CH313894A - Schwingtechnische Arbeitsmaschine - Google Patents

Schwingtechnische Arbeitsmaschine

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CH313894A
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CH
Switzerland
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springs
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Inventor
Sernetz Heinz
Original Assignee
Sernetz Heinz
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Publication date
Application filed by Sernetz Heinz filed Critical Sernetz Heinz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/282Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens their jigging movement being a closed or open curvilinear path in a plane perpendicular to the plane of the screen and parrallel or transverse to the direction of conveyance

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  • Jigging Conveyors (AREA)

Description


  
 



     Schwingtechnisehe    Arbeitsmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf schwingtechnische Arbeitsmaschinen, insbesondere   Förder-uncl    Siebmaschinen, die zwei übereinander gegenläufig   sehwingende,    durch Federn verbundene, das Arbeitsgut aufnehmende Organe aufweist, die ihre Schwingbewegung von einem gemeinsamen Antriebsmittel erhalten.



   Die Erfindung stellt sieh die Aufgabe, die Länge dieser schwingtechnischen Arbeitsmaschinen mit   wirtschaftliehen      Mitteln    beträchtlich vergrössern zu können. Die Be  sehränkung    der Länge solcher Maschinen ergab sich bisher daraus, dass die schwingenden Organe grösserer Länge auf   Grund    der Durchbiegung Schwingungsknoten bildeten, die die Arbeit störten. Auch ist es nicht gelungen, die Antriebsimpulse über Organe grosser Länge in richtiger   Weise    fortzupflanzen.

   Die Erfindung will die vorliegende Aufgabe dadurch lösen, dass für die Bildung der schwingenden Organe einzelne Seitenträger verwendet sind, wobei jeder Seitenträger des einen schwingenden Organs mit dem ihm vertikal zugeordneten Seitenträger des andern schwingenden Organs und mit den diese Seitenträger verbindenden Federn zu einer für sich allein schwingfähigen Einheit ausgestaltet ist. Die genannten Seitenträger können beispielsweise eine Rinne oder ein Sieb tragen. Durch die Erfindung wird es auch möglich, die bisher üblich gewesene individuelle   Einzelanfertiglmg    dieser Maschinen zugunsten einer rationelleren, das heisst in grösseren Stückzahlen erfolgenden Erzeugung der Einzelteile aufzugeben, aus welchen Maschinen mit sehr   tinterschiedlichen    Betriebsdaten zusammengebaut werden können.

   Die erfindungsgemässe Ausbildung der schwingtechnischen Arbeitsmaschine erlaubt es auch, das Antriebsmittel mit einer schwingfähigen Einheit zu einem als Antriebsaggregat verwendbaren   Masehinenhauptteil    zu gestalten, an - welchem Maschinenhauptteil weitere schwingfähige Einheiten nach dem Baukastensystem angeschlossen werden können, die ihren Antrieb vorzugsweise vom Antriebsmittel des Hauptteils erhalten. So ist es möglich, Maschinen für verschiedene Bedürfnisse aus den gleichen Einzelteilen zusammenzustellen.



   Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar: Fig. 1 ein Antriebsaggregat der Maschine in Seitenansicht, Fig. 2 einen Anbauteil, und Fig. 3 verkleinert eine aus diesen Teilen zusammengebaute Maschine.



  Die Fig. 4 bis 9 veranschaulichen verschiedene Querschnittsformen von Seitenträgern der schwingenden Organe, Fig. 10 ein Beispiel für eine Ausbildung des Antriebsmittels, die Fig. 11, 12 und 13, 14 die Ausbildung der   Federbefestignng    an den Seitenträgern, Fig. 15 die Ausbildung eines diese Träger verbindenden   Lenkers,    die Fig. 16 und 17 ein Ausführungsbeispiel für kombinierte Federn und schliesslich Fig. 18 ein Beispiel für eine erfindungsgemässe   sehwingteehnisehe    Mehrfachmaschine.  



   In Fig. 1 ist 1 das obere und 2 das untere schwingende Organ, 3 sind die diese Organe verbindenden Blattfedern und 4 ist ein Antriebsmittel, beispielsweise ein Exzentertrieb.



