Rundstrickmaschine Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Rundstrickmaschine mit rotierendem Nadelzylinder und rotierender Ränderscheibe, auf welcher Maschine automatisch nacheinan der Ränderware und glatte Ware gestrickt werden kann, wozu selbsttätig Maschen von den Rändernadeln auf Zylindernadeln über tragen werden müssen.
Die erfindungsgemässe Strickmaschine ist gekennzeichnet durch einen Versatzmechanis mus zum Versetzen der Rändernadeln relativ zu den Zylindernadeln, wodurch die Maschen der Rändernadeln in eine Stellung gebracht werden, in der sie von den Rändernadeln un mittelbar auf Zylindernadeln übertragen wer den können.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 ist ein Frontalaufriss des Rund fusses der Striekmasehine und der darauf montierten Teile.
Fig. 2 ist ein Frontalaufriss in Fort setzung der Fig. 1 und zeigt die Einrichtung zur automatischen Steuerung gewisser zum Stricken eines ganzen Strumpfes auf der Ma schine gehöriger Bewegungen.
Fig. 3 ist eine Teilansicht im Seitena.ufriss und zeigt eine Mustertrommel und damit im Eingriff stehende Hebel zur Steuerung gewis ser Maschinenoperationen. Fig. 4 ist eine Draufsicht das Mechanis mus nach Fig. 3.
Fig. 5 ist ein Aufriss von hinten und zeigt die Antriebsverbindungen zum Verrücken der Trommeln nach Fig. 2, 3 und 4.
Fig. 6 ist eine Teilansicht nach Linie 6-6 in Fig. 5.
Fig. 7 ist. eine Teilansicht einer Einzelheit in der Ansicht von rechts in Fig. 5.
Fig. 8 ist ein Aufriss eines Teils der Ma schine von der Fig. 3 entgegengesetzten Seite. Fig. 8a ist eine Detailansicht des Sperr- mechanismus für das Stricken der Langreihe. Fig. 9 ist eine Draufsicht und zeigt die Einrichtung, welche die Ränderseheibe ver rückt und das Mittel zur Regulierung der Versatzbewegung.
Fig. 10 ist eine Draufsicht und zeigt einen Teil des in Fig. 9 dargestellten Versatz mechanismus.
Fig. 11 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 10, zeigt jedoch gewisse Teile in der Stel lung nach Fig. 9.
Fig. 12 ist ein Teilaufriss teilweise im Schnitt, der .der Phase der Fig. 11 entspricht. Fig. 13 ist ein Teilschnitt nach Linie 13-13 in Fig. 9.
Fig. 14 ist ein Schnitt durch den Nadel zylinder, Ränderscheibe und Hubscheiben zur Steuerung der Ränderna.deln. Fig. 15 zeigt Mittel zur Bewegung der Ränderhubscheibe mit Bezug auf die Ränder füsse.
Fig. 16 ist. eine Draufsicht des Mechanis mus nach Fig. 15.
Fig. 17 ist ein Schnitt nach Linie 17-17 in Fig. 15.
Fig. 18 ist eine Draufsicht der Ränder hubscheiben, wie sie bei Abnahme der Deck platte sichtbar werden.
Fig. 19 ist eine fragmentarische und mehr oder weniger schematische Darstellung des Strickens von Rechts- und Rechtsware.
Fig. 20 zeigt das Stricken von einer oder mehreren glatten Reihen, das heisst unter ausschliesslicher Verwendung der Zylinder nadeln, wobei die letzteren dargestellt sind, wie sie ihre 3Taschen über Platinen ziehen.
Fig. 21 ist eine Teilansicht der Teile in einer späteren Phase des Verfahrensablaufes, wenn die Ränderscheibe mit Bezug auf die Zylindernadeln verrückt worden ist.
Fig. 22 zeigt den Vorschub der Scheiben nadeln nach dem Versatz und die aus diesem Grunde ruhenden Zylindernadeln, die an gehoben sind, um in die von den Ränder nadeln gehaltenen Maschen einzudringen, wo durch die bisher durch die Rändernadeln ge tragenen Maschen auf .die Zylindernadeln übertragen werden.
Fig. 23 ist eine Teilansicht. im Seiten au.friss und zeigt den Strickvorgang für Rechts- und Rechts%vare entsprechend Fig. 19, gesehen nach Linie 23 in Fig. 19.
Fig. 23a ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 23, jedoch im Fronta.laufriss.
Fig. 24 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 23, jedoch nach Linie 24 in Fig. 20. Fig. 24a ist. eine ähnliche Ansieht wie in Fig. 24, jedoch im Frontalaufriss.
Fig. 25 ist eine Teilansicht und zeigt die Stellungen der Ränder- und Zylindernadeln vor der Übertragung der 1Vlaschen von den ersteren auf die letzteren, gesehen nach Linie 25 in Fig. 21.
