CH314701A - Staubdichte Aufzugvorrichtung für Uhren - Google Patents
Staubdichte Aufzugvorrichtung für UhrenInfo
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Description
Staubdichte Aufzugvorrichtung für Uhren Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine staubdichte Aufzugvorrichtung für Uhren, mit einem Dichtungsorgan, das durch eine sich an der Aufzugkrone abstützende und auf das Dichtungsorgan wirkende Schrauben feder an den äussern 'Umfang des Uhrgehäuses anpressbar ist.
Bei bekannten staubdichten Aufzugvor richtungen dieser Art war das auf dem me tallenen Uhrgehäuse aufliegende Dichtungs organ aus Metall, im Gegensatz zu wasser dichten Vorrichtungen, wo eine elastische Packung in einer besonders hierzu hergestell ten Bohrung des Gehäuses untergebracht war. Die Auflage von Metall auf Metall ergab keine gute dichtende Wirkung. Ausserdem verliefen auch die Endwindungen der Feder längs einer Schraubenlinie, so da.ss die Abstützung der selben einseitig, also nicht über den ganzen Federumfang erfolgte. Dies ergab einen un regelmässig verteilten Druek auf das Organ und daher eine ungenügende Dichtungswir kung.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung behebt. diese Nachteile, sie ist dadurch gekennzeich net, dass das Dichtungsorgan eine elastisch nachgiebige Packung ist und die Endwin- dungen der Feder in zu den Abstützflächen für dieselben mindestens angenähert par allelen Ebenen liegen.
Beiliegende Zeichnung zeigt beispielsweise einige Ausführungsformen der erfindungs gemässen Aufzugvorrichtung. , Fig. 1 ist ein Schnitt durch die Achse der Aufzugwelle des ersten Beispiels, in Zeiger stellage.
Fig. 2 zeigt im Schnitt ein Detail der Fig.1.
Fig. 3 bis 9 sind Schnitte durch eine Füh rungsbüchse der Feder und die Packung für sieben weitere Beispiele, und Fig. 10 ist ein der Fig. 1 entsprechender Schnitt einer neunten Ausführungsform.
In Fig. 1 tritt die Aufzugwelle 1, auf wel cher die Krone 2 aufgeschraubt ist, durch eine mit einer Büchse 3 ausgekleidete Bohrung a- des Mittelteils 5 eines Uhrgehäuses. Eine auch in der Zeigerstellage der Krone 2 teil weise in letztere eintretende Hülse 6 ist längs der Nabe 7 der Krone 2 axialverschiebbar ge führt. An der Aussenfläche 8 eines Endes 9 der Hülse 6 ist eine Packung 10 aus elastisch nachgiebigem Material, z. B. Kautschuk fest aufgezogen. In nicht zusammengepresstem Zu stande steht die Packung 10 über das äussere Ende 9 der Hülse vor (Fig. 2).
Eine Schrau benfeder 11 (Fig. 1) presst die ausserhalb des Gehäuses liegende Packung 10 direkt an den äussern Umfang 12 des Gehäusemittelteils 5 an.- Die Feder 11, die sich an eine Abstütz- fläche 13 der Krone 2 und an eine Abstütz- fläche 14 der der Feder 11 als Führung die nenden Hülse 6 anlegt, hat Endwindungen 15 und 16 die in zu den Abstützflächen 13, 14 mindestens angenähert parallelen Ebenen lie gen, so dass also die ganzen Endwindungen auf den Abstützflächen aufliegen, was zur Folge.
hat, dass auf die Packung und von dieser auf die Fläche 12 ein über den ganzen Umfang der Packung gleichmässiger Druck wirkt, der zusammen mit der elastischen Zusammen- drückbarkeit der Packung 10 eine einwand freie Staubdichtung zwischen Packung 10 und Mittelteil 5, ohne besondere Unterbringung der Packung im Gehäuse gewährleistet.
Die Beispiele der Fig. 3 bis 7 und 9 unter scheiden sich vom ersten Beispiel nur durch die Art der Befestigung der elastisch nach giebigen Packung an der Hülse 6 bzw. die Form der letzteren. Die Endwindungen der Feder sind gleich ausgestaltet wie in Fig. 1.
