CH313400A - Nivellierinstrument mit einer zur Fernrohrachse parallelen Röhrenlibelle - Google Patents

Nivellierinstrument mit einer zur Fernrohrachse parallelen Röhrenlibelle

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CH313400A
CH313400A CH313400DA CH313400A CH 313400 A CH313400 A CH 313400A CH 313400D A CH313400D A CH 313400DA CH 313400 A CH313400 A CH 313400A
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CH
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bubble
bladder
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telescope
leveling instrument
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Inventor
Schneider Wilhelm Ing Dr
Original Assignee
Zeiss Carl Fa
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C5/00Measuring height; Measuring distances transverse to line of sight; Levelling between separated points; Surveyors' levels

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description


  



  Nivellierinstrument mit einer zur Fernrohrachse parallelen   Röhrenlibelle   
Die meisten   Nivellierinstrumente    besitzen zur   Ilolizontierung    der   Ziellinie    eine zur   Femrohrachse    parallele   Röhrenlibelle,    die bei jeder einzelnen   Messung    mittels der Höhen  feinbewegtxng    des Instruments zum   Einspielen    gebracht werden    mu#,    bevor die Ablesung   erfoloen    kann.

   Das   Einspielen    der Libellen   blase erfordert verh#ltnism##ig viel Zeit, und    man hat daher bereits bei Geräten, die mit einer   Dosenlibelle    arbeiten, vielfach die in    das Okulargesichtsfeld abgebildete Libellen-      hla. se unmittelbar als EinsteUmarke für    das Ziel benutzt. Dadurch wird die für das Einstellen des Geräts   erforderliehe    Zeit   erheblieh    verkürzt, und es genügt innerhalb des Be wegungsbereiches der Libellenblase ein grobes Riehten des Fernrohrs auf das Ziel, ohne Be  tätigung    einer   Hohenfeinbewegung.   



   Dieser Vorteil lässt sich nae-h der Erfindung   auch bei Verwendung von Rohren-       iibellen dadurch erreichen, dass wenigstens    von dem einen Blasenende der Libelle die eine   Hälfte    in das   Okulargesichtsfeld abgebildet    wird, und dass die   Abbildungsoptik    dafür, so   wie der Kr#mmungsradius der Libelle    in Ab   h#ngigkeit    von der Brennweite des Objektivs so gewählt sind, dass der horizontal liegende   Seheitel    des   Blasenendes    s auch bei kleineren    Neigungen des Ger#ts unmittelbar die hori-    zontale Visur bestimmt.

   Durch die Wahl der    Abbildungsoptik, das heisst, der Vergrösserung    dieser, welche mit der Brennweite des Fern  rohrobjektivs    im proportionalen und mit dem Krümmungsradius der Libelle im umgekehrt proportionalen Zusammenhang steht, wird erreicht, dass der Ausschlag der Libellenblase inne. rhalb ihres Bewegungsbereiches mit der Neigung der   Ziellinie    in Übereinstimmung bleibt.



   Gestaltet man zum Beispiel die Optik    f#r    die Abbildung der   Libellenblase    so, dass beide   Blasenenden    in gleicher oder symmetriseher Lage nebeneinander sichtbar sind, so hat man den Vorteil, aus der gegenläufigen Bewegung der beiden Blasenenden jederzeit erkennen zu können, wie weit die   Femrohrachse    von der genauen   Horizontierung abweicht. Es    ist vor  teilhaft,    wenn die Län. ge der   Libellenblase    sich nicht    ver#ndert, wenigstens nicht inner-    halb der Zeitspanne zwischen Vor-und    R#ck-    blick bei einem üblichen Nivellement.

   Man wird   daherzweckmässigLibellenverwenden,    bei denen mit   bekanntenMitteln    eine praktisch gleichbleibende Blasenlänge   herbeige-    führt ist. Um jederzeit, mindestens bei der üblichen Gebrauchsjustierung, in einfacher Weise feststellen zu können, ob eine    Ver#nde-    rung der   Blasenlänge eingetreten    ist, emp  fiehlt    es sich, beide Blasenenden nebeneinander abzubilden und in der   Okularbildebene    eine feste Marke anzubringen, die die Lage der beiden Blasenseheitel bei   horizontaler Fern-    rohrachse anzeigt.

   Weicht dann die Lage der beiden   Blasenbilder    bei horizontaler Fern rohrachse von dieser Sollage ab, so hat sieh die   Blasenlänge      verändert.DieSollage    des Blasenbildes kann aber ohne Veränderung der Libelle wieder hergestellt, werden, indem man in beliebiger bekannter Weise durch   Verschie-    ben der die Abbildung bewirkenden Spiegel oder dergleichen das Bild der   Blasenenden    wieder mit der Marke zur Deckung bringt.



