CH320178A - Fahrzeugsattel - Google Patents

Fahrzeugsattel

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Publication number
CH320178A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
base plate
saddle
vehicle
vehicle saddle
frame
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Application number
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English (en)
Inventor
Schaeppi Gerold
Original Assignee
Schaeppi Gerold
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Publication date
Application filed by Schaeppi Gerold filed Critical Schaeppi Gerold
Publication of CH320178A publication Critical patent/CH320178A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/18Covers for saddles or other seats; Paddings
    • B62J1/26Paddings involving other resilient material, e.g. sponge rubber with inflatable compartments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description


  Fahrzeugsattel    Gegenstand vorliegender Erfindung bildet  ein Fahrzeugsattel, insbesondere für     Fahr-          und    Motorräder.  



  Die bis heute gebräuchlichen Sättel     dieser     Art, sind im allgemeinen mit längslaufenden  Stahlfedlern ausgestattet, über welche eine  Decke aus Leder oder     Kunststoff    gespannt  ist. Je nach Ausführung sind zwischen den  Stahlfedern und der Decke noch zusätzliche  Polster aus Filz, Gummi oder dergleichen vor  gesehen. Diese Sättel sind im allgemeinen  angenehmer im Gebrauceh als die früher mehr  gebräuehliehen Sättel, bei denen auf der     hin-          tern    Seite zwei Zieh- oder Druckfedern be  festigt waren, während die Lederdecke auf  einem Metallträger fest eingespannt war.

    Auch die Längsfedern aufweisenden Sättel  sind aber alles andere als     vollkommen.     Die Elastizität eines solchen Sattels ist       sehr    begrenzt, so dass sich beispiels  weise bei längerem Velofahren Ermüdungs  erscheinungen und sogar Schmerzen einstel  len. Zwecks Verringerung der Härte wurde  deshalb oft ein zusätzliches Deckpolster, bei  spielsweise ans Schwanmmgummi, über den Sat  telgespannt. Dieses darf natürlich nicht zu  dick sein und wird beim Belasten des Sat  tels normalerweise gänzlich     zusammengepresst,     wodurch die beabsichtigte Wirkung nur in  kleinem Masse spürbar wird.  



  Das Ziel der Erfindung liegt in der Schaf  fung eines nicht mit den geschilderten Nach  teilen behafteten Sattels. Der erfindungsge-    mässe Sattel weist zu diesem Zwecke eine  Grundplatte mit Mitteln für die Halterung  des Sattels am Fahrzeug, ein über der Grund  platte angeordnetes, durch Druck vorgespann  tes Polster aus einem gummielastischen Ma  terial und ferner     eine    an     der    Grundplatte  befestigte, das ganze Polster straff überspan  nende Decke auf  Mit     Vorteil        besteht    das genannte Polster       wenigstens    zum Teil aus einem Hohlräume  aufweisenden Material, zweckmässigerweise  aus Schaumgummi.

   Damit die zwischen der  Grundplatte und der Satteldecke eingeschlos  sene Luft bei der Belastung des Sattels ent  weichen kann, ist es günstig, Öffnungen im  Sattel, vorzugsweise in der Grundplatte, vor  zusehen.  



  Die Zeichnung veranschaulicht eine     Aus-          fühzaingsform    des Sattels nach der Erfin  dung, und zwar stellen dar:  Die     Fig.leine    gemäss der Schnittlinie 1-1  (Fug. 2.)     teilweise    aufgeschnittene     Untenan-          sieht    des Sattels und  die     Fig.    2 einen Schnitt entlang der Linie  2-2 nach     Fig.1.     



  Mit 1 ist in der Zeichnung eine nach  unten ausgebauchte Grundplatte bezeichnet,  an welcher     zwei    mit Längsschlitzen verse  hene Stege 2 für die     Befestigung    des Sattels  am Fahrzeug angeschweisst sind. Die Grund  platte 1 besitzt mehrere von Schrauben 3       durchdiningene        Bobreuigen.    Ein aus     Leicht-          meta.llspritzgass    bestehender Rahmen 4 ist.      mit Gewindeöffnungen für die Aufnahme der  genannten, von der Unterseite des Sattels zu  gänglichen Schrauben 3 versehen.

   Dieser Rah  men gibt dem Sattel die notwendige Steifig  keit, und er dient des weiteren zum Aufspan  nen einer Satteldecke 6 aus Leder oder Kunst  stoff, deren freies Ende zwischen den Rand  der Grundplatte 1 und den Rahmen 4 einge  klemmt ist.    Die Satteldecke ist über die ganze Polste  rung gespannt und an der Grundplatte be  festigt. Darunter wird nicht nur     umbedingt     eine unmittelbare Befestigung wie beim vor  liegenden Beispiel     verstanden,    sondern die  Decke 6 könnte auch indirekt unter Zwischen  lesung von Scheiben, Rahmen     und    dergleichen  mit der Grundplatte verbunden sein. Beson  ders aus der Fig.2 ist noch ersichtlich, dass  der Rahmen 4 einen nach unten gerichteten,  den Rand der Grundplatte 1     übergreifenden     Wulst 5 enthält.

   Dank diesem Wulst wird  die Festigkeit des Rahmens 4 grösser und die  Köpfe der Schrauben 3 sind in der Normal  lage des Sattels unsiehtbar.  



