der Außenseite in drei in i2o° Abstand voneinander angeordneten Punkten ein festgeschweißtes, senkrecht verlaufendes, nach außen ö#fenes U-förmiges Lager 2o (Fig. 1, 2 und q.) auf, das oben einen tangential zum Kranz waage=-rechten Bolzen 21 und in einiger Entfernung darunter an der Innenseite jedes Flansches einen kurzen aber schweren Zapfen 22 trägt, wobei das Lager unten durch einen darin eingeschweißten massiven Block, dem Verschlußb_lock 23, ausgefüllt ist.
  • Jedes dieser drei Läger dient, wenn die Kranzlafette in eine dreibeinige Lafette umgewandelt ist (Fig, 2 und 3), zu- Aufnahme des oberen Endes -eines- der Lafettenbeine A und zur Befestigung desselben am Lafettenkranz B., Jedes zweckmäßig einen j-förmigen Querschnitt aufweisende Lafettenbein ist am oberen Ende mit einem dort festgeschweißten oder sonstwie befestigten Beschlag 24 versehen (Fig. ¢), der oben eine aufwärts offene Gabel 25 bildet, die dazu dient, den Bolzen 21 von unten zu umfassen und gemeinsam mit ihm ein offenes Scharnier 21, 25 _ zu bilden. Dieser Beschlag 2q. weist unten eine vorwärts gerichtete Zehe 26 auf,. _ die, nachdem die Gabel 25 den Bolzen 2i umschlossen hat, 'eng anschließend über den Verschlußblock 25 hineingeführt werden kann. An der Oberseite des . Verschlußblocks 23 ist eine tiefe und an der Unterseite der Zehe 26 eine flache, zylinderschalenförmige, mit dem Bolzen 21 ,parallele Vertiefung vorgesehen, welche beiden Vertiefungen bei. richtiger Stellung des Läfetten@eines zusammen ein zylindrisches Lager für einen an der einen Seite teilweise abgeschnittenen Verschlußbolzen 27 bilden, der. genau den gleichen Querschnitt aufweist wie die Vertiefung des Verschlußblocks, sä daß er, wenn man ihn in die genannte: Vertiefung ganz- hineindreht, die Zehe 26 dicht über dem Verschlußblock hindurchgehen läßt. Wenn man ihn, jedoch den Verschlußbolzen 27, nachdem das Lafettenbein zurechtgestellt worden ist, um einen passenden Winkel v erdreht, so wird er in die zylinderschalenförmige Vertiefung an der Unterseite der Zehe hineinragen und dadurch die Zehe 26 sowie den Verschlußblock 23 und somit das Bein und den Lafettenkranz gegeneinander verriegeln. Zweckmäßig ist der Verschlußbolzen undrehbär in.-einem Bügel 28 gelagert, der, aus einer herabgeschwenkten Lage (entsprechend der freien Bewegungsbahn der Zehe) in die waagerechte Stellung hinaufgeschwenkt werden kann mit dem Ergebnis, daß der Verschlußbolzen in die Riegelungslage gelangt. In dieser letzteren Stellung läßt sich dann, der Bügel dadurch festhalten, daß man eine mit einem Handrad 29- versehene Schraubenspindel 30, für welche das mittlere Stück des Bügels als Schraubenmutter dient, mit ihrer dornförmigen Spitze in ein entsprechendes Loch 31 in der Hinterseite des Verschlußblocks hineinschraubt. Die Spindel wird dann mittels eines im mittleren Stück des Bügels quer verschiebbaren Spannringes 32 festgehalten, der mit einem mit Schraubengewinde versehenen Zapfen 33 seitlich aus jenem Mittelstück hervorragt und außerhalb desselben mit einer Schraubenmutter 34 versehen ist, die dadurch, daß sie gegen das Mittelstück festgespannt wird, den Spannring 32 zwecks Erhöhung des Drucks desselben gegen die Spindel 3o seitlich noch verschiebt.
  • Nach Öffnung des Verschlusses 23; 27, 26 kann, wie ersichtlich, die Verbindung zwischen dem Lafettenbein und dem Lafettenkranz ohne weiteres gelöst werden.
