CH323004A - Verfahren und Maschine zur Bildung eines Ventil-Kreuzbodens an dem offenen Ende eines aus Papier o. dgl. bestehenden Kreuzbodenbeutels - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Bildung eines Ventil-Kreuzbodens an dem offenen Ende eines aus Papier o. dgl. bestehenden Kreuzbodenbeutels

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CH323004A
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Finke Arno
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Windmoeller & Hoelscher
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Description


  <B>Verfahren und Maschine zur Bildung eines</B>     Ventil-Kreuzbodens   <B>an dem offenen Ende</B>  <B>eines aus Papier o. dgl. bestehenden</B>     Kreuzbodenbeutels       Es sind     K:retizboden-Ventilsäcke    und  Maschinen zu ihrer Herstellung in der Gross  papiersack-Branche bekannt. Dabei handelt  es sich um     mehrlagig    hergestellte Papier  säcke zum Verpacken von Zement und der  gleichen.

   Die Herstellung dieser Säcke erfolgt  derart, dass zunächst auf einer entsprechen  den Maschine Schläuche hergestellt werden,  an die auf einer andern     Mschine    an dem einen  offenen Ende ein Kreuzboden und an dem  andern offenen Ende ein Kreuzboden mit  einem     Einfüllventil,    ein      < cVentilkreuzboden     ,       angefaltet    wird. Die Schläuche wandern da  bei vorwiegend quer zu ihrer Längsrichtung  durch die sogenannte     Bodenmachermaschine.     



  Im Kleinhandel sind allgemein offene       Kreuzbodenbeiitel    zum Einwiegen einer be  stimmten Menge einer schüttbaren Kolonial  ware üblich, die an ihrem untern Ende durch  einen Kreuzboden verschlossen und oben  zwecks Einfüllens der Ware offen sind und  vom Kaufmann durch Umfalten des obern  Randes jeweils verschlossen werden.  



  In steigendem Masse macht sich auch im  Kleinhandel das Bedürfnis geltend, fertig  abgewogene und     verpackte    Warenmengen  greifbar zu haben. Es liegt nun der Gedanke  nahe, auch hier wie in der Zement- und       Düngemittelindustrie    Ventilsäcke allerdings  kleinerer Ausmasse zu verwenden, die auf  entsprechenden     Füllmaschinen    gefüllt und    dem Kleinhandel in     fertigen.    Zustand über  geben werden können.  



  Zu diesem Zweck werden     Nreuzboden-          Ventilsäcke    kleiner Ausmasse benötigt, die  gegenwärtig durch     Anfalten    eines Ventil  kreuzbodens an die bekannten offenen Kreuz  bodenbeutel unter     Einkleben    eines Ventil  blattes von Hand hergestellt werden, wobei  zum Schluss auf beide Böden gegebenenfalls  noch Deckblätter geklebt werden.  



  Die     Erfindung    macht sich demgegenüber  zur Aufgabe, ein Verfahren und eine Maschine  zur maschinellen     Durchführung    dieser Arbeit  anzugeben, wodurch der Gestehungspreis  eines solchen     Kleinkreuzboden-Ventilsackes     wesentlich herabgesetzt werden kann und die  wertvolle     menschlicheArbeitskraft    für andere,  nicht maschinell zu lösende Aufgaben frei  gemacht wird.  



  Die     Verfahrenserfindung    löst diese Auf  gabe im wesentlichen dadurch, dass die  offenen     Kreuzbodenbeutel    nach ihrer Ver  einzelung von einem Anlegestapel folgenden  Verfahrensschritten unterworfen werden:       a)    Ausrichten des Beutels an seinem vordern  offenen Ende in Laufrichtung.  



  b) Erzeugen eines Ausschnittes an seinem  vordern offenen Ende.  



  c) Aufziehen des vordern offenen Endes zum  Bodenquadrat.      d) Auftragen eines     Yleisterstreifens    zum  Ankleben eines Ventilblattes auf den  einen Eckeinschlag.  



  e) Aufbringen eines Ventilblattes auf den  einen     Eckeinschlag.     



  f) Auftragen von     Kleisterstreifen    zum Ver  kleben der     anschliessend    zu bildenden  Bodenklappen.  



  g) Falzen der vordern Bodenklappe entlang  ihrer Grundlinie in einer Falzzange.  



  k)     Vorbrechen    der hintern     Bodenklappe    ent  lang ihrer     Grundlinie.     



  i)     Umlegen    der hintern     Bodenklappe    ent  lang ihrer Grundlinie.  



