CH334104A - Anordnung zur selbsttätigen Regelung der Blindleistung - Google Patents

Anordnung zur selbsttätigen Regelung der Blindleistung

Info

Publication number
CH334104A
CH334104A CH334104DA CH334104A CH 334104 A CH334104 A CH 334104A CH 334104D A CH334104D A CH 334104DA CH 334104 A CH334104 A CH 334104A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
reactive
arrangement according
reactive power
switched
arrangement
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Schmidt Adolf
Original Assignee
Licentia Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Gmbh filed Critical Licentia Gmbh
Publication of CH334104A publication Critical patent/CH334104A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/18Arrangements for adjusting, eliminating or compensating reactive power in networks
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E40/00Technologies for an efficient electrical power generation, transmission or distribution
    • Y02E40/30Reactive power compensation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)
  • Supply And Distribution Of Alternating Current (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Anordnung zur selbsttätigen Regelung der    Blindleistung   Für die automatische    Blindleistungsrege-      lung   sind bereits verschiedene    Anordniuigen   bekanntgeworden, u. a. gibt es einen Blindleistungsregler, der mit Hilfe von vier    Fer-      raris-11lotoren   zwei Differentialgetriebe derart beeinflusst,    dass   bei    Überschreitung   einer bestimmten induktiven    oderkapazitivenBlind-      leistung   Kontakte betätigt werden, die ihrerseits die Erregung einer    Blindstrommaschine   steuern.

   Die Drehzahl der    Ferraris-lblotoren   wird dabei über eine komplizierte Brückenanordnung, die u. a. vier Spannungswandler aufweist, von der Phasenlage des Netzstromes zur    Netzspannung   abhängig gemacht., Diese Regelanordnung bedarf eines untragbar hohen mechanischen und elektrischen Aufwandes. 



     Erfindungsgemäss   wird daher eine Anordnung zur selbsttätigen    Regelung   der Blindleistung vorgeschlagen, die ein    Blindleistungs-      messwerk   mit Kontaktvorrichtung aufweist, das über ein motorisch angetriebenes    Scüritt-      sehaltwerk   das Zu- oder Abschalten von Blindwiderständen steuert, wobei das    Schrittschalt-      werk      undloder   das    Blindleistungsmesswerk   mit einer solchen    Zeitverzögerung   arbeitet, dass kurzzeitige    Blindlaststösse   keine Zu- bzw. Abschaltung der    Blindwiderstände   hervorrufen. 



  Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel der Erfindung das schematische Schaltbild eines    Blindleistungsreglers.   Die Phasenlage zwischen Strom und Spannung des    zu   überwachenden Netzes wird in dieser Anord-    nung   mit Hilfe des    Blindleistungszählers   1 gemessen, der über die    Leistungen   21 bis 27 und die    Vorwiderstände   3 in bekannter Weise mit. dem zu überwachenden Netz verbunden ist.

   Dieses    Blindleistungsmesswerk   1 trägt auf seiner Welle zwei nicht dargestellte Ringschaltröhren, deren Kontaktanordnung 4 bei einer Verdrehung der    ylesswerkswelle   je nach    Drehrichtung   einen der beiden Synchronmotoren 5 oder 6 einschaltet, falls der Kontakt    cl   in    Arbeitsstellung   steht. Diese    Syn-      ehronmotoren   haben    entgegengesetzte   Laufrichtung und beeinflussen direkt die mit ihnen fest gekuppelte, schematisch dargestellte    Nockenschalteinrichtung   7, die so aufgebaut ist, dass nacheinander zwölf Kontakte betätigt werden, welche    ihrerseits   nicht dargestellte    Blindwiderstandsschütze   auslösen.

   Wird beispielsweise bei induktiver Blindlast durch das    Blindleistingsmesswerk   der Synchronmotor 6 eingeschaltet, so wird die Welle des    Noekensehaltwerkes   in der Weise verdreht, dass ein Kontakt nach dem andern geschlossen wird und -damit ein    Blindwider-      standss.chütz   nach dem andern anzieht. Durch diese Schütze werden so lange Kondensatoren zugeschaltet, bis die Blindlast    kompensiert   ist. Schältet dagegen das    Blindleistungsmess-      werk   bei    kapazitiver   Blindlast den Synchronmotor 5 ein, so wird ein Kontakt nach dem andern    geöffnet   und die Schütze fallen ab.

   Die Anzahl der jeweils zu öffnenden oder 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 zu schliessenden Kontakte wird dadurch bestimmt, ob die Grösse der    zug'eschalteten      Blindwiderstände   ausreicht, um die Blindlast    rn   kompensieren. Sobald dies der Fall ist, geht das    Blindleistungsmesswerk   1 in die Mittelstellung, so dass also beide Synchronmotoren stillstehen und erst dann wieder eine Zu- oder    Abschaltung   stattfindet, wenn sieh die Belastung des Netzes ändert. 