Die Hülse 6 gemäss Fig. 3 hat ausser einer Führungsrinne 17 für die Feder 11 an der uhrgehäuseseitigen Stirnfläche 18 eine Nut 19, in welche die Packung 10 fest eingepresst ist.
In Fig. 4 ist die Form der Hülse 6 gleich wie in Fig.1 und 2, aber die Packung 10, welche an der Aussenfläche 8 des Hülsenendes 9 fest aufgezogen ist, hat runden Querschnitt.
Das Beispiel gemäss Fig.5 unterscheidet sich nur dadurch von demjenigen gemäss Fig. 2, dass die Hülse eine Rinne 17 für die Feder hat.
In den Ausführungsformen gemäss Fig. 6 und 7 ist die Packung 10 an der Innenfläche 24 des Endes 9 der Hülse 6 fest aufgedrückt. Die Hülse 6 gemäss Fig. 6 hat. eine Rinne 1.7 zur Aufnahme der Feder, während die Hülse 6 der Fig. 7 bezüglich der Federführung gleich ausgestaltet ist, wie die in Fig. 2.
In Fig. 9 ist die Packung 10 an der uhr- gehä.useseitigen Stirnfläche 25 der Hülse 6 an geklebt.
In Fig. 8 ist die elastisch nachgiebige Pak- kung 10 auf die Aussenfläche 8 einer Ab stufung der Hülse aufgezogen, welche Hülse mit einer Rinne 17 für die gleich wie in Fig. 1 ausgestaltete Feder versehen ist. Die Pak- kung 10 hat dreieckigen Querschnitt, wobei deren Unterkante 26 keilflächenartig mit der Kante 20 des Gehäusemittelteils 5 zusammen arbeitet.
Die Ausführungsform gemäss Fig.10 ist besonders geeignet für Uhrgehäuse, deren Oberfläche im Bereiche der Aufzugvorrich tung Unebenheiten aufweist, wie dies z. B. bei Formuhren der Fall ist, bei welchen der abgebogene Rand 21 des Glasreifs sich am Umfang des Gehäuses über den Mittelteil 5 legt. Die Packung 10, die in einer Ringnut 22 der Hülse 6 gehalten ist, bildet hier einen im Querschnitt gebogenen Ring, dessen Aussen rand sich den Unebenheiten des Gehäuses an pa.sst und dadurch eine einwandfreie Staub dichtung gewährleistet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Staubdichte Aufzugvorrichtun- für Uhren, mit einem Dichtungsorgan, das durch eine sich an der Aufzugkrone abstützende und auf das Dichtungsorgan wirkende Schraubenfeder an den äussern Umfang des Uhrgehäuses an- pressbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsorgan eine elastisch nachgiebige Packung ist und die Endwindungen der Feder in zu den Abstützflä.chen für dieselben minde stens angenähert parallelen Ebenen liegen. UNTERANSPRL CHE 1. Aufzugvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch -ekennzeichnet, dass die Packung an einer der Führung der Feder dienenden Hülse befestigt ist. 2.Aufzugvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Packung an der Aussenfläche einer äussern Abstufung der Hülse aufgezogen ist. 3. Aufzugvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Packung an der Innenfläche eines Endes der Hülse aufgedrückt ist. 4. Aufzugvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Packung in eine Nut der uhrgehäuseseitigen Stirnfläche der Hülse eingepresst ist. 5. Aufzugvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Packung an der uhrgehäuseseitigen Stirnfläche der Hülse angeklebt ist. 6.Aufzugvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Packung rinförmig ausgebildet ist, wobei deren wirk- C, sanier Rand sich Unebenheiten der Uhr gehäuse-Oberfläche anpassen kann. 7. Aufzugvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Packung eine geneigte Fläche aufweist, die dazu be- stimmt ist, keilflächenartig mit einer Kante des Uhrgehäuses zusammenzuarbeiten. B. Aufzugvorrichtung nach Unteransprü chen 2 und 7.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH314701T | 1953-06-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH314701A true CH314701A (de) | 1956-06-30 |
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ID=4495700
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|---|---|---|---|
| CH314701D CH314701A (de) | 1953-06-24 | 1953-06-24 | Staubdichte Aufzugvorrichtung für Uhren |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH314701A (de) |
-
1953
- 1953-06-24 CH CH314701D patent/CH314701A/de unknown
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