CH313779A - Verfahren zum Metallplattieren von Körpern und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Metallplattieren von Körpern und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens

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CH313779A
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CH
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bodies
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heating
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plating
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F Davis Oliver
G Belitz Hans
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Ohio Commw Eng Co
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    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C16/00Chemical coating by decomposition of gaseous compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating, i.e. chemical vapour deposition [CVD] processes
    • C23C16/44Chemical coating by decomposition of gaseous compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating, i.e. chemical vapour deposition [CVD] processes characterised by the method of coating
    • C23C16/54Apparatus specially adapted for continuous coating

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Description


  <B>Verfahren zum</B>     Metallplattieren   <B>von Körpern und Einrichtung zur</B>     Durchführu:     dieses Verfahrens    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Verfahren zum     Metallplattieren    von       Körpern    sowie auf eine Einrichtung zur  Durchführung dieses Verfahrens.  



       @Dureh    die Erfindung wird angestrebt,  dass vor allem kleine, eventuell unregelmässig  gestaltete Körper in     wirtschaftlicher        Weise          metallplattiert    werden können.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass in kontinuier  lichem Durchlauf die zu plattierenden Kör  per mit Abständen voneinander hintereinan  der durch eine     Plattierkammer    gefördert  werden, in welcher eine gasförmige, unter  Hitzeeinwirkung zerfallende Metallverbin  dung zirkuliert, wobei die Körper auf ihrem  Transportweg zum     Plattierungskammer    der  Einwirkung eines gasförmigen, heissen Me  diums ausgesetzt werden, um zu erreichen,  dass sie beim Eintreten in die     Plattierungs-          kammer        mindestens    an ihrer Oberfläche eine  zur thermischen Zersetzung der Metallverbin  dung ausreichende 'Temperatur annehmen,

   so  dass sieh die frei werdenden Metallatome der  gasförmigen Metallverbindung als Schicht auf  den Oberflächen der Körper niederschlagen,  wobei ferner die     plattierten    Körper nach dem  Verlassen der     Plattierkammer    der Kühlwir  kung eines chemisch passiven Kühlgases aus  gesetzt werden, bevor sie wieder in die freie  Atmosphäre     herausgefördert    werden.

      Die erfindungsgemässe Einrichtung zur  Durchführung dieses Verfahrens ist dadurch  gekennzeichnet, dass ein endloses, über An  triebs-     und        Umlenkwalzen    gelegtes Förder  band mit in Abständen     voneinander    angeord  neten Mitteln zum Festhalten von zu plat  tierenden Körpern versehen ist, wobei dieses  Förderband sich zusammen mit den daran  befestigten Körpern durch drei Kammern be  wegt, in deren erster die Körper der     Heiz-          wirkung    eines Heizgases ausgesetzt werden,  während sie in der zweiten der Einwirkung  einer gasförmigen,

   durch Hitzeeinwirkung     zer-          setzbaren    Metallverbindung und in der drit  ten Kammer der     Kühlwirkung    eines chemisch  inaktiven Kühlgases ausgesetzt werden, wobei  die Kammern je an der     Eintritts-    und der  Austrittsstelle des Förderbandes das Durch  treten von Gasen erschwerende     Durchtritts-          schleusen    für die     Kammern        aufweisen.     



  Mit Vorteil werden als gasförmige Metall  verbindungen     Karbonyle    von Metallen der  Gruppe Chrom, Nickel, Eisen,     Molybdän    und  Kobalt, insbesondere Chrom- oder     Niekel-Kar-          bonyl    in dampfförmigem Zustand, eventuell  vermischt. mit chemisch inaktiven oder redu  zierend wirkenden Gasen oder Dämpfen, z11111  Beispiel Wasserstoff, Helium, Stickstoff oder  Kohlensäure, verwendet.  



