CH323232A - Rolle für Seile und Garne - Google Patents

Rolle für Seile und Garne

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Publication number
CH323232A
CH323232A CH323232DA CH323232A CH 323232 A CH323232 A CH 323232A CH 323232D A CH323232D A CH 323232DA CH 323232 A CH323232 A CH 323232A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
thread
ropes
pulley
roll
groove
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Boerner Christian
Original Assignee
Glanzstoff Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Glanzstoff Ag filed Critical Glanzstoff Ag
Publication of CH323232A publication Critical patent/CH323232A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/32Friction members
    • F16H55/36Pulleys
    • F16H55/50Features essential to rope pulleys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forwarding And Storing Of Filamentary Material (AREA)

Description


  <B>Rolle für</B> Seile<B>und Garne</B>    Im Hauptpatent ist eine Seilrolle zur  Führung und Förderung von Garnen be  schrieben, die so gestaltet ist, dass der Faden  auf der Rolle in einer längs des Umfanges       sinuskurvenförmig    verlaufenden Rille geführt  wird. Der Querschnitt dieser Kurvenrille ist  U-förmig gestaltet und zur einwandfreien  Aufnahme des anlaufenden Fadens nach  aussen trichterförmig erweitert. Die     Urförmige     Rille ist am Fusspunkt, das heisst an dem       Einlagerungsteil    des Fadens oder Seils, so  breit. ausgeführt, dass der zugehörige Faden  sieh niemals zwischen zwei gegenüberliegen  den Wänden einklemmen kann.

   Die grössere       Haftreibung    und damit die     gleitschlupffreie     Führung wird durch den     sinusförmigen    Ver  lauf der Kurvenrille erreicht, der bewirkt,       dass    der Faden an den Flanken der abwech  selnd von links und rechts vortretenden  Rollenwände anliegt. Der Faden liegt ausser  dem auf dem Grunde der Rolle und Rille nur  auf radialen Erhöhungen auf, die so angeord  net sind, dass Flankenanlage und Grund  auflage jeweils nacheinander erfolgen. Durch  diese Ausgestaltung der Seilrolle wird der  Faden     schlupffrei    geführt und transportiert  ohne dass er im ganzen oder in seinen kapilla  ren Einzelfäden beschädigt wird.

   Ein Fest  klemmen, wie es zwischen Keilflächen eintritt  und beim Ablauf zu Faden- oder Teilfaden  brüchen Anlass gibt, ist nicht möglich.    Es hat sich nun als zweckmässig erwiesen,  die Seilscheibe nach der oben beschriebenen  und im Hauptpatent festgelegten Art geteilt  auszuführen und dabei auch langzeitig säure  feste Materialien wie Glas oder Porzellan oder  ähnliches zu verwenden. Die Scheibe wird  v     orteilhafterweise    in der Ebene des zu     1-ör-          dernden    Fadens,     also    quer zu ihrer Drehachse  geteilt gefertigt und danach durch     ineinan-          dergreifende    Verzahnung nach Art der  üblichen festen Wellenkupplungen wieder zu  sammengesetzt.

   Bei der Teilung der Seilrolle  kann die ursprünglich     sinusfö.rmig    verlau  fende, geschlossene Kurvenrille so abgewan  delt werden, dass nur noch die für die Funk  tion der Seilrolle, wie im Hauptpatent näher  ausgeführt, unerlässliche     Fadenan-    und     Pa-          denauflagepunkte    an den Seiten und auf dein  Grunde der Rille erhalten bleiben.     Dadurch     tritt hinsichtlich der     Arbeits-    und Wirkungs  weise der Seilrolle keine     Änderung        ein.     



  Die Erfindung ergibt den Vorteil, dass  man weiterhin die beiden Scheibenhälften mit  ihren Verzahnungen verschieden tief     ineInan-          dergreifen    lassen kann. Man kann dadurch  den     sinusförmigen    Verlauf der Fadenführung  verringern oder vergrössern und .als Folge  davon die Haftreibung pro     Umsehlingungs-          winkel    variieren. Eine so geteilte Seilscheibe  kann also jedem     Titer    der zu fördernden  Garne angepasst werden, ohne dass es, wie  bisher, notwendig wird, Rollen mit verschie-      den gross ausgeführten     Sinusamplituden    auf  Lager zu halten.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind Aus  führungsbeispiele der Rolle nach der vorlie  genden Erfindung schematisch dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Seilscheibe im Schaubild,       Fig.    2 eine Draufsicht auf einen Teil des  Umfanges der Seilscheibe nach     Fig.    1, in  grösserem Massstab,       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie       III-III    in     Fig.    2,       Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie       IV-IV    in     Fig.    2,       Fig.    5 einen Ausschnitt eines Schnittes  durch die Scheibe gemäss     Fig.    1,

   nach der zur  Scheibenachse senkrecht verlaufenden Mittel  ebene,       Fig.    6 bis 8     Draufsichten    analog derjeni  gen nach     Fig.    2 einer Variante bei verschie  denen Lagen der Scheibenhalter und       Fig.    9 bis 11 Querschnitt nach den Linien       IX-IX    bzw.     X-X    und     XI-XI    in den       Fig.    6 bzw. 7 und B.  



