CH339596A - Auf ein Überlastdrehmoment ansprechende Sicherheitsvorrichtung an einer Maschine, insbesondere an einer Webmaschine - Google Patents

Auf ein Überlastdrehmoment ansprechende Sicherheitsvorrichtung an einer Maschine, insbesondere an einer Webmaschine

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CH339596A
CH339596A CH339596DA CH339596A CH 339596 A CH339596 A CH 339596A CH 339596D A CH339596D A CH 339596DA CH 339596 A CH339596 A CH 339596A
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CH
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housing
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Paul Darash Nicholas
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Sulzer Ag
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Description


  Auf ein     Überlastdrehmoment    ansprechende Sicherheitsvorrichtung an einer Maschine,  insbesondere an einer     Webmaschine       Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrich  tung an einer Maschine, insbesondere an einer     Web-          maschine,    und besteht darin, dass im Antrieb eines  zu bewegenden Teils der Maschine eine überlast  kupplung eingeschaltet ist, welche zwei Elemente  aufweist, die zur     übertragung    des Drehmomentes  zum Antrieb dieses Teils dienen und in der Weise  nachgiebig zusammengehalten werden,

   dass beim Er  reichen eines bestimmten Drehmomentes eine Bewe  gung der Elemente relativ zueinander bewirkt wird  und in Abhängigkeit dieser Relativbewegung eine  Anzeigevorrichtung oder/und eine Vorrichtung zum  Abstellen der Maschine in Tätigkeit gesetzt wird.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Vorderansicht einer Webmaschine,       Fig.    2 bis 4 Querschnitte nach Linie     II-II    in       Fig.    1 bzw.     III-III    und     IV-IV    in     Fig.    2 durch  das     Schusswerk,          Fig.    5 bis 7 in grösserem Massstab die Sicherheits  vorrichtung mit     Abstellvorrichtung    in normaler und  ausgelöster Stellung,       Fig.    8 und 9 durch die     überlastkupplung    betä  tigte Anzeigevorrichtungen.  



  Das Gestell der Webmaschine     (Fig.    1) besteht  aus den beiden Seitenschildern 21 und 22 und dem  sie verbindenden Mittelträger 23. Der Warenbaum  24 und die Walzen 25 dienen zum Aufwickeln des  Gewebes. Die Schäfte 27 werden von der Schaft  antriebsvorrichtung 28 betätigt. Von den Spulen 29  wird der     Schussfaden    abgezogen.  



  Der Elektromotor 31 treibt die Hauptwelle 32  mittels der Keilriemen 33 an. Zum raschen     Still-          setzen    der in Bewegung befindlichen Teile der     Web-          maschine,    im     Falle    eines Fadenbruches oder einer  Störung an irgendeinem bewegten Teil, dienen eine    Kupplung und eine Bremse in der Trommel 34,  durch die in bekannter Weise die Hauptwelle 32  vom Motor 31 entkuppelt und gebremst wird.  



  Das Schuss- und das     Fangwerkgehäuse    35 und  36 sind am Mittelträger 23 befestigt. Dazwischen  liegen die Antriebswelle 37 für die Lade und die       Schützen-Rücktransportvorrichtung    38. Der Schalt  hebel 39 auf der Schaltwelle 41 dient zum Anlassen  und Abstellen der Webmaschine. Verschiedene über  wachungsorgane bewirken bei Störungen durch Be  tätigung der Wächterwelle 45     (Fig.    5) das     Entkup-          peln    der     Hauptwellenkupplung    und das Betätigen  der     Hauptwellenbremse    in der Trommel 34.  



       Im        Schusswerkgehäuse    35 ist die     Schussvorrich-          tung    mit den     Nockenscheiben    46 auf der Trieb  welle 47 und dem Rollenhebel 48 zum Betätigen  des Schützenschlägers 50 und zum Spannen der       Torsionsstabfeder    49 gelagert     (Fig.    4). Die Schläger  bremse 51 ist mit dem Hebel 48 verbunden. Die  Triebwelle 47 wird von der Hauptwelle 32 über das       Kegelradgetriebe    40 angetrieben     (Fig.    2).