   Die näheren Einzelheiten der Erfindung sind aus einem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel eines   Nivellierinstru-    ments zu ersehen, bei dem die beiden Blasenenden symmetrisch zueinander im Okulargesiehtsfeld sichtbar gemacht sind. Fig. 1 zeigt schematisch den Grundriss eines solchen   Instruments.    Fig. 2 lässt die Anordnung der zur Abbildung der beiden Blasenenden   die-    nenden Spiegel    im. Aufri# erkennen.    Die
Fig. 3 und 4 zeigen das dem Benutzer im    OkulargesichtsfelddargeboteneBild,und    zwar Fig. 3 bei horizontaler Fernrohrachse, Fig.   4    bei etwas   abweichender Lage der Fern-    rohrachse.

   Die wesentlichen Teile des Fernrohrs   s bestehen am einem Objektiv a, einer    zur   Fokmsierung dienenden Linse b, einem    in der Bildebene   liegenden St. riehkreuz    c und einem   OlHllar    d. Neben dem Fernrohr ist eine Libelle   e    angeordnet, die mit dem   Fernrohr-    gehäuse fest verbunden zu denken ist.

   Die beiden Enden der   Libellenblase,    und zwar je weils nur die   dem Fernrohr zugekehrte Hälfte,    werden mit Hilfe   von zwei Spiegelprismen    f1 und f2, zwei dazu senkrecht liegenden Spie   gelprismen g1 und g2, einem f#r    beide Strahlengänge gemeinsamen Spiegelprisma h, einem Objektiv i und einem rhombischen Prisma k in die Ebene der Striehmarke c abgebildet. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, erscheinen die beiclen Bilder der Blasenenden im linken Teil des Gesichtsfelds, und zwar so, daB der Seheitel des einen Blasenbildes unmittelbar als   Ablesemarke       f#r    die   im Gesichts-      feldsichtbareMesslattedienen    kann.

   Bei Fig. 3 ist hierbei angenommen, dass die Fernrohraehse genau horizontal steht, das heisst die beiden   Blasenbilder    erscheinen in gleicher Hohe. In dieser Höhenlage ist   auf der Strich-    platte eine Alarke m   angebraeht,    die zugleich die   richtige Länge der Libellenblase    kennt  lich    macht.

   Bei Fig.   4    ist die   Femrohrachse    etwas    geneigt, so da#    die beiden   Blasenbilder    in der    H#henrichtung etwas gegeneinander    versetzt sind ; die Ablesung an der Messlatte wird   dadureh    aber   nielle    verändert, da der    Aussehlag der Libelle gerade der Fernrohr-    neigung entspricht. Die Ablesung ist bei dem gezeiehneten Beispiel in beiden Fällen =   795    ; sie bleibt also unbeeinflusst von der zufälligen Lage der Fernrohrachse, solange sich die   Libellenblase    in ihrem normalen Bewegungsbereich befindet.

   Venvendet man dabei eine Libelle mit gleichbleibender   Blasenlänge,    so bewegen sich die beiden   Blasenenden gegen-    über der   Strichmarke    stets um gleiche Beträge in entgegengesetztem Sinne.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Nivellierinstrument mit. einer zur Fern- rohrachse parallelen Rohrenlibelle, bei dem die in das Oknlargesiehtsfeld abgebildete Libellenblase als Ablesemarke dient, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abbildungsoptik vorgesehen ist, welche wenigstens von dem einen Blasenende die eine H#lfte in das Oku Jargesichtsfeld abbildet, und dass die Abbildungsoptik sowie der Kr#mmungsradius der Libelle in Abhängigkeit von der Brennweite des Objektivs s so gew#hlt sind,
    da# der horizontal liegende Seheitel des Blasenendes bei kleinen Neigungen des Instruments unmittelbar die horizontale Visur bestimmt.
    UNTERANSPRUCH Nivellierinstrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abbildungsoptik beide Blasenenden in das Okularge- sichtsfeld abbildet und eine feste Marke angebracht ist, die die Lage der Bl asenscheitel bei horizontaler Fernrohraehse und normaler L#nge der Libellenblase anzeigt.
CH313400D 1952-05-16 1953-04-23 Nivellierinstrument mit einer zur Fernrohrachse parallelen Röhrenlibelle CH313400A (de)

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