Fig. 25a ist eine Vorderansicht nach Fig. 25. Fig. 26 ist eine Teilansicht, der vollstän dig vorgeschobenen Ränderna.deln und der angehobenen Zylindernadeln, welche in die durch die ersteren getragenen Maschen ein dringen, gesehen nach Linie 26 in Fig. 22.
Fig. 26a ist eine Frontalansicht nach Fig. 26.
Fig. 27 ist eine Teilansicht und zeigt die Stellungen der Ränder- und Zylindernadeln vor der Übertragung der Masche von den ersteren auf die Zylindernadeln.
Fig. 27a ist eine Draufsicht nach Fig. '-37. Fig. 28 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 27, zeigt jedoch die Nadeln in einer spä teren Phase des Strickvorganges.
Fig. 28a ist eine Draufsicht nach Fig. 28. Fig. 29 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 28, zeigt jedoch die Ränder- und Zylin dernadeln in einer späteren Phase des Strick- vorganges.
Fig. 29a ist eine Draufsicht nach Fig. 29. Fig. 30 ist eine Ansieht der Ränder- und Zylindernadeln in einer noch späteren Phase des Strickvorganges, wenn die erstere ihre llasehe abgegeben hat, die nun von der Zy lindernadel gehalten wird.
Fig. 30a ist eine der Fig. 30 entsprechende Ansicht.
Fig. 31-34a sind Ansichten ähnlich den Fig. 27-30a, zeigen jedoch einen grösseren Versatz der Ränderscheibe.
Fig. 35 ist. ein entwickelter Aufriss von Hubscheiben, die während der Übertragung nach den Rändern auf die Nadel- und Schwin- genenden wirken.
Fig. 35a. ist eine Detailansicht. einer langen Schwinge und eines Teils der damit zusam menarbeitenden Nadel.
Fig. 35b ist eine entsprechende Ansicht einer kurzen Schwinge.
Fig. 36 ist eine Ansicht. ähnlich Fig. 35, zeigt. jedoch die Hubscheiben während der letzten Übertragungsreihe, das heisst, wenn gewisse Zylindernadeln zwischen den Ränder nadeln angehoben werden, uni die Maschen zu übernehmen. Fig. 37 ist eine Teildraufsicht und zeigt die Verbindung zur Betätigung einer Plati- nenhubscheibe.
Fig. 38 ist. ein Aufriss und zeigt. den Me chanismus nach Fig. 37.
Fig. 39 ist. ein Schnitt nach Linie 39-39 in Fig. 37.
Fig. 40 zeigt die Mustertrommel mit den Hubscheiben, welche die gewünschten Bewe gungen der Strickelemente erzeugen.
Fig. 41 ist eine ähnliche Ansieht wie Fig. 40, zeigt jedoch eine andere Trommel auf derselben Steuerwelle.
Fig. 42 ist ein verkleinerter Seitenaufriss der Trommel nach Fig. 40.
Fig. 43-49 zeigen verschiedene Hub seheibenreihen nach Fig. 40 und 41.
Fig. 50 ist ein teilweise im Schnitt. dar gestellter Aufriss des Sperrmechanismus zur Bewegung der Hilfsmustertrommeln.
Fig. 51 ist eine Teilansicht einer Einzel heit des Sperrmechanismus nach Fig. 50 in einer andern Phase des Strickvorganges, und Fig. 52 zeigt. eine auf nachstehend be schriebene Weise hergestellte Socke.
Die Maschine umfasst einen Rundfuss 1, auf welchem ein Nadelzylinder 2 drehbar montiert ist. Der Support 3 trägt schwenkbar eine Reihe von Hebeln 4, die auf übliche Weise auf die Fadenführer 5 wirken. Ein Hubscheibenblock 6 ist. auf einem unbeweg lichen Hubscheibenring 7 angeordnet. Die Fa denführer 5 sind auf konventionelle Weise schwenkbar auf einem Zungenring 8 be festigt., der an einer Stütze 10 auf dem Fuss 1 angelenkt ist. Die Stützen 11 auf dem Fuss 1 tragen an ihren obern Enden eine Platte 12, in der ein Lager 13 für die Ränderscheiben- welle drehbar ruht.
Ränulernadelsch.eibe (Fig. 1, 9-18) Auf der Platte 12 befindet. sich der Mecha nismus, der zu. einem später' zu erläuternden Zweck die Ränderscheibe 14 verrückt. Diese Scheibe 14 wird durch den Keil 16 mit der Welle 15 gedreht. Am obern Ende der Welle <B>15</B> ist eine Scheibe 17 befestigt, wobei eine Schraube 18 durch die Nabe 19 dieser Scheibe 17 die letztere mit der Welle 15 ver bindet. Von der Scheibe 17 ragt ein Ansatz 20 abwärts, der während des Ränderns durch eine Klinke in der in Fig. 9 dargestellten Lage gehalten wird.
