CH331908A - Werkzeugmaschine, z. B. Drehbank, mit einer über ein Wechselgetriebe durch einen Motor angetriebenen Hauptspindel - Google Patents

Werkzeugmaschine, z. B. Drehbank, mit einer über ein Wechselgetriebe durch einen Motor angetriebenen Hauptspindel

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CH331908A
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    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q15/00Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work

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Description


  Werkzeugmaschine, z. B. Drehbank, mit einer über ein Wechselgetriebe durch einen Motor  angetriebenen Hauptspindel    Die Erfindung bezieht sieh auf eine Werk  zeugmaschine, insbesondere Drehbank, von der  eine Hauptspindel über ein Wechselgetriebe  mit einzustellender Drehzahl angetrieben     wer-          (len    kann, welches Getriebe aus einem Satz  an Ort und Stelle bleibender Zahnräder und  einem Satz gleichzeitig axial verstellbarer  Zahnräder besteht, von welchen letzten Zahn  rädern für jede erwünschte Drehzahl nur ein       Zahnrad    mit einem entsprechenden Zahnrad  des ersten Satzes in Eingriff gebracht werden       kann,

      wobei der Satz axial versetzbarer     Zahn-          räder    mit einem verstellbaren Block     gekup-          helt    ist, der ein von einem unabhängig     be-          tätigbaren    Vorwähler mit Drehzahlanzeigung  gegenüber diesem. Block verstellbares Ver  stellorgan trägt, dessen Verstellhub die Ver  stellung- des zweiten Zahnrädersatzes bestimmt  und das durch zwei von einem Servomotor mit       konstantem    Hub in entgegengesetzten Rieb  tungen anzutreibenden Mitnehmer aus der  eingestellten Lage in eine bestimmte Lage ge  drückt werden kann.

   Sie hat, den Zweck, den  Antriebsmechanismus für die Verstellung der  Mitnehmer derart. elektrisch zu steuern, dass  die     Hauptspindel    sich nicht mit einer uner  warteten Geschwindigkeit drehen kann.     Er-          firrdunosfgrernäss    wird dies dadurch erreicht,       (lass    für die     Bedienung    des Servomotors eine  elektrische Steuervorrichtung vorgesehen ist,    in deren Stromkreis ein durch den Vorwähler  gesteuerter Verriegelungskontakt vorgesehen  ist, der verhindert, dass die Hauptspindel aus  der Ruhelage auf eine Drehzahl gebracht wird,  die von der durch den Vorwähler angezeigten  Drehzahl abweicht.  



  Zur Erläuterung der Erfindung dient die  nachfolgende Beschreibung eines in der Zeich  nung dargestellten Ausführungsbeispiels. Die  Zeichnung zeigt in:  Fig. 1 das Wechselgetriebe einer Dreh  bank, in  Fig. 2 ein elektrisches Schaltschema dieser  Drehbank und in  Fig. 3 und d einen Schnitt bzw. eine An  sieht eines Vorwählers mit beleuchteter Skala  für die Vorwählung des Übersetzungsverhält  nisses des Wechselgetriebes nach     Fig.    1.  



  In     Fig.l    ist 1 die Hauptspindel einer       Drehbank.    Auf dieser     Hauptspindel    sitzt ein  axial verstellbarer Satz von Zahnrädern 2, 3,       4-,    5 verschiedener Durchmesser, die mit auf  einer Hilfswelle 6 befestigten Zahnrädern 7,  8, 9, 1.0 in     Zusammenarbeitung    gebracht wer  den können. Diese Hilfswelle 6 kann entweder  über zwei Zahnräder 11, 12 oder über drei  Zahnräder 13,     1d-,    15 durch eine zweite Hilfs  welle 16 angetrieben werden, die in irgend  einer Weise, z. B. über das Seilrad 17 mit  einem Elektromotor     17a        (Fig.2)    gekuppelt      ist.

   Die Zahnräder 12 und 15 sind frei dreh  bar auf die Welle 16 angeordnet, aber können  mittels elektromagnetischer Kupplungen 18  und 19     mit    dieser Welle gekuppelt werden.  



  Mit Hilfe eines um eine Achse 20 dreh  baren Hebels 21 und eines auf einer Stange  22 verschiebbaren Blockes 23 kann der Satz  von Zahnrädern 2, 3, 4, 5 axial versetzt und  in einen Stand gebracht werden, worin eines  dieser Zahnräder mit dem Zahnrad 7, 8, 9  bzw. 10 zusammen arbeitet.  