  Da das    Noekenschaltwerk   durch einen der beiden relativ langsam laufenden Synchronmotoren angetrieben wird, vergeht von einem Schaltvorgang bis zum andern eine    gewisse   Zeit, die ausreichend ist, um den    Blindlei-      stimgsregler   nicht bei kurzzeitigen    Blindlast-      stössen   ansprechen zu lassen. 



  Bleibt während des Betriebes die Netzspannung aus, dann fällt das    Nullspannilngs-      relais   C ab. Damit öffnet. sich ein nicht dargestellter Kontakt, der die    Stromzuführung   zu den    Blindwiderstandsschützen   unterbricht, so dass sämtliche Schütze abfallen und die    Blindwiderstände   abgeschaltet werden. Ausserdem nehmen bei    Netzspannungsausfall   die Kontakte    ei      und   e2 des    Nullspannungsrelais   C die gezeichnete Ruhestellung ein.

   Wenn die    Netzspannung      wieder   auftritt, wird    ztuiäcllst   der    Synchronmotor   5 über den Ruhekontakt    c1   zum Anlaufen gebracht, wodurch das    Schrittsehaltwerk   7 in die    Nullstellung   geführt wird. Sobald diese    Nullstellung   erreicht ist    und   damit sämtliche Kontakte des Schrittsehaltwerkes geöffnet sind, betätigt der Synchronmotor 5 den    Endkontakt      f,   durch welchen der Motor abgeschaltet und das Nullspannungsrelais C wieder an Spannung gelegt wird. Damit werden gleichzeitig die Kontakte ei und    c2   -in Arbeitsstellung gebracht.

   Der Kontakt    c2   lässt das    Nullspannimgsrelais   auch dann noch im angezogenen Zustand verbleiben, wenn durch    Anlauf   des Motors 6 der Endkontakt f    in   die gezeichnete Lage    ge-.   bracht wird. Sobald durch das Anziehen des    Nullspannungsrelais   C der Kontakt    ei   in die    Arbeitslage   gebracht ist, liegt damit auch die    Kontakteinrichtung   des    Blindleistungsmess-      werkes   wieder an Spannung, und die gesamte    Regelanordnung   ist von neuem betriebsbereit.

   Ist die induktive Blindlast so gross, dass nach und nach sämtliche    Blindwidenstandsschütze   zugeschaltet werden. müssen, so wird die Zuschaltung auf der letzten Stufe durch den Endkontakt e begrenzt., dessen Auslösung den Synchronmotor 6 stromlos macht und zum Stillstand bringt. 



  Durch entsprechende    Vorkehrungen   am    Blindleistungsmesswerk   kann die    Ansprech-      leistung   der Anordnung für das Zu- oder Abschalten von Blindwiderständen auf    glei-      ehe   oder auch auf ungleiche Werte eingestellt werden. 



  Sollten nicht sämtliche    Kondensatorschütze   mit Blindwiderständen besetzt sein, so kann man das Zuschalten auf der letztbesetzten Stufe dadurch beenden, dass der    Endkontakt   e entsprechend    eingestellt   wird. Durch    Anbrin-      gung   eines auf Überspannung ansprechenden Relais kann die gesamte Regeleinrichtung vor einer Schädigung durch allzu hohe Spannungen bewahrt werden. Beim Ansprechen dieses nicht dargestellten    Überspannungsrelais   wird ein Kontakt geöffnet, der die    Konden-      satorschütze   stromlos macht. 



