CH338353A - Einrichtung zur Tiefenschärfe-Anzeige - Google Patents

Einrichtung zur Tiefenschärfe-Anzeige

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CH338353A
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies

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Description


  Einrichtung zur Tiefenschärfe-Anzeige    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Einrichtung zum Anzeigen der Tiefenschärfe für  photographische Aufnahmegeräte.  



  Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine  Bauart vorzusehen, welche einen sehr grossen     Ver-          stellwinkel    der     Anzeigeorgane    gewährleistet und da  durch auch die Grundlage für die Anwendung einer  weiten, übersichtlichen Teilung der mit den Anzeige  organen zusammenspielenden Entfernungsskala bildet.  Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die     Schaffung     einer raumgedrängten Form der Einrichtung, so dass  ihre Unterbringung überall, insbesondere bei raum  gedrängten Bauarten von photographischen Objek  tiven oder Verschlüssen - ohne Schwierigkeiten vor  genommen werden kann.  



  Diese Aufgaben werden gemäss der Erfindung  dadurch gelöst, dass in die Antriebskette der Anzeige  organe ein     Umwandlungsglied    eingebaut ist, welches  an seinem Antriebsglied zwecks Mitnahme     angelenkt     ist, seinerseits einen     Mitnehmer    für das nächstliegende  Glied der Antriebskette trägt, sowie mit einer Um  wandlungskurve zwecks Überlagerung einer zusätz  lichen     Verschwenkbewegung    auf .die beiden     gekup-          pelten        Anzeigeorgane    zusammenarbeitet.  



  In der nachstehenden Beschreibung ist anhand  der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der erfin  dungsgemässen Einrichtung näher erläutert.  



  Es zeigen:       Fig.    1 eine     Prinzipskizze    der Einrichtung,       Fig.2    ein Ausführungsbeispiel im vergrösserten  Schnitt,       Fig.    3 und 4 zwei verschiedene Einzelheiten zu       Fig.    2 und       Fig.    5 eine Ansicht des Ausführungsbeispiels nach       Fig.    2.    Die Einrichtung zum Anzeigen der Tiefenschärfe  besteht - wie aus     Fig.    1 ersichtlich ist - in der  Hauptsache aus zwei Zeigerarmen 10, 12, die mit  der Entfernungsskala 14 zusammenarbeiten und auf  ihr den jeweiligen Bereich der Tiefenschärfe begren  zen.

   Die Zeiger 10, 12 sind an Ringen 16, 18 vor  gesehen, die koaxial zur optischen Achse der Kamera  dicht nebeneinander liegen. Diese beiden Ringe sind  miteinander derart verkuppelt, dass beim Bewegen  des einen Ringes in einer Richtung, sich der andere  Ring in entgegengesetzter Richtung bewegt. Dieses  Ziel wird mit Hilfe eines     Zahnrad-Umkehrgetriebes     erreicht, welches an einem ortsfesten Ring 20 an  geordnet ist und zwei     Zahnritzel    22, 24 aufweist,  die auf verschiedener Höhe liegend miteinander in  Eingriff stehen. Das     Zahnritzel    22 greift ausserdem  in die Verzahnung 26 des Ringes 16, während das       Zahnritzel    24 mit der Verzahnung 28 des Ringes 18  in Eingriff steht.  



  Der Antrieb der Einrichtung geschieht, wie be  reits erwähnt, von der     Blendeneinrichtung    aus. Zu  diesem Zweck ist das     Blendeneinstellglied    mit einem  Stellring 30 der     Anzeigeeinrichtung    verbunden, und  zwar mit Hilfe eines abgebogenen     Mitnehmerlappens     32 am Stellring 30 selbst. Dadurch wird erreicht,  dass beim Verdrehen des     Blendeneinstellgliedes    der  Stellring 30     mitverstellt    wird.

   Die     Blendeneinrich-          tung    und ihr Stellglied sind in     Fig.    1 der Einfachheit  halber nicht gezeigt; es ist nur eine linear geteilte       Blendenskala    34 dem     Mitnehmerlappen    32 sym  bolisch zugeordnet.  



