CH314224A - Zusatzeinrichtung an Mähmaschinen - Google Patents

Zusatzeinrichtung an Mähmaschinen

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CH314224A
CH314224A CH314224DA CH314224A CH 314224 A CH314224 A CH 314224A CH 314224D A CH314224D A CH 314224DA CH 314224 A CH314224 A CH 314224A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mowing
board
grass
cutter bar
driven
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Application number
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English (en)
Inventor
Wyss Jakob
Original Assignee
Wyss Jakob
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Publication date
Application filed by Wyss Jakob filed Critical Wyss Jakob
Publication of CH314224A publication Critical patent/CH314224A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
    • A01D34/125Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters with means for discharging mown material

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description


  



  Zusatzeinrichtung an Mahmaschinen
Beim Mähen von Gras mit der Mähmaseliine ist es mit bisher bekannten Mitteln praktisch unmöglich, eine einzige, saubere Mahd   ähnlieh    wie beim   Mähen    mit der Sense zu erzielen. Bei Mähmaschinen mit vorn liegendem, motorisch angetriebenem   Mähbalken    ist durch seitlich, schräg nach innen zur    Mährichtung angeordnete Mahdenbretter schon      erreieht    worden, dass eine einigermassen zusammengedrängte Mahd geschaffen werden kann, ohne dass sie aber beim Grasaufladen dieselben Vorteile bietet wie beim   Handmähen,    weil sie zu wenig zusammengedrängt ist.



  Ausserdem liegen die durch solche Mähmaschinen erzeugten Mahden im Bereich der Räder der Maschine und im Pfad der handhabenden Person, was dazu führt, dass die Mahd verfahren und zertreten wird.



   Diese Naehteile machen es wünschenswert, eine Zusatzeinrichtung an Mähmaschinen zu schaffen, welche imstande ist, die Erzeugung einer sauber zusammengerafften Mahd ausserhalb des Pfades der Räder und der Bedienungsperson zu sichern.



   Erfindungsgemäss sind zur Verwirklichung dieses Ziels durch mit dem   Mähmesser      zusam-      menwirkende,    angetriebene, über und hinter    dem Mähbalken angeordnete Grasrafforgane    vorgesehen, welche beim Mähen alles   geschnit-    tene Gras seitwärts gegen ein aussen am Mähbalken angeordnetes   Mahdenbrett    seharren, damit nur eine Mahd entsteht.



   Ein Ausführungsbeispiel des   Erfindungs-    gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.



  Es zeigen :
Fig.   1    einen Grundriss einer mit einer erfin   dungsgemässen Zusatzeinrichtung ausgerüste-    ten Mähmaschine,
Fig. 2 eine Frontansicht des Gegenstandes von Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III von Fig. 2 in grösserem Massstab.



   Die dargestellte Mähmaschine umfasst das mit Laufrädern 1 und Führungsholmen 2 versehene Motorgehäuse 3 und den vorn liegenden, mit   Greifz#hnen    versehenen   Mähbal-    ken 4, in welchem das Mähmesser 5 hin und her beweglieh geführt ist. Das Mähmesser wird dabei von der Mitte aus in bekannter Weise angetrieben, wobei die Antriebsstange im Mähbalkentraggehäuse 6 gelagert ist.    tuber    dem Mähbalken sind Lager 7 und 8 für Wellen 9 und 10 angeordnet, die in der Bewegungsrichtung der Mähmaschine gelagert sind. Die Welle 10 wird über ein Winkelgetriebe 11 vom einen der Mähmaschinenräder 1 aus angetrieben.



   Die Wellen 9 und 10 tragen Scheiben 12 bzw. 13, an derem Umfang Zapfen 14 eingesetzt sind, welche am andern Ende in Scheiben 15 und 16 eingesetzt sind. Umfangsmässig gegenüber den Zapfen 14 versetzt sind in den Scheiben 15 und 16 Zapfen 17 eingesetzt, deren andere Enden in Scheiben 18 und 19 eingesetzt sind. 



   Die Scheiben 18 und 19 tragen je einen   Schrägzapfen    20. Auf den Zapfen 14,   17 und    20 sind je Büchsen   14a,    17a und 20a   gelageit.,    welche mit Zinken-Tragschienen 14b, 17b, und 20b verbunden sind, an denen je eine Reihe von Zinken   14c,    17c und 20c befestigt sind.



   Die Büehsen   20a    sind mit den   Sehrägzap-    fen 20 durch Querzapfen 20e sehwenkbar verbunden.



   Wenn die Welle 10 angetrieben wird,   f#h-    ren die Zinkenschienen 14b,   17b    und   20b    eine Bewegmg auf je einer Ovalbahn aus, wobei sie sich parallel zu ihrer Ausgangslage bewegen. Da die Zapfen 20 schräg stehen,   f#h-    ren die Spitzen der Zinken 20c ausserdem eine   Vor-und    Rückwärtsbewegung aus.