  Der Block 23 ist gegen Verdrehung ge  sichert und mittels einer Schraubenstange 24  grosser Steigung in einer Mutterbüchse 25 be  festigt, die axial verschiebbar, aber gegen Ver  drehung gesichert in einer drehbaren Büchse  26 gefasst ist. Diese Büchse ist mit einem Be  dienungsknopf 27 versehen, welcher in be  stimmte, mit Hilfe einer Skala 28 ablesbare  Winkelstände gedreht werden kann. Die Mut  terbüchse 25 weist einen Flansch 29 auf, der  in die Bahn der auf einer Stange 30 mit einem  festen Hub gegeneinander- bzw. auseinander  beweglichen Mitnehmer 31, 32 ragt. Diese Mit  nehmer sind durch Zahnstangen 33, 34 und  ein Ritzel 35 miteinander gekuppelt, und sie  können     derart    aufeinander zu bewegt wer  den, dass sie den Flansch 29 der Mutterbüchse  25 spielfrei einschliessen.  



  Wenn man den Bedienungsknopf 27 des  Vorwählers für die Wahl des Übersetzungs  verhältnisses in einen bestimmten Stand dreht,  so wird der Abstand zwischen dem Block 23  und dem Flansch 29 auf einen diesem Stand  entsprechenden Wert gebracht. Werden nun  die Mitnehmer 31 und 32 mit einem konstan  ten Hub aufeinander zu bewegt, so wird der  Flansch 29 in die Mittellage     zwischen    den  Mitnehmern gebracht und gelangt der Block  23 in eine entsprechende Lage, mit welcher  Lage eine bestimmte Zusammenwirkung der  Zahnräder 2, 3, 4, 5 einerseits und der Zahn  räder 7, 8, 9, 10 anderseits übereinstimmt.

    Mittels - des Bedienungsknopfes 27 des Vor  wählers kann man daher im voraus das über  setzungsverhältnis zwischen dem Antriebs  motor und der Hauptspindel, das heisst die  Umdrehungsgeschwindigkeit dieser Spindel    auf einen bestimmten Wert wählen. Dieses ge  wählte Übersetzungsverhältnis braucht man  noch nicht zu verwenden, denn es wird erst  wirksam, wenn durch Versetzung der Mit  nehmer 31, 32 der Satz von Zahnrädern 2, 3,  4, 5 axial verstellt wird.  



  Die Zahnstange 34 wird durch einen sieh  in einem Zylinder 36 befindenden Kolben 37  angetrieben. Der Zylinder 36 ist doppel  wirkend und mit seinen Arbeitskammern über  Leitungen 38, 39 und einen Schieber 40 ab  wechselnd an eine Leitung 41 für die Zufuhr  und an Öffnungen 42 für die Abfuhr von  Pressluft angeschlossen. Dieser Schieber wird  durch eine Feder 43 in eine Lage gezogen,  in der die rechte Arbeitskammer des Zylin  ders 36 unter Druck steht, der Kolben 37 sich ,  in der Nähe des linken Endes des Zylinders  36 befindet und die Mitnehmer 31, 32 in der  gezeichneten unwirksamen Lage sind. Der  Schieber 40 kann durch einen Elektromagnet  44 in den gegenüberliegenden Endstand ge  bracht werden, worin die linke Arbeitskam  mer des Zylinders 36 unter Druck gelangt, der  Kolben 37 nach rechts und die Mitnehmer 31,  32 aufeinander zu bewegt werden.

   Der Ab  stand zwischen den Mitnehmern ist dann der  art, dass der Flansch 29 nahezu passend zwi  schen den zueinander bewegten     Mitnehmern     zu liegen kommt.  



  Die Drehbank wird nun wie folgt elektrisch  gesteuert  Auf der Vorderplatte des Schlittens mit  dem Support der Drehbank sind ein Bedie  nungsdruckknopf 45 und ein Steuerschalter 46  angeordnet. Ausserdem befindet sieh an einer       andern    Stelle der Drehbank ein Schalter 47,  der eingeschaltet wird, wenn der Motor     17rz    in  Gang gesetzt werden muss. Der Schalter 47  schliesst den Stromkreis eines Elektromagneten  48, der den     Hauptstromschalter    49 des Mo  tors     17a.    einschaltet. Gleichzeitig wird durch  den Elektromagnet ein Hilfskontakt 50 ge  schlossen.