  In der Antriebskette zwischen dem Stellring 30  und den Zeigern 10, 12 ist ein     Umwandlungsglied     eingeschaltet, zu dem Zweck, die gleichförmige Be  wegung des     Blendenstellgliedes    in eine ungleichför  mige Bewegung der Zeiger nach den jeweils ge-           gebenen    Betriebsbedingungen umwandeln zu können.  Am Stellring 30 sitzt ein     Mitnehmerzapfen    36, dessen  Ende bei 38 abgesetzt ist, um einen     Anlenk-    und  Drehpunkt für eine das     Umwandlungsglied    darstel  lende Schwenkplatte 40 zu bilden.

   Die Schwenk  platte 40 liegt dabei zwischen den Ringen 16, 18 und  trägt selbst einen     Mitnehmerstift    42, der in einen  radial liegenden Schlitz 44 des Zeigerringes 16 ein  greift und die Mitnahme desselben bei einer um  die optische Achse gerichteten Drehbewegung des  Stellringes 30 und somit auch der Schwenkplatte 40  bewerkstelligt. Ferner trägt die Schwenkplatte 40  einen Steuerstift 46, der mit einem als     Umwandlungs-          kurve    fungierenden Schlitz 48 eines ortsfesten Ringes  50 zusammenarbeitet. Durch diese Massnahme wird  eine Ungleichförmigkeit bei der durch die Schwenk  platte 40 bewerkstelligten Bewegungsübertragung von  Stellring 30 auf den Zeigerring 16 und somit auch  auf den Zeigerring 18 erreicht.

   Die Form der Um  wandlungskurve 48 und somit auch der Grad der  Bewegungsumwandlung zwischen     Blendeneinstellung     und     Tiefenschärfenanzeige    kann den gegebenen Ver  hältnissen entsprechend beliebig gewählt bzw. einge  stellt werden.  



  Die praktische Anwendung dieser     Anzeigeeinrich-          tung    stellt das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2 bis 5  dar. Bei dieser Bauart ist der     Objektivverschluss    an  der Frontseite einer photographischen Kamera be  festigt und bildet seinerseits die Halterung für das  in Richtung der optischen Achse einstellbare Glied  des Objektivs. Die     Tiefenschärfe-Anzeigeeinrichtung     ist dabei an der Frontseite der Halterung, das heisst  des     Verschlussgehäuses    vorgesehen.  



  Das     Verschlussgehäuse    52 weist die übliche, zylin  drische Rundform auf und ist mittels einer Über  wurfmutter 54, die auf dem hintern     Objektivrohr    56  sitzt, an der Frontseite 58 der Kamera befestigt,  welche bekannte und daher nicht näher dargestellte  Form besitzt. Im Innern des     Verschlussgehäuses    52  ist eine Grundplatte 60 befestigt, welche mit dem  vordern     Objektivrohr    62 versehen ist.

   Im Ringraum  64 zwischen der Grundplatte 60 und dem     Verschluss-          gehäuse    52 sind die     Verschlussmechanismen    bekann  ter Art und Arbeitsweise zum Antrieb und Steuern  der nicht dargestellten     Verschlusssektoren    unterge  bracht. Die ebenfalls nicht dargestellten Betätigungs  glieder des Verschlusses, das heisst sein Spann- und/  oder     Auslöseorgan,    können dabei als achsparallele  Wellen durch die Rückwand des     Verschlussgehäuses     herausgeführt und von kameraseitigen Antriebsglie  dern angetrieben sein.  



  In einem nicht sichtbaren Hohlraum zwischen  der Grundplatte 60 und der Rückwand des     Verschluss-          gehäuses    52     istferner    eine     Blendeneinrichtung,    ebenfalls  bekannter Art und Arbeitsweise eingebaut. Ihre Be  tätigung erfolgt mittels eines     Stellringes    66, welcher  an der Rückseite des     Verschlussgehäuses    52 drehbar  gelagert ist.  