  • Statt -den Scharnierbolzen 21 und die Gabel 25, oben anzuordnen und statt einer nach oben gerichteten Öffnung der Gabel können die genannten Teile unten angeordnet und-die Gabel kann dann nach unten offen sein, wobei dann gleichzeitig die.' Verschlußanordnung oben vorgesehen sein muß. Eine solche Ausführung bietet den Vorteil, daß die Verschlußteile weniger beansprucht werden, indem man vorzugsweise dafür sorgt, daß das Ende des Lafettenbeines oben gegen die Vorderkante der Seitenflanschen des Lagers 2o anliegt: Hierdurch wird der von der Oberkante des Lafettenbeines nach dem Lafettenkranz zu ausgehende Druck hier aufgenommen, während der in der Unterseite des Beines ausgeübte Zug am Lafettenkranz durch das Scharnier üb-ertragen wird, das besser als die Verschlußteile jene Kräfte zu übertragen vermag. Statt eines durchgehenden Scharnierbolzens 21 und einer breiten Gabel 25 läßt sich ein kurzer Seharnierzapfen 22 an jedem Lagerflansch und eine Gabel 125 für jeden solchen Zapfen verwenden (zu vgl. die weiter unten beschriebene Verbindung zwischen dem Vorderende des Lafettenbeines und dem Gehäuse für dessen verstellbaren Fuß).
  • Statt der beschriebenen Verschlußvorrichtung 23, 27, 26 kann jede andere geeignete Verschlußvorrichtung zur Abwendung gelangen, beispielsweise kann die Zehe 26 am Beschlag 2q. des Lafettenbeines eine -waagerechte oder senkrechte Öse bilden, in welche sich ein im Lager 2o senkrecht bzw. waagerecht verschiebbar oder drehbar gelagerter Zapfen einführen läßt (zu vgl. ebenfalls die weiter unten beschriebene Verbindung zwischen dem Fußende des Lafettenbeines .und dem Gehäuse des verstellbaren Fußes- desselben).
  • Zur Aufnahme der von den Lafettenbeinen herrührenden, nach außen gerichteten Beanspruchung des unterhalb des Lafettenkranzes vorragenden Teiles der Lager 2o sind letztere zweckmäßig durch Spannseile 35 miteinander verbunden.
  • Der gemäß Fig. 2 und 3 am Fußende jedes Lafettenbeines A angeordnete, mittels einer mit einem Handrad 57 versehenen Stellschraube 5$ in der Höhenrichtung verstellbare Fuß 59 ist zweckmäßig, wie im gezeigten Ausführungsbeispiel, in einem besonderen Gehäuse, dem sog. Fußgehäuse 6o montiert, das mit dem Lafettenbein A in ähnlicher Weise leicht zerlegbar verbunden ist wie das obere Ende des Lafettenbeines mit dem Lafettenkranz, und zwar durch Festspannvorrichtungen (Verbindungs- und Verschlußteile), die, soweit das Gehäuse in Betracht kommt, derart den von der Verbindung zwischen dem Lafettenbein und dem Lafettenkranz umfaßten, im und am Lager 2o befestigten Teilen angepaßt sind, daß das Fußgehäuse nebst Fuß sich ohne weiteres am Lafettenkranz an Stelle des Lafettenbeines anbringen läßt, wobei jedoch zu bemerken ist, daß, falls am Fußende die Querschnitthöhe des Lafettenbeines kleiner ist als am oberen Ende, an dem Seitenflanschen jedes Lagers des Lafettenkranzes unter dem Scharnierbolzen 21 für die Gabel des Lafettenbeines besonders Hängezapfen, d. h. die obenerwähnten Zapfen 22, angeordnet sein müssen.