  Nach Fig. 2 ist ein Anbauteil mit dem obern und dem untern schwingenden Organ 5 bzw. 6 und den Verbindungsfedern 7 versehen. Durch Zusammenbau eines   Maschinenhauptteils    nach Fig. 1 mit zwei Anbauteilen nach Fig. 2 entsteht eine schwingtechnische Arbeitsmaschine beträchtlicher Länge nach Fig. 3. Weil die gesamte Antriebsleistung bis   znm    Maschinenende praktisch durch die schwingenden Organe 1, 2 bzw. 5, 6 übertragen werden muss, erfordert dies eine besonders biegungssteife Ausbildung der schwingenden Organe, die aber möglichst geringes Gewicht aufweisen und von unerwünschten   Eigenschwingungen    frei bleiben sollen.

   Diesen Forderungen entsprechend sind für die Bildung der Organe je zwei einzelne Seitenträger in Form von   Hohl- oder    Kastenprofilträgern verwendet, deren untereinanderliegende je mit den Federn zwei allein schwingfähige Einheiten bilden. Damit die Federn möglichst frei von   Torsions-lmd    sonstigen   nnerwünschten    Beanspruchungen bleiben, ist den Kastenprofilträgern eine Symmetrieebene gegeben, die gleichzeitig Symmetrieebene der   Federnanordnung    ist.



   Nach den Fig. 4 bis 9 können die Kastenprofilträger verschiedene Formen aufweisen.



     Nach    Fig. 10 sind die   Reehteek-Kastenprofil-    träger 10   und    11, die noch zusätzlich durch eine in der Symmetrieebene angeordnete Zwischenwand 12 verstärkt sind, durch einen Exzenter 13 angetrieben, der über symmetrisch geteilte Schubstangen 14, 15 die Antriebskräfte auf die Träger überträgt.



   Wie schon gesagt, sind auch die Federn zweckmässig symmetrisch zur Symmetrieebene der Kastenträger angeordnet. Um diese   For    derung zu erfüllen, ist jeder Kastenträger beidseitig mit Federn versehen. Zur Übertragung der Kräfte von den Federn auf die Kastenträger werden besondere Brückenglieder verwendet, welche diese Träger   durch-    setzen. Gemäss den Fig. 11   und    12, von wel  chen    Fig. 11 ein Schnitt nach der Linie   XI-XI    in Fig. 12 ist, wird der Kastenträger 20 von zwei Rohren 21 durchsetzt, die mit Flansehteilen 22 verschweisst sind, welche grossflächig an den Seitenwangen der Träger 20 anliegen   und    mit diesen lediglich durch horizontale Schweissnähte 23 verbunden sind.



  Die (nicht dargestellten) Federn greifen dabei an Lappen 24 an, die von den Flansehteilen 22 abstehen. Bei der   Ausführung    nach den Fig. 13 und 14, von welchen Fig. 13 ein Schnitt nach der Linie XIII-XIII in Fig. 14 ist, weist der Flansehteil   22' eine    andere Form auf, und es ist innerhalb des Trägers   20' ein    Verstärkungssteg 25 vorgesehen, während wieder Rohre 21', horizontale Schweissnähte 23' und Lappen   24' vorhanden    sind.



   Für die Unterdrückung von   Sehwingun-    gen, welche auf Kräfte zurückgehen, die ausserhalb der Schwingungsebene der Federn wirken und dadurch diese Federn unerwünscht beanspruchen, ist es auch wichtig, dass die Abstützung der gesamten schwingfähigen Einheit auf dem Fundament an Aufhängepunkten erfolgt, die frei von Vibrationen bleiben, denn diese Vibrationen, die auch auf das Fundament übertragen werden, sind der Lebensdauer der Maschine abträglich. Die Aufhängungspunkte müssen deshalb mit den Schwingungsmittelpunkten in einer Ebene liegen.

   Gemäss Fig. 15 sind die die beiden zusammengehörigen Seitenträger 30, 31 neben den Federn verbindenden und die Aufhän  gungspunkte    der Maschine hinsichtlich ihres Traggestelles ergebenden Lenker dadurch als zweiteilige, auf Drehung starr, aber in ihrer Längsrichtung nachgiebige Bauteile ausgeführt, dass sie aus an den Seitenträgern angelenkten Laschen 32, 33 bestehen, die über in Langlöchern 34 geführte Stifte 35 mit einem Organ 36 verbunden sind, mittels welchem die Maschine auf dem Fundament aufruht. Diese Ausführung gewährleistet, dass sieh die Achse des Organs 36 sozusagen in einen Schwin  gimgsknoten    zentrieren kann.