Diese Klinke. besteht aus dem Hebel 21, der auf einer bogenförmigen Platte 22 angelenkt ist, die ihrerseits verstellbar an einem Rad 23 befestigt ist. Der Hebel 21 ist bei 24 mit einer Kerbe versehen, in welche die benachbarte Kante des Ansatzes 20, wie aus Fig. 9 und 11 ersichtlich, im Eingriff steht. Der Hebel 21 wird durch die Feder 25 in die Lage nach Fig. 9 und 11 gedrückt und der den Anschlag für den Ansatz 20 bildende Arm des Hebels 2.1 kann sich in dieser Rich tung nur bis zum Stift 26 bewegen, der in eine Kerbe im Hebel 21 eingreift.
Beim über- gang vom Rändern zum glatten Stricken wer den die Rändernadeln mit. Bezug auf die Zylindernadeln auf später zu beschreibende Weise verrückt, und diese Versetzbewegung erfolgt durch einen gegabelten Hebel 27, der bei 28 schwenkbar an einem an der Platte 12 befestigten Support 29 angeordnet ist.
Ein gehärteter Teil .30 des Gabelhebels 27 ist am Ende abgeschrägt und diese Abschrägung be rührt ein ebenfalls abgeschrägtes Ende des äussern Armes des Hebels 21, so da.ss der Hebel 21 gegen die Wirkung der Feder 25 um seine Achse geschwenkt. wird. Dadurch wird er aus der Lage nach Fig. 9 und 11 in die Lage nach Fig. 10 bewegt. Wenn sich der Hebel 21 vom Ansatz 20 löst, kann letzterer sich aus der Lage nach Fig. 9 in die Lage nach Fig. 10 bewegen, wo er am Ende der Schraube 31 anliegt, die durch einen Träger 32 verläuft.
Dieser bildet einen Teil der Nabe 33 des Rades 23. Eine ähnliche verstellbare Schraube 31' hält den Ansatz 20 beim Rän dern, damit dieser und damit auch die Scheibe 14 im richtigen Verhältnis mit dem Nadel zylinder rotiert. Wird der Hebel 27 auf die beschriebene Weise betätigt, damit sein Teil 30 die Klinke 21 aus dem Ansatz 20 löst oder ,damit ausser Eingriff bringt, berührt eine aus einem Filzkissen oder anderem Material be stehende Bremse, die durch den andern Teil der einen Arm des Hebels 27 bildenden Gabel getragen wird, die Peripherie der Scheibe 17, wodurch die Drehung der Ränderscheibe 14 abgebremst und eine rasche Versatzbewegung der Scheibe in eine Stellung erfolgt,
in der der Ansatz 20 mit dem Ende der Schraube 31 in Kontakt gebracht wird, den er während des Strickens des Beines beibehält. Nach Ver satz der Ränderscheibe wird der Hebel 27 in die Stellung nach Fig. 1 geschwenkt. Dadurch gelangt die Klinke 21 wiederum unter die Wirkung ihrer Feder 25, und eine benachbarte Kante dieses Hebels 21 berührt den Ansatz 20, wo er während des Strickens des Beines bleibt. Die erwähnte Schwenkbewegung des Hebels 27 macht auch die Scheibe 17 gegen über der Bremse 34 frei.
Während der ersten Rückkehrbewegung beim Stricken von Ferse und Zehen bewegt sich der Ansatz 20 in die Lage nach Fig. 9 zurück, worauf die Feder 25 den Hebel 21 in die Lage nach Fig. 9 zu rückschnellt. Nun steht der Ansatz 20 mit der Kerbe 24 in Eingriff und die Teile sind wiederum in Arbeitslage für das nachfolgende Rändern. Mechanismus <I>für die</I> Rückwärts- und an- schliessende Vorwärtsbewegung <I>der</I>
Rdn- dernadeln <I>zur</I> übertragung <I>der</I> 11Zaschefi.
(Fig. 1, 2, 4, 14-18, 47 und 48) Zur Vornahme des Überganges vom Rän dern zum glatten Stricken auf die später zu beschreibende Weise ist es wünschbar, die Ränderna.deln während des Strickens von einer oder mehreren Reihen, vorzugsweise zwei Reihen, zurückzuziehen, wie aus Fig. 20 ersichtlich ist. Um die Nadeln im gewünsch ten Zeitpunkt zurückzuziehen, werden die Hubscheiben 35 und 36 für die Lbertragung bzw. das Rändern angehoben und aus der Bahn der Ansätze der Rändernadeln 37 be wegt, von denen gewisse, das heisst die auf der Seite der Fussdecke mit langen und die andern mit relativ kurzen Füssen hergestellt werden.
