CH314701A - Staubdichte Aufzugvorrichtung für Uhren - Google Patents

Staubdichte Aufzugvorrichtung für Uhren

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CH314701A
CH314701A CH314701DA CH314701A CH 314701 A CH314701 A CH 314701A CH 314701D A CH314701D A CH 314701DA CH 314701 A CH314701 A CH 314701A
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CH
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pack
sleeve
elevator device
dependent
watch case
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Inventor
Meyer-Flury Ernst
Original Assignee
Meyer & Co Ag
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B37/00Cases
    • G04B37/08Hermetic sealing of openings, joints, passages or slits
    • G04B37/10Hermetic sealing of openings, joints, passages or slits of winding stems

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description


  Staubdichte Aufzugvorrichtung für Uhren    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine staubdichte Aufzugvorrichtung für  Uhren, mit einem Dichtungsorgan, das durch  eine sich an der Aufzugkrone abstützende und  auf das     Dichtungsorgan    wirkende Schrauben  feder an den äussern     'Umfang    des Uhrgehäuses       anpressbar    ist.  



  Bei bekannten staubdichten Aufzugvor  richtungen dieser Art war das auf dem me  tallenen Uhrgehäuse aufliegende Dichtungs  organ aus Metall, im     Gegensatz    zu wasser  dichten Vorrichtungen, wo eine elastische  Packung in einer besonders hierzu hergestell  ten Bohrung des Gehäuses untergebracht war.  Die Auflage von Metall auf Metall ergab keine  gute dichtende Wirkung. Ausserdem verliefen  auch die Endwindungen der Feder längs einer       Schraubenlinie,    so     da.ss    die Abstützung der  selben einseitig, also nicht über den ganzen  Federumfang erfolgte. Dies ergab einen un  regelmässig verteilten     Druek    auf das Organ  und daher eine ungenügende Dichtungswir  kung.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung behebt.  diese Nachteile, sie ist dadurch gekennzeich  net, dass das Dichtungsorgan eine elastisch  nachgiebige Packung ist und die     Endwin-          dungen    der Feder in zu den     Abstützflächen     für dieselben mindestens angenähert par  allelen Ebenen liegen.  



  Beiliegende Zeichnung zeigt beispielsweise  einige Ausführungsformen der erfindungs  gemässen Aufzugvorrichtung. ,         Fig.    1 ist ein Schnitt durch die Achse der  Aufzugwelle des ersten Beispiels, in Zeiger  stellage.  



       Fig.    2 zeigt im Schnitt ein Detail der       Fig.1.     



       Fig.    3 bis 9 sind Schnitte durch eine Füh  rungsbüchse der Feder und die Packung für  sieben weitere Beispiele, und       Fig.    10 ist ein der     Fig.    1 entsprechender  Schnitt einer neunten Ausführungsform.  



  In     Fig.    1 tritt die Aufzugwelle 1, auf wel  cher die Krone 2 aufgeschraubt ist, durch  eine mit einer Büchse 3 ausgekleidete Bohrung       a-    des Mittelteils 5 eines Uhrgehäuses. Eine  auch in der Zeigerstellage der Krone 2 teil  weise in letztere eintretende Hülse 6 ist längs  der Nabe 7 der Krone 2     axialverschiebbar    ge  führt. An der Aussenfläche 8 eines Endes 9  der Hülse 6 ist eine Packung 10 aus elastisch  nachgiebigem Material, z. B. Kautschuk fest  aufgezogen. In nicht     zusammengepresstem    Zu  stande steht die Packung 10 über das äussere  Ende 9 der Hülse vor     (Fig.    2).

   Eine Schrau  benfeder 11     (Fig.    1) presst die ausserhalb des  Gehäuses liegende Packung 10 direkt an den  äussern Umfang 12 des Gehäusemittelteils 5  an.- Die Feder 11, die sich an eine     Abstütz-          fläche    13 der Krone 2 und an eine     Abstütz-          fläche    14 der der Feder 11     als    Führung die  nenden Hülse 6 anlegt, hat Endwindungen 15  und 16 die in zu den     Abstützflächen    13, 14  mindestens angenähert parallelen Ebenen lie  gen, so dass also die ganzen Endwindungen auf      den     Abstützflächen    aufliegen, was zur Folge.

    hat, dass auf die Packung und von dieser auf  die Fläche 12 ein über den ganzen Umfang  der Packung gleichmässiger Druck wirkt, der  zusammen mit der elastischen     Zusammen-          drückbarkeit    der Packung 10 eine einwand  freie Staubdichtung zwischen Packung 10 und  Mittelteil 5, ohne besondere Unterbringung  der Packung im Gehäuse gewährleistet.  