   Die Tor  sionsstabfeder 49 wird bei jeder Umdrehung der  Hauptantriebswelle 32 einmal     gespannt    und im ge  wünschten Zeitpunkt bei einer     bestimmten    Winkel  stellung der Welle 32 im Zusammenhang mit der  Betätigung der übrigen Teile ausgelöst, um den  Schläger 50 und durch ihn den Schützen, der zum  Eintragen des     Schussfadens    von einer Spule 29 durch  das Fach geschossen werden muss,     zu        beschleunigen.     



  Die     Rücktransportvorrichtung    38, die die  Schützen vom Fangwerk zum     Schusswerk    zurück  bringt, wird ebenfalls von der Triebwelle 47 ange  trieben. Die Vorrichtung 38 weist eine Transport  kette 52 auf, die von dem im     Schusswerkgehäuse    35  gelagerten Kettenrad 53 angetrieben wird     (Fig.    4).  Das Kettenrad 53 ist mit dem Zahnrad 54 verbun-      den, in welches das Zahnrad 55 auf der Welle 56  eingreift, welche als Antriebswelle der     Schützen-          Rücktransportvorrichtung    38 dient.

   Das Zahnrad  67 ist lose drehbar auf der Antriebswelle 56 gelagert  und über die Zwischenräder 57, 58     (Fig.    2 und 3)  mit dem Zahnrad 59 auf der Triebwelle 47 verbun  den.  



  Der Schützenheber 62 hebt bei der Drehung  um die Achse 63 einen Schützen 64, der durch die  Transportkette 52 in den Heber 62 hineingeschoben  ist     (Fig.    4) aus dieser untern Stellung in die Ab  schussstellung in der Höhe der     Schussbahn    65     (Fig.    2).  



  Für den Fall, dass ein Schützen 64 sich fest  klemmt oder eine andere Störung an der Trans  portkette 52 entsteht, ist zwischen der Antriebs  welle 56 und dem Zahnrad 67, das heisst also im  Antrieb der zu bewegenden Teile 52, 62 der Ma  schine, eine Sicherheitskupplung 66 gegen     überlast     angeordnet. Durch diese Kupplung 66 kann beim       übertragen    eines das Betriebsdrehmoment in vor  bestimmtem Masse übersteigenden     Überlastdreh-          momentes    die Welle 56 von der Triebwelle 47 abge  schaltet werden.  



  Die Kupplung 66 ist als     Klauenkupplung    mit       Radialverzahnung    75 ausgebildet und hat als nach  giebig zusammengehaltene Elemente eine Klauen  scheibe 68, die mit dem Zahnrad 67 ein Stück bildet,  und eine zweite     Klauenscheibe    69, die mit der Hülse  71 ein Stück bildet. Die Hülse 71 ist auf der An  triebswelle 56 der     Rücktransportvorrichtung    38  mittels eines Längskeils bzw. durch Keilnuten 72       längsverschieblich,    aber drehfest gelagert. Die  Druckfeder 73 zwischen dem auf der Welle 56 fest  geklemmten Stellring 74 und der Hülse 71 presst die       Klauenscheiben    68, 69 mit einem bestimmten Druck  zusammen, der durch Verschieben des Stellringes 74  einstellbar ist.

   Die Scheiben 68 und 69 haben eine       Radialverzahnung    75 von verhältnismässig geringer  Zahntiefe     (Fig.    2), wobei die sich berührenden  Zahnflanken mindestens eine die Selbsthemmung  ausschliessende Neigung aufweisen, so dass die Kupp  lungsscheiben 68, 69 belastet durch Druck der  Feder 73, erst bei einem bestimmten, auf die Kupp  lung wirkenden     überlastdrehmoment,    welches um  ein bestimmtes Mass über dem im Betrieb auftreten  den Drehmoment     liege,        auseinandergedrückt    und ge  trennt werden, z. B. wenn die     Rücktransportkette     52 festläuft.  



  Als Anzeigevorrichtung, um die Bedienung min  destens darauf aufmerksam zu machen, dass zwischen  der Welle 56 der     Rücktransportvorrichtung    38 und  der Hauptantriebswelle 32     eine    Winkelverdrehung  infolge der Trennung der Kupplungshälften 68, 69  eingetreten ist, dient der Zeiger 76, der am     Gleit-          stein    77, der sich im Längsschlitz 78 im Kupplungs  gehäuse 81 verschieben kann, und am Schlitten 82  befestigt ist. Der als Blattfeder ausgebildete Zeiger  76 presst den Schlitten 82 gegen das Gehäuse 81       (Fig.    5, 6, 8).