  Über der Grundplatte liegt ein sich aus  zwei Teilen 7 und 8 zusammensetzendes druck  vorgespanntes Polster, wobei der untere Teil 7  aus einem verhältnismässig wenig nachgiebi  gen Schaumgummi besteht, während der dar  überliegende Teil 8 sich beim gezeigten Aus  führungsbeispiel aus weicherem Schaum  gummimaterial zusammensetzt Diese Auftei  lung in zwei Polsterteile erleichtert das Ein  bringen und Vorverdichten des Materials  ausserordentlich. In diesem Zusammenhang  sei auch erwähnt, dass die nach unten gerich  tete Wölbung der Grundplatte 1 ermöglicht,  ein grosses Schaumgummivolumen in das In  nere des Sattels hineinzupressen, wodurch er  eine grosse Nachgiebigkeit über einen weiten  Belastungsbereich zeigt.

      In der Grundplatte sind übrigens noch  sechs     Öffnungen    9 vorhanden, durch     welche     die Luft entweichen kann, wenn der Sattel  belastet wird. Ohne diese Luftöffnungen wäre  der Sattel unter Umständen für den Benützer  zu hart. Diese Öffnungen haben übrigens    noch den Vorteil, dass der Sattel durch die       Bewegungen    des Benützers immer wieder       frische    Luft in sich aufsaugt und dadurch  in einfacher Weise gekühlt wird.  



  An Stelle von zwei übereinander angeord  neten, unter Druck stehenden Schaumgummi  kissen kann man eventuell auch ein Schaum  gummikissen und ein Vollgummikissen ver  wenden oder auch andere elastische Materia  lien, wie zum Beispiel Rosshaar, das durch  Eintauchen in Gummi einer     Spezialbehand-          hng    unterzogen wurde.    Das sieh aus den Teilen 7 und 8 zusam  mensetzende Polster ist seitlich durch eine  Einfassung eingerahmt. Diese setzt sich aus  zwei zusammengeklebten herzförmig geboge  nen Gummiriemen 10 und 11 zusammen. Der  untere Riemen 10 ist ausserdem mit dem  Rahmen 4 verleimt. Diese Einfassung gibt  dem Sattel die notwendige Seitensteifigkeit.  Die beiden Gummiriemen 10 und 11 verlaufen  bis zur in Fig. 1 eingezeichneten punktierten  Linie 14.

   Die Sattelspitze selbst ist mittels  zwei übereinander     geleinnten,    weniger elasti  schen     Gummiklötzen    1<B>5</B> und 16 gepolstert. Über  dem Polsterteil 8, dein Riemen 11 der Ein  fassung und dem     CTummiklotz    16 der Polste  rung der Sattelspitze ist noch eine der Form  des Sattels angepasste     Sehwammgiimmisehicht     12, die mit Vorteil an den Gummiriemen und       den,Gnmm,iklotz    16 angeklebt ist, aufgebracht,  welche die     Bequemlichkeit    des Sattels weiter  erhöht.

   Schliesslich liegt zwischen der     :Sehieht     12 und der nach oben gerichteten Seite der  Decke ,6 eine die Sattelfläche leicht. nach oben  wölbende Schicht 13,     aus        Cummi,    Filz oder  dergleichen, die unter Umständen an der  Schicht 12 angeleimt sein kann.    Bei der Wahl der Materialien sind die  verschiedensten, hier nicht im einzelnen be  schriebenen Kombinationen möglich. Die Er  findung ist natürlich nicht auf das gezeigte       Ausführungsbeispiel    beschränkt. Die beschrie  benen Annehmlichkeiten des Sattels machen       sieh    besonders bei den     mit    Hilfsmotoren aus  gerüsteten Fahrrädern und den sogenannten  Motorfahrrädern     bemerkbar.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fahrzeugsattel, insbesondere für Fahr- und Motorräder, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Grundplatte mit Mitteln für die Hal terung des Sattels am Fahrzeug, ein über der Grundplatte angeordnetes, durch Druck vorgespanntes Polster aus einem gummiela stischen Material und ferner eine an der Grundplatte befestigte, das ganze Polster straff überspannende Decke aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Fahrzeugsattel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass er mit in dem Grundplatte angebrachten Öffnungen ver sehen ist, durch welche bei seiner Belastung Luft entweichen kann. 2.
    Fahrzeugsattel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Grundplatte ein mit dieser durch Schrauben verbundener Rahmen angeordnet ist, dass der freie Rand der Satteldecke zwischen die Grundplatte und den Rahmen eingeklemmt ist und dass die Grundplatte in ihrem mitt leren Teil nach unten ausgebaucht ist. 3. Fahrzeugsattel nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen einen nach unten gerichteten, den Rand der Grundplatte übergreifenden Wulst aufweist. 4. Fahrzeugsattel nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Polster aus mehreren Teilen besteht. 5.
    Fahrzeugsattel nach Unteransprüchen 3 und 4, gekennzeichnet. durch einen Polster teil, der direkt auf der Grundplatte aufliegt und der längs seines Randes zwischen der Grundplatte und dem genannten Material eingeklemmt ist.
CH320178D 1953-12-05 1953-12-05 Fahrzeugsattel CH320178A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH320178T 1953-12-05

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CH320178A true CH320178A (de) 1957-03-15

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ID=4497903

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CH320178D CH320178A (de) 1953-12-05 1953-12-05 Fahrzeugsattel

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