CH342156A - Verpackung mit geformter Käseportion - Google Patents
Verpackung mit geformter KäseportionInfo
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Description
Verpackung mit geformter Käseportion Die Erfindung bezieht sich auf eine Verpackung mit geformter Käseportion, mit einem das Käsestück allseitig dicht umschliessenden Hüllblatt. Der Nachteil bei den bisher bekanntgewordenen Kleinverkaufspackungen für Schmelz-, Rahm-, Kräuterkäse oder dergleichen besteht darin, dass infolge der im warmen Zustand verpackten Käsemasse die durch Falten, Kleben und Pressen dicht aneinanderhaftende Hüllblattfolie ohne Zuhilfenahme eines Messers sich nur sehr schlecht voneinander lösen und damit vom Käsestück entfernen lässt. Abgesehen davon, dass das Freilegen des Käsestückes von der Folie umständlich und zeitraubend ist, wird in den meisten Fällen die Folie derart beschädigt, dass sie ihren Wert als Verpackung für den evtl. noch verbleibenden Käserest verliert. Diesem überstand ist bisher dadurch begegnet worden, dass zwischen dem Käsestück und der Folie ein Aufreissfaden angeordnet ist, der beim Aufreissen das Hüllblatt in zwei im wesentlichen gleiche Teile zerlegt, wobei die unbeschädigte, der Höhe des Käsestückes entsprechende Spitze als Scharnier beim Aufklappen der beiden Hüllblatthälften dient. Mittels eines Messers muss zunächst die zwischen Käsestück und Hüllblatt bestehende Klebverbindung gelöst werden, worauf die Folienteile ohne Beschädigung vom Käsestück entfernt werden können. So verbindet sich bei Verwendung eines Aufreissfadens oder -streifens für den vorgenannten Zweck nur eine vorbereitende Massnahme, deren praktischer Wert in keinem Verhältnis zu dem Aufwand an technischen Mitteln steht, der das Anbringen eines Aufreissfadens für derartige Kleinpackungen erfordert. Demgegenüber zeichnet sich die Verpackung nach der Erfindung dadurch aus, dass das Hüllblatt mit einem Aufreisslappen versehen ist. Auf diese Weise ist sie ohne Inanspruchnahme zusätzlicher technischer Mittel genau so einfach und billig herzustellen wie die bisher bekannten Verpackungen ohne Verwendung eines Aufreissfadens, wobei deren vorerwähnte Nachteile weitgehend beseitigt sind. In der Zeichnung ist die erfindungsgemässe Verpackung an mehreren Ausführungsbeispielen erläutert, und zwar zeigen: Fig. 1 eine verpackte Käseecke mit dem überstehenden Aufreisslappen in perspektivischer Ansicht, Fig. 2 die Anordnung von acht in einer Runddose liegenden Käseecken mit den an der Unterseite der einzelnen Ecken überstehenden Aufreisslappen, Fig. 3 einen von einer Rolle abgeschnittenen Hüllblattzuschnitt, Fig. 4 ein mit einem Aufreisslappen versehenes Käsestück von viereckigem Querschnitt, Fig. 5 einen flachliegenden Hüllblattzuschnitt zu dem in Fig. 4 dargestellten Käsestück, Fig. 6 eine verpackte Käseecke mit dem aus einem überschüssigen Materialstreifen gebildeten Aufreisslappen und Fig. 7 einen flachliegenden Hüllblattzuschnitt zu der in Fig. 6 gezeigten Käseecke. Der das Käsestück in bekannter Weise dicht umschliessende Hüllblattzuschnitt 1 ist an seinem Schlusszipfel 2, welcher den grösseren Teil einer Grundfläche des Käsestückes bedeckt, mit einem über den Rand der Packung hinausragenden Aufreisslappen 3 versehen. Dadurch ist es möglich, ohne Zuhilfenahme eines Messers den Aufreisslappen 3 bequem mit der Hand zu erfassen und mit einem Zuge den ganzen Verschlusszipfel 2 von seiner Unterlage zu lösen. Die völlige Freilegung des Käsestückes macht nunmehr keine Schwierigkeiten, da die übrigen Teile des ringsherum um die Ränder des Käsestückes umgelegten Hüllblattes nur sclunaie Streifen bilden, die leicht von dem Käsestück zu lösen sind. Das Öffnen und Freilegen der Käsepackung kann somit ohne Beschädigung des Hüllblattes erfolgen, so dass evtl. noch verbleibende Käsereste von der ganzen Folie umschlossen werden können. Das zu jeder Käsepackung gehörende Etikett 4 wird zweckmässig an der dem Schlusszipfel 2 entgegengesetzten Grundfläche angebracht. Der Erfolg für ein schnelles und einwandfreies Öffnen der Käsepackung hängt davon ab, ob bei der beispielsweise aus einer Runddose 5 entnommenen Käseecke der Aufreisslappen von der Packung absteht, oder ob er an ihr anliegt. Im letzteren Fall würde infolge des heisssiegelfähigen Klebstoffes an der Unterseite des Aufreisslappens 3 dieser eine innige Verbindung mit der Folie eingehen, so dass ein schnelIes Lösen ohne Hilfsmittel kaum möglich ist. Aus diesem Grunde wird vorgeschlagen, die einzelnen Käsestücke beim Verpacken in eine Runddose 5 derart zu einem Satz zusammenzustellen, dass jeweils der Aufreisslappen 3 eines Käsestückes, wie in Fig. 2 gezeigt, auf dem Schlusszipfel 2 des benachbarten Käsestückes aufliegt. Die einzelne Hüllblattfolie 1 kann genau so wie bisher von der Rolle abgeschnitten werden. Mit einem Schneidwerkzeug in zwei aufeinanderfolgenden Arbeitstakten wird die Folie von der Rolle abgeschnitten, wobei die senkrecht zur Rollenbahn verlaufenden Schnittkanten eines Zuschnittes derart ausgebildet sind, dass jeweils eine Schnittkante 