  Derartige     inerte    Gase werden mit Vorteil  schon als Wärmeträger in der     Erhitzungszone     verwendet.      Für besondere Fälle ist vor allem die       Verwendung    von Wasserstoffgas als Wärme  träger zu empfehlen, da dessen reduzierend  wirkende Eigenschaften besonders geeignet  sind, den     Oxy        dfilm    oder Restfilm von Eisen  körpern zu entfernen. Überhaupt ist es vor  teilhaft, wenn die zu plattierenden Körper       unmittelbar    vor der Planierung in demselben  kontinuierlichen Behandlungszyklus zuerst  durch Reinigungsbäder entfettet, eventuell.

    durch Säurebäder geätzt und gewaschen wer  den, wobei dann die Körper nach dem Ver  lassen des letzten Bades durch eine     Trock-          nungskammer    und anschliessend daran durch  die     Erhitzungskammer,    die     'Plattierungskarn-          mer    und die Kühlkammer gefördert werden  können.  



  Es kann zum Beispiel vorgesehen sein,  dass die Körper hintereinander auf     einem     über horizontalachsige Antriebs- und     Umlenk-          walzen    geführten endlosen 'Transportband mit  Hilfe von Halteorganen befestigt werden,  dass sie dann durch das untere     Trum    dieses  Transportbandes, an dessen Unterseite hän  gend, durch Reinigungsbäder und anschlie  ssend an eine     Trockenkammer    auf dem obern       Trum,    über dessen Oberseite stehend, durch  eine     Erhitzungskammer,    die     Plattierungskam-          mer    und eine Kühlkammer wieder ins Freie  gefördert, werden,

   wo die fertig plattierten  Körper wieder abgenommen werden.  



  Die als     Plattierungsmaterial    vorgesehenen  Metalle sind vorzugsweise als     Karbonyle    zu  Verbindungen gebunden, welche beispiels  weise durch Zerstäuben und Verdampfen von  leicht     verdampfbaren    Lösungsmitteln zum  Beispiel     Petroläther,    für diese     Karbonyle    in       dampfförmigen    Zustand gebracht werden kön  nen.

   Auch     Nitroxylverbindungen,        Nitrosyl-          Karbonyle,        Metallhydride,        Metallalkyle,        Me-          tallhalogenide    und dergleichen Verbindungen  zersetzen sich unter     Hitzeeinwirkung    und  setzen die Metallatome frei.  



  Geeignete     Karbonylverbindungen    sind zum  Beispiel die     Karbonyle    von Nickel, Eisen,  Chrom,     Molybdän,    Kobalt und Mischungen  solcher     Karbonyle.       Beispielsweise Verbindungen anderer     Gru;)-          pen    sind die     Nitroxyle,    wie. zum Beispiel       Kupfernitroxyl;

      ferner die     Nitrosylkarbonyle,     zum Beispiel     Kobaltnitrosylkarbonyl,    die Hy  dride, wie zum Beispiel     Antimonhydride    und       Zinnhydride,    die     Metallalkyle,    die     Karbonyl-          halogenide,    zum Beispiel     Osmium-Karbonyl-          bromid,        Ruthenium-Karbonylchlorid    und der  gleichen.  



  Jedes Material, mit. dem ein     'Metall    sich  plattieren lässt,     lä.sst    sich bei einer bestimmten  Temperatur zersetzen. Indes kann die Zer  setzung auch langsam bei niedriger Tempera  tur stattfinden oder während der Steigerung  der Temperatur der Dämpfe durch verschie  dene besondere Bereiche, so wird zum Bei  spiel     Nickelkarbonyl    bei einer Temperatur     i11;1     Bereich von 190 bis     90'5     C vollständig zer  setzt. Indes beginnt die langsame Zersetzung  des     Nickelkarbonyls    bereits bei etwa     80     C  und setzt sich bei steigender Erhitzung fort.

    Eine grosse Anzahl von     Metallkarbonylen     und Hydriden kann     tatsäehlieh    und wirk  sam bei einer 'Temperatur im Bereich     von     <B>175</B> bis     93'5     C zersetzt werden.  



  Beim Arbeiten mit den meisten     Met.all-          karbonylen        ist.    die Anwendung einer Tem  peratur im Bereich von 190 bis     \?20     C zu  bevorzugen.  