  Die Beispiele der     Fig.    3 bis 7 und 9 unter  scheiden sich vom ersten Beispiel nur durch  die Art der Befestigung der elastisch nach  giebigen Packung an der Hülse 6 bzw. die  Form der letzteren. Die Endwindungen der  Feder sind gleich ausgestaltet wie in     Fig.    1.  



  Die Hülse 6 gemäss     Fig.    3 hat ausser einer  Führungsrinne 17 für die Feder 11 an der       uhrgehäuseseitigen    Stirnfläche 18 eine Nut 19,  in welche die Packung 10 fest     eingepresst    ist.  



  In     Fig.    4 ist die Form der Hülse 6 gleich  wie in     Fig.1    und 2, aber die Packung 10,  welche an der Aussenfläche 8 des Hülsenendes  9 fest aufgezogen ist, hat runden Querschnitt.  



  Das Beispiel gemäss     Fig.5    unterscheidet  sich nur dadurch von demjenigen gemäss       Fig.    2, dass die Hülse eine Rinne 17 für die  Feder hat.  



  In den Ausführungsformen gemäss     Fig.    6  und 7 ist die Packung 10 an der Innenfläche  24 des Endes 9 der Hülse 6 fest aufgedrückt.  Die Hülse 6 gemäss     Fig.    6 hat. eine Rinne 1.7  zur Aufnahme der Feder, während die Hülse  6 der     Fig.    7 bezüglich der Federführung  gleich ausgestaltet ist, wie die in     Fig.    2.  



  In     Fig.    9 ist die Packung 10 an der     uhr-          gehä.useseitigen    Stirnfläche 25 der Hülse 6 an  geklebt.  



  In     Fig.    8 ist die elastisch nachgiebige     Pak-          kung    10 auf die Aussenfläche 8 einer Ab  stufung der Hülse aufgezogen, welche Hülse  mit einer Rinne 17 für die gleich wie in     Fig.    1  ausgestaltete Feder versehen ist. Die     Pak-          kung    10 hat dreieckigen Querschnitt, wobei  deren Unterkante 26     keilflächenartig    mit der  Kante 20 des Gehäusemittelteils 5 zusammen       arbeitet.     



  Die Ausführungsform gemäss     Fig.10    ist  besonders geeignet für Uhrgehäuse, deren    Oberfläche im Bereiche der Aufzugvorrich  tung Unebenheiten aufweist, wie dies z. B.  bei Formuhren der Fall ist, bei welchen der       abgebogene    Rand 21 des Glasreifs sich am  Umfang des Gehäuses über den Mittelteil  5 legt. Die     Packung    10, die in einer Ringnut  22 der Hülse 6 gehalten ist, bildet hier einen  im Querschnitt gebogenen Ring, dessen Aussen  rand sich den Unebenheiten des Gehäuses an  pa.sst und dadurch eine einwandfreie Staub  dichtung gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Staubdichte Aufzugvorrichtun- für Uhren, mit einem Dichtungsorgan, das durch eine sich an der Aufzugkrone abstützende und auf das Dichtungsorgan wirkende Schraubenfeder an den äussern Umfang des Uhrgehäuses an- pressbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsorgan eine elastisch nachgiebige Packung ist und die Endwindungen der Feder in zu den Abstützflä.chen für dieselben minde stens angenähert parallelen Ebenen liegen. UNTERANSPRL CHE 1. Aufzugvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch -ekennzeichnet, dass die Packung an einer der Führung der Feder dienenden Hülse befestigt ist. 2.
    Aufzugvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Packung an der Aussenfläche einer äussern Abstufung der Hülse aufgezogen ist. 3. Aufzugvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Packung an der Innenfläche eines Endes der Hülse aufgedrückt ist. 4. Aufzugvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Packung in eine Nut der uhrgehäuseseitigen Stirnfläche der Hülse eingepresst ist. 5. Aufzugvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Packung an der uhrgehäuseseitigen Stirnfläche der Hülse angeklebt ist. 6.
    Aufzugvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Packung rinförmig ausgebildet ist, wobei deren wirk- C, sanier Rand sich Unebenheiten der Uhr gehäuse-Oberfläche anpassen kann. 7. Aufzugvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Packung eine geneigte Fläche aufweist, die dazu be- stimmt ist, keilflächenartig mit einer Kante des Uhrgehäuses zusammenzuarbeiten. B. Aufzugvorrichtung nach Unteransprü chen 2 und 7.
CH314701D 1953-06-24 1953-06-24 Staubdichte Aufzugvorrichtung für Uhren CH314701A (de)

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