CH335801A - Schnuller - Google Patents

Schnuller

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Publication number
CH335801A
CH335801A CH335801DA CH335801A CH 335801 A CH335801 A CH 335801A CH 335801D A CH335801D A CH 335801DA CH 335801 A CH335801 A CH 335801A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
suction part
reservoir
pacifier
suction
holder
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Tannenbaum Miklos
Kun Ladislao
Original Assignee
Tannenbaum Miklos
Soltesz Pablo
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tannenbaum Miklos, Soltesz Pablo filed Critical Tannenbaum Miklos
Publication of CH335801A publication Critical patent/CH335801A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J17/00Baby-comforters; Teething rings
    • A61J17/001Baby-comforters
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J7/00Devices for administering medicines orally, e.g. spoons; Pill counting devices; Arrangements for time indication or reminder for taking medicine
    • A61J7/0015Devices specially adapted for taking medicines
    • A61J7/0053Syringes, pipettes or oral dispensers

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Pediatric Medicine (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)

Description


  
 



  Schnuller
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schnuller mit einem sackartigen, hohlen Saugteil aus elastischem Material, welcher am Saugende flüssigkeitsdurchlässig gestaltet ist und dessen Hohlraum mit dem Raum eines Reservoirs in Verbindung steht, welcher Schnuller dadurch gekennzeichnet ist, dass auf einer verengten Stelle, die vom Zwischenteil im Bereich zwischen dem Saugteil und dem Reservoir gebildet wird, ein scheibenförmiger Teil vorgesehen ist, welcher die Eindringtiefe des Saugteils in den Mund bestimmt, wobei die Verbindung zwischen dem Reservoirraum und dem Hohlraum des Saugteils durch einen den erwähnten Zwischenteil durchdringenden Durchlass gebildet wird, durch welchen in das Reservoir eingefüllte Substanzen unter Saugwirkung in den Saugteil überfliessen können.



   In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Schnullers dargestellt. Entsprechende Teile sind in allen Figuren gleich bezeichnet.



   Fig. 1 zeigt einen Schnuller mit einem sackartigen, länglichen Saugteil 1 aus Gummi,   Kunstgummi    oder dergleichen elastischem, geruchfreiem und unschädlichem Kunststoff. Dieser Saugteil 1 besteht aus einem Stück mit einem Teil 2 eines Reservoirs.



  Der Hohlraum des Saugteils 1 ist vom Reservoirraum durch eine Zwischenwand 3 getrennt und steht mit diesem durch eine kleine Öffnung 4 in Verbindung. Am vordern oder Saugende ist der Saugteil mit Ausflussöffnungen 5 versehen, die vorzugsweise so bemessen sein können, dass sie normalerweise durch die Elastizität des Materials verschlossen sind und eine im Innern des Saugteils 1 enthaltene Flüssigkeit erst ausströmen lassen, wenn am Saugteil kräftig gesogen wird. Auf den hintern, engsten Teil des Saugteils J ist in an sich bekannter Weise eine Scheibe 6 aufgesetzt, welche die Eindringtiefe des Saugteils in den Mund des Kindes bestimmt.

   Das hintere (in der Zeichnung obere) Ende des Reservoirteils 2 ist mit einem nach innen ragenden Ringwulst 7 versehen, welcher in eine entsprechende Ringnut 8 an einem Halter 9 für einen Haltering 10 eingreift und die Teile 2 und 9 dicht miteinander verbindet. Im Teil 9 ist eine mit Gewinde versehene, aussen konisch erweiterte Bohrung 11 vorgesehen, in welche eine Abschlussschraube 12 eingesetzt ist. Die konische Erweiterung der Bohrung 11 oder aber die entsprechende konische Pressfläche der Schraube 12 ist mit einem Dichtungsbelag versehen, damit ein dichter Abschluss des Reservoirs 2, 9 erzielt wird. Vorzugsweise kann aber auch der Halter 9 aus einem Material hergestellt werden, auf welchem z. B. eine metallene Schraube 12 eine genügende Dichtung ergibt.

   Desgleichen kann die Schraube aus einem leicht plastischen Material bestehen, welches auf einem harten Material des Halters 9 eine genügende Dichtung ermöglicht. Es wäre auch möglich, die Teile 2 und 9 aus miteinander verschweissbaren Kunststoffen herzustellen und sie zu verschweissen.



