CH322173A - Verfahren zur Herstellung von feuerfesten Steinen oder Massen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von feuerfesten Steinen oder Massen

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CH322173A
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CH
Switzerland
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magnesia
sintered
masses
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dolomite
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English (en)
Inventor
Degen Joseph
Franz Dr Caesar
Original Assignee
Brohltal Ag Fuer Stein Und Ton
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B35/00Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
    • C04B35/01Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics
    • C04B35/03Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics based on magnesium oxide, calcium oxide or oxide mixtures derived from dolomite

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Description


  Verfahren zur Herstellung von feuerfesten Steinen oder Massen    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur       1Iei"stelltnig    von     feuerfesten    Steinen oder     Mas-          sett    unter     Verwendung    von     Sinterdolomit    und       lIagmesia.     



       1:s    ist bereits bekannt,     Sinterdolomit    zur       Verstellung    feuerfester Steine und     Massen     zu verwenden. Ein Nachteil dieser Steine und  Massen besteht aber darin, dass sie     entspre-          eliend    ihrem Kalkgehalt nicht     beständig    und  deshalb nicht lagerfähig sind. Eine     Tränkung     mit.     wasserabweisenden    Mitteln macht. die  Steine zwar etwas beständiger, aber noch nicht.

         la,erfähi;-.    Die     Luftfeuchtigkeit    greift vor       allem    das     Sinterdolomit-Feinkorn    an. Es sind       deshalb    schon Vorschläge gemacht     woden,    die  ses Feinkorn entweder ganz zu entfernen,  oder ein Feinmehl     zu        verwenden,    das nach  besonderem Verfahren hergestellt ist. Es ist.       weiterhin    bekannt, dem     Dolomitstein    Magnesia  zuzusetzen, die beträchtliche Mengen     Dical-          eiumferrit    enthält..  



  Es wurde nun gefunden, dass gut     lager-          fiiiii-;e    feuerfeste     Steine    oder     Massen    unter  Verwendung von     Sinterdolomit    und Magnesia       hergestellt    werden können, wenn der Sinter  dolomitanteil in einem     Körnungsbereich    von  l bis 6 mm und der     Magnesiaanteil    als fein  stes Mehl in einem     Körnungsbereich    von 0  bis     0,\?    mm     verwendet    werden.

   Am     zweck-          mäffi;-sten    liegt die Körnung des Sinterdolo-         mits    zwischen 3 und 6 mm, während der Kör  nungsbereich des     Magnesiaanteils        vorzugsweise     von 0 bis 0,06 mm reicht.  



  Als     l@Tagnesiaant.cil    kann z. B. Schmelz  magnesia oder     sintergebrannte        Magnesia    oder  eine     Mischung        aus    Schmelzmagnesia und     sin-          tergebrannter    Magnesia verwendet werden.  



  Zweckmässig verwendet man eine Mischung  von     Sinterdolomit    und Magnesia, in     weleher     der     M        agnesiaant.evl        grösser    als     201/o        ist.     



  Ausserdem soll die verwendete Magnesia       z-#vecl,:mässig    möglichst kalkfrei sein.  Beispielsweise verwendet man bei der Her  stellung von Steinen als     Anmachefliissiglzeit     vorteilhaft     wasserfreies    Öl, mit dem man       zweckmässigerweise        zunächst    den     Dolomit    be  feuchtet. Dieser     Mischung        fügt.    man dann  die feingemahlene     Magnesia    zu.

   Die groben       Dolomitkörner    werden     hiermit    von dem Ma  gnesia-Feinmehl     völlig        umhüllt.    Diese Ein  bettung wird beim Pressen der Steine unter  hohem Druck noch verbessert. Die Formlinge       werden    in einen Ofen     eingesetzt,    dessen Tem  peratur oberhalb der Bildungstemperatur des       Kalklivdrates    liegt, um dann schliesslich bei       l_600     C gebrannt zu werden.

   Die so erhaltenen  Steine haben schon an sich eine weitaus       bessere    Lagerbeständigkeit als reine     Dolomit-          steine;    sie kann durch     Tränken    mit wasser  abweisenden Stoffen noch     verbessert.    werden.      Die Steine zeichnen sich weiterhin durch eine  ausgezeichnete     Schlakenbeständigkeit,    hohe       Druckfeuerbeständigkeit    und     hohes    Raumge  wicht     ans.     



       Ausführungsbeispiel     70 Teile     Sinterdolomit    in einer Körnung  von 3 bis 6     mm    wurden mit. 5 bis 6 Teilen       wasserfreiem    Öl getränkt und hierzu 30 Teile       Sintermagnesia    in einer Körnung von 0 bis  0,06 mm     gemischt.    Die aus dieser Masse unter  einem Druck von etwa 1000     kg/em2    hergestell  ten Steine wurden in     einen    500  C heissen  Ofen gebracht und bei 1600  C gebrannt.  



  Nach dem Brennen hatten die Steine fol  gende     Eigenschaften:            Druckfeuerbeständigkeit     unter 2     kg/cm2        (Ta)        1750o(1     Raumgewicht 2,95  Druckfestigkeit     7001zg/em2  

Claims (1)

  1. PATENTAINTSPRUCH Verfahren zur Herstellung von feuerfesten Steinen oder Massen unter Verwendung von Sinterdolomit und Magnesia, dadurch gekenn zeichnet, dass der Sinterdolomitanteil in einem Körnungsbereieh von 1 bis 6 mm und der Magnesiaanteil als feinstes Mehl in einem Körnungsbereieh von 0 bis 0,2 mm verwendet werden. UNTERANSPRÜCHE 7..
    Verfahren nach Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, dass als Magnesiaanteil Schmelzmagnesia verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Magnesiaanteil sintergebrannte Magnesia verwendet wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Magnesiaanteil eine Mischung aus Schmelzmagnesia. und sin- tergebrannt:er Magnesia verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass der Magnesiaanteil in der verwendeten Mischung von Sinterdolo- mit und Magnesia grösser als 200/9 ist. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die verwendete Magnesia möglichst kalkfrei ist. 6. Verfahren nach Patentanspruch zur Herstellung von feuerfesten Steinen, dadurch gekennzeichnet, dass die zu Steinen geformten und gebrannten Massen mit wasserabweisen den Stoffen getränkt. werden.
CH322173D 1952-09-08 1953-09-04 Verfahren zur Herstellung von feuerfesten Steinen oder Massen CH322173A (de)

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