   An den Lagern 7 und 8 ist der obere Rand eines gebogenen Fangbleches 21 befestigt, das nach unten und vorn gebogen und auch am   Mähbalken 4 längs    eines Randes befestigt ist.



  Das   Fangblech    21   erstreekt    sich nur über etwa   213 der Mähbalkenlänge von    dessen reehtem Ende aus. Auf der linken Seite des Mähbalkens ist ausserdem in bekannter Weise ein schräges Mahdenbrett 22 befestigt, und etwa unter der Welle 10 ist ein zusätzliehes Mah  denbrett    23 entgegengesetzt sehräg hinter dem Fangblech 21 angeordnet.



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Mähmachine ist folgende : Beim   Mähen    in Pfeilrichtung gegen das stehende Gras wird dasselbe durch das Mähmesser 5 am Boden abgeschnitten. Die Zinkenreihe   20c    zieht das Gras naeh hinten gegen das   Fangblech      21 und    alle drei Zinkenreihen 20c, 17c und 14c scharren das abgeschnittene Gras von rechts naeh links dem   Fangblech    21 entlang, bis es an dessen linkem Ende in den zwischen den Mahdenbrettern 22 und   23    gebildeten freien Kanal ge  langt,    wo es zur Mahd geformt wird.

   Es entsteht so eine einzige,   scion    gewölbte Mahd, und hinter dem Fangbleeh 21, d. h. im Bereich der   R#der    1, ist der Boden vollständig sauber gerecht, weil alles Gras dureh die   Zin-      ken nach links gescharrt wird.   



   Aueh ohne das   zusätzliche Mahdenbrett 23    wird der   Zweek    cler Einrichtung annähernd erzielt, und es ist   nieht    unbedingt notwendig, die vorderste Zinkenreihe   auf Schrägzapfen    20 zu lagern.



   Die Erfindung sehafft neue Möglichkeiten, indem bisher keine Grasrafforgane bekannt waren, welche alles gesehnittene Gras seit  w#rts    gegen ein   au#en    am   Mähbalken      ange-    ordnetes Mahdenbrett scharren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zusatzeinrichtung an Mähmaschinen, gekennzeichnet durch mit dem Mähmesser zu sammenwirkende, angetriebene, über und hinter dem Mähbalken angeordnete Grasrafforgane, welehe beim AIähen alles geschnittene Gras seitwä. ts gegen ein aussen am Mähbalken angeordnetes Mahdenbrett scharren, damit nur eine Mahd entsteht.
    UNTERANSPR#CHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da# #ber dem Mähbalken, am Ende, welches dem Mahdenbrett gegenüberliegt, und auf der Hohe des gegen das Mahdenbrettende gerichteten Maschinen- rades angetriebene Scheiben gelagert sind, die sich um in Bewegungsriehtung der Machine gelagerte Wellen drehen und Zinkenschienen tragen, welche sich so bewegen, dass die an n ihnen befestigten Zinken das Gras periodisch längs des Bodens gegen das Mahdenbrett scharren und in höherer Lage zurückbewegt werden.
    2. Einrichtung nach Unteransprueh l, dadurch gekennzeichnet, dass am M#hbalken (4) der untere Rand eines Grasfangbleches (21) befestigt ist, welches sich von dem dem Mahdenbrett (22) entgegengesetzten. Ende des Mähbalkens #ber den grosseren Teil dessen Länge gegen das Mahdenbrett erstreckt.
    3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeiehnet, dass an dem Ende des Fangbleches, welches gegen das Mahdenbrett geriehtet ist, ein entgegengesetzt sehräg zum genannten Mahdenbrett gestelltes, zus#tzliches WIahdenbrett angeordnet ist.
    4. Rinriehtung nach Unteransprueh 2, da durez gekennzeiehnet, dass die genannten Scheiben von einem Maschinenrad aus angetrieben werden.
    5. Einriehtung nach Unteranspruch 2, da dureh gekennzeichnet, dass mehrere Scheiben und Zinkenschienen hintereinander angeordnet sind, und dass die vorderste Zinkenreihe ausserdem eine Scharrbewegung nach hinten ausführt.
CH314224D 1953-08-26 1953-08-26 Zusatzeinrichtung an Mähmaschinen CH314224A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3322480A1 (de) * 1982-09-22 1984-03-22 Bucher-Guyer AG Maschinenfabrik, 8166 Niederweningen, Zürich Lastausgleichsvorrichtung an einer fahrbaren arbeitsmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3322480A1 (de) * 1982-09-22 1984-03-22 Bucher-Guyer AG Maschinenfabrik, 8166 Niederweningen, Zürich Lastausgleichsvorrichtung an einer fahrbaren arbeitsmaschine

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