Die übertragungshubscheibe 35 weist einen rechtwinkligen Teil 38 auf, der davon auf- wärts ragt. Damit ist durch eine Schraube 39 ein gleitbares Verbindungsstück 40 mit einem schrägen Schlitz 41 verbunden. Durch diesen Schlitz verläuft. der Schaft der Schraube 39. Die Schraube 39 verläuft auch durch einen in der Längsrichtung verlaufenden Schlitz 42 in einer Platte 43, die an der Nabe 44 befestigt ist. Diese ist ein Teil der Deckplatte 45 und ragt davon aufwärts. Die Hubscheibe 35 wird normalerweise durch die Feder 46 mit. dein Fuss in Kontakt gehalten, die an der Schraube 39 und der mit dem Plattenhalter 43 fest verbundenen Schraube 47 befestigt ist.
Das erwähnte Verbindungsstück 40 weist in der Mitte einen in der Längsrichtung verlaufen den Schlitz 48 auf, der die Schraube 49 auf nimmt. Eine Feder 50 ist mit einem Ende an einem Stift 51 befestigt, der vom Verbin dungsstück 40 getragen wird, während ihr anderes Ende an einem zweiten Stift 52 be festigt ist, der am Halter 43 befestigt ist. Die Feder 50 dient auf diese Weise dazu, das Verbindungsstück 40 in der äussersten Stel lung links in Fig. 15 zu halten.
Wie später zu erläutern sein wird, wird das Verbindungs- stück 40 zu gewissen Zeitpunkten während des Strickens gegen die Wirkung der Feder 50 aus der Lage nach Fig. 15 nach rechts be wegt, wobei die Bewegung des Verbindungs stückes 40 mittels der Verbindung durch Schlitz und Stift 39 bzw. 41 verursacht, dass die Hubscheibe 35 in eine Stellung angehoben wird, in der sie von den Ansätzen (Füssen) der Rändernadeln 37 entfernt ist.
Zur Erzeu gung der gewünschten Bewegung des Verbin dungsstückes 40 ragt ein Bolzen 53 aus dein dem Schlitz 41 entfernteren Ende heraus. 1\lit diesem Bolzen 53 steht ein Arm 54 des Win kelhebels im Eingriff, der auf einer Stange 55 schwenkbar ist, deren Enden in den Hülsen 56 getragen werden. Diese Hülsen sind auf danebenbefindlichen Säulen 11 ver stellbar angeordnet, wobei die Schrauben 57 die Hülsen auf diesen Säulen in Stellung hal ten, während andere Schrauben 58 die Stange 55 halten. Der Winkelhebel 54 wird mittels der Hülsen 59 in seiner AYiallage gehalten. Diese Hülsen 59 sind an der Welle 55 be- festigt.
Am andern Arm 60 des Winkelhebels ist. ein a.bwärtsragendes Glied 61 schwenkbar, das durch einen Schlitz (Fug. 2-4) in einem Träger 62 verläuft, der am Maschinenrahmen befestigt, ist. Das Glied 61 endigt unten in einer Spitze, die mittels einer Feder 65 mit der Trommel 63 oder einer daraufbefind- liehen Hubscheibe 64 in Kontakt gehalten wird. Die Feder ist mit einem Ende mit einem Stift oder einer Schraube 66 verbun den, der bzw. die durch den Halter 62 getra gen wird, während das andere Ende mit dem Glied verbunden ist, was mit Vorteil durch eine Kerbe 6 7 in diesem Glied 61 geschieht. Ähnliche Verbindungen werden auch für die Hubscheibe 36 vorgesehen.
Das Verbindungs stück 40 fa.sst einen Winkelhebel 68, der eben falls drehbar auf der Welle 55 angeordnet ist, dessen einer Arm 69 schwenkbar mit dem abwärtsragenden Glied 70 verbunden ist, dessen Spitze mittels einer Feder 65, wie be schrieben, mit. der Oberfläche der Trommel 63 oder den darauf montierten Hubscheiben 71 oder 72 in Kontakt gehalten wird.
Die Verlängerungen 38 der Hubscheiben 3:> und 36 werden mit Vorteil in Schlitzen oder Nuten 73 in der Nabe 44 geführt. Fxzrtitriscjze Anordnung <I>der</I> Ränderscheibe <I>mit Bezug</I> auf <I>den</I> Zylinder Wie aus den strichpunktierten Linien 74 und 75 in Fig. 14 hervorgeht, ist die Nadel platte mit Bezug auf den Nadelzylinder leicht exzentrisch angeordnet. Die Striehpunktlinie 74 stellt die Plattenachse dar, während die St.ricllpitnktlinie 75 die Zylinderachse andeu tet. Der Zweck der exzentrischen Anordnung der Platte mit Bezug auf den Zylinder wird im folgenden erläutert.