  Die dargestellten Seilrollen sind aus den  beiden Scheibenhälften 1 und     \?    zusammen  gesetzt. Beide Hälften sind in der Trenn  fläche mit Verzahnungen 3 und 4 (siehe       Fig.    2) versehen, die so     ineinandergreifen,     dass die Teile nach dem Zusammensetzen auf  einander zentriert und     tangential    nicht mehr  gegeneinander zu verschieben sind. Der er  forderliche     Anpressdruck    wird vorteilhafter  weise über Schraub- oder Keilverbindungen  der nicht dargestellten Steckachse erzielt. Die  Verzahnungsflanken verlaufen nach der  Zeichnung jeweils zwischen den Fadenanlage  vorsprüngen 5 und 6 der beiden Scheiben  hälften.

   Die den     Fadenanlagevorsprüngen    5  und 6 gegenüberliegenden Teile 12 und 13       ,der    jeweiligen Gegenscheibe sind weit zurück  gezogen, da sie für die Fadenführung nicht  benötigt werden. Im zusammengesetzten Zu  stand weist die Rolle wegen :der zur Peri  pherie hin zurückgezogenen Ausbildung der       Fadenanlagevorsprünge    5 und 6 jeder Scheibe  einen sich trichterförmig erweiternden     Ein-          und    Auslaufquerschnitt für den Faden     auf       (siehe     Fig.    4).

   Jeweils an den Mitten 8 und 9  der     Fadenanlagevorsprünge    5 und 6 sind Ver  tiefungen vorgesehen, so     -dass    .der Faden in  diesem Bereich nur seitlich an den     Fa.den-          anlagevorsprüngen    geführt ist.. Zwischen den  sich     sehräg    gegenüberliegenden     Fadenanlage-          vorsprüngen    5 und 6 hingegen sind Erhebun  gen 10 und 11 angebracht, auf welchen der  Faden bei nicht, vorhandener seitlicher Füh  rung auf dem     Rillengrund        aufliegt,    also  radial geführt. ist.

   Der Faden wird also nach  der     Fig.    5 gerade an der Stelle auf dem  Grunde der Rille aufliegen, an .der auch die  Trennfläche zwischen den beiden Scheiben  hälften 1 und 2 verläuft. Es empfiehlt. ;ich  daher bei Seilrollen, die grosse Kräfte auf den  Faden übertragen oder vom Faden über  nehmen, wegen des unvermeidlichen Dehnungs  schlupfes die Trennkanten entsprechend A  zurunden oder die Trennflächen so abzuän  dern, dass niemals an     Fadenauflagestellen     auch gleichzeitig Trennflächen verlaufen.  



  Bei der in den     Fig.    6 bis 11 dargestellten  Variante der Seilrolle ist die     tiefeneinstell-          bare,    geteilte Seilrolle durch auswechselbare,  verschieden dicke     Dista.nzzwischenringe    7 auf  verschiedene Tiefen einstellbar. Es sind aber  auch andere konstruktive Lösungen mittels  von aussen zugänglichen     Sehra.ubverbindun-          gen    anwendbar, die jede Scheibe einzeln auf  der Welle arretieren, so dass ;die Distanzringe  7 fortfallen können.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRUCH Rolle für Seile und Garne mit im Quer schnitt nach aussen sich trichterförmig erwei ternder Führungsrille, die so ausgebildet ist, dass die eingelegten Seile oder Garne einen sinusförmigen Verlauf haben, und deren Boden an den Ausbauchungen der Rillenfla?.i- k en Vertiefungen und zwischen diesen Er hebungen aufweist, gekennzeichnet durch zwei quer zur Laufachse geteilte, mittels Ver zahnungen ineinander-,greifende und in ihrer Eingriffstiefe einstellbare Scheiben.
CH323232D 1953-02-14 1953-12-04 Rolle für Seile und Garne CH323232A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE323232X 1953-02-14
CH315407T 1953-12-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH323232A true CH323232A (de) 1957-07-15

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ID=25736044

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CH323232D CH323232A (de) 1953-02-14 1953-12-04 Rolle für Seile und Garne

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