      Beim Entkuppeln der Kupplung 66 stösst der  Rand 83 der Scheibe 69 bei ihrer Längsverschie  bung gegen den Schlitten 82 und verschiebt diesen  mit dem Zeiger 76 nach links aus der Stellung in       Fig.    5 für ungestörten Betrieb in die in     Fig.    6 dar  gestellte, eine Störung anzeigende Stellung.  



  Um auch Schaden an andern Teilen der     Web-          maschine    zu vermeiden, wenn die Kupplungsscheibe  69 nach links gedrückt wird, ist ausserdem ein Ge  stänge zur Betätigung der Wächterwelle 45 vor  gesehen     (Fig.    5). Dieses umfasst den Hebel 84, wel  cher um die Achse 85 drehbar ist und eine Nase 86  hat, die gegen den Scheibenrand 83 des Kupplungs  teils 69 anliegt; ferner die Stange 91, die gegen den  untern Arm 87 des Hebels 84 gepresst wird, da gegen  sie der Hebel 92 auf der Wächterwelle 45 drückt.  Bei der Verschiebung der Kupplungsscheibe 69 nach  links wird mittels des Hebels 84 die Stange 91 nach  rechts     bewegt    und damit die Wächterwelle 45 ge  dreht. Durch die Drehung der Welle 45 wird z. B.

    ein Stromkreis geschlossen, wodurch Hubmagnete  zum Auskuppeln der     Hauptwellenkupplung    und zum       Inwirkungsetzen    der Bremse in der Trommel 34  betätigt werden.  



  Das äussere Ende der Welle 56 ist zum Auf  stecken einer Kurbel als Vierkant 93 ausgebildet.  Auf einer der abgeflachten Kanten 94 ist eine Marke  95 vorgesehen     (Fig.    7). Die Keilnuten 72 auf der  Welle 56 sind bis zum Vierkant 93 durchgezogen  und dienen als Verzahnung, die in die Innen  verzahnung 96 des im Gehäuse 81 drehbar gelager  ten Ringes 97 eingreift. Die Vorderseite des Ringes  97 trägt eine Marke 98, und im Gehäusedeckel 100  ist ein Fenster 99, durch welches die Marke 98 nur  in     einer    bestimmten Stellung des Ringes 97 sichtbar  wird. Der Ring 97 wird auf der hintern Seite durch  eine am Gehäuse 81 befestigte Scheibe 101 gehal  ten     (Fig.    5, 9).  



  Das     Untersetzungsverhältnis    zwischen der An  zahl Keilnuten 72 auf der Welle 56 und der Anzahl  Zähne der Innenverzahnung 96 entspricht dem Ver  hältnis der Anzahl Zähne des Zahnrades 67 und  der     Anzahl    Zähne des Zahnrades 59 auf der Welle  47, multipliziert mit dem Drehzahlverhältnis des Ge  triebes 40 zwischen der Welle 47 und der Haupt  antriebswelle 32. Die Hauptantriebswelle 32 bzw.  die Trommel 34 ist mit einer Skala 42 versehen, die  eine Gradeinteilung oder eine andere Einteilung  aufweist. Die Skala 42 arbeitet mit einem Zeiger  43 zusammen, der an dem Seitenschild 22 befestigt  ist, um die Winkelverdrehung der Hauptwelle 32 aus  dem Nullstand beim Stillstand der Webmaschine  feststellen zu können.

   In dieser     Nullstellung    haben  alle bewegten Webmaschinenteile eine voraus  bestimmte gegenseitige Stellung. Wenn die Welle  56 bzw. die Transportkette 52 in der richtigen  Winkelstellung zu den übrigen Teilen der     Web-          maschine    steht, so ist in dem Nullstand der Haupt  welle 32 die Marke 98 in der Mitte des Fensters 99      sichtbar und die Marke 95 auf dem Vierkant 93  obenauf     (Fig.    7).  