Mechanismus <I>zur</I> Veründerund <I>der Versatz-</I> <I>bewegung der</I> Ränderscheibe <I>mit Bezug</I> auf den Zylinder (Fug. 9-12) Die Verstellung der Schraube 31 verur sacht eine Variation in der Versatzbewegung, die der Nadelplatte mitgeteilt wird. Die Stel- lung der Schraube 31 nach Fig. 9 erlaubt den Versatz der Platte um den Wert zweier Na deln, dessen Wirkung in Fig. 31-34a dar gestellt wird.
Nach Vorwärtsstellung der Schraube 31 wird die Bewegung des Ansatzes 20 und demzufolge der Nadelplatte nach dem erwähnten Freistellen der Klinke 21 auf eine Versatzbewegung der Nadelplatte nur um die Distanz zwischen benachbarten Rändernadeln beschränkt, das heisst den Versatz um eine Nadeldistanz, ,essen Wirkung in Fig. 27 bis 30a dargestellt wurde.
Ränder-scjzeibeii- und Zylinderverbindungen (Fug. 1, 9, 10, 13 und 14) Der Nadelzylinder 2 und die Ränder scheib 14 rotieren beim Rundstrichen und be wegen sich beim Stricken von Ferse und Zehen hin und her, wobei die Hubscheiben zur Betä tigung der Zylindernadeln und Schwingen und die Deckplatten zur Betätigung der Rän- dernadeln stillstehen. Beim Stricken von Rän- derware ist es absolut notwendig, dass der Nadelzylinder und die Ränderseheibe zusam men rotieren,
so dass die Ränder- und Zylin dernadeln in richtiger Lage auf Lücke ge stellt zueinander gehalten werden.
Wie erwähnt, dreht sieh die Ränderscheibe 74 wegen der Keilverbindung 16 mit der Welle 15. Die Seheibe 14 kann mit Bezug auf die Welle 15 vertikal reguliert werden mittels einer Schraube 76, deren Ende eine flache Stelle der Welle 15 berührt. Die Welle 15 ruht drehbar in einem Lager, das aus der Hülse oder der Hohlwelle 13 besteht, die durch die stehende Platte 12 aufwärts ragt. In der Nähe ihres obern Endes ist die Welle 13 mit einer Keilnut 78 versehen (Fug. 13), mit der ein Keil 79 in Eingriff steht, der einen Teil des Ringes 80 darstellt, der ver stellbar mit einer Nabe der Platte 12 verbun den ist. Die Verbindung besteht aus Schlitz und Stift 81.
Der Schlitz 78 liegt über einem quer verlaufenden Schlitz (nicht dargestellt), der einen Bajonettsehlitz bildet. Dadurch kann die Ränderscheibe und die Deckplatte durch manuelle Einstellung eines Rades 82 angehoben werden. Dieses Rad ist mit dem obern Ende der Welle 15 verbunden und durch Drehung des Rades lassen sich Ränder scheibe und Deckplatte in angehobener Stel lung blockieren.
Die Dreh- und Hin- und Herbewegung des Rades 23 teilen dem damit verbundenen Träger 32 und damit auch der Scheibe 17 und der Welle 15, schliesslich auch der Ränder scheibe 14 Drehbewegungen mit. Die regulier bar. durch die Sch & be 17 verlaufende Schraube 83 begrenzt die Abwärtsbewegung der Scheibe, Welle 15 und der damit verbundenen Teile, indem sie den Träger 32 oben berührt.
Das Rad 23 wird durch ein Zahnrad 84 getrieben, das mit einer Welle 84' verbunden ist. Diese ist gegen unten verlängert und wird durch den üblichen Zahnkranz (nicht darge stellt) getrieben, der mit dem Nadelzylinder 2 verbunden ist und einen Teil davon dar stellt.
Mechanismus für <I>das</I> Stricken <I>der</I> Verstär- kung und Doppelsohle (Fig. 1, 5, 8 und 9) Es ist ganz besonders beim Stricken der Doppelsohle und Verstärkungen wünschbar, dass die ,Scheibe, die Deckplatte usw. angeho ben werden, damit das Doppelsohlengarn bzw. diese Garne unter der Scheibe durchlaufen können.
Zur Durchführung der notwendigen Bewegring dieser Teile ist ein Hebel 85 (Fig. 9) vorgesehen, der bei 86 an einem Trä ger 87 schwenkbar angeordnet ist, der seiner seits mit der Platte 12 verbunden ist. Ein Arm dieses Hebels 85 trägt zwei Flügel, die durch die Schrauben 88 regulierbar mit einem bogenförmigen Element 89 verbunden sind. Jedes Ende dieses Elementes 89 trägt radial einwärtsragende Enden oder Rollen 90, die die Unterseite der Scheibe 17 berühren.