   Läuft der Motor     17,c,    und drückt  man danach auf den Bedienungsdruckknopf  45, so wird ein Arbeitskontakt 51 dieses Druck  knopfes     gesehlossen    und empfängt der Elek  tromagnet 44 für die Verstellung des Schie-      bers 40 Strom über diesen Arbeitskontakt 51,  einen Ruhekontakt 52 des Steuerschalters 46,  einen auf der Welle 53 des Zahnrades 14 an  geordneten Fliehkraftschalter 54 einerseits und  einen durch einen Elektromagnet 56 be  tätigten Ruhekontakt 55 anderseits. Der  Fliehkraftschalter 54 ist nur dann geschlossen,  wenn die Welle 53 und daher auch die Haupt  spindel 1     stillstehen.    Mittels des Druckknop  fes 45 wird zugleich ein Ruhekontakt 57 ge  öffnet, wodurch eine elektromagnetische  Bremse 58 stromlos wird.

   Diese Bremse be  findet sich auf der Welle 53 des Wechsel  getriebes. Durch Erregung des Elektromagne  ten 44 werden die Mitnehmer bewegt und wird  das     Übersetzungsverhältnis    des Wechselgetrie  bes daher mit der Lage des Vorwählers 27, 28  in Übereinstimmung gebracht.  



  In der äussersten rechten Lage des Kolbens  37 stösst sich die Zahnstange 34 gegen einen  Schalter 59, z. B. einen Mikroschalter, und  wird dieser Schalter geschlossen. Aus Fig. 2  geht hervor, dass dadurch sofort, nachdem das  Wechselgetriebe durch die Mitnehmer in die       eingestellte    Lage gebracht worden ist, der  Elektromagnet 56 über den Arbeitskontakt 51  des Druckknopfes 45, den Ruhekontakt 52 des  Steuerschalters 46, den Mikroschalter 59 einer  seits, und den Hilfskontakt 50 des Elektro  magneten 48 anderseits Strom empfängt.  Durch Erregung des Elektromagneten 56 wer  den ein Haltekontakt 60 und Arbeitskontakt  61, 62 und 63 geschlossen und wird der Ruhe  kontakt 55 geöffnet.

   Dies hat den Erfolg, dass  der Elektromagnet 44 stromlos wird, die Mit  nehmer in die ursprüngliche Lage zurück  kehren und der Mikroschalter 59 wieder ge  öffnet wird, aber auch dass der Elektromagnet  56, nachdem man den Druckknopf 45 los  gelassen hat, über den     Haltekontakt    60 und  einen Verriegelungsruhekontakt 64, z. B. eben  falls einen Mikroschalter, erregt bleibt.  



  Nachdem durch diese Vorbereitung das  Übersetzungsverhältnis des Wechselgetriebes  mit dem Stand des Vorwählers in Übereinstim  mung gebracht worden ist, kann die Haupt  spindel 1 mit dem Motor gekuppelt und in  Gang gesetzt werden. Dazu muss man den    Steuerschalter 46 in eine der beiden Arbeits  stellungen bringen, die zur Wahl des Dreh  sinnes in der einen oder andern Richtung die  nen. Der Arbeitskontakt 65 und der Arbeits  kontakt 71 werden dann eingeschaltet, wäh  rend der Ruhekontakt 52 geöffnet wird. Ab  hängig davon, ob der Schalter 46 sich in der  einen oder der andern Lage befindet, wird  die Lampe 72 oder die Lampe 73 angezündet.

    Wird nun zum zweiten Male auf den Druck  knopf 45 gedrückt, so wird der Stromkreis  eines Elektromagneten 66 über den Druck  knopfkontakt 51, den geschlossenen Arbeits  kontakt 61 des Elektromagneten 56 und den  Arbeitskontakt 65 des Steuerschalters 46 ge  schlossen. Der Elektromagnet 66 schliesst  einen     Haltekontakt    67 und Arbeitskontakte  68, 69, und er öffnet einen Ruhekontakt 70  im Stromkreis der elektrischen Bremse 58.  Durch den Haltekontakt 67 bleibt der Elek  tromagnet 66 erregt, auch wenn der Druck  knopf 45 losgelassen wird. Die Arbeitskon  takte 68, 69 sind in den Stromkreisen der  elektromagnetischen Kupplungen 18 und 19  aufgenommen. In diesen Stromkreisen befin  det sich auch der Arbeitskontakt 71 des Steuer  schalters 46.