  Die Aufgabe, den Gegenstand bei einer  Temperatur im Bereich der Zersetzung zu  halten, wird wesentlich erleichtert dadurch,  dass man den Gegenstand vermittels Infrarot  strahlen oder durch Induktion erhitzt. Der  Vorteil dieser Art der Erhitzung besteht in  der weitgehenden     Stenerbarkeit    der Tempera  tur innerhalb des für das Verfahren zweck  dienlichen Bereichs. Diese Temperaturen lie  gen im allgemeinen, im Bereich von 175 bis       ?3'5     C in den     Plattierungszonen.     



  In Vorbereitung des eigentlichen     Plattie-          rungsprozesses    können die     Gegenstände    durch  Benutzung üblicher Verfahren gereinigt wer  den, zum Beispiel durch elektrochemische Rei  nigung, indem die Gegenstände durch saure  elektrolytische oder alkalische Bäder hin  durchgeführt werden.      Wenn die Gegenstände aus Metall beste  hen, können sie mit Salzsäure, Schwefelsäure  oder Salpetersäure oder mit einer Kombina  tion solcher Säuren geätzt werden. Die Ge  genstände werden alsdann vor Weiterbehand  lung gründlich gespült und gewaschen.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind     ver-          sc        hiedene    Ausführungsformen der erfindungs  gemässen Einrichtung     beispielsweise        veran-          seha.ulicht.     



       Fig.    1 ist eine schaubildliche Darstellung  der Gesamteinrichtung, wobei Teile der Ver  kleidung fortgelassen sind, um das Innere  sichtbar zu machen.  



       Fig.2    ist eine schematische Darstellung  der Verfahrensschritte, die in der     Einrieli-          tung    gemäss     Fig.1.        durchgeführt    werden,       Fig.    3 ist eine Seitenansicht eines Teils der       Befestigungsvorrichtung    und eines mit ihr  festgehaltenen Schaftes eines zu plattierenden  Gegenstandes.  



       Fig.    4 ist. ein Schnitt nach der Linie<B>1</B><U>-</U>  in     Fig.    3.  



       Fig.5    ist eine schaubildliche Darstellung  eines endlosen Bandes und der Träger für  die Haltevorrichtungen.  



       Fig.    6 ist eine     Draufsicht    auf den     obern     Teil der     Planierungseinrichtung    mit weg  genommener Gehäusedecke, verschiedener ab  geschlossener Räume und Kammern.  



       Fig.    7 ist ein Schnitt nach Linie 7-7 in       Fig.    6.  



       Fig.8    ist eine schaubildliche Darstellung  des Antriebes und der Anordnung des end  losen Förderbandes, durch welches die Ge  genstände durch verschiedene Bäder     hin-          durehgetragen,    werden.  



       Fig.9    und 10 sind schaubildliche Dar  stellungen in vergrössertem Massstab in Drauf  sicht auf die elastisch ausgebildeten Abschluss  wände der Gasräume und veranschaulichen  die Hindurchführung eines Gegenstandes  durch die     Verschlusswände.     



       Fig.    11 ist eine Darstellung der Fuss  steuerungsvorrichtung, die durch die Bedie  nungsperson, die die Haltevorrichtungen be  schickt und entlädt, betätigt wird.    Im einzelnen sind in der Zeichnung, ins  besondere in den     Fig.1,    3 und 4, die Gegen  stände 10 dargestellt, die in diesem Fall bei  spielsweise durch die Köpfe eines Golfschlä  gers veranschaulicht werden.  



  Die     Gegenstände        1!11    werden auf Gestellen  11 angebracht, die auf einem endlosen Band       112.,    zum Beispiel einem Kettenband, getragen  werden. Das Band     1'2    wird getragen und be  tätigt durch die Kettenräder 13, 14, die an  dem Rahmen 1'5 angebracht sind:  Der Rahmen 15 zwischen den endständi  gen Kettenrädern wird eine Grundlage für  die Aufnahme der mit 16 bezeichneten Ein  heiten, über welche an Hand von     Fig.    2 Nä  heres ausgesagt wird, sowie einer     obern    Reihe  von Kammern, die mit 17 bezeichnet sind und  deren     Gestaltung    im einzelnen aus den     Fig.    6  und 7 hervorgeht.  



