DE688641C - Einrichtung zum Verstellen der Einlasskettenwaende bei Spannmaschinen-Einfuehrapparaten - Google Patents

Einrichtung zum Verstellen der Einlasskettenwaende bei Spannmaschinen-Einfuehrapparaten

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DE688641C
DE688641C DE1938S0133904 DES0133904D DE688641C DE 688641 C DE688641 C DE 688641C DE 1938S0133904 DE1938S0133904 DE 1938S0133904 DE S0133904 D DES0133904 D DE S0133904D DE 688641 C DE688641 C DE 688641C
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DE
Germany
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tenter
motors
adjusting
inlet chain
feeders
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Expired
Application number
DE1938S0133904
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hermann Philippi
Dr Wilhelm Umrath
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C3/00Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/04Tenters or driers for fabrics without diagonal displacement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Verstellen der Einlaßkettenwände bei Spannmaschinen-Einführapparaten Die Erfindung bezieht sich auf den Betrieb von Spannmaschinen-Einführapparaten in Ausrüstungsbetrieben der Textilindustrie. Im besonderen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Schwierigkeiten zu beseitigen, welche bei dem Betrieb der zur Bewegung der verstellbaren. Kettenführungs:wände am Wareneinlaß dienenden Hilfsmotoren aufgetreten sind. Diese Kettenführungswände, auf denen die Spannketten laufen, werden durch Hilfsmotoren kleiner Leistung bewegt, die betriebsmäßig sehr häufig (etwa 36oo mal in der Stunde) ein- und ausgeschaltet werden müs@ sen. Durch besondere Konstruktion und Bemessung der Motoren ist es möglich, diese trotz hoher Schalthäufigkeit betriebssicher herzustellen. Jedoch hat es sich im Laufe. der Zeit herausgestellt, daß die mechanischen Schaltgeräte (Schütze), welche bisher zum Ein- und Ausschalten der Motoren dienen, den hohen Beanspruchungen nicht standhalten.
  • Erfindungsgemäß werden diese Schwierigkeiten dadurch beseitigt, daß die zur Bewegung der Einlaßkettenwände dienenden Motoren über steuerbare Lichtbogenentladungsgefäße, vorzugsweise gittergesteuerte Quecksilberdainpfentladungsgefäße, an ein Wechselstromnetz angeschlossen sind, und daß die Motoren mit Hilfe von im Steuerkreis (Gitterkreis) der Entladungsgefäße liegenden Steuerschaltern ein- und ausschaltbar sind. Die Schalter im Steuerkreis der Entladungsgefäße werden unmittelbar durch die üblichen Mittel, wie I'ühlhebel, welche die Webekante abtasten, oder lichtelektrische Zellen gesteuert. Die Verwendung von Zwischenrelais oder Schützen ist bei der Erfindung nicht erforderlich. Zur Bewegung der Kettenführungswände werden zweckmäßig Gleichstromreihenschlußmotoren verwendet, die über die steuerbaren Lichtbogenentladungsgefäße unmittelbar an ein Wechselstromnetz angeschlossen sind. Vorteilhaft werden Motoren verwendet, die mit zwei getrennten Erregerwicklungen ausgerüstet sind. Die beiden Erregerwicklungen wirken gegeneinander und sind je über ein besonderes Entladungsgefäß an- das Wechselstrom; netz angeschlossen. Je nach der gewünschten Drehrichtung des Motors wird das eine oder das andere der beiden Entladungsgefäße und damit eine der beiden Feldwicklungen eingeschaltet.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung die Schaltung für einen Motor i dargestellt, der aus einem Wechselstromnetz z gespeist wird. Der Motor besitzt zwei Reihenschlußerregerwicklungen 3 und 4, die über zwei gittergesteuerte Quecksilbexdampfentladungsgefäße mit Glühkathoden 5 und 6 an das Wechselstromnetz z angeschlossen sind. Der Motor i liegt in einer beiden Entladungsgefäßen gemeinsamen Leitung. Im Gitterkreis der Entladungsgefäße 5 und 6 liegen ein Kondensator 7, ein Widerstand 8, ein Steuerschalter 9 und zwei Gleichstromquellen io und i i. Je nachdem der Steuerschalter 9 seinen Kontakt schließt oder öffnet, ist das betreffende Entladungsgefäß gezündet oder gesperrt. Die in der Zeichnung dargestellte Gitterkreisschaltung ist nur als Ausführungsbeispiel anzusehen. Wesentlich ist nur, daß im Gitterkreis ein Steuerschalter vorgesehen ist, durch den der Lichtbogen der Entladungsgefäße gezündet oder das Entladungsgefäß gesperrt werden kann. Der Steuerschalter 9 ist in der Zeichnung als mechanischer Schalter dargestellt. Es wurde bereits erwähnt, daß an seine Stelle auch lichtelektrische Schalteinrichtungen treten können. Auch hier handelt es sich um Schaltungsteile, welche an sich der Technik der steuerbaren Lichtbogenentladungsgefäße bekannt sind.
  • Die Erfindung hat gegenüber bekannten Einrichtungen zur Steuerung der Kettenwandantriebe den Vorteil, daß mechanische Schaltgeräte nicht verwendet werden und daß.außerdem die Steuerung trägheitslos erfolgt. Es läßt sich also die höchste Empfindlichkeit erzielen. Außerdem wird es durch die Erfindung möglich, die Schalthäufigkeit am Einführapparat auf ein Mindestmaß herabzusetzen, da durch die hohe Schaltgeschwindigkeit ein Überregeln des Apparates vermieden wird.
  • Die Antriebsanordnung nach der Erfindung kann noch dahingehend erweitert werden, daß eine Rückführungseinrichtung verwendet wird. Die Regelgenauigkeit wird dadurch noch erhöht. Als Rückführung kann ein Kondeusator vorgesehen sein, dessen Aufladezeit einstellbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Verstellen der Einlaßkettenwände bei Spannmaschinen-Einführapparaten, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Bewegung der Einlaßkettenwände dienenden Motoren über steuerbare Lichtbogenentladungsgefäße, vorzugsweise gittergesteuerte Quecksilberdampfentladungsgefäße, an eine Wechselstromquelle angeschlossen sind, und daß die Motoren mit Hilfe eines im Steuerkreis (Gitterkreis) der Entladungsgefäße liegenden Steuerschalters ein- und ausschaltbar sind. a. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb dienende Gleichstromreihenschlußmotoren mit je zwei einander entgegenwirkenden Erregerwicklungen ausgerüstet sind, und daß jede dieser beiden Wicklungen je übel ein besonderes Entladungsgefäß an das speisende Wechselstromnetz angeschlossen ist.
DE1938S0133904 1938-09-17 1938-09-17 Einrichtung zum Verstellen der Einlasskettenwaende bei Spannmaschinen-Einfuehrapparaten Expired DE688641C (de)

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