       @)    Anpressen des Falzes entlang der Grund  linie der hintern Bodenklappe.  



  k) Umlegen der     vordern        Bodenklappe    auf  das     Bodenquadrat    und die hintere Boden  klappe.  



       l)    Auftragen von     Kleisterungen    zum An  kleben von Bodendeckblättern auf beide  Kreuzböden.  



       7n)    Aufbringen eines Bodendeckblattes     auf     den vorauslaufenden Kreuzboden.  



  n) Aufbringen eines Bodendeckblattes auf  den nacheilenden Kreuzboden.  



  o) Anpressen der Bodendeckblätter.  Gegenstand der Erfindung bildet weiter  eine Maschine zur     Durchführung    des erfin  dungsgemässen     Verfahrens.    Diese Maschine  ist     gekennzeichnet    durch die Vereinigung einer       Vereinzelungsvorrichtung    für von der Unter  seite eines     Werkstückstapels    zu entnehmen  der, offener     Kreuzbodenbeutel,    einer     Weik-          stückbewegungs-Umkehrvorrichtung,    einer       Ausrichtevorrichtung,    einer     Ausschneidvor-          richtung,

      weiter von mit einem gemeinsamen  Arbeitszylinder     zusammenarbeitenden    Vor  richtungen zum     Voröffnen,    Aufziehen und  Legen des offenen Endes des Kreuzboden  beutels zum Bodenquadrat, weiter zum Auf  tragen eines     Kleisterstreifens    auf     einen    Eck  einschlag des Bodenquadrates, zum Auf  bringen eines Ventilblattes auf diesen     Eck-          einschlag,    zum Auftragen von     Xleisterstreifen     für die     Verklebung    der     Bodenklappen,    zum       Einfalzen    der     vordern    Bodenklappe,

   zum       Vorbrechen    der     hintern    Bodenklappe, zum    Umlegen und Anpressen der     hintern    Boden  klappe, zum Umlegen der vordern Boden  klappe, zum Auftragen von     Kleisterungen     für die Bodendeckblätter, zum Aufbringen  des vordern Bodendeckblattes     und    zum Auf  bringen des hintern Bodendeckblattes, ferner  einer mit einem     Umleitzylinder    zusammen  arbeitenden     Anpressvorrichtung    für die Bo  dendeckblätter und einer     Abtranspoitvor-          richtung    für die Werkstücke.  



  Ausführungsbeispiele des erfindungsge  mässen Verfahrens und der zur Ausübung des  selben erfindungsgemäss gestalteten Maschine  sind nachfolgend im Einzelnen an Hand der  Zeichnung erläutert.  



       Fig.l    zeigt eine schematische Seiten  ansicht der Maschine, während die     Fig.    2-7  im     Grundriss    einen offenen     Kreuzbodenbeutel     während seiner Verarbeitung zu einem Kreuz  boden-Ventilsack in den verschiedenen Sta  dien wiedergeben.  



  Die zu verarbeitenden offenen Kreuz  bodenbeutel werden dem Stapel 1 von     unten     durch den bzw. die Sauger 2 einzeln in an  sich bekannter Weise entnommen und ab  wechselnd einem der Greifer 3 der Greifer  trommel 4 übergeben. Die     Greifertrommel    4  dreht sich in Richtung des Pfeils 5. Von ihr  werden die Beutel soweit     herumgenommen,     bis das nacheilende, offene Ende 6     (Fig.    2)  derselben sich unten über umlaufenden Rän  dern 7 befindet, was je nach     Beutellänge    etwa  nach einer halben     Greifertrommelumdrehung     der Fall ist.  