  Das Kettenrad 13 befindet sich in einer  Gehäusekammer 18, die mit Einlass- und Aus  lassleitungen 19 und     2'0    für die Einführung  und Auslassung heisser Luft versehen sind.  Das Kettenrad 13 vermittelt den Primär  antrieb des Bandes 12; es wird selbst durch  die Welle     2:1,    und die Zahnradübersetzung 22  von einer Kraftquelle '23, zum Beispiel einem  Elektromotor, angetrieben.  



  Die Antriebswelle     2'1.    trägt ferner ein  Zahnrad 24, das mit einem Zahnrad 25 auf  der Welle 2,6 zusammenarbeitet; wie in     Fig.    8  veranschaulicht, trägt die Welle 26 ein Zahn  rad 27, das das Zahnrad 28 treibt, das auf  einer Welle 29 angeordnet ist, welch letz  tere zum Antrieb der Kette     1,2    dient     iuid    des  sen Bewegung durch die Reihe der Behälter  einheiten 16 vermittelt. Wie in     Fig.2:    ver  anschaulicht-, besteht eine Einheit 16 aus einer  Reihe von     Behältern    30 bis 36 einschliesslich,  die in einem Gehäuse 37 angeordnet sind. Das  Gehäuse 37 trägt ferner die Lager 38 und 39  für die Wellen<B>29</B> und 40.  



  In dem obern Teil des Gehäuses 37 ist die  mit 17 bezeichnete Kammereinheit angeord  net. Diese Einheit besteht     aus    einer Anzahl  von Abteilungen, beispielsweise in der Zeich  nung durch drei Abteilungen 41, 42 und 43  veranschaulicht.      Wie in     F!ig.    ? dargestellt, ist die Abtei  lung 41 für die Erhitzung der     Gegenstände     in einer     inerten    Atmosphäre eingerichtet.  Die Abteilung 41 ist, geschlossen     ausgebildet,     das heisst an ihren Enden mit Verschlüssen  44 und 45 bzw. deren Rahmenabteilungen     44a     und 45a versehen.

   Die Abteilung 41 ist mit  einer aus     @Gslas    bestehenden Oberseite und  einer transparenten, zum Beispiel aus Glas  bestehenden Decke 46 ausgestaltet, durch wel  che zur Erhitzung dienende Infrarotstrahlen  aus einer Lampe 47 einfallen können. Die Ab  teilung 41 ist ferner mit     Gaseinlass-    und       -auslassleitungen    48 und     4'9    versehen.  



  Die Abteilung 4'2 ist ähnlich wie die     Ab-          teilungen    41 und 43 ausgestaltet, von diesen  jedoch durch     Verschlusswände    45 und 50 ge  trennt. Um     ein    Entweichen von giftigen     Kar-          bonylen    und     Kohlenstoffmonoxyd    mit Sicher  heit zu vermeiden, ist die Abteilung 42, wie  in     Fig.7    veranschaulicht, doppelwandig aus  gebildet.  



  Die in der     Zeichnung    veranschaulichte  Abteilung besteht, aus einer Kammer '51 von  rechteckigem Querschnitt-, die in einem Rah  men in der Einheit 17 ausgebildet. ist. Inner  halb der Kammer 51 ist eine     Innenkammer     52 mit geringerem rechteckigem Querschnitt  angeordnet. Jede dieser     Kammern    ist mit  einer Glasdecke versehen, für den Fall, dass  Infrarotheizung verwendet werden sollte.  



  Die Kammer 52 stellt     die        Plattierungskam-          mer    dar, durch welche das Band die Gegen  stände 10 hindurchführe. Die Kammer 52 . ist       ferner    mit Einlass- und     Auslassleitungen   <B>5</B>3  und '54 versehen.  



  Der Raum zwischen den Wänden der  Kammern 51 und     5'2    ist ferner mit einer  Eintritts- und Austrittsvorrichtung für die  Zirkulation eines     inerten    Gases ausgestattet.  



  Das Gehäuse 37 ist über der Abteilung 42  mit einer Glasdecke 55, versehen. Die     Heiz-          strahlen    fallen in die Abteilung 42 von den       Infrarotlampen        5!6,    die an der Haltevorrich  tung 57 aufgehängt sind.  