Das andere Ende des Hebels 85 verläuft von der Maschine auswärts, und daran ist bei 91 (Fig. 5, 8) eine abwärtsragende Stange 92 angelenkt, deren unteres Ende durch einen Hebelarm 93 verläuft, an dem sie verstellbar befestigt ist. Der Arm 93 ist mit einer hori- zontal verlaufenden Welle 94 verbunden, die im Maschinenrahmen angeordnet ist. Mit dem andern Ende 95 dieser Welle ist ein (nicht dargestellter) Hebelmechanismus verbunden, der eine Hubscheibentrommel (nicht. darge stellt) berührt, die ihrerseits auf einer eben falls in der Maschine, jedoch oberhalb der Welle 94 angeordneten Welle montiert ist.
Die beschriebenen Verbindungen für den Doppelsohlen- und Verstä:rkermechanismus erlauben, dass, wenn sich die Welle 97 zur Hin- und Herbewegung der Welle 94 dreht, die Verbindung 92 zur Anhebung der Scheibe 17 über die beschriebenen Verbindungen und die Stifte oder Rollen 90 abwärts bewegt. wird. Durch Anhebung der Scheibe 17 werden auch die Ränderscheibe, ihre Deckplatte und die damit verbundenen Teile angehoben. Zur Gewährleistung der Rückkehr dieser Organe in die richtige Tiefstellung nach Vollendung der Verstärkungen und der Doppelsohle kann eine (nicht dargestellte) Feder zwischen dem Rad 82 und der Nabe 19 der Scheibe 17 vor gesehen werden.
Heelzanismus <I>zur</I> Herstellung <I>einer</I> Langreihe <I>im Übergang vom</I> Rändern, zum glattere.
<I>Stricken</I> (Fig. 2, 5, 8a, 41 und 48) Unmittelbar vor der übertragung der Ma sehen von den Rändernadeln auf die bisher nicht in Funktion getretenen Zylinderstrick nadeln, das heisst je die zweiten Zylinder nadeln, wird die letzte Reihe der Ränderware, die also unmittelbar vor der übertragung ent steht, lang gestrickt,. das heisst die Zylinder nadeln ziehen längere Maschen als vorher.
Diese sogenannte Langreihe ist im Zusammen hang mit dem nachfolgenden, zur übertra- gung dienenden Verrücken wichtig und insbe sondere dann notwendig, wenn auf im fol genden zu erläuternde Weise über zwei Rän- dernadeln verrückt wird.
Zur Herstellung der Langreihe auf jeder zweiten Zylindernadel wird die Hauptsteuer welle 97 rotiert. Auf dieser Welle ist die Min dertrommel 98 starr angeordnet, deren Hub- Seheiben die Vertikallage des Halters 99 und damit auch der Hubscheibe bestimmen, womit die Länge der durch die Zylindernadeln ge zogenen Maschen bestimmt wird. Zur Durch führung der gewünschten Drehung der Steuerwelle 97 und damit der Trommel 98 greift die übliche Klinke 100, welche die Welle 97 mit ihren Hubscheiben und den auf einer Musterkette C angeordneten Ansätzen bewegt, in die Zähne des konventionellen Zahnrades 101, das auf der Welle 97 fest. ist. Doch werden in der Regel zwischen jeder Sehaltung des Sperrades 101 mittels der Klinke 100 vier Reihen gestrickt, so dass hier durch die Zylindernadeln vier Langreihen gestrickt würden.
Um nur die gewünschte einzige Langreihe herzustellen, ist nun ein Zahn 101' auf dem Sperrad relativ kurz aus gebildet, so da.ss die entsprechende Stange 102 im Träger 99, wenn der Zahn von der Klinke gefasst und geschaltet wird, während die Trommel 98 geschaltet wird, noch immer auf ihrer Hubscheibe 103 ruht, wobei die Trommel 98 einen Augenblick früher still steht, als die Stange 102 sich von der Hub seheibe 103 wegbewegt.
Zur Herstellung einer Langreihe auf jeder zweiten Zylindernadel wird die Trommel 98 bewegt und während eines Teils dieser Bewegung fällt die Stange 102 von der Hubscheibe 103 auf die Ober fläche der Trommel-98, wo sie dann durch eine andere Hubscheibe auf der Trommel 98 angehoben wird, die sich auf dem gleichen Umfangskreis wie die Hubseheibe 103 befin det. Die der Trommel 98 mitgeteilte zusätz liche Bewegung erfolgt durch die Wirkung einer Klinke 104, die einen Ansatz 105 auf einer Trommel 106 fasst, die auf der Welle 97 starr angeordnet ist. Die Klinke 104 ist bei 107 an einen Hebel 108 angelenkt, der seiner seits an einem Support 109 schwenkbar ist.