  Solange die Welle 56 und das Zahnrad 67 in  der gleichen Winkelstellung zum Nullstand der  Hauptwelle 32 verharren, so dass die Rücktransport  vorrichtung 38     bzw.    die Kette 52     mit    den andern  Teilen genau synchron läuft, bleiben die Marken  95 und 98 in der gegenseitigen, beschriebenen Stel  lung. Wenn jedoch, infolge des Festlaufens der       Schützen-Rücktransportvorrichtung    38, die Kupp  lungsteile 68 und 69 voneinander gelöst werden,  wird die Winkelstellung zwischen dem Antriebszahn  rad 67 und der Antriebswelle 56 der Rücktransport  kette 52 sich ändern. Als Folge davon ergibt sich  eine Änderung in der gegenseitigen Stellung der  Marken 95 und 98.

   Die Marke 98 wird dann nicht  mehr im Fenster 99 zu sehen sein, wenn die Welle  56 in der Stellung mit der Marke 95 obenauf steht.  



  Wird nun infolge Festlaufens der     Schützen-Rück-          transportvorrichtung    38 die Webmaschine durch die  Drehung der Wächterwelle 45 automatisch abge  stellt, so sieht die Bedienung an der Verschiebung  des Zeigers 76 als Warnvorrichtung, dass die Kupp  lungsteile 68 und 69 gelöst und die     Winkelstellung     der Transportwelle 56 zur Hauptantriebswelle 32 ge  stört worden ist. Bevor die Webmaschine mittels des  Hebels 39 wieder in Betrieb gesetzt wird, steckt die  Bedienung eine Handkurbel auf den Vierkant 93 der  Welle 56 und bringt mittels des Handrades 44 die  Hauptantriebswelle 32 in den Nullstand.

   Um die  richtige Winkelstellung der Welle 56 zum Zahnrad  67 und damit zu den andern Teilen der Webmaschine  herbeizuführen, wird mittels der aufgesteckten Hand  kurbel die Welle 56 gedreht, bis die Marke 98  wieder im Fenster 99 zu sehen ist, wenn die Welle  56 sich in der Stellung mit der Marke 95 obenauf  befindet. Die Bedienung schiebt den Zeiger 76 als  dann in seine für normalen Betrieb bestimmte  Stellung nach rechts     zurück        (Fig.    5) und kann die  Webmaschine mittels des Schalthebels 39     (Fig.    2)  wieder in Gang bringen.  



  Anstatt des Zeigers 76 kann als Anzeigevorrich  tung auch ein optisches oder akustisches Signal  durch den Schlitten 82 als Warnvorrichtung aus  gelöst werden.  



  Solche     überlastkupplungen    können auch für  andere zu bewegende Teile einer Webmaschine, wie  z. B. den Schützenheber, den     Schützenklammer-          öffner    usw., oder für Teile von Wirk- und Strick  maschinen vorgesehen sein. Auch bei andern Ar  beitsmaschinen können im Antrieb von zu bewegen  den Teilen solche     überlastkupplungen    verwendet  werden.  



  Der Zeiger 76 auf dem Kupplungsgehäuse 81  ist als Schleppzeiger ausgebildet, der nach der Ver  schiebung durch die     Klauenscheibe    69 in seiner  Stellung stehenbleibt.  



  Es können auch Überwachungsvorrichtungen  von andern zu bewegenden Teilen bei     Webmaschi-          nen,    z. B. die     Kettfaden-    bzw. Schussfadenüber-         wachungsvorrichtungen    oder solche, welche     die    Stel  lung des     Schützens    und anderer Teile überwachen,  so auf die Wächterwelle 45 einwirken, dass bei einer  Störung des normalen Betriebes die Hauptwelle 32  stillgesetzt wird.  