  Die Abteilung 43 ist an ihrem andern  Ende durch eine Schleuse ,60 und deren Rah  menwerk     60a    mit Teilwänden abgeschlossen.    Diese Abteilung ist mit,     Gaseinlass-    und     -aus-          lassleitungen    61 und     @62,    versehen.  



  In     Fig.    9 und 10, sind ferner die Mittel  dargestellt, die eine Hindurchführung fester  Gegenstände, die durch das Förderband ge  tragen werden, durch die .Schleusen, insbe  sondere durch die Schleuse '50 ermöglichen.  Die Schleuse 50 besteht aus im Abstand von  einander angeordneten Wänden 70 und 71,  zwischen denen elastisch nachgiebige ,Seiten  wände 72, 73, 74 und 75 sich erstrecken.  



  Jede solche Seitenwand besteht aus zwei  Teilen, zum     -Beispiel        72a    und     72'b,    die an der  Wand 70 bzw. 71     befestigt    sind, so dass sie  in der Mitte     zusammenstossen    und eine luft  dicht abgeschlossene Kammer bilden, durch  welche die     Gegenstände    in der     au,        Fig.    9 und  10 ersichtlichen Weise derart hindurchgeführt  werden, dass sie jeweils nur ein einziges Paar  der     Seitenwandteile    durchqueren.

   Wie in       F'ig.    9 veranschaulicht ist, berührt- ein Gegen  stand, wenn er     dureh    eine Schleuse hindurch  geht-, die Halbwand 72 in ihrer Mitte oder  ihrem     Trennungsschlitz.    In dem in     Fig.10     veranschaulichten Zeitpunkt berührt der     Ge-          genstand    die Schleusenwand 74, während der  Gegenstand sich von der Schleusenwand 72  abgesetzt hat, so dass die Halbwände 72 sich  an den Schlitzrändern aneinander anlegen und  auf diese Weise ein Eindringen von Luft  verhindern.

   Bei dieser Anordnung sind also  immer zwei oder mehr     Wandteilpaare    vorhan  den, welche den Gaseintritt oder -austritt wäh  rend des Durchgangs eines     @Gegenstandes     durch die     Schleusenanordnung    abschliessen.  



  Der durch eine Schleuse hindurchgehende  Gegenstand muss sicher und fest. auf seiner  Unterlage gehalten werden. Eine Einzeldar  stellung einer solchen zur     Sieherung    eines  Gegenstandes dienenden Haltevorrichtung ist  in den     Fig.    3 und 4 gezeigt. Die Haltevorrich  tung 11 besteht aus einem Grundteil 80, der  an zwei Armen 81 und 82 des Bandes 12 be  festigt ist. Auf dem     Grundteil    80 ist ein     block-          förmiger    Teil '83 aufgesetzt, der einen senk  recht gerichteten Arm 84 besitzt, während im  Abstand von demselben ein senkrecht gerich  teter Zapfen 85 angeordnet, ist.      Der Arm 84 ist mit einer Gewindeboh  rung 86 versehen, die eine Flügelschraube 87  aufnimmt.  



  Zwischen dem Arm und dem Zapfen er  strecken sich ebenfalls in senkrechter     Rieli-          tung    Seitenwangen 88, die mit Bohrungen 83  versehen sind, um einen Drehzapfen 90 auf  zunehmen. Auf diesem Zapfen 90 ist drehbar  ein winkelförmiger Kontaktarm 91 angeord  net, der mit einer     zweizinkigen    Zunge 92 ver  sehen ist, um den Gegenstand 10 mit. Hilfe  der Flügelschraube 87 sicher auf dem Zapfen  85 festzuklemmen.  



  Beim Gebrauch dieser Einrichtung ist die  Länge der     Plattieiuingskammer    im wesentli  ehen von der Geschwindigkeit der     Vorwärts-          bewegung    des Bandes 12 abhängig, wenn auf  der Oberfläche des Gegenstandes ein Über  zug von bestimmter Stärke niedergeschlagen  werden soll.  