  An der Frontseite des     Verschlussgehäuses    52 ist  ein Zeitstellring 68 in bekannter Weise drehbar ge-    lagert. Über eine     Mitnehmerzunge    70 ist der Zeit  stellring 68 mit einem äussern Stellring 72 verbun  den. Es ist noch ein Kupplungsring 74 vorgesehen,  der am Rand des     Blendenstellringes    66 aufsitzt und  über eine     Mitnehmerzunge    76 desselben mit ihm ver  bunden ist. Der Kupplungsring 74 besitzt ausserdem  einen Kupplungszahn 78, der in eine der Kupplungs  rasten 80 an der Stirnseite des Stellringes 72 ein  greift und somit den Zeitstellring 68 mit dem     Blen-          denstellring    66 kuppelt.

   Durch Verschieben des  Kupplungsringes 74 in Richtung der optischen Achse  und entgegen der Eigenfederung des     Blendenstellrin-          ges    66 kann der Kupplungseingriff zwischen Zeit- und       Blendeneinstellglied    gelöst und die Glieder 66 und  68 in neue Relativstellung gebracht werden.  



  Im Innern des vordern     Objektivrohres    62 ist  eine Gewindebüchse 82 eingebaut, in welcher ein orts  festes Glied 84 des Objektivs sitzt. Ein weiteres, orts  festes Glied 86 des Objektivs könnte     evtl.    noch im  hintern     Objektivrohr    56 des     Verschlussgehäuses    52  sitzen. Das zur Entfernungseinstellung axial beweg  liche Frontglied 88 des Objektivs ist in einer Ge  windefassung 90 befestigt, welche in die Gewinde  büchse 82     einschraubbar    ist. Die Gewindefassung 90  trägt an ihrer Umfangsfläche 92 die bereits erwähnte  Entfernungsskala 14.  



  Wie bereits erwähnt wurde, bildet das     Verschluss-          gehäuse    52 die Halterung für das einstellbare Glied  des Objektivs. Zugleich ist in dieser Halterung die  im Zusammenhang mit     Fig.    1 erläuterte     Tiefenschär-          fen-Anzeigeeinrichtung    eingebaut. Zu diesem Zweck  ist am vordern     Objektivrohr    62 ein Haltering 94 fest  eingeschraubt und durch nicht dargestellte Mittel axial  und radial gesichert.

   An der hintern Stirnfläche des  Halteringes 94 sitzt der ortsfeste Ring 20, während in  einem Einstich 96 seines vordern Endes ein     Well-          federring    98 eingesetzt ist zum axialen Zusammen  halten der Glieder der     Anzeigeeinrichtung.    Die An  ordnung der     Anzeigeeinrichtung    selbst geht am besten  aus     Fig.    3 und 4 deutlich hervor, und die Teile sind  mit den gleichen Bezugszeichen wie in     Fig.    1 ver  sehen. Es dürfte sich somit erübrigen, auf die Ein  zelheiten nochmals einzugehen.

   Es sei nur noch er  wähnt, dass der     Mitnehmerlappen    32 des Stellringes  30     (Fig.    2) gegen den     Blendenstellring    66 nach hinten  abgebogen ist und in eine     Mitnehmeröffnung    100 des  selben eingreift. Um die gegenseitige Bewegungsfrei  heit der Einstellteile nicht zu behindern, sind in den  selben für den Durchgang des     Mitnehmerlappens    32  bogenförmige Schlitze vorgesehen, und zwar der  Schlitz 102 im Ring 20, der Schlitz 104 im Stellring  72 und Zeitstellring 68 und der Schlitz 106 am Um  fang des     Verschlussgehäuses    52.  



  Die     Anbringung    der einzelnen Skalen ist am besten  aus     Fig.    5 ersichtlich. Die Entfernungsskala 14 ist  am Umfang 92 der     verdrehbaren    und axial verstell  baren Gewindefassung 90 angebracht und arbeitet  mit einer Hauptmarke 108 des ortsfesten Ringes 20  zusammen. Die zwischen dem Ring 20 und der  Mantelfläche 92 der Gewindefassung 90 heraus-      ragenden Enden der Zeigerarme 10, 12 spielen mit  der Entfernungsskala 14 zusammen und begrenzen  dort den der eingestellten Entfernung und Blenden  öffnung entsprechenden Bereich der Tiefenschärfe, im  vorliegenden Falle beispielsweise den Tiefenschärfen  bereich von 3 bis 8 m bei Entfernung von 5 m und  Blende 5,6.

