CH338698A - Kegelstoffmühle - Google Patents

Kegelstoffmühle

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CH338698A
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Authority
CH
Switzerland
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pulp mill
mill according
cone
guide device
perforated
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Application number
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English (en)
Inventor
Scheid Hans
Kahmann Albrecht
Original Assignee
Escher Wyss Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Escher Wyss Gmbh filed Critical Escher Wyss Gmbh
Publication of CH338698A publication Critical patent/CH338698A/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D1/00Methods of beating or refining; Beaters of the Hollander type
    • D21D1/20Methods of refining
    • D21D1/22Jordans

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description


      Kegelstoffmühle       Die Erfindung     betrifft    eine     Kegelstoffmühle    zur  Aufbereitung von Faserstoffen für die Pappe-, Pa  pier-, Kartonherstellung und dergleichen.  



  Für die     Aufbereitung    von Faserstoffen werden  anstelle der früher fast ausschliesslich verwendeten  Holländer in steigendem Masse schnellaufende     Ke-          gelstoffmühlen    eingesetzt. Diese bestehen im wesent  lichen aus einem konischen Läufer, der in einem  konischen Gehäuse eingesetzt ist. Zur     Ermöglichung     der Veränderung ihrer gegenseitigen Lage ist dabei  in der Regel entweder der konische Läufer oder das  Gehäuse in Achsrichtung verschiebbar.  



  Sowohl der Läufer als auch das Gehäuse sind  mit Einrichtungen zur Aufbereitung des Faserstoffes  versehen. Diese bestehen entweder aus     einzelnen,     Messern, die im Läufer und im Gehäuse     eingesetzt     sind, oder es können auch Büchsen sein, die mit  Messerrippen versehen sind. Derartige Büchsen wer  den auch etwa aus     Basaltlava    angefertigt.  



  Eine besondere Ausführungsform derartiger Auf  bereitungsmaschinen besitzt für Läufer und Gehäuse  je eine konische Büchse aus hartem Metall, die     in     ihrer Mantelfläche mit zahlreichen Löchern ver  sehen ist.  



  In all diesen Fällen sind die Einrichtungen zur  Aufbereitung der Faserstoffe nur für die Behand  lung der Fasern bestimmt und gegen allfällig ein  dringende Fremdkörper sehr     empfindlich.    Da es je  doch besonders bei der Verarbeitung von unsortier  tem Altpapier oft unvermeidlich ist, dass Metall  stücke, Steine usw. in den     Faserström    gelangen, er  gibt sich als Folge davon eine Beschädigung der  Einrichtungen innerhalb der     Kegelstoffmühlen    oder  ähnlicher Maschinen.  



  Zur Ausscheidung der schädlichen Fremdkörper  sind schon verschiedene     Einrichtungen        geschaffen     worden. Bekannt sind Magnetapparate, die jedoch    nur Eisenteile ausscheiden. Bei einer andern bekann  ten Vorrichtung wird der Aufbereitungsmaschine  eine mit grosser Geschwindigkeit     umlaufende    Scheibe  vorgeschaltet, welche die schweren Teile aus der       Faseraufschwemmung    in eine ringförmige Kammer  schleudert, in der sich diese     sammeln,    und aus wel  cher sie darauf entfernt werden     können.    Die Scheibe  benötigt einen eigenen Motor zum Antrieb.  



  Die     Erfindung    bezweckt nun, mit einfacheren       Mitteln    als bisher in wirksamer Weise     eine    Aus  scheidung schwerer Verunreinigungen, wie Steine,  Eisenteile usw., zu erreichen und auch eine gute  Beseitigung der ausgeschiedenen Fremdkörper zu  ermöglichen.

   Zu diesem Behufe ist die erfindungs  gemässe     Kegelstoffmühle    zur Aufbereitung von Fa  serstoffen mit     einer        im    Maschinengehäuse eingebau  ten Leitvorrichtung versehen, durch welche der von  oben eintretende Stoff nach unten geführt und dar  nach vor     seiner    Aufbereitung nach oben umgelenkt  wird, so dass sich an der     Umlenkstelle    die schweren  Fremdkörper absetzen können.  



  In der Zeichnung sind verschiedene Ausfüh  rungsformen des Erfindungsgegenstandes beispiels  weise     vereinfacht    dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1     einen    axialen Längsschnitt durch eine       Kegelstoffmühle,          Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     II-II    der       Fig.    1,       Fig.    3 eine Variante in gleichem Schnitt wie       Fig.    2,       Fig.    4 einen axialen Längsschnitt durch den Ein  trittsteil einer weiteren Ausführungsform einer     Ke-          gelstoffmühle,

            Fig.    5 einen Schnitt nach der     Linie        V-V    der       Fig.    4 und       Fig.    6 einen Schnitt nach der Linie     VI-VI    der       Fig.    5.      Gemäss     Fig.    1 ist ein konischer Läufer 1 über  eine Welle 2 in zwei Lagern 3 und 4 gelagert und  von einem Gehäuse 5 umgeben, welches in diesem  Falle in axialer     Richtung    verschiebbar angeordnet  ist. Der aufzubereitende Stoff tritt von oben durch  eine Öffnung 6 in das Gehäuse ein.  