  Der Vorgang des     Absetzens    des     Metalles     ist noch durch andere variable Einflüsse be  stimmt, zum Beispiel durch die Konzentration       der        der        Plattierungska.mmer        zugeführten          Karbonyldämpfe.    Hierzu ist zu bemerken,  dass die nachfolgende Beschreibung lediglich  als Ausführungsbeispiel die Bedingungen     in    n  reisst, die bei gegebener     Bandgeschwindigkeit,          gegebener    Grösse des Gegenstandes zur Auf  bringung einer     Plattierung    von bestimmter       Dicke    wesentlich sind.

    



  Indes beschränkt sieh die Erfindung nicht  auf     diese    Ausführungsform.  



  Es werden zum Beispiel     Golfsehlägerköpfe     mittels den Haltevorrichtungen 11 eines Ban  cles 12 aufgesetzt.  



  Das Band kann sich mit einer Geschwin  digkeit von ungefähr 61 cm pro Minute be  wegen.  



  Das Band trägt die Gegenstände durch       eine        Entfettungskammer    36, wo sie     mit.-Fett-          lösungsmitteln,    zum Beispiel Leichtnaphtha,       ewasehen    werden. Alsdann führt das Band  die Gegenstände durch ein     kaustisches    Bad  im Tank 35. Das Bad kann zum Beispiel aus  einer vierfach     normalen        Natriumhydroxyd-          lösung    bestehen. Alsdann bewegt das Band  den -Gegenstand durch hintereinandergeschal-         tete        Heiz-    und Spülstationen mit heissem und  kaltem Wasser.  



  Nach dem Abspülen werden die Golf  schlägerköpfe in ein     Ätzbad    im Tank 3'2 ein  getaucht, zum Beispiel in eine     vierfach    nor  male     Schwefelsäurelösung.    Die Köpfe werden  dann in Waschtanks 31 und 30 eingeführt und       ausgeführt    und hierauf in einer Kammer 18  getrocknet, in welcher saubere Heissluft bei  einer Temperatur von etwa     145     C zirkuliert.  



  Die     Golfsehlägerköpfe    gelangen dann  durch den Verschluss 44 in die Abteilung 41,  in der eine     inerte    Atmosphäre von Kohlen  säure     -unter    einem Druck von etwa 2,1     lig     pro     em2    gehalten wird.  



  Beim Durchgang durch die Abteilung 41  werden die     Golfschlägerköpfe    auf annähernd       20fl     C erhitzt. Die erhitzten Köpfe gelangen  dann durch den     Verschluss    45 in die     Plattie-          rungsabteilung    42. Diese Abteilung wird mit  einer Mischung von     Kohlensäuregas    und     Me-          tallkarbonyl,    zum Beispiel     Nickelkarbonyl,     beschickt, und zwar mit einer Gasmenge von  141 bis     2,83    Liter pro Minute.

   Der     Nickel-          karbonylgehalt    beträgt dabei zum Beispiel 7 g  pro Liter Kohlensäure.  



  Die Köpfe können zum Beispiel mit einem  Metallbelag von     0,0!50    mm Stärke während  einer 30 Sekunden dauernden Planierungs  behandlung versehen werden. Die plattierten  Köpfe gehen nun durch den Verschluss 50  in die Kühlabteilung     43.,    wo sie in einem  kalten     inerten    Gas,     vorzugsweise    Kohlen  dioxyd, gekühlt werden, das unter einem       Druck    von etwa     2-,1    kg pro     em2    steht.  