  Rechts und links von der     Greifertrommel     4 befinden sich je eine konzentrisch zu ihr  gelagerte Transportscheibe 8, die sich in       Pfeilrichtung    9, also entgegengesetzt zur  Drehrichtung der     Greifertrommel    4, bewegen.  Unterhalb dieser Scheiben 8 befindet sich je  ein Zugkörper 10, der am Ende eines Hebels  11 drehbar gelagert ist und jeweils mit der  betreffenden Scheibe 8 durch Schwenken  dieses Hebels 11 um seinen andern Dreh  punkt in     Berührung    gebracht werden kann.  Dies     geschieht    durch die Kurvenscheibe 12  über die Rolle 13 und den Hebel 14. Die Zug  körper 10 werden über das Zahnrad 15, die      Kurvenscheibe 12 über das Zahnrad 16 an  getrieben.

   Die Kurvenscheibe 12 rotiert wäh  rend einer     Greifertrommelumdrehung    zwei  mal, so dass hierdurch die Zugkörper 10 bei  jedem Beutel mit den Transportscheiben 8  in Berührung kommen. Dies geschieht in dem  Augenblick, in dem sich der Beutel in der  oben angegebenen Lage zu den Bändern 7       befindet.    Der Greifer 3 lässt sodann den Beu  tel los. Dieser wird alsdann unter Richtungs  wechsel mit dem offenen Ende 6 nach vorn  durch das Zusammenwirken der Transport  scheiben 8 und der Zugkörper 10 zwischen die  mit gleicher Umlaufgeschwindigkeit um  laufenden untern Bänder 7 und     obern    Bänder  17 befördert. Hierbei liegt der Kreuzboden  gemäss     Fig.    2 oben.  



  Die Bänder 7 und 17 treiben den Beutel  bis gegen eine mit geringerer Teilkreis  geschwindigkeit umlaufende     Ausrichtmarke     18, die im erforderlichen Takt rotiert, so dass       Beutelvorderkante    und     Ausrichtmarke    zu  sammentreffen. Sobald die gezeichnete Stel  lung der Marke 18 erreicht ist, setzen mit  gleicher Geschwindigkeit wie die Marke 18  umlaufende     Segmentscheiben    19 auf Gegen  walzen 20 auf und führen den in Bewegungs  richtung genau ausgerichteten Beutel bis zu  den Transportwalzen 21, 22 vor.

   Diese trans  portieren den Beutel in eine     Schneidvorrich-          tung,    die aus einem bei jedem     Beuteldurch-          lauf    einmal rotierenden Obermesser 23 und  dem feststehenden Untermesser 24 besteht.  Mit dieser     Schneidvorrichtung    wird an einer       vordern    Ecke des Beutels ein zur Erleichte  rung des späteren Füllvorganges dienender  Ausschnitt 25     (Fig.    3) erzeugt.  



  Der Beutel     wird    sodann durch die Trans  portwalzen 21, 22 den Transportwalzen 26, 27       zugeführt,    die ihn an eine mit Saugern aus  gerüstete     Bodenöffnerwalze    28 weitergeben.  Die     Bodenöffnerwalze    28 erfasst den Beutel  an dem     vordern    freien Rand seiner obern  Wandung und führt ihn gegen den Umfang  des ebenfalls mit     Saugluftleitungen    29 aus  gestatteten, im Sinne des Pfeils 30 rotieren  den Arbeitszylinders 31. Von diesem wird der    Rand der bisher untern Wandung des Beutels  erfasst.

   Beide     Beutelwandungen    werden beim  Weiterlauf     zwangläufig        auseinandergeführt,     so dass ein am     Arbeitszylinder    31     mittig    an  geordneter Greifer 32 die dem Arbeitszylin  der 31     anliegende        Beutelwandung    erfassen  kann, wodurch der Beutel mit dem Arbeits  zylinder 31 weiterwandert.

   Die Sauger der       Bodenöffnerwalze    28 geben die andere Beutel  wandung frei, und das offene Beutelende       schiebt    sich auf eine Nase 33.     Durch    diese  Nase 33 wird im Zusammenwirken     mit    einer       Falterschiene    34, die in der Mitte für den  Durchtritt der Sauger der     Bodenöffnungs-          walze        gegebenenfalls    geteilt sein kann, das  sogenannte Bodenquadrat 35     (Fig.    4) gebildet  und anschliessend     durch    Streichbleche 36  flachgelegt.