Der andere Hebelarm ist. mit einer Spitze 110 versehen, die durch die Feder 112 mit der Hubscheibe 111 in Kontakt gehalten wird. Ein Ende dieser Feder ist. an der Klinke 104 befestigt, während das andere am Maschinen flansch angeordnet ist. Die Hubscheibe 111 wird vom Getrieberad 113 getragen und be- wegt sich damit. Dieses Rad führt während des Strickens von vier Reihen eine vollstän dige Drehung aus. In einem geeigneten Zeit punkt im Strickvorgang kippt :der Vorschub der Hubscheibe 111 den Hebel 108 und schiebt die Klinke 104 vor. Diese berührt den Ansatz 105, schaltet die Trommel 106 und damit die Welle 97. Infolgedessen wird die Trommel 98, die starr auf der Steuerwelle 97 sitzt, bewegt.
Platinenmechanismus <I>zur</I> Vereinfachung <I>der</I> Versatzübertragung (Fug. 1, 15, 37, 38 und 39) Es kann hin und wieder vorkommen, dass eine oder mehrere Platinen 114 wegen der Spannung der Wäre sieh nicht zurückbewe gen. Infolgedessen können die Fäden der Ma schen, wenn die Rändernadeln mit Bezug auf die Zylindernadeln zwecks Übertragung ver setzt werden, über die Rippen 115 solcher Platinen gezogen werden und dabei reissen.
Auch können .die versetzten Maschen über mässig gedehnt und gar zerrissen werden, weil die eine Masche fassenden Platinenspitzen diese aus der normalen geraden Lage bringen und sie auf diese Weise übermässig dehnen. Überhaupt. würden solche vorstehende Plati- nen die zu übertragenden Haschen übermässig spannen bzw. eine zu grosse Spannung der Ware herbeiführen.
Zur Behebung -dieser Nachteile wird die Hubscheibe 116, welche die Platinen zurück zieht, vor der Mitteilung einer Versatzbewe- gang an die Ränderscheibe zurückgezogen, und zwar vom Nadelzylinder und der Ränder scheibe weg, und diese Rückzugbewegung wird durch die Bewegung des Hebelarmes 54 vollzogen, der den Bolzen 53 (Fug. 15) be rührt.
Die Schwenkbewegung des Hebels 54 ermöglicht, dass das Verbindungsstück 40 durch die Feder 50 zurückgezogen werden kann und die Lbertragungshubscheibe 35 in ihre Arbeitsstellung gelangt, in der sie die Ränderna,deln zu Übertragung vorschiebt. Zu diesem Zweck wird ein Hebel 117 mit dem Hebel 54 durch eine Feder 118 in Kontakt gehalten, die am Halter 119 befestigt ist. Der Hebel 117 ist bei 120 am Halter 119 ange- lenkt und trägt den abwärtsragenden Stift 121, der in einen Schlitz 122 in einer Verlän gerung 123 eingreift, die an der Hubscheibe für die Platinen befestigt ist.
Diese Verlän gerung 123 ragt durch einen Schlitz im Plati- nendeckel 124 nach aussen. Ein von der Platte 123 aufwärtsragender Stift 125 wird von einer Blattfeder 126 berührt, die am Pla.tinen- deekel 124 befestigt. ist und die Platinenhub- scheibe 116 vorgesehoben hält.
Die eben erwähnte Rückwärtsbewegung der Hubscheibe 116 zieht die Spitzen 115 der Platinen so weit zurück, dass die Gefahr, dass die versetzten Maschen über oder unter die Platinenspitzen gezogen und zerrissen wer den, ausgeschlossen ist.
Hubscheibenniechanismus <I>zur</I> Steuerung <I>der</I> Beicegungen <I>der</I> Rändernadeln, <I>Zylinder-</I> nadeln<I>und</I> Schwingen (Fig.1, 2, 3, 4, 14,<B>18,</B> 35, 36, 40, 45, 46 und 49) Zum Stricken einer Socke nach Fig. 52 müssen die Zylindernadeln und zeitweise auch alle Rändernadeln speziell gesteuert werden.
Zur Steuerung der Zylindernadeln sind lange -Lind kurze Schwingen 127 bzw. 127' vorge sehen, die abwechslungsweise in den Schlitzen des Nadelzylinders 2 angeordnet sind. Ferner haben, mit. den später zii machenden Aus nahmen, die langen und kurzen Schwingen unter den Zylindernadeln mit langem Fuss einen langen Anschlag 137 bzw. 138, während diejenigen unter den Zylindernadeln mit kur zem Fuss mit relativ kurzem Anschlag 137 bzw. 138 ausgebildet sind.