  • Die Gestaltung der Einzelheiten der Verbindung zwischen dem Fußgehäuse 6o und dem Lafettenbein A ist im gezeigten Ausführungsbeispiel die folgende (Fig. 6 und 7) Am Fußende des. Lafettenbeines A ist ein Rahmen 61 festgeschweißt oder sonstwie befestigt, dessen Seitenwände je einen kurzen Seitenzapfen 122 tragen, der als Scharnierzapfen in einem offenen Scharnier 122, 125 dient, dessen entsprechende doppelte Gabel 125 durch die verlängerten Seitenwände 6o' des Fußgehäuses gebildet -wird. - Am Boden des Rahmens 61 ist ein Verschlußblock 123 befestigt, und im oberen- Teil des Rahmens ist drehbar, aber unverschiebbar, eine mit einem Handrad 62 versehene hohle Schraubenspindel 63 gelagert, die als Schraubenmutter für einen Schraüberizapfen 64 dient. Dieser Zapfen 64 trägt an seinem unteren Ende einen Kegel 65, der mit einem Zylinder 66 aus einem Stück hergestellt ist, welcher wiederum im Verschlußblock 123 gesteuert wird. Das Fußgehäuse hat ähnlich dem oberen Lafettenbeinbeschlag 2,4 eine vorragende Zehe 12.6, die, wenn das Scharnier 122, 125 zusammengesetzt ist, dicht über den Verschlußblock -hinweg -geführt werden kann. Die Zehe 126 weist an ihrer Unterseite eine flache zylinderschalenförmige Vertiefung auf, die genau der Vertiefung an der Unterseite der Zehe 26 des Lafettenbeinbeschlages 24 entspricht, außerdem aber eine nach vorn gespaltene Öse bildet, deren Öhr konisch ist und dem obenerwähnten Kegel 65 am Schraubenzapfen 64 entspricht. Wenn man durch Betätigung des Handrades 62 den Kegel 65 und den Zylinder 6,6 so tief in den Verschlußblock 123 versenkt hat, daß der Scheitel des Kegels unterhalb der Unterseite der Zehe 126 gelangt ist, läßt sich letztere in den Verschlußblock hineinführen; hierbei gehen die beiden Schenkel der von der Zehe gebildeten gespaltenen Öse beiderseits des Schraubenbolzens 64 vorbei. Wenn die Zehe 126 in dieser Weise an ihren Platz gebracht ist, läßt sich der Kegel 65 wieder heben, wonach er dann in das konische Öhr der Zehe hineintritt, das er ganz ausfüllt, wodurch die Verbindung des Fußgehäuses mit dem Lafettenbein verriegelt wird.
  • Fig.8 zeigt den Fuß 59 mit dem Fußgehäuse 6o am Lafettenkranz B in dessen Lager 2o befestigt. Die Gabeln 125 greifen hier um die Zapfen 22, und die Zehe 126 ist am Verschlußblock 23 mittels des VerschlußbolZenS 27 verriegelt. Außerdem können, wie bereits dargelegt, an sich bekannte, auf Achszapfen 68 gelagerte Zubehörräder 67 (Fig. 9 bis i i) vorgesehen sein. Gemäß der Erfindung sind die Achszapfen dieser Räder in geeigneter schräger Lage in je einem Kopf 69 gleicher Höhe wie das obere Ende der Lafettenbeine befestigt. Dieser Kopf bildet oben eine Gabel 225, welche der Gabel 25 des Lafettenbeinbeschlages 24. entspricht. Er ist unten mit einer schweren Bodenplatte 226 versehen, welche der Zehe 26 am genannten Beschlag entspricht und genau-wie jene eine zylinderschalenförmige Vertiefung in der Unterseite aufweist. Die Anordnung ist derart, daß jedes der Räder mit seinem Kopf ohne weiteres am Lafettenkranz an Stelle eines Lafettenbeines (oder eines Lafettenfußes ) -angebracht und verriegelt werden kann, wodurch,die. il afette sich in eine Räderlafette mit Schwanz umwandeln läßt, indem hierbei das dritte Lafettenbein als Schwanz dient. _.

Claims (1)

  1. PATLIQTANSPRUCH: Dreifüßige Kranzlafette mit ..abnehmbaren Füßen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lafette als loses Zubehör sowohl drei Beine (A), an deren Fußende die abnehmbaren Füße- angebracht werden können, als auch zwei je einen Achszapfen (68) tragende Räder (67) hat, wobei Beine und. Achszapfen derart gebaut sind, draB. - sie je . am. Platz -eines- . beliebigen Fußes an der Lafette angebracht werden können! -
DEA68181D 1933-01-01 1933-01-01 Dreifuessige Kranzlafette mit abnehmbaren Fuessen Expired DE628419C (de)

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