   Die     Falterschiene    34 ist an dem  Hebel 37     angelenkt,    der eine     schwingende     Bewegung je     Beuteldurchgang        ausführt,    die  so bemessen ist, dass sie die Schiene 34 beim       Aufwärtsgang    mit Zylindergeschwindigkeit  bewegt. Sie legt sich dabei auf den Beutel und  bestimmt die     Falzung    38 bei der Bildung des       Bodenquadrates.    An Stelle einer Falter  schiene 34 können auch seitlich angeordnete  Greifer angewandt werden, die sich im gege  benen Zeitpunkt auf den Beutel legen.  



  Nachdem das Bodenquadrat gebildet ist,  wird der Beutel, vom     mittleren    Greifer 32  gehalten,     zur    ersten     Kleisterstation    39, 40,  41 befördert, die im wesentlichen aus dem       Kleisterkasten    39, der     Kleisterwalze    40 und  dem     Kleisterstück    41 besteht,

   das bei jeder  Umdrehung neuen Kleister von der langsam  rotierenden Kleister- oder Entnahmewalze 40       abnimmt    und auf denn     Eckeinschlag    42     in     Form der     schraffierten    Fläche 43     aufträgt.     Der Eckeinschlag 42 ist damit zur Aufnahme  des Ventilblattes 44     (Fig.    5) vorbereitet. Die  Ventilblätter befinden sich in dem Stapel 45  und werden aus diesem durch Sauger 46 in  bekannter Weise vereinzelt und nacheinander  einem ebenfalls mit     Saugluftöffnungen    47       versehenen    Zylinder 48 übergeben.

   Dieser       überträgt    die Ventilblätter auf die     Eckein-          schläge    der     ankommenden    Beutel in der ge  wünschten Weise.      Die darauffolgende     Kleisterstation    49,  50, 51, die ebenso aufgebaut ist wie die  Meisterstation 39, 40, 41 besorgt die     Auftra-          gung    der in     Fig.    5     schraffiert    angedeuteten       Mebstoffstreifen    52 für die     Verklebung    der  nun umzulegenden Bodenklappen 53 und 54.

      Das Umlegen der Bodenklappen 53 und  54 wird durch Einfalten bzw.     Vorbrechen     derselben entlang der Linien 55 und 56 vor  bereitet. Entlang der Linie 56 wird die Boden  klappe 54 mittels des Falzmessers 57 in eine  Falzzange 58, 59 des Zylinders 31 gedrückt.  In diesem Augenblick wird die bisher     vorn     Greifer gehaltene     Beutelvorderkante    frei  gegeben. Entlang der Linie 55 wird die  Bodenklappe 53 mittels des Falzmessers 60  in eine Nute 61 gedrückt und so     vorgebro-          chen.    Hierbei stellen sich die Bodenklappen  mehr oder weniger hoch.

   Unter die Boden  klappe 53 fährt in diesem Augenblick ein       Umlegestab    62, der in bekannter Weise an zu  beiden Seiten des Zylinders 31 in Punkten 63  gelagerten Hebeln 64 befestigt ist. Die Hebel  64 führen eine schwingende Bewegung im  Takt der     Beutelfolge    aus, und zwar so,     da.ss     der     Umlegestab    während seines Hinganges  den Beutel überholt, wobei die zuerst um  zulegende hintere Bodenklappe 53 nach vorn  umgelegt wird.

       Durch    das anschliessend rotie  rend angeordnete     Pressstück    65 wird die  soeben umgelegte Mappe 53 dann fest an  gedrückt, so dass sich die     anschliessend    um  zulegende vordere     Bodenklappe    54 störungs  frei darauflegt. Das Umlegen dieser zuletzt  umzulegenden Klappe 54 erfolgt durch den  Stab 66, gegen den die Klappe beim konti  nuierlichen Weiterlauf des Beutels fährt.  



  Der nunmehr vollendete und der nach  folgende Kreuzboden werden darauf an der       Kleisterstation    69, 70, 71, 72     zeit    den schraf  fiert angedeuteten     Kleisterauftragungen    67,  68     (Fig.    6) versehen. Zu diesem Zweck ent  nehmen zwei jeweils im Abstand der beiden       Kreuzböden    auf dem     Teilkreis    angeordnete       Meisterstücke    71 und 72 den     erforderlichen     Meister der im Meisterbehälter 69 rotieren  den     Kleisterwalze    70.

