CH313998A - Verfahren zur Herstellung von Estern mit konjugierten Doppelbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Estern mit konjugierten Doppelbindungen

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CH313998A
CH313998A CH313998DA CH313998A CH 313998 A CH313998 A CH 313998A CH 313998D A CH313998D A CH 313998DA CH 313998 A CH313998 A CH 313998A
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esters
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double bonds
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conjugated double
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Bezard Andre Dr Von
Adrien Dr Perret
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Lonza Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Estern mit konjugierten Doppelbindungen
Es ist bekannt, dass man Ester, die konjugierte Doppelbindungen enthalten, durch Einwirkung von Säureanhydriden in   Gegen-    wart der Alkalisalze der betreffenden Säure auf ungesättigte Aldehyde erhalten kann, welche eine Doppelbindung in konjugierter Stellung zur Carbonylgruppe enthalten. Bei dieser Umsetzung   find'et also eine Verlagerung    der Doppelbindung statt, die von der Allenbindung zu zwei konjugierten Doppelbindungen führt. So z. B. ist es bekannt, dass Cro  tonaldehyd    beim Erhitzen mit der doppelten Menge Essigsäureanhydrid und der gleichen Menge Natriumacetat in guter Ausbeute die Herstellung von   1-Acetoxy-butadien-    (1, 3) erlaubt.

   Die Neigung der   ungesättigtenAldehyde,    in die Enolform unter Absildung der Bu  tadienstruktur    überzugehen, kommt auch, noch in andern Reaktionen in   mannigfaeher    Form zum Ausdruck. Bei dieser Reaktion muss man in Anwesenheit grosser Mengen Natriumacetat   arbeiten, um d ! ie    sonst ausserordentlich leicht stattfindende Verharzung des   Crotonaldehyds    sowie des dara. us entstehenden   I-Aeetoxy-    butadiens zu verhindern.



   Es wurde nun gefunden, dass man Ester, welche   de      Atomgrlppierung   
EMI1.1     
 aufweisen und in der Dienolkomponente mehr als 4 C-Atome enthalten,   durchEinwirkenvon    Carbonsäureanhydriden auf aldehyde, welche die Atomgruppierung
EMI1.2     
 aufweisen und mehr   als 4 C-Atome enthalten,    herstellen kann, wenn man die Umsetzung in Gegenwart von   zweckmässig kata : lytischen Men-    gen starker Sären, wie z. B. Schwefelsäure oder Toluolsulfonsäure, druchführt. Als ungesättigte Aldehyde kommen insbesondere solche der allgemeinen Formel
EMI1.3     
 worin R   und B. i Wasserstofi    oder gleiche oder    versehiedenartige Alkyl-undloder Aryl-Radi-    kale sein können, und welche mehr als 4 C enthalten, wie z.

   B. 2-Äthyl-exen-(2)-al, 2  Heptyliden-heptanal, u. a.    m. in Betracht.



   Als Carbonsäureanhydride kommen z. B. sowohl   solche ailiphatischer Sätirem,    wie z. B.



  Essigsäure und Buttersäure, als auch solche aromatischer Säuren, wie Benzoesäure usw., in   Betraeht.   



   Im Vergleich zu den im Stande der Technik oben genannten Darstellungsmethoden ergibt sich daher ein wesentlicher Fortschritt aus der Erfindung, dass bei höhermolekularen  Aldehyden, wie z. B. dem-2-Äthyl-hexen-(2)-al, die Acetylierung acuh unter den denkbar ein  fachsten    Bedingungen, nämlich z. B. durch   dreistündiges    koehen am Rückfluss mit einem geringen Überschuss, z. B. an   Essigsäureanhy-    drid in Gegenwart von katalytischen Mengen starker Säuren, zu der gleichen Reaktion führt. Entsprechend der konjugierten Stellung der beiden Doppelbindungen ist unter den Eigenschaften der erhaltenen Ester am   hervorstechendsten    die Fähigkeit, mit philodienen Komponenten als Dien im Sinne der Reaktion nach Diels-Alder zu reagieren.