  Im Gehäuse ist nun eine Leitvorrichtung, welche  aus einem ringförmigen, eine untere Öffnung 7 auf  weisenden Teil 8 und zwei beidseitig der Öffnung  anschliessenden abwärts gerichteten Schenkeln 9 be  steht.  



  Der von oben eintretende Stoffstrom wird auf  der Aussenseite der Leitvorrichtung beidseitig der  Maschinenachse nach unten geführt. Darauf wird  er nach oben umgelenkt und steigt durch die untere  Öffnung 7 der Leitvorrichtung empor. An der Um  lenkstelle des Stoffstromes behalten die schweren  Fremdkörper ihre Bewegungsrichtung bei und setzen  sich daher ab. Sie fallen in einen     Sammelbehälter     10 und können nach Öffnen von beidseitig ange  brachten     Putzdeckeln    11 leicht beseitigt werden.  



  Das Absinken der Fremdkörper bei der Um  kehrung des Stoffstromes wird jedoch nur bis zu  einer gewissen Grösse bzw. Schwere der Fremdkör  per erfolgen. Um die empfindliche     Bemesserung     der     Kegelstoffmühle    auch vor solchen Fremdkörpern  zu schützen, die unter Umständen vom Stoffstrom  noch     mitgerissen    werden können, ist im Wege des  Stoffstromes nach dessen     Umlenkung    nach oben auf  der Läuferwelle 2 eine gelochte Scheibe 12 ange  ordnet. Diese Scheibe dient dazu, derartige Fremd  körper zurückzuhalten.

   Der gleiche Zweck kann  aber beispielsweise auch durch eine     gitterförmige     oder geschlitzte Scheibe erreicht werden.     Damit     diese Scheibe 12 sich nicht verlegt, ist ein fest  stehender Schaber 13 vor der Scheibe angeordnet,  der sie sauber hält.  



  Der     gereinigte    Stoffstrom gelangt dann zwischen  den     bemesserten    Läufer 1 und das Gehäuse 5 und  verlässt die Mühle durch eine Austrittsöffnung 14.  



  Statt einer umlaufenden Scheibe kann aber zur  Fernhaltung von Fremdkörpern von der Aufberei  tungseinrichtung im Wege des Stoffstromes nach  dessen Umlenkung nach oben beispielsweise auch  eine feststehende gitterförmige, gelochte oder ge  schlitzte Platte angeordnet werden. Zu diesem  Behufe ist gemäss     Fig.    3 in der untern Öffnung 7  der Leitvorrichtung 8 eine gelochte Platte 15 ein  gebaut.  



  Bei der     Ausführungsform    gemäss den     Fig.    4 bis  6 wird eine weitere Verbesserung der Reinigungs  wirkung dadurch erzielt,     dass    der nach unten ge-    führte Stoff vor seiner Umlenkung nach oben noch  in die axiale Richtung umgelenkt und hernach wie  der rückgeführt wird. Zu diesem Zwecke sind im  untern Teil des Gehäuses anschliessend an die  Schenkel 9 der     Umlenkvorrichtung    Wände 16 vor  gesehen, welche diesen Gehäuseteil in zwei seitliche  Kanäle 17 und einen Mittelkanal 18 aufteilen. In  den Kanälen 17 wird der Stoffstrom in die axiale  Richtung umgelenkt, während er durch den Mittel  kanal 18 wieder rückgeführt und der untern Öff  nung 7 der Leitvorrichtung 8, 9 zugeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kegelstoffmühle zur Aufbereitung von Faser stoffen, gekennzeichnet durch eine im Maschinen gehäuse eingebaute Leitvorrichtung (8, 9) durch welche der von oben eintretende Stoffstrom nach unten geführt und darauf vor seiner Aufbereitung wieder nach oben umgelenkt wird, so dass sich an der Umlenkstelle die schweren Fremdkörper ab setzen können.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kegelstoffmühle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Leitvorrichtung einen ringförmigen, mit einer untern Öffnung (7) ver- sehenen Teil (8) aufweist, damit der von oben ein tretende Stoffstrom auf der Aussenseite der Leit- vorrichtung beidseitig der Maschinenachse nach unten gelenkt werde und sodann durch diese un tere Öffnung (7) emporsteige.
    2. Kegelstoffmühle nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch seitliche Kanäle (17), durch welche der nach unten geführte Stoffstrom vor seiner Umlenkung nach oben in die axiale Rich tung umgelenkt wird, und durch einen Mittelkanal (18), durch welchen der Stoff hernach wieder zu rückgeführt wird. 3. Kegelstoffmühle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Wege des Stoffstromes nach dessen Umlenkung nach oben eine gitterför- mige, gelochte oder geschlitzte Platte (15) angeord net ist.
    4. Kegelstoffmühle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Wege des Stoffstromes nach dessen Umlenkung nach oben auf der Läufer welle (2) eine gitterförmige, gelochte oder geschlitzte Scheibe (12) angeordnet ist. 5. Kegelstoffmühle nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass vor der gitterförmigen, gelochten oder geschlitzten Scheibe (12) ein Schaber (13) angeordnet ist.
CH338698D 1955-03-21 1956-03-12 Kegelstoffmühle CH338698A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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