  Die Abschaltung sämtlicher Blindwiderstandsgruppen bei    Netzspannungsausfall   oder auch bei Überspannungen kann verzögert geschehen, indem als    Nullspannungs-   oder als    Überspannungsrelais   einstellbare Zeitrelais verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zur selbsttätigen Regelung der Blindleistung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Blindleistungsmesswerk mit Kontaktvorrichtung über ein motorisch angetriebenes Schrittschaltwerk das Zu- bzw. Abschalten von Blindwiderständen steuert, wobei das Schrittschaltwerk und(oder das Blindleistungs- messwerk mit einer solchen Zeitverzögerung arbeitet, dass kurzzeitige Blindlaststösse keine Zu- bzw. Abschaltung der Blindwiderstände hervorrufen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei grossen bleiben- <Desc/Clms Page number 3> den Blindlaständerungen die Zu- oder Ab- sehaltung der Blindleistungsgruppen in Abständen geschieht, und zwar so lange, bis die gewünschte Phasenlage zwischen Netzstrom und Netzspannung erreicht ist. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach vorangegangener Netzabschaltung und damit verbundener Abschaltung der Blindwiderstandsgruppen die Wiedereinschaltung derselben erst dann erfolgen kann, wenn das die Blindwiderstandsschütze betätigende Schrittschaltwerk in die Nullstellung zurückgedreht worden ist. 3.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch Vorkehren, dass die Ansprechleistung des Leistungsmesswerkes mit Kontaktvorrichtung für das Zu- und Abschalten auf gleiche oder auch verschiedene Werte eingestellt werden kann. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei nicht voll besetztem Schrittschaltwerk bzw.
    Blindwiderstandsschütze die Zuschaltung auf der letztbesetzten Stufe beendet wird, indem ein einstellbarer Endkontakt die Stromversorgung des in Zuschaltrichtung laufenden Synchron- motors unterbricht. 5. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Netzspannungs- ausfall sämtliche Blindwiderstandsgruppen abgeschaltet werden. 6.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Auftreten von Überspannungen alle Blindwiderstandsgruppen abgeschaltet werden. 7. Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass diese Abschaltungen verzögert geschehen.
CH334104D 1954-05-28 1955-05-23 Anordnung zur selbsttätigen Regelung der Blindleistung CH334104A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE334104X 1954-05-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH334104A true CH334104A (de) 1958-11-15

Family

ID=6214211

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH334104D CH334104A (de) 1954-05-28 1955-05-23 Anordnung zur selbsttätigen Regelung der Blindleistung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH334104A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2842145A1 (de) Universalmotor mit bremsschaltung
CH334104A (de) Anordnung zur selbsttätigen Regelung der Blindleistung
AT131642B (de) Rotationsmaschinen-Antrieb.
DE642188C (de) Einrichtung zum selbsttaetigen Parallelschalten elektrischer Maschinen
AT132642B (de) Selbsttätige Parallelschaltvorrichtung für elektrische Maschinen.
DE1143265B (de) Automatischer Leistungsfaktor-Regler mit Blindleistungszaehler-Einrichtung und Programmschaltwerk
DE1709340C3 (de) Steuer und Kontrolleinrichtung für eine Rütteleinrichtung Ausscheidung aus 1684336
AT149522B (de) Elektrischer Mehrmotorenantrieb mit ständer- und läuferseitig gekuppelten Asynchronmotoren, insbesondere für Krempelsätze.
DE707477C (de) Anordnung zur Drehrichtungsumkehr von Drehstromasynchronmotoren
AT131033B (de) Selbsttätige Synchronisiereinrichtung.
DE580294C (de) Elektrische Regeleinrichtung zur selbsttaetigen gleichzeitigen Regelung der Zufuhr von Brennstoff, Verbrennungsluft und im Bedarfsfalle des Speisewassers zu Dampfkesselanlagen
AT219154B (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zum Regeln des Drehzahlverhältnisses zweier Antriebseinheiten auf einen vorbestimmten Wert
DE759623C (de) Sicherheitsverfahren fuer mehrphasige Wechselstrommotoren
DE493887C (de) Einrichtung zur Beseitigung schaedlicher Netzspannungsschwankungen bei Kaskaden, bestehend aus Asynchronmaschinen und Kommutatorhintermaschinen
DE701329C (de) Drehzahlwaechter, bestehend aus einem mit der zu ueberwachenden Maschine gekuppeltenAsynchronmotor
DE688641C (de) Einrichtung zum Verstellen der Einlasskettenwaende bei Spannmaschinen-Einfuehrapparaten
DE1126495B (de) Regelsystem fuer den Leistungsfaktor
DE472767C (de) Kompensierter Induktionsmotor
DE957247C (de) Einrichtung zur Durchfuehrung des Schaltverfahrens zur Anpassung der Blindleistungslieferung an den Blindleistungsverbrauch in Wechselstromnetzen
DE2306368C3 (de) Elektronisch gesteuerte Hilfsphasenschaltung
DE475920C (de) Umkehrsteuerung fuer Elektromotoren mit Umkehrschuetzen fuer den Staender und Widerstandsschuetzen fuer den Laeuferstromkreis
AT120819B (de) Einrichtung zur elektrischen Temperaturregulierung mittels eines Kontaktthermometers.
DE710114C (de) Verfahren zur Verminderung der Drehzahl eines ueber einen steuerbaren Gleichrichter aus einem Wechselstromnetz gespeisten Gleichstrommotors
DE480914C (de) Regeleinrichtung fuer parallel arbeitende Unterstationen
AT74285B (de) Sicherheitseinrichtung an Arbeitsmaschinen, die als Motoren und Generatoren arbeiten.