  Die     Überlastkupplung    kann auch nur mit einer  Klaue versehen sein. Die     Vorspannung    der Feder  73, welche die Klauen     aufeinanderdrückt,    ist so zu  bemessen, dass erst bei einem gewünschten überlast  drehmoment eine Verdrehung der beiden Kupp  lungshälften zueinander     erfolgt.    Diese relative Ver  drehung kann auch nur eine Anzeigevorrichtung oder  nur eine Vorrichtung zum Abstellen der Maschine  in Tätigkeit setzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sicherheitsvorrichtung an einer Maschine, da durch gekennzeichnet, dass im Antrieb eines zu be wegenden Teils (52, 62) der Maschine eine über lastkupplung (66) eingeschaltet ist, welche zwei Elemente aufweist, die zur Übertragung des Dreh momentes zum Antrieb dieses Teils (52, 62) dienen und in der Weise nachgiebig zusammengehalten werden, dass beim Erreichen eines bestimmten Dreh momentes eine Bewegung der Elemente relativ zu einander bewirkt wird und in Abhängigkeit dieser Relativbewegung eine Anzeigevorrichtung oder/und eine Vorrichtung zum Abstellen der Maschine in Tätigkeit gesetzt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die überlastkupplung als Klauenkupplung ausgebildet ist und die Klauen der Kupplungshälften durch eine das wirksame Überlastdrehmoment bestimmende vorgespannte Fe der im Eingriff gehalten werden. 2. Sicherheitsvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Kupplungs hälfte (68) in bezug auf die den zu bewegenden Teil antreibende Welle (56) drehbar, während die andere (69) mit Hilfe mindestens einer Keilnut und eines Keils drehfest, aber längsverschieblich auf dieser Welle gelagert ist. 3.
    Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kupplungs elemente mit als Radialverzahnung ausgebildeten Klauen versehen sind, deren sich berührende Flanken mindestens eine die Selbsthemmung ausschliessende Neigung aufweisen. 4. Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch, an einer Webmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass das sich beim Erreichen eines bestimmten Dreh momentes relativ zum ersten bewegende zweite Kupplungselement (69) mit einem übertragungs- gestänge (84, 91, 92) zusammenarbeitet, welches Vorrichtungen zum Entkuppeln der Hauptwelle (32) vom Antriebsmotor (31) und zum Bremsen der Hauptwelle in Tätigkeit setzt. 5.
    Sicherheitsvorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das übertragungs- gestänge (84, 91, 92) auf eine Hilfswelle (45) ein wirkt, welche auch von andern, den normalen Web- betrieb überwachenden Vorrichtungen beeinflusst wird und durch deren Verstellung die Entkupplungs- und Bremsvorrichtungen für die Hauptwelle (32) in Tätigkeit gesetzt werden. 6.
    Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schleppzeiger (76) am Gehäuse (81) der Kupplung (66) derart vor gesehen ist, dass er vom beweglichen Element (69) der Kupplung verschoben wird und in der neuen Stellung stehenbleibt. 7.
    Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch, an einer Webmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass im die Kupplung enthaltenden Gehäuse (81) ein Körper (97) gelagert ist, welcher einerseits eine Ver zahnung aufweist, in die eine Keilnutenverzahnung der den zu bewegenden Teil (52, 62) antreibenden Welle (56) eingreift, anderseits eine Marke (98) trägt, welche in einer bestimmten Stellung des Kör pers durch eine Öffnung (99) im Gehäuse (81) sieht- bar ist, dass eine weitere Marke (95) auf der ge nannten Welle (56) angebracht ist,
    dass ferner das Übersetzungsverhältnis zwischen der Keilnuten verzahnung und der Verzahnung des Körpers gleich dem Übersetzungsverhältnis zwischen der Haupt welle (32) der Webmaschine und der obengenannten Welle (56) ist. B. Sicherheitsvorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Körper (97) als Ring mit Innenverzahnung (96) ausgebildet ist. 9. Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den zu bewegenden Teil (52, 62) antreibende Welle (56) mit einem Vier kant (93) versehen ist, der zum Aufstecken einer Handkurbel dient. 10.
    Sicherheitsvorrichtung nach den Unteran sprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das übertragungsgestänge einen Hebel (84) aufweist, welcher um eine im die Kupplung enthaltenden Ge häuse (81) gelagerte Achse (85) drehbar ist und mit dem zweiten Kupplungselement (69) zusammen arbeitet.
CH339596D 1952-01-16 1952-12-17 Auf ein Überlastdrehmoment ansprechende Sicherheitsvorrichtung an einer Maschine, insbesondere an einer Webmaschine CH339596A (de)

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