6 einen im Bereich des benachbarten Zuschnittes 1 hineinragenden Lappen 3 aufweist, während die andere Schnittkante 7 mit einer dem Lappen 3 des nachfolgenden Zuschnittes 1 entsprechenden Aussparung 8 versehen ist. Die durch die Aussparung 8 verursachte Materialminderung an einer Seite des Hüllblattes 1 übt keinen nachteiligen Einfluss auf die Dichtigkeit der Verpackung aus. Durch diese Massnahme, bei der der Aufreisslappen 3 eine beliebige Form erhalten kann, wird die Rollenbahn ohne jeden Verschnitt ausgenutzt. Eine weitere Möglichkeit zur Bildung eines Aufreisslappens besteht darin, dass der Aufreisslappen 9 (Fig. 6) als Teil eines über die zum Verpacken benötigte Zuschnittlänge hinausgehenden und über die ganze Rollenbreite sich erstreckenden, geradlinig verlaufenden Streifens über den Rand der Packung übersteht, während der zum Aufreissen nicht benötigte andere Teil des Streifens 10 mit in die Umhüllung einbezogen wird. Der besondere Vorteil bei diesein Aufreisslappen besteht darin, dass er mittels eines geraden Schnittes, also mit einfachen Schneidwerkzeugen, herzustellen ist. Der Aufreisslappen kann auch mit einer Verstärkung versehen sein, die beispielsweise als Verschlussetikett ausgebildet ist und der Form des Aufreisslappens entspricht. Anderseits ist es möglich, den Aufreisslappen als selbständiges Teil zu verwenden und ihn durch geeignete Massnahmen, beispielsweise durch Klebung, mit dem Hüllblatt zu verbinden. Der Aufreisslappen ist mit seiner von der Käsepackung abstehenden Form dieser gegenüber unterscheidungskräftig genug. Trotzdem kann der unerwünschte Fall eintreten, dass der Aufreisslappen 3, 9 sich an die Hüllblattfolie anlegt und dort haften bleibt. Um ihn jedoch schnell finden zu können, kann der Aufreisslappen mit einer Markierung 11 versehen sein, die beispielsweise aus einem Farbaufdruck, aus einem Fabrikzeichen oder aus dem bereits erwähnten Schlussetikett bestehen kann. Sofern die Markierung bereits auf der Rolle aufgedruckt ist, lässt sich damit ein genaues und registerhaltiges Abschneiden der Hüllblattzuschnitte verbinden, in dem eine bestimmte Stelle der Markierung als Tastmarke für ein mit dem Schneidwerkzeug zusammenarbeitendes Kontrollorgan nutzbar gemacht wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verpackung mit geformter Käseportion mit einem das Käsestück allseitig dicht umschliessenden Hüll- blatt, dadurch gekennzeichnet, dass das Hüllblatt (1) mit einem Aufreisslappen (3, 9) versehen ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Verpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der den grösseren Teil einer Grundfläche des Käsestückes bedeckende Schlusszipfel (2) des Hüllblattes (1) mit einem über den Rand des verpackten Käsestückes überstehenden Aufreisslappen (3, 9) versehen ist.2. Verpackung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufreisslappen mit dem Hüllblatt (1) zusammen aus einem Stück besteht.3. Verpackung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufreisslappen ein selbständiger mit dem Hüllblatt verbundener Teil ist.4. Verpackung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei einander gegenüberliegende Schnittkanten (6, 7) des Hüllblattes (1) derart ausgebildet sind, dass jeweils eine Schnittkante (6) einen Lappen (3) aufweist, während die andere Schnittkante (7) mit einer diesem Lappen (3) entsprechenden Aussparung (8) versehen ist.5. Verpackung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die einander getenüberliegen- den, mit einem Lappen (3) und einer Aussparung (8) versehenen Schnittkanten parallel zueinander verlaufen, um sie in zwei aufeinanderfolgenden Arbeitstakten mit ein und demselben Schneidgerät erzeugen zu können.6. Verpackung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufreisslappen (9) durch einen über eine Kante des Käsestückes hinausstehenden und über die ganze Hüllblattbreite sich erstreckenden, gradlinig verlaufenden Streifen (10) gebildet ist, wobei der zum Aufreissen nicht verwendete Teil des Streifens (10) mit in die Umhüllung einbezogen ist (Fig. 6 und 7).7. Verpackung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufreisslappen (3, 9) mit einer Markierung (11) versehen ist, die aus einem Aufdruck oder aus einer aufgeklebten Marke besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2582626A1 (fr) * | 1985-06-03 | 1986-12-05 | Bel Fromageries | Emballage pour fromages et procede de conditionnement de fromages avec cet emballage |
| FR3106341A1 (fr) * | 2020-01-22 | 2021-07-23 | Bel | Emballage pour produit alimentaire formé d’une feuille scellée sur elle-même |
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-
1955
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Cited By (4)
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| FR2582626A1 (fr) * | 1985-06-03 | 1986-12-05 | Bel Fromageries | Emballage pour fromages et procede de conditionnement de fromages avec cet emballage |
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Also Published As
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