CH340482A - Filterkörper in einer Filtereinrichtung, die insbesondere zum Filtrieren von Flüssigkeiten bestimmt ist - Google Patents
Filterkörper in einer Filtereinrichtung, die insbesondere zum Filtrieren von Flüssigkeiten bestimmt istInfo
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Description
Filterkörper in einer Filtereinrichtung, die insbesondere zum Filtrieren von Flûssîgkeiten bestimmt ist
Die Erfindung bezieht sich auf einen Filterkorper in einer Filtereinrichtung, die insbesondere zum Filtrieren von Flüssigkeiten bestimmt ist. Es sind Filterinrichtungen bekannt, in denen zwischen Rahmen oder Platten karton-oder pappeahnliche Schichten eingespannt werden, die entweder selbst filtrierend wirken oder als Auflageschicht fiir Filterhilfsmitte], z. B. Kieselgur, dienen. Im letzten Falle wird auf der
Schicht ein Kuchen aus Filterhilfsmittel und Trubstoffen aufgebaut, der nach einiger Zeit entfernt werden muB, um den Filter neu ansetzen zu können.
Das Beseitigen des Kuchens und die Säuberung der
Kuchenauflage ist oft umständlich und zeitraubend, und die Auflageschicht wird bei der bisherigen Arbeitsweise verhaltnismal3ig schnell erschopft.
Die Erfindung besteht nun darin, daB der Filter korper eine Schicht aufweist, die aus mehreren tuber- einanderliegenden Blattes besteht, die voneinander trennbar sind. Nach Erschöpfung des obersten dem Flussigkeitsstrom zugewendeten Blattes oder vor dem
Neuansetzen des Filters wird das Blatt entfernt und damit auch gleichzeitig der gebildete Kuchen aus der Filtereinrichtung herausgeschafft. Das darunterliegende Blatt ist dann sofort fiir den neuen Ansatz bereit, so daB fur die Bedienung der Filtereinrichtung erheblich an Zeit gewonnen wird.
Man kann dièse mehrblattrige Schicht zusammen mit einer karton-, papier-oder pappeähnlichen Filterschicht, die aus Kunstfasern oder natürlichen organischen oder anorganischen Fasern oder pulver förmigen Stoffen oder aus beliebigen Gemischen dieser verschiedenartigen Stoffe bestehen kann, in der
Weise verwenden, dal3 die Blatter ûbereinander auf eine Seite der Schicht gelegt und am obern und untern
Ende beide Teile miteinander verfestigt werden, z. B. durch Eindrücken, Bordels, Falzen, Vernahen, Heften, Kleben oder auf andere Weise. Bei sogenannten
Faltschichten, die liber Filterplatten gehangt werden, können die Blatter an der Faltkante mit Abreif3- lappen oder dergleichen versehen sein, mit deren Hilfe das betreffende Blatt aufgerissen wird, so daB beide Blatthälften samt dem aufgeschwemmten Kuchen leicht entfernt werden können. Die Blatter bestehen vorteilhaft aus nal3-und kochfesten, praparierten, endlos versponnenen Zellwollfasern, wobei die Faserrichtung besonders bei Verwendung von Faltschichten mit der obern Schichtkante parallel verläuft.
In der Zeichnung ist ein Ausfiihrungsbeispiel der
Erfindung dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. 1 eine Draufsicht,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt und
Fig. 3 eine Aufsicht auf die obere Kante einer
Faltschicht.
In Fig. 2 ist mit 10 eine Filterplatte bezeichnet, tuber die eine Filterschicht 11 gelegt ist, die an ihrem obern Ende mit Faltkanten 12 versehen ist, so daB sie sich in der Form der Filterplatte 10 anpasst. Auf der
Filterschicht 11, die aus beliebigem Werkstoff bestehen kann, sind einzelne Blatter 13 gelegt, die aus naos-odeur kochfester Zellwolle oder anderem widerstandsfahigem, vorteilhaft impragniertem Material bestehen. Auf der Aul3enseite der Blatter schwemmt sich Trub-und Filterhilfsstoff an, und nach beendeter Filtration wird mit Hilfe von Abreil3- lappen 14,15 das oberste der Blatter 13 an seiner obern Kante durchrissen, so dal3 das Blatt zusammen mit dem Filterkuchen nach unten fallt. Die einzelnen Abreif3lappen 14,15 sind abwechselnd auf der einen oder andern Seite angeordnet. Am untern Ende sind die einzelnen Bitter 13 mit der Schicht 11 mit
Hilfe einer Naht 16 vernaht oder auf andere Weise verbunden. Die Platte 10 kann auch als Hohlkammer ausgebildet sein. In diesem Falle kann die Filterschicht 11 wegfallen, und die aus mehreren Lagen bestehende Blattschicht wird unmittelbar in den
Filter eingespannt. Die hohe Elastizitat der einzelnen diinnen Blatter gestattet ein beträchtliches Durchbiegen, ohne dal3 die Blatter zerreissen.
PATENTANSPRUCH Filterkorper in einer Filtereinrichtung, die insbesondere zum Filtrieren von Flussigkeiten bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, daB er eine Schicht aufweist, die aus mehreren übereinanderliegenden Blat- tern besteht, die voneinander trennbar sind.
UNTERANSPRtJCHE 1. Filterkörper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dal3 die Blatter am obern und untern
Rande mit einer Filterschicht verbunden sind.
2. Filterkörper nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB die Blatte zusammen mit der
Filterschicht gefaltet und liber eine Filterplatte ge hängt sind, wobei eine Verbindnug zwischen beiden
Teilen lediglich am untern Ende erfolgt.
3. Filterkörper nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Faltkante Abreil3lappen an den Blattern angebracht sind, die ein Durch- reif3en der Blatte ermöglichen.
4. Filterkörper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dal3 die Blatte aus nal3-und kochfesten, endlos versponnenen Zellwollfasern bestehen.
5. Filterkörper nach den Unteranspriichen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dal3 die Faserrichtung der
Blatte mit der Richtung der Faltkante ubereinstimmt.
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- 2. Filterkörper nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB die Blatte zusammen mit der Filterschicht gefaltet und liber eine Filterplatte ge hängt sind, wobei eine Verbindnug zwischen beiden Teilen lediglich am untern Ende erfolgt.
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|---|---|---|---|
| DE340482X | 1955-04-16 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| CH340482D CH340482A (de) | 1955-04-16 | 1956-04-10 | Filterkörper in einer Filtereinrichtung, die insbesondere zum Filtrieren von Flüssigkeiten bestimmt ist |
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