Saldierende Buchungsmaschine Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine saldierende Buchungsmaschine mit einem zweifarbigen Farbband, bei welcher Soll- und Rabenbeträge mit. verschiedener Farbe getippt werden, wobei der Saldo je nach seinem Vor- zeielien mit entsprechender Farbe getippt wird, während die Steuerung des Farbbandes selbsttätig erfolgt.
Bei saldierenden Buchungsmaschinen kommt, es wesentlich auf die richtige Über- iiahme des Saldovortrages an, da. davon die Mehtigkeit des neuen, nach der Buchung aus gewiesenen Saldos abhängig ist. Um dies bezüglich Fehler zu vermeiden, wurden zahl- i@eielie Methoden, Nullrechnungskontrolle usw. entwickelt.
Diesen bekannten Methoden haftet j ed ocli der Naeht-eil an, da ss zusätzliche; Arbeits- ,änge und/oder kostspielige Einrichtungen, beispielsweise zusätzliche Rechenwerke, not wendig sind.
Die erfindungsgemässe Maschine vermeidet diese Nachteile dadurch, dass das die Parb- bandgabel steuernde FIebelsystem von zwei Tasten derart betätigt werden kann, dass der Saldovortrag mit umgekehrter Farbe über den alten Saldo geschrieben wird, welche Tasten nach Aufnahme des Saldovortrages gleichzeitig die Vorzeicheneinstellung des Re elienwerkes steuern. Dadurch wird eine dop pelte optische Kontrolle möglich, die ein Be stehen einer falschen Buchung fast unmög- lieh macht.
Ist der Saldovortrag falsch auf genommen, so werden die falschen Zahlen nach übereinanderschreiben des Saldos und des Saldovortrages sofort wegen Form- und Farbverschiedenheit in bezug auf den alten Saldo ersichtlich sein.
Ist der Saldovortrag richtig aufgenommen, so wird nach übereinanderschreiben der alte Saldo bis auf die Farbe unverändert erschei nen.
Die Erfindung wird an Hand der beilie genden Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in scherizatischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer Farbbandsteuer- v orrichtung, Fig. 2 stellt ein Buchungsblatt dar, und Fig. 3 zeigt in grösserem Massstab die letzte Zeile der Saldokolonne des Blattes nach Fig. 2.
In der Zeichnung sowie in der nachste lienden Beschreibung sind nur die zum Ver ständnis der Erfindung notwendigen Teile dargestellt bzw. erwähnt.
Die Maschine ist, in an sieh bekannter Weise mit einem zweifarbigen Farbband 1 zweier Kontrastfarben, vorzugsweise grün 14 und rot 11., versehen. Das Farbband 1 ist in einer vertikal verschiebbaren Gabel 2 ge führt. Die Maschine ist selbsttätig derart ge steuert, dass jed.ar Sollbetrag beispielsweise grün und jeder Habenbetrag beispielsweise rot geschrieben wird. Die Steuerung erfolgt vorzugsweise durch Zusammenspiel von auf dem unbeweglichen Maschinenteil angeord neten Steuerhebeln und von am Wagen an gebrachten Nocken.
Somit, wenn die Soll ; kolonne 3 des Blattes 15 sich vor der Auf- sehla.gstelle 12 befindet, ist das Farbband auf grün eingestellt, und wenn die Rabenkolonne 4 sich vor der Aufschlagstelle 12 befindet, ist das Farbband auf rot eingestellt.
Nach vorgenommener Buchung, wird die Saldokolonne 5 vor die Aufschlagstelle 12 gebracht, und die Saldotaste des Rechenwerkes betätigt. Der Saldo erscheint dann in der dem Stand des Kontos entsprechenden Farbe, wo bei hier die Steuerung des Farbbandes 1 vom Rechenwerk aus erfolgt.
lluss eine neue Buchung vorgenommen werden, so wird zuerst die Saldokolonne 5 vor die Aufschlagstelle 12 gebracht und der Saldovortrag ins Rechenwerk aufgenommen. Ist der alte Saldo ein Sollsaldo, das heisst, dass er grün geschrieben wurde, so wird die Plustaste 6 betätigt. Über das Hebelsystem i, 8, 9 und<B>10</B> wird das Farbband 1 derart gesteuert, dass der rote Teil 11 des Bandes vor der Aufschlagstelle 12 erscheint, wobei der alte Saldo rot überschrieben wird und schwarz erscheint. Die Plustaste 6 steuert somit. sowohl die Vorzeicheneinstellung des Rechen -#verkes als auch die Einstellung des Farbbandes.
Wäre der alte Saldo ein Raben saldo, das heisst. rot geschrieben, so hätte man die 3Iinustaste 13 betätigt, die Rechenwerk und Farbband entsprechend gesteuert. hätte, wobei der grüne Teil 14 vom Farbband vor der Aufschlagstelle erscheinen würde. In Wirklichkeit ist allerdings die Steuerung in bezug auf das Band eine Nullsteuerung, da die Grundeinstellung der Maschine gewöhn lich gmün gewählt wird.
Es ist somit klar ersichtlich, dass, renn der Saldovortrag falsch aufgenommen worden ist, der Fehler sofort ins Auge springt, weil die falschen Zahlen in rot oder in grün unüber- geschrieben erscheinen (Fug. 3). Ist der Saldo vortrag zahlenmässig richtig aufgenommen, jedoch mit falschem Vormiehen, so erscheint der alte Saldo wohl richtig überschrieben, aber in der gleichen Farbe statt schwarz, wodurch der Fehler auch sofort aufgedeckt wird. Ein weiterer Vorteil dieser Maschine ist, dass somit nur noch eine Saldokolonne auf dem Bu chungsblatt benötigt wird.
Vorzugsweise werden als Farbe zwei Far ben gewählt, die sieh deutlich unterscheiden, und die kombiniert ebenfalls eine dritte, leicht zu unterscheidende Farbe abgeben.
Vorteilhafteuweise wird die Maschine mit einer Vorsteekvorriehtimg versehen, die nicht nur ein zeilengenaues, sondern auch noch ein strichgenaues Einstellen erlaubt.