   Beispiele
1. 95 g 2=Äthyl-hexen-(2)-al wurden mit 310 g Essigsäureanhydrid und 1 g p-Toluolsulfonsäure vermischt und 3 Stunden lang am Rückfluss gekocht. Die   Losung    färbte sich sofort   tiefschwarz. Nach    beendeter Reaktion wurde zuerst das übersehüssige Essigsäureanhydrid und die gebildete Essigsäure ohne Kolonne und bei   750    mm abdestilliert, bis die Siedetemperatur 60  erreichte. Dann wurde ohne Kolonne bei 9 mm rasch der destillierbare Anteil bei 80-110  abdestilliert, um von der Sulfonsäure zu entfernen. Es wurden 100 g Destillat und ein   Rüekstand    von 15 g   tiefschwarz    und hochviskosen Harzen erhalten.



  Das Destillat wurde zuerst mit einer 15-cm Kolonne und dann in einer Widmer-Kolonne fraktioniert. Man erhielt 77 g einer farblosen Flüssigkeit, für die die Konstitution des 2, 4 Diäthyl-1-actoxy-butadiens-(1,3) der Formel
EMI2.1     
   geftmden    werden konnte.



   Die Konstanten des Produktes sind folgende : Kp10 = 83-83,5  ; d21 = 0, 9170 ; nD21 = 1, 4750.



   2. Folgende Ausgangsprodukte wurden zur Reaktion gebracht :    80g 2-Athyl-hexen- (2)-al    0, 5 Mol
100 g   Buttersaureanhydrid    0, 6 Mol
0, 5 g   p-Toluolsulfonsäure   
Das Reaktionsgemisch wurde   21/2    Stunden lang am Rückflusskühler gekocht.



   Man erhält ein Reaktionsprodukt, aus dem man durch fraktionierte Destillation 40 g 1  Butyroxy-2,    4-di-äthylbutadien-(1,3) gewinnt.



   Die Verbindung zeigt die physikalischen Daten : Kp9 = 111  ; d20 = 0, 9040 ;   D    VZ 192 (Theorie 182) ; Bromzahl 88 und 163 (Theorie 82 und 163) ; MR ber. 58, 35, gef. 61, 13 ; Exaltation 2, 80.



   3. Folgende Ausgangsprodukte wurden zur Reaktion gebracht:
120 g   Benzoesaureanhydrid    0, 5 Mol
80 g 2-Äthyl-hexen-(2)-al 0, 6 Mol
0, 5 g   p-Toluolsulfonsäure    Das Reaktionsgemisch wurde 10 Stunden lang auf   100  erwärmt. Nach    dem Erkalten wurden 55 g Benzoesäure   (F 120 ) abgenutscht.    Das Filtrat wurde fraktioniert.



   Man erhält mit einer Ausbeute von etwa 30 % das 1-Benzoyloxy-2,4-diäthyl-butadien (1, 3) mit folgenden Konstanten : Kpg   =      160     ;   dzo      = 1,    060 ;   nD    = 1, 5530 ; VZ 250 (Theorie 244)   Bromzahl    68 und 138 (Theorie 69, 5 und 139).



   4. 100 g   2-Heptyl-hepten-(2)-alwurden    mit 200 g Essigsäureanhydrid und 0, 5 g Toluolsulfonsäure 2 Stunden lang am Rückfluss gekocht. Das Reaktionsprodukt wurde durch fraktionierte Destillation in verschiederen Frak  tionen    getrennt. Die bei   150     übergehende Fraktion von 30 g besteht aus dem   1-Acetoxy-      2-heptyl-heptadien-    (1, 3).



   Die Konstanten dieses Produites sind folgende :   do = 0,    8855 ;   nD = 1, 4780    ; VZ   =    237.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Estern, welche die Atomgruppierung EMI3.1 aufweisen und in der Dienolkomponente mehr aIs 4 C-Atome enthalten, durch Einwirken von Carbonsäureanhydriden auf Aldehyde, welehe die Atomgruppierung EMI3.2 aufweisen und mehr als 4 C-Atome enthalten, dadureh gekennzeichnet, dal3 die Umsetzung in Gegenwart von starken Säuren erfolgt.
    UNTERANSPRUC : H Verfahren naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Säure p-Toluolsulfonsäure verwendet.
CH313998D 1952-06-24 1952-06-24 Verfahren zur Herstellung von Estern mit konjugierten Doppelbindungen CH313998A (de)

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