   Da die Federn geschont werden, besteht hinsichtlich ihrer Ausbildung eine grössere Auswahl als bisher. Gemäss den Fig. 16 und 17 sind die schwingenden Träger 40, 41 durch  ein Kastenprofil aufweisen, dessen Symmetrieebene auch gleichzeitig Symmetrieebene der Federanordnung ist.



   3. Arbeitsmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Symmetrieebene der Seitenträger eine Versteifungs  wand    vorgesehen ist.   

Claims (1)

  1. 4. Arbeitsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Mittel, welche die Antriebskraft auf die Seitenträger übertragen, an letzteren symmetrisch mit Bezug auf ihre Symmetrieebene angreifen.
    5. Arbeitsmaschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der die Seitenträger verbindenden Federn an Brückengliedern angreifen, welche diese Träger durchsetzen und ihrerseits mit Flanschteilen verbunden sind, die an den Seitenwangen der Träger anliegen.
    6. Arbeitsmaschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Flansehteile mit den Trägerseitenwangen lediglieh durch horizontal verlaufende Schweissnähte bewirkt ist.
    7. Arbeitsmaschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücken- glieder Rohrform haben.
    8. Arbeitsmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenträger ausser durch Federn auch durch Lenker verbunden sind, die als zweiteilige, auf Drehung starre, in ihrer Längsrichtung aber nach giebige Bauteile ausgeführt sind.
    9. Arbeitsmaschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch die Verwendung von aus Blatt- und Torsionsfedern zusammengesetzten Federn.
    10. Arbeitsmaschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch die Nebeneinanderanord- nung von wenigstens zwei je mit Seitenträgern versehenen schwingenden Organen.
    Blattfedern 42 verbunden, die mit Torsionsfedern 43 kombiniert sind, die im Schwin- gungsknoten der Blattfedern 42 angreifen und gleichzeitig Zwischenglieder zwischen diesen und den Fundamentstützen 44 bilden.
    Nach Fig. 19 ist die Maschine aus mehreren nebeneinander liegenden Aggregaten zusammengestellt. Den verschiedenen Förder zwecken entsprechend sind verschiedene Förderrinnen 60, 61, 62 und 64 sowie ein Rohr 63 beispielsweise zum Trocknen des Gutes verwendet, die auf den durch die Federn 65 verbundenen Trägern 66 abgestützt sind. Ausserdem sind Siebrinnen 67 lmd 68 angewendet, von welchen die Rinne 68 von Fortsätzen der tiefergelegenen Rinne 64 durehgriffen und dadurch von Verleglmgen bewahrt wird.
    PATENTANSPRUCH Schwingtechnische Arbeitsmaschine, die zwei übereinander gegenläufig schwingende, durch Federn verbundene, das Arbeitsgut aufnehmende Organe aufweist, die ihre Schwing- bewegung von einem gemeinsamen Antriebsmittel erhalten, dadurch gekennzeichnet, dass für die Bildung der schwingenden Organe einzelne Seitenträger verwendet sind, wobei jeder Seitenträger des einen schwingenden Organs mit dem ihm vertikal zugeordneten Seitenträger des andern sehwingenden Organs und mit den diese Seitenträger verbindenden Federn zu einer für sich allein sehwingfähigen Einheit ausgestaltet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Arbeitsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die schwingfähigen Einheiten auf dem Boden in Schwingungsknoten der Einheiten abgestützt sind.
    2. Arbeitsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenträger
CH313894D 1953-04-04 1953-04-04 Schwingtechnische Arbeitsmaschine CH313894A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4462522A (en) * 1981-04-03 1984-07-31 Sig - Schweizerische Industrie-Gesellschaft Vibratory conveyor
CN113798175A (zh) * 2021-10-19 2021-12-17 张可伟 一种用于大豆的筛选装置

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4462522A (en) * 1981-04-03 1984-07-31 Sig - Schweizerische Industrie-Gesellschaft Vibratory conveyor
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