      Der Ventilstation 45, 46, 47, 48 entspre  chende     Bodendeckblattstationen    73-78 und  79-84, die lediglich aus Platzgründen um     j     einen zweiten     Bodendeckblatt-Übertragungs-          zylinder    78 bzw. 84 erweitert sind, bringen  die Bodendeckblätter 85 bzw. 86 auf die  beiden Kreuzböden.

      Die     ferrtigen        Kreuzboden-Ventilsäcke,    die  auf den letzten Teil ihres Weges jeweils von  einer Falzzange 58, 59, auf dem     Aibeits-          zylinder    gehalten werden, werden nunmehr  von einem der Greifer 87 des     Umleitzylinders     88 übernommen und beispielsweise     zwischen     zwei     Bändersysteme    89 und 90 gegeben, die  die Werkstücke einer Ablage oder beliebigen  andern Arbeitsstation zuführen. Auf ihrem  Wege um den     Umleitzylinder    88 werden die  Bodendeckblätter mittels     Anpressrollen    91       angewalzt.     



  Der Arbeitszylinder 31 ist mit sechs glei  chen Arbeitsfeldern ausgerüstet, die jeweils  aus einer     Saugluftlochreihe    29, einem mitt  leren Greifer 32 (gegebenenfalls auch seit  lichen Greifern), einer Falzzange 58, 59 und  einer bzw. mehreren Nuten 61 bestehen. Die  mittleren Greifer sind zwecks gemeinsamer  Einstellung ihrer Entfernung von der jeweili  gen Falzzange an einem sechsarmigen Stern  92 gelagert. Die Betätigung der Zangen und  der verschiedenen Greifer erfolgt in beliebiger  bekannter Weise beispielsweise durch Kur  venscheiben über Hebel mit Laufrollen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Bildung eines Ventil- kreuzbodens an dem offenen Ende eines aus Papier oder dergleichen bestehenden Kreuz bodenbeutels, dadurch gekennzeichnet, dass die offenen Kreuzbodenbeutel nach ihrer Ver einzelung von einem Anlegestapel folgenden Verfahrensschritten unterworfen werden a) Ausrichten des Beutels an seinem vordern offenen Ende in Laufrichtung (18). b) Erzeugen eines Ausschnittes (25) an sei nem vordern offenen Ende (23, 24). c) Aufziehen des vordern offenen Endes zum Bodenquadrat (28-31).
    d) Auftragen eines Kleisterstreifens (43) zum Ankleben eines Ventilblattes (44) auf den einen Eckeinschlag (42). e) Aufbringen eines Ventilblattes (44) auf den einen Eckeinschlag (42). f) Auftragen von Kleisterstreifen (5?) zum Verkleben der anschliessend zu bildenden Bodenklappen (53, 54). g) Falzen der vordern Bodenklappe (54) ent lang ihrer Grundlinie (56) in einer Falz zange (58, 59).
    h) Vorbrechen der hintern Bodenklappe (53) entlang ihrer Grundlinie (55). i) Umlegen der hintern Bodenklappe (53) entlang ihrer Grundlinie (55). j) Anpressen des Falzes entlang der Grund linie (55) der hintern Bodenklappe (53). k) Umlegen der vordern- Bodenklappe (54) auf das Bodenquadrat (35) und die hintere Bodenklappe (53).
    l) Auftragen von Kleisterungen <B>(67,</B> 68) zum Ankleben von Bodendeckblättern (85, 86) auf beide Kreuzböden. na) Aufbringen eines Bodendeckblattes (85) auf den vorauslaufenden Kreuzboden. n) Aufbringen eines Bodendeckblattes (86) auf den nacheilenden Kreuzboden. o) Anpressen der Bodendeckblätter (85, 86).
    II. Maschine zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch die Vereinigung einer Vereinze- lungsvorrichtung (2, 3) für von der Unterseite eines Werkstückstapels (1) zu entnehmender, offener Kreuzbodenbeutel, einer Werkstück bewegungs-Umkehrvorrichtung (7, 10-17), einer Ausrichtevorrichtung (18), einer Aus schneidvorrichtung (23, 24), weiter von mit einem. gemeinsamen Arbeitszylinder (31) zu sammenarbeitenden Vorrichtungen zum Vor öffnen (28), Aufziehen und Legen (32-36)