   Die     Blendenskala    34 ist dabei auf der  Mantelfläche des Kupplungsringes 74 angeordnet und  arbeitet ebenfalls mit der Hauptmarke 108 zusam  men. Da die eingestellte     Blendenöffnung    bereits  durch den angezeigten     Tiefenschärfenbereich    bei der  Einstellung berücksichtigt ist, könnte die Blenden  skala 34 auch ohne weiteres weggelassen werden.  



  Die Zeitskala 110 auf der Mantelfläche des Stell  ringes 72 spielt auch mit der Hauptmarke 108 zu  sammen, und die relative Kupplungslage zwischen  dem Zeitstellring 68 und dem     Blendenstellring    66 ist  einstellbar z. B. mit Hilfe einer Skala 112 mit Be  lichtungswerten am Stellring 72 und einer Marke 114  am Stellring 72.  



  Es ist bereits einleitend erwähnt worden, dass die  beschriebene Ausbildung der     Tiefenschärfe-Anzeige-          einrichtung    wesentliche Vorteile bietet. Zunächst ge  währleistet sie einen sehr grossen     Verstellwinkel    der  vom     Blendenstellglied    66 angetriebenen Zeiger 10 und  12, so dass die Entfernungsskala 14 - wie     Fig.    5 deut  lich erkennen lässt - mit einer weiten, übersicht  lichen Teilung bedacht werden kann. Damit wird  die Einstellung beträchtlich erleichtert.

   Ferner schafft  sie die Grundlage für eine sowohl einfache als auch  raumgedrängte Bauart, so dass eine solche Tiefen  schärfe-Anzeigeeinrichtung überall ohne Schwierig  keiten angebracht werden kann, also nicht nur wie  dargestellt, an einem photographischen Objektiv, son  dern auch an einem Verschluss oder an der Kamera  selbst. Darüber hinaus kann die     Anzeigeeinrich-          tung    selbstverständlich ohne Schwierigkeiten auch an  einer andern als der dargestellten Stelle des Objektivs  bzw. seiner Halterung sowie bei Objektiven mit       Schneckenzugeinstellung    oder bei Wechselobjektiven  allgemein in ähnlicher Weise angebracht bzw. ver  wendet werden.  



  Ferner kann eine Kupplung zwischen dem Zeitstell  glied und dem     Blendenstellglied    fehlen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Anzeigen der Tiefenschärfe für photographische Aufnahmegeräte, dadurch gekenn zeichnet, dass in die Antriebskette ihrer Anzeige organe (10, 12) ein Umwandlungsglied (40) einge baut ist, welches an seinem Antriebsglied (30) zwecks Mitnahme angelenkt ist, seinerseits einen Mitnehmer (42) für das nächstliegende Glied (16) der Antriebs kette trägt, sowie mit einer Umwandlungskurve (48) zwecks Überlagerung einer zusätzlichen Ver- schwenkbewegung auf die beiden gekuppelten An zeigeorgane zusammenarbeitet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei Anzeigeorgane (10, 12) aufweist, welche durch die Antriebskette von dem Blendeneinstellglied (66) angetrieben werden und mit der Entfernungsskala (14) zusammenarbeiten. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Anzeigeorgane als radiale Arme (10, 12) an zur optischen Achse koaxialen und durch ein Zahnrad-Umkehrgetriebe (22, 24) verbundenen Zeigerringen (16, 18) gebil det sind, und dass das Umwandlungsglied als eine Schwenkplatte (40) geformt ist, welche an einem Mitnehmerzapfen (36, 38) des mit dem Blenden einstellglied (66) gekuppelten Stellringes (30) drehbar ist, einen Mitnehmerstift (42) für den einen Zeigerring (16) trägt, sowie einen Steuerstift (46) besitzt, der in einen die Umwandlungskurve bildenden Schlitz (48) eingreift. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der die Umwandlungskurve bil dende Schlitz (48) in einem ortsfesten, zur optischen Achse koaxialen Ring (50) vorgesehen ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie in der Halterung (52, 62, 94) eines in Richtung der optischen Achse einstellbaren Objektivteils (88) eingebaut ist.
CH338353D 1955-01-05 1955-12-17 Einrichtung zur Tiefenschärfe-Anzeige CH338353A (de)

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