   Abhängig von der Lage des ;  Steuerschalters wird nun entweder die Kupp  lung 18 oder die Kupplung 19 erregt und wird  die Hauptspindel 1 in der einen oder in der  andern Richtung zum Anlaufen gebracht. Er  wird dann eine Geschwindigkeit erreichen,  die der eingestellten Geschwindigkeit ent  spricht.  



  Will man nun ein anderes     übersetzungs-          verhältnis    und daher eine andere Geschwin  digkeit der     I-Iauptspindel    1 erhalten, so muss  mittels des Bedienungsknopfes 27 der Vor  wähler auf diese andere Geschwindigkeit ein  gestellt werden. Dies hat den Erfolg, dass der  Mikroschalter 64 geöffnet wird, und dies ge  schieht sofort, nachdem der     Vorwähler    aus  der momentanen Arbeitslage gedreht wird.  In diesem Falle wird der Elektromagnet 56  stromlos, so dass die Arbeitskontakte 61, 62,  63 und der Haltekontakt 60 wieder geöffnet  werden und der Ruhekontakt 55 geschlossen  wird.

   Die Signallampe 72 oder 73 wird ge-      löscht, so dass man darauf hingewiesen wird,  dass es keine Übereinstimmung     zwischen    dem  Stand des Vorwählers und dem Übersetzungs  verhältnis des Wechselgetriebes mehr gibt.  Will man auf das gewählte neue Übersetzungs  verhältnis übergehen, so soll der Steuerschal  ter 46 zunächst in die Ruhelage zurückge  bracht werden. Dadurch wird der Elektro  magnet 66 stromlos, was den Erfolg hat, dass  die Kupplung 18 oder 19 zwischen der Haupt  spindel 1 und dem Motor unterbrochen und  die Bremse 58 in Wirkung gesetzt wird. So  bald die Hauptspindel 1 stillsteht, ist der  Fliehkraftschalter 54 geschlossen und kann  man durch Betätigung des Druckknopfes 45  den Elektromagnet     44    für den Antrieb der  Mitnehmer 31, 32 wieder erregen.

   Das Wech  selgetriebe wird dadurch mit der neuen Ein  stellung in Übereinstimmung gebracht. Durch  das Eindrücken des Druckknopfes 45, wo  durch die Verstellung der Mitnehmer 37., 32  verursacht. wird, wird der Mikroschalter 59  wieder vorübergehend geschlossen und wird  der Elektromagnet 56 aufs neue erregt. Für  das Ingangsetzen der Hauptspindel 1 muss  man danach den Steuerschalter wieder in die  der Drehrichtung dieser Spindel entspre  chende Arbeitslage setzen und darauf den       Druckknopf    45 nochmals eindrücken. Der  Erfolg dieser zwei Steuerhandlungen ist hier  oben bereits     auseinandergesetzt    worden.  



  Dreht sich die Hauptspindel 1, und will  man diese vorübergehend stillsetzen, aber da  nach sich wieder mit derselben Geschwindig  keit drehen lassen, so braucht man den Vor  wähler nicht zu verstellen und bleibt der Ver  riegelungsruhekontakt oder Mikroschalter 64  geschlossen. Für das Stillsetzen der Haupt  spindel 1 braucht, man nur den Steuerschalter  46 in die Mittellage     zurückzubringen.    Der  Elektromagnet 66 wird dann stromlos, so dass  die Kupplung 18 oder 19 unterbrochen und  die Bremse 58 eingeschaltet wird. Da überein  stimmung zwischen dem Stand des Vorwäh  lers und dem Übersetzungsverhältnis des Wech  selgetriebes herrscht, weil der Vorwähler nicht  verdreht wurde, ist der Elektromagnet 56  noch immer erregt.

   Um die Hauptspindel 1    sich wieder drehen zu lassen, braucht man  daher nur den Steuerschalter 46 in eine der  Arbeitslagen zu setzen und darauf den Druck  knopf 45 einzudrücken.  



  Die Signallampe 74 wird angezündet, so  bald der Elektromagnet 56     erregt    wird und       Übereinstimmung    zwischen dein Übersetzungs  verhältnis und der Lage des Vorwählers er  reicht ist. Die elektromagnetischen Kupp  lungen 18 und 19 und die elektromagnetische  Bremse 58 werden über ein Gleichrichter  system 75 mit Gleichstrom gespeist.  



  Obwohl im vorliegenden Falle nur zwei  Signallampen 72, 73 für die zwei Drehrich  tungen vorhanden sind, können auch     Signal-          lampen    angeordnet werden, die angeben, ob  der Motor sieh mit nominaler oder mit halber  Geschwindigkeit dreht, und ob der Antrieb  ohne Vorgelege oder mit Vorgelege wirkt.