    des offenen Endes des Kreuzbodenbeutels zum Bodenquadrat, weiter zum Auftragen (39-41) eines Kleisterstreifens auf einen Eckeinschlag des Bodenquadrates, zum Auf bringen (45-48) eines Ventilblattes auf diesen Eckeinschlag, zum Auftragen (49-51) von Kleisterstreifen für die Verklebung der Bodenklappen, zum Einfalzen (57) der vordern Bodenklappe, zum Vorbrechen (60) der hintern Bodenklappe, zum Umlegen und Anpressen (62, 65) der hintern Bodenklappe, zum Umlegen (66) der vordern Bodenklappe, zumAuftragen (69-72)
    von Kleisterungen für die Bodendeckblätter, zum Aufbringen (79-84) des vordern Boden deckblattes und zum Aufbringen (73-78) des hintern Bodendeckblattes, ferner einer mit einem Umleitzylinder (88) zusammenarbei tenden Anpressvorrichtung (91) für die Boden deckblätter und einer Abtransportvorrich- tung (89, 90) für die Werkstücke. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zum Umkehren der Bewegungsrichtung der von einem An legestapel mittels Saugern vereinzelten und einem Greiferzylinder übergebenen Papier beuteln die Beutel im Augenblick des Rich tungswechsels einerseits von den Greifern des Greiferzylinders freigegeben und anderseits von den Vorzugmitteln erfasst und in der gewünschten neuen Richtung bewegt werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zum Ausrichten der Papierbeutel in Laufrichtung derselben die Beutel nachgiebig gegen eine rotierende Ausrichtmarke geschoben werden, die mit geringerer zugehöriger Teilkreisgeschwindig- keit umläuft als der Geschwindigkeit des an kommenden Beutels entspricht, und der Beutel im Augenblick der Ausrichtung von Vorzugsmitteln erfasst und mit der Geschwin digkeit der Ausrichtmarke weitertranspor tiert wird. 3.
    Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zum Legen des Bodenquadrates eine an Schwinghebeln (37) gelagerte Falterschiene 34) vorgesehen ist, die die Falzung bei der Bildung des Boden quadrates bestimmt. 4.
    Maschine nach. Patentanspruch 1I, ge- kennzeichnet durch die Vereinigung folgender zusammenwirkender Teile: ein gleichmässig rotierender Greiferzylinder (4) zur Übernah me der von einem Stapel (1) vereinzelten Beutel, zwei zu beiden Seiten des Greifer- zylinders konzentrisch zu ihm gelagerte Transportscheiben (8) von gleichem Durch messer wie der Greiferzylinder, doch von ent gegengesetztem Drehsinn wie derselbe, an schwenkbaren Hebeln gelagerte Zugkörper (10), die mit gleicher Umlaufgeschwindigkeit,
    doch entgegengesetztem Drehsinn umlaufen wie die Transportscheiben und mit diesen in eine taktmässig an- und abstellbare Umfangs- berührung gebracht werden, in Richtung der Zugkörper umlaufende, die Transportschei ben tangierende, gradlinig zwischen Band rollen ausgespannte Unterbänder (7) und mit ihnen zusammenarbeitende Oberbänder (17).
    5. Maschine nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine mit gegenüber der Geschwindigkeit der in Bewegungsrichtung auszurichtenden Beutel geringerer Teilkreis- geschwindigkeit rotierende Ausrichtmarke (18) im Zusammenwirken mit einer im Augen blick der erfolgten Ausrichtung einsetzenden Segmentzylinder-Vorschubeinrichtung (19, 20), die die gleiche Umfangsgeschwindigkeit wie die Ausrichtmarke im zugehörigen Teil kreis hat.
CH323004D 1953-06-12 1954-06-04 Verfahren und Maschine zur Bildung eines Ventil-Kreuzbodens an dem offenen Ende eines aus Papier o. dgl. bestehenden Kreuzbodenbeutels CH323004A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110641144A (zh) * 2019-10-18 2020-01-03 义乌市港达印刷有限公司 一种手提袋双面印刷翻折装置

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN110641144A (zh) * 2019-10-18 2020-01-03 义乌市港达印刷有限公司 一种手提袋双面印刷翻折装置

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