  Wenn eine verhältnismässig lange     Plattie-          rungskammer    benutzt wird und das Band  dementsprechend höhere     Geschwindigkeit    er  hält, so kann das Band durch einen Elektro  motor angetrieben werden, der mit einer     Aus-          sehaltv        orriehtung    in Form eines Fusspedals 93,  wie in     Fig.    11 dargestellt., versehen ist, das s  von der Bedienungsperson betätigt     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Metallplattieren von Körpern, dadurch gekennzeichnet, dass in kontinuierlichem Durchlauf die zu plattieren den Körper mit Abständen voneinander hin tereinander durch eine Plattierkammer geför dert werden, in welcher eine gasförmige, un ter Hitzeeinwirkung zerfallende Metallver bindung zirkuliert, wobei die Körper auf ihrem Transportweg zur Plattierungskammer der Einwirkung eines gasförmigen, heissen Mediums ausgesetzt werden, um zu erreichen,
    dass sie beim Eintreten in die Plattierungs- kammer mindestens an .ihrer Oberfläche eine zur thermischen Zersetzung der Metallverbin dung ausreichende Temperatur annehmen, so dass sich die frei werdenden Metallatome der gasförmigen Metallverbindung als Schicht auf den Oberflächen der Körper niederschlagen, wobei ferner die plattierten Körper nach dem Verlassen der Plattierkammer der Kühlwir kung eines chemisch passiven Kühlgases aus gesetzt werden,
    bevor sie wieder in die freie Atmosphäre herausgefördert. werden. II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da.ss ein endloses, über An triebs- und Umlenkwalzen gelegtes Förder band mit in Abständen voneinander angeord neten Mitteln zum Festhalten von zu plattie renden Körpern versehen ist, wobei dieses Förderband sich zusammen mit den daran be festigten Körpern durch drei Kammern be wegt, in deren erster die Körper der Heiz- wirkung eines Heizgases ausgesetzt werden, während sie in der zweiten.
    der Einwirkung einer gasförmigen, durch Hitzeeinwirkung zersetzbaren Metallverbindung und in der dritten Kammer der Kühlwirkung eines che misch inaktiven Kühlgases ausgesetzt, werden, wobei die Kammern je- an der Eintritts- und der AiLstrittsst.elle des Förderbandes das Durchtreten von Gasen erschwerende Durch trittsschleusen für die Kammern aufweisen. UNTERA.@TSPR.ÜCHE 1.
    Verfahren nach 'Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Körper in der Erhitzruigsphase der Einwirkung von reduzie rend wirkenden, gasförmigen Heizmedien aus gesetzt werden. 21. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Körper in der Erhitzungsphase der Einwirkung von inerten Heizgasen ausgesetzt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die erhitzten Kör per in der Plattierungsphase der Einwirkung von Metallkarbonyldämpfen ausgesetzt wer- ; den. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Metallkarbony l.- dä.mpfe mit einem inerten Gas vermischt sind. 5. Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet., dass die auf eine Ober flä.chenteinperatur von 17!5 bis 235 K erhitz ten Körper in der Plattierungskammer mit Nickel-Karbonyldämpfen in Kontakt gebracht werden, die mit Kohlensäure vermischt sind. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Körper vor dein Einführen in die Erhitzungszone zur Reinigung durch Flüssigkeitsbäder und durch eine Trockenkammer geführt. werden. 7. Verfahren nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet., dass die Körper hinter einander auf einem über horizontalachsige Antriebs- und Umlenkwalzen geführten end losen Transportband mit Hilfe von Halte organen befestigt werden, dass sie dann durch das untere Trum dieses Trans portbandes, an dessen Unterseite hängend, durch Reinigungsbäder und anschliessend an eine 'Trockenkammer auf dem obern Trum, über dessen Oberseite stehend,
    durch eine Er hit7ungskammer, die Plattierungskammer und eine Kühlkammer wieder ins Freie gefördert werden, wo die fertig plattierten Körper wie der abgenommen werden. B. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet., dass das Förderband über horizontalachsige Antriebs- und Umlenk- walzen geführt ist, wobei dessen unteres Trum die an ihm befestigten Körper zuerst durch Reinigungsbäder durchzieht,
    während über dem obern Trum des Förderbandes an schliessend an eine Troekenkammer eine Er hitzungskammer mit. strömendem Heizgas, die Plattierungskammer mit. strömenden Metall- verbindungsdämpfen und eine Kühlkammer mit strömendem inertem Kühlgas hinterein ander angeordnet sind. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Durchtrittsschleusen je aus einer Mehrzahl von hintereinander angeordneten, durch verti kale Mittelschlitze geteilten Wänden aus ela stisch nachgiebigem Material bestehen, wobei nach dem Durchtreten eines Körpers durch den Vertikalschlitz einer Trennwand sich die beiden durch den Schlitz getrennten Wand teile längs der .Schlitzränder wieder annä hernd gasdicht aneinander anlegen.
CH313779D 1953-02-06 1953-02-06 Verfahren zum Metallplattieren von Körpern und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens CH313779A (de)

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