    Alle diese Lampen müssen entsprechend den  Lampen     7\?,    73 geschaltet. sein, und zwar der  art, dass jedesmal nur eine derselben ange  zündet wird, wenn es     Übereinstimmung    zwi  schen dein Stand des Vorwählers, dem     Über-          setzungSverhältnis    des Wechselgetriebes, der  Einstellung, auf volle oder halbe Motorge  schwindigkeit und dem Betrieb ohne Vor  gelege oder mit Vorgelege gibt.  



  Mit Vorteil weist der Vorwähler eine  auf der Achse 76 des Bedienungsknopfes '217  sitzende Scheibe 77     transparenten    Materials  auf, auf die die möglichen Geschwindigkeiten  der Hauptspindel gruppenweise durch Zahlen       angegeben    worden sind.     (Fig.    3 und 4). Diese  transparente Scheibe 77 befindet sich hinter  einer Kappe 78 mit     einem    Fenster 79. Hinter  diesem Fenster bedeckt diese Scheibe einen  Kasten 80 mit acht voneinander     ab-,eschirni-          ten        Signallampen,    von denen nur vier, das  heisst. die Lampen     72a.    bis<B>72d</B>     dargestellt    wor  den sind.

   Die eine radiale Reihe von     Signal-          lampen    dient zur Andeutung der bei einem  und demselben     Übersetzungsverhältnis        inög-          liehen    Drehzahlen der     Ilauptspindel    1 in. der  einen Drehrichtung, und die andere radiale  Reihe von Signallampen hat den Zweck, die  bei diesem selben Übersetzungsverhältnis mög-      liehen Drehzahlen in der andern Drehrichtung  anzugeben.

   Von oben nach unten in Fig. 4  stellt jede Reihe die Drehzahl beim Antrieb  ohne Vorgelege und mit nominaler Geschwin  digkeit des Motors, die Drehzahl beim An  trieb ohne Vorgelege und mit halber Geschwin  digkeit des Motors, die Drehzahl beim Antrieb  mit Vorgelege und nominaler Geschwindigkeit  des Motors bzw. die Drehzahl beim Antrieb  mit Vorgelege und halber Geschwindigkeit  des Motors dar.  