   Zwecks Gebrauchs des Schnullers wird die Schraube 12 entfernt und eine der erwähnten Substanzen wird in flüssiger oder dickflüssiger Form in den Teil 1 und das Reservoir 2, 9 eingefüllt. Hernach wird die Verschlussschraube 12 eingesetzt und festgezogen, so dass ein Ausfliessen der eingefüllten Substanz durch den Einfüllkanal 11 unmöglich wird.



  Der Schnuller wird nun dem Kind gegeben, welches die Substanz langsam aus den Teilen 1 und 2, 9 aussaugen kann. Das Reservoir 2, 9 gestattet, trotz der geringen Abmessungen des Schnullers, verhältnismässig grosse Mengen einzufüllen, und daher den Schnuller gegebenenfalls zur Verabreichung der Nahrung zu verwenden. Ferner kann das Reservoir  dazu dienen, dickflüssige Substanzen vorerst nur in dasselbe einzufüllen, damit das Kind einige Zeit saugen muss, bevor die eingefüllte Substanz in den Saugteil geflossen ist und durch die Ausflussöffnungen 5 ausgesaugt werden kann. Dieser Umstand ist vom gesundheitlichen Standpunkte besonders zu begrüssen, weil dann z. B. die Nahrungszufuhr erst einsetzt, wenn die Speicheldrüsen bereits voll in Tätigkeit sind.



   Nach Gebrauch wird die Verschlussschraube 12 entfernt, das Innere des Schnullers und die Schraube 12 tüchtig gespült, und der Schnuller ist zu weiterer Verwendung bereit.



   Der in Fig. 2 dargestellte Schnuller unterscheidet sich von dem in Fig. 1 gezeigten dadurch, dass der Haltering 10 nicht am den Einfüllkanal aufweisenden Teil 9, sondern an der Verschlussschraube 12 befestigt ist. Klebt beispielsweise die Schraube 12 im Gewinde der Bohrung 11 fest, so kann am Ring 10 ein sehr grosses Drehmoment im öffnenden Sinne ausgeübt werden. Es ist auch weniger leicht, die mit dem Ring versehene Schraube 12 zu verlieren.



   Der in Fig. 3 dargestellte Schnuller unterscheidet sich von dem in Fig. 1 gezeigten dadurch, dass der Saugteil 1 und der Reservoirteil 2 aus getrennten Stücken bestehen, die mittels Ringwülsten 13 bzw.



  14 auf einen mit einem Kanal 15 und entsprechenden Ringnuten versehenen Verbindungsteil 16 aufgesetzt sind. Diese Ausführungsform hat gegenüber den beiden vorstehend beschriebenen den Vorteil, dass die einzelnen Teile 1 bzw. 2 leichter zu fabrizieren sind. Zwecks gründlicher Reinigung ist es auch möglich, dass der Benützer die Teile 1 und 2 vom Teil 16 trennt und einzeln auswäscht.



   Der in Fig. 4 gezeigte Schnuller entspricht dem in Fig. 3 dargestellten, ist jedoch mit einer Verschlussschraube 12 mit Ring 10 gemäss Fig. 2 versehen.



   Der in Fig. 5 dargestellte Schnuller unterscheidet sich wesentlich von allen bisher beschriebenen Ausführungsformen, indem der Saugteil 1 direkt mit dem Halter 9 des Ringes 10 verbunden ist. Diese Verbindung kann in der dargestellten Form mittels Ringwulst und Ringnut oder aber bei passender Wahl der Materialien der Teile 1 und 9 durch Verschweissen erfolgen. Der Teil 9 ist mit einem zentralen Einfüllkanal 17 versehen, welcher oben in einem Stutzen 18 mit Aussengewinde endet. Auf diesen Stutzen 18 kann die Verschlussmutter 12 aufgesetzt werden, welche in dieser Ausführungsform als Hohlmutter mit Reservoir 2 ausgebildet ist. Diese Ausführungsform hat den besonderen Vorteil, dass sie gegenüber den bisher beschriebenen kürzer ist und trotzdem nicht einen geringeren Füllraum aufweist.



