CH313752A - Verfahren zur Versteifung eines Teils eines Kleidungsstückes und Werkzeug zum Durchführen des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Versteifung eines Teils eines Kleidungsstückes und Werkzeug zum Durchführen des Verfahrens

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CH313752A
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Blankenhorn Clara
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Blankenhorn Clara
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D27/00Details of garments or of their making
    • A41D27/02Linings
    • A41D27/06Stiffening-pieces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)

Description


  Verfahren zur Versteifung eines Teils eines Kleidungsstückes und Werkzeug  zum Durchführen des     Verfahrens       Den     Gegenstand        vorliegender        Erfindung     bildet ein Verfahren zur Versteifung eines  Teils eines Kleidungsstückes durch Einfüh  rung einer Versteifungseinlage und ein Werk  zeug zum Durchführen des Verfahrens.  



  Es ist bekannt, gewisse Stellen von     Klei-          clungsbtüeken,    insbesondere Reversspitzen,  durch Einführen von Versteifungseinlagen  zu versteifen. Bei den bekannten Verfahren  haben die Einlagen aber den Naschteil, dass sie  gegen     Verschieben    nicht     genügend    gesichert  sind. Sind die Einlagen aber durch Spitzen  an den Enden gegen Verschieben     geschützt,    so  zenstören diese Spitzen beim Einführen sehr  leicht den mit den Spitzen in     Berührung     kommenden Kleidungsstoff.  



  Dieser Nachteil wird bei demn Verfahren  der Erfindung dadurch vermieden, dass die  aus ihrer Längsebene aufgebogene, mit nach  verschiedenen Richtungen     weieuden        Halte-          ansätzen    versehene Versteifungseinlage mittels  eines Werkzeuges in den zu verssteifenden Teil  eingeschoben wird, worauf der die     Halte-          #    ans ätze aufweisende Teil der Einslage aus dein  Werkzeug herausgeschoben wird, so dass sich  die Halteansätze in dem Kleidungsstück ver  ankern und eine Verschiebung der Einlage im       Kleidungsstück        verhindern.     



  An Hand der Zeichnung werden beispiels  weise Ausführungen der     Erfindung    erläutert,  und zwar zeigt:    Fig. 1 eine Versteifungseinlage 1 in Drauf  sieht,  Fig. 2 in grösserem Massstab den Vorder  teil der Einlage 1 mit den Halteausätzen 2, 3  und den scheibenförmigen Halteansätzen 4, 5  und  Fig. 3 einen Teil der Einlage von der  Seite, um erkennbar zu machen, wie die Ein  lage aus ihrer Längsebene     aufgebogen    ist,     um     auf ihre Unterlage nach Einführung in das  Kleidungsstück einen gewissen Druck auszu  üben.  



  Fig. 4-7 zeigen das Werkzeug 7, das auch       entsprechend    der Einlage abgebogen sein  könnte, mit dem Griff 6 zum Einführen der  Einlage in die Reversspitze.  



  In Fig. 5 ist die Einlage 1 in das Werk  zeug eingelegt mit abgedeckten Halteansätzen  2 bis 5 und reicht von 12 bis zum Schieber 10.  



  Fig. 6 ist ein Schnitt naeh der Linie I-I  der Fig. 4, und,  Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie II-II  der Fig. 4 mit den abgerundeten Führungen  8, 9.  



  Fig. 8 zeigt eine Versteifungseinlage 14       aus     Draht, bei der     durch,    die     Draht-          windungen    Halteansätze zur Verankerung in  dem     Kleidungsstoff        gebildet    werden.  



  Die V     ersteifungseinlage    1 oder 14 wird  in die     Führ@.lngen,8,    9 des     Werkzeuges    nach       Fig.    4 und 5 eingelegt, wobei das eine Ende      an dem Schieber 10 anliegt. Die Einlage ragt  bis 12 (Fig. 5). An dieser Stelle werden die  Halteansätze von den Führungen des Werk  zeuges abgedeckt, so dass sie     während    der  Einführung den Kleidungsstoff nicht beschä  digen können. Damit sieh die Halteansätze im  Stoff verankern können, wird der Schieber  10 mit der Einlage 1 vorgeschoben, wobei die  auf beiden Seiten umgebördelten Ränder  des Werkzeuges als Führungen dienen.  



  Uim die Reibung zwischen dem Werkzeug  und dem Kleiderstoff und ebenso die Reibung  zwischen der Einlage und dem Werkzeug zu  vermindern, zeigen die Schnitte Fig. 6 und 7  Abrundungen und Ausbuchtungen. Dadurch  erfolgt Berührung der sich     einschiebenden     Teile nur längs einer Linie des Werkzeuges.  Die     Einlage    übt infolge ihrer Abbiegung     aus     ihrer Längsebene einen zusätzlichen Adhä  sionsdruck auf die Kleidungsunterlage aus.  Bei Anwendung der Einlagen 14 wirken die  Enden 13, 15 wie zwei entgegengesetzte abge  stumpfte Haken, und das Festhalten der Ein  lagen wird durch die Drahtkrümugen be  deutend umterstützt.  



  Die Endstellung, bis zu der der Schieber  geschoben werden soll, kann durch Rastmit  tel, z. B. einen Stift und eine Vertiefung,  markiert werden, so dass die operierende  Person den kleinen Widerstand, den der  Stift verursacht, fühlt und weiss, wo der  Schieber steht. Auf diese Weise dient der  Schieber zum teilweisen Hinausschieben der  Einlagen und der     Widerstand    des Stiftes  dient zum Anzeigen, dass die Schieberbewe  gung beendet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Versteifung eines Teils eines Kleidungsstückes durch Einführen einer Versteifungseinlage, dadurch gekennzeichnet, dass die aus ihrer Längsebene aufgebogene, mit nach verschiedenen Richtungen weisenden Halteansätzen versehene Versteifungseinlage mittels eines Werkzeuges in den zu versteifen den Tell eingeschoben wird, worauf der die Halteansätze aufweisende Teil der Einlage aus dem Werkzeug herausgeschoben wird, so dass sich die Halteansätze in dem Kleidungs stück verankern und eine Verschiebung der Einlage im Kleidungsstück verhindern. Il. Werkzeug zum Durchführen des Ver fahrens nah Patentausspruch I, gekennzeich net durch Mittel zum Abdecken der Halte ansätze der Versteifungseinlage während des Einführens derselben in das Kleidungsstück. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Werkzeug nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch einen Schieber zum Hin ausschieben der Einlage aus dem Werkzeug und durch Rastmittel, tun der operierenden Person eine Lage des Schiebers im Werkzeug anzulzeig en. 2. Werkzeug nach Patentanspruch 1I, ge kennzeichnet durch Führungen für den Schie ber, die auch für eine Einlage dienen können. 3.
    Werkzeug nach Patentansprtteh II, da durch, gekennzeichnet, dass zur Verminderung der Reibiutg dass Werkzeug derart gebogen äst, dass beim C ebrauch zwischen ihm und der Einlage und dem Kleidungsstück die Berüh- rung nur längs Linien erfolgt..
CH313752D 1953-02-12 1953-02-12 Verfahren zur Versteifung eines Teils eines Kleidungsstückes und Werkzeug zum Durchführen des Verfahrens CH313752A (de)

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