  Mit halber Geschwindigkeit ist auch eine  herabgesetzte Geschwindigkeit gemeint wor  den. Es wird klar sein, dass der Motor sich  auch mit einer von mehr als zwei verschiedenen  Drehzahlen drehen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Werkzeugmaschine, von der eine Haupt spindel (1) über ein Wechselgetriebe mit ein zustellender Drehzahl angetrieben werden kann, welches 'Getriebe aus einem Satz an Ort und Stelle bleibender Zahnräder (7-10) und einem Satz gleichzeitig axial verstellbarer Zahnräder (2-5) besteht, von welchen letzten Zahnrädern (2-5) für jede erwünschte Drehzahl nur ein Zahnrad mit einem entsprechenden Zahnrad des ersten Satzes in Eingriff gebracht werden kann, wobei der Satz axial versetzbarer Zahnräder (2-5) mit einem verstellbaren Block (23) gekuppelt ist, der ein von einem unabhängig betätigbaren Vorwähler (27, 28) mit Dreh- zahlanzeigung gegenüber diesem Block (23) verstellbares Verstellorgan (29) trägt, dessen Verstellhub die Verstellung des zweiten Zahn radersatzes (2-5)
    bestimmt und das durch zwei von einem Servomotor (36, 37) mit kon stantem Hub in entgegengesetzten Richtungen anzutreibenden Mitnehmer (31, 32) aus der eingestellten Lage in eine bestimmte Lage ge drückt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass für die Bedienung des Servomotors (36, 37) eine elektrische Steuervorrichtung (44) vorgesehen ist, in deren Stromkreis ein durch den Vorwähler (27, 28) gesteuerter Verrie gelungskontakt (64) vorgesehen ist, der ver- hindert,. dass die Hauptspindel (1) aus der Ruhelage auf eine Drehzahl gebracht wird, die von der durch den Vorwähler angezeigten Drehzahl abweicht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Werkzeugmaschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen ersten Stromkreis, in dem ein Arbeitskontakt (51) eines Bedie nungsdruckknopfes (45), ein Ruhekontakt (52) eines Steuerschalters (46), das elektrische Steuerorgan (44) des Antriebsmechanismus (36, 37), der Mitnehmer (31, 32) und ein durch einen ersten Elektromagnet (56) be tätigter Ruhekontakt (55) in Reihe aufge nommen sind, einen zweiten Stromkreis, in dem der Arbeitskontakt (51) des Bedienungs druckknopfes (45), ein durch den ersten Elek tromagnet (56) gesteuerter Arbeitskontakt (61) ein Arbeitskontakt (65) des Steuer schalters (46) und die Spule (66) eines zwei ten Elektromagneten für die Steuerung ent weder des Hauptstromschalters (49) des Mo tors (17a) oder der Kupplung zwischen dem Motor (17a) und dem Wechselgetriebe (1-16)
    in Reihe und ein durch den zweiten Elektro magnet (66) gesteuerter die Reihenschaltung des Arbeitskontaktes (51) des Druckknopfes (45) und des Arbeitskontaktes (61) des ersten Elektromagneten (56) überbrücken der Haltekontakt (67) aufgenommen sind, und einen dritten Stromkreis, in dem der Arbeits kontakt (51) des Bedienungsdruckknopfes (45), der Ruhekontakt (52) des Steuerschal ters (46) ein Verriegelungsarbeitskontakt (59), der nur geschlossen ist, wenn die Mit= nehmer (31, 32) durch den Antriebsmechanis mus (36, 37) in die Arbeitslage gebracht sind, und die Spule (56) des ersten Elektromagneten in Reihe und eine die Reihenschaltung des Druckknopfkontaktes (51), des Steuerschalter ruhekontaktes (52) und des Verriegelungskon taktes (59)
    überbrückende Reihenschaltung eines durch den ersten Elektromagneten (56) gesteuerten Haltekontaktes (60) und eines Verriegelungsruhekontaktes (64) vorgesehen sind, welcher Verriegelungsruhekontakt (64) durch den Vorwähler (22-27) gesteuert wird, derart, dass bei Verstellung dieses Wäh lers der Ruhekontakt (61) geöffnet wird. 2. Werkzeugmaschine nach Unteranspruch <B>l,'</B> gekennzeichnet durch mindestens einen Signalstromkreis, worin ein durch den ersten Elektromagnet (56) betätigter Arbeitskon takt (62, 63) und eine Signallampe (72, 73) in Reihe angeordnet sind. 3.
    Werkzeugmaschine nach Unteranspruch 1, wobei der Motor sich mit verschiedenen be stimmten Drehzahlen drehen und die Haupt spindel über ein Vorgelege angetrieben wer den kann und zwischen dem Motor und der Hauptwelle ein Umkehrgetriebe angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass für jede durch das Wechselgetriebe bestimmte Reihe von Drehzahlen, die einer bestimmten Dreh zahl des Motors, dem Antrieb ohne Vorgelege oder mit Vorgelege bzw. einer bestimmten Drehrichtung entsprechen, ein Signalstrom kreis (71, 62, 72 bzw. 71, 63, 73) angeordnet ist. . 4.
    Werkzeugmaschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet., dass der Vor wähler eine Skala (77) aufweist, die nur dann durch die Signallampen (72, 73) der dem vorliegenden Betriebszustand entsprechenden Signalstromkreise beleuchtet wird, wenn der Stand des Vorwählers diesem Zustand ent spricht. 5. Werkzeugmaschine nach Unteranspruch .1, dadurch gekennzeichnet., dass der Vorwähler mit einem von Hand drehbaren Bedienungs knopf mit transparenter Skala versehen ist, hinter der die Signallampen angeordnet sind. 6. Werkzeugmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschal ter (46) ausser der Ruhelage einen Arbeits stand für Rechtsumdrehen und einen Arbeits stand für Linksumdrehen der Hauptspindel aufweist. 7.
    Werkzeugmaschine nach Unteranspruch 1, wobei zwischen dem Motor und der Haupt spindel eine ein- und ausrückbare Kupplung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung eine elektromagnetische Kupp lung ist, deren Spule (18 bzw.<B>19)</B> mit einem durch den zweiten Elektronnagnet (66) ge steuerten Arbeitskontakt (68 bzw. 69) und einem Arbeitskontakt (71) des Steuerschalters (16) in Reihe geschaltet ist.
CH331908D 1954-04-21 1955-04-02 Werkzeugmaschine, z. B. Drehbank, mit einer über ein Wechselgetriebe durch einen Motor angetriebenen Hauptspindel CH331908A (de)

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