   Anstelle einer Verbindung des Halters 9 und des Saugteils 1 mittels Ringwulst und Ringnut kann diese Verbindung gemäss Fig. 6 auch mittels Gewindestutzen 20 auf dem Halter 9 und Innengewinde 21 am Saugteil 1 erfolgen. Diese Ausführungsart hat den Vorteil, dass man den Saugteil 1, welcher rascher unbrauchbar wird als die übrigen Teile, leicht ersetzen kann und daher nur einmal den ganzen Schnuller anzuschaffen braucht, während später lediglich Ersatzteile gekauft werden müssen.



  Der abgeschraubte Saugteil kann leicht gefüllt werden, wenn es z. B. erwünscht ist, nur den Teil 1, nicht aber das Reservoir 2 zu füllen.



   Natürlich könnten andere als die dargestellten Verschlussarten verwendet werden. Beispielsweise könnte anstelle des Schraubenverschlusses ein einfacher Stöpselverschluss mit einem Stöpsel in einem relativ langen, in einem Teil aus elastischem Material vorgesehenen Einfüllkanal vorgesehen sein. Es könnte auch ein einfacher Bajonettdrehverschluss gewählt werden.



   In allen dargestellten Ausführungsformen sind am Saugende des Saugteils kleine Ausflussöffnungen vorgesehen. Es wäre auch möglich, mindestens das Saugende des Saugteils aus einem mikroporösen Material herzustellen, in welchem Falle die Ausfluss öffnungen 5 wegfallen könnten. Bei dieser Ausführungsart würde auch eine in manchen Fällen erwünschte Filterwirkung erzielt, das heisst, das Kind könnte keine eventuell miteingefüllten festen Verunreinigungen einsaugen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schnuller mit einem sackartigen, hohlen Saugteil aus elastischem Material, welcher am Saugende flüssigkeitsdurchlässig gestaltet ist und dessen Hohlraum mit dem Raum eines Reservoirs in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer verengten Stelle, die vom Zwischenteil im Bereiche zwischen dem Saugteil und dem Reservoir gebildet wird, ein scheibenförmiger Teil vorgesehen ist, welcher die Eindringtiefe des Saugteils in den Mund bestimmt, wobei die Verbindung zwischen dem Reservoirraum und dem Hohlraum des Saugteils durch einen den erwähnten Zwischenteil durchdringenden Durchlass gebildet wird, durch welchen in das Reservoir eingefüllte Substanzen unter Saugwirkung in den Saugteil überfliessen können.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schnuller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil des Reservoirs mit dem Saugteil aus einem Stück besteht.
    2. Schnuller nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum des Saugteils vom Reservoirraum durch eine Zwischenwand getrennt ist und mit diesem durch eine Öffnung in der Zwischenwand in Verbindung steht.
    3. Schnuller nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das einem Halter des Halte- oder Tragringes des Schnullers zugekehrte Ende des Reservoirmantels mit diesem Halter mittels Ringwulst und Ringnut verbunden ist, und dass der Halter mit einem Einfüllkanal versehen ist, in welchen ein Verschlussorgan eingesetzt ist.
    4. Schnuller nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der zwei zuletztgenannten Teile aus einem Material besteht, das dichtende Eigenschaften aufweist.
    5. Schnuller nach Patentanspruch, dadurch ge7 kennzeichnet, dass der Saugteil und das Reservoir aus getrennten Stücken bestehen, die mittels eines mit einem Verbindungskanal versehenen Verbind dungsteil untereinander verbunden sind.
    6. Schnuller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugteil direkt mit einem Halter des Halte- oder Tragringes des Schnullers verbunden ist, und dass das Abschlussorgan eines Einfüllkanals des Halters als Reservoir ausgebildet ist.
    7. Schnuller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausflussöffnungen am Saugende des Saugteils so bemessen sind, dass sie beim Fehlen einer Saugwirkung auf den Saugteil durch die Elastizität des Materials verschlossen sind.
    8. Schnuller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens das Saugende des Saugteils aus einem mikroporösen Material besteht.
    9. Schnuller nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter mit einem Gewindestutzen versehen ist, auf welchen der Saugteil mittels seiner mit Innengewinde versehenen Öffnung wegnehmbar aufgesetzt ist.
CH335801D 1954-07-26 1955-02-02 Schnuller CH335801A (de)

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CH335801A true CH335801A (de) 1959-01-31

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ID=21871226

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CH335801D CH335801A (de) 1954-07-26 1955-02-02 Schnuller

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0406505A1 (de) * 1989-07-04 1991-01-09 Friedbert Doll Schnuller

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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