In Fig. 35 und 36 sind die die Zylinder nadeln 128 und darunterbefindliehen Se_hwin- geii auf eine im folgenden zu erläuternde Weise steuernden Hubseheiben dargestellt.
Der Hubscheibenring 7 und der zusätzliche Ring 129, der auf dem Rundfuss angeordnet ist, tragen die Hubscheiben, welche auf die Zylindernadeln 128 und die Hubscheiben, die auf den Anschlag bzw. Fuss der Schwingen <B>127,</B> 127' wirken: Direkt auf dem Hubschei- benring 7 sind die Hubscheiben 130, 131 mon- tiert, während der Hubseheibenbloek 6 die Strickhubscheiben 132 und 132' trägt, zwi schen denen eine Trennhubscheibe 133 ange ordnet ist.
Neben der Hubseheibe 132' befin det sich der gleitbar angeordnete Hebedau men 134, der beim Stricken auf eine nach stehend zu erläuternde eise arbeitet. Die radial beweglichen Hubseheiben 135, 136 sind auf zwei Ebenen angeordnet. Hub seheibe 135 ist derart vorgesehen, da.ss sie die kurzen Schwingen 127' anhebt, indem sie ihren Fuss 137 in einer Ebene berührt, wäh rend. die Hubseheibe 136 weiter unten steht, so dass sie die langen Schwingen 127 anhebt, indem sie weiter unten mit. dem Fuss 138 Kontakt herstellt. In diesem Zusammenhang ist ersichtlich, dass die Füsse 137 sieh auf der Bahn 139, :die Füsse 138 auf der Bahn 140 bewegen.
Eine Hubscheibe 141 bleibt in fester Lage und berührt sowohl die kurzen'als auch die langen Füsse der kurzen Schwingen.
Die Hubscheiben 135, 136 sind gleitbar (Fig. 1) in einem Block 142 angeordnet, der am zusätzlichen Hubseheibenring 129 be festigt ist. Die Hubseheiben 135, 136 ragen durch Schlitze im Block 142 auswärts und sind aussen geschlitzt, so dass sie die Enden der Winkelhebel 143, 144 aufnehmen können. Diese Hebel sind auf beiden Seiten eines U-förmigen Halters 145 angelenkt, der auf der obern Fläche des Trägers 142 befestigt. Ist.
Am andern Arm dieser Hebel 143, 144 sind Verbindungsglieder 146, 147 a.ngelenkt, die je aus zwei verstellbar untereinander ver bundenen Teilen bestehen. Ihre untern Enden (Fig. 3, 4) sind drehbar mit den Hebeln 148 bzw. 149 verbunden, deren Finger die Ober fläche der Trommel 150 oder die Hubseheiben 151, 152, 153 bzw. 154 berühren.
Der Hebedaumen 134 ist gleitbar im Block 6' angeordnet und seine Gleitbewegung er folgt mittels eines Winkelhebels 155 (Fig. 1), der am Block 6' angelenkt und an seinem obern Ende geschlitzt ist. In diesen Schlitz greift ein Stift oder eine Schraube 156 ein, der bzw, die seitwärts aus einer Verlängerung 157 des Hebedaumens 134 herausragt. Am andern Arm des Hebels 155 ist eine verstell bare Verbindung 158 angelenkt, deren unteres Ende (Fig. 2) mit einem Hebel 15,9 drehbar verbunden ist.
Der letztere ist an einem Arm 160 angelenkt, der aus dem Maschinenrahmen ragt. Der andere Arm des Hebels 159 trägt bei 161 gelenkig einen nach unten verlaufen den Stab 162, der durch einen Schlitz im Träger 62 verläuft. Dieser Träger ist an einem Teil des Maschinenrahmens befestigt und ragt seitlich davon heraus. Die Spitze des Stabes 162 wird durch eine Feder 65 mit der Trom mel 63 oder der darauf befindlichen Hub scheibe 164 in Beriihrung gehalten. Die Trommel ist starr auf der Welle 163 angeord net, die auch die Hubseheibentrommel 150 trägt.
Die Spitze des Hebedaumens 134 (Fig. 36) ruht normalerweise in einer Ausnehmung der llubseheibe 131, wobei die Anordnung derart erfolgt, dass die Nadelfüsse diesen Daumen passieren, wenn sie sich (Fig. 36) von rechts nach links bewegen, beispielsweise während der Hin- und Herbewegungen beim Stricken von Ferse und Zehe. Um diese Bewegungen der Nadelfüsse zu ermöglichen, ist der Hebe daumen 134 drehbar angeordnet und wird in der Lage nach Fig. 36 durch eine Feder 166 (Fig. 1) gehalten.
Ein Ende der Feder ist arn Stift 156 und das andere an der Schraube 167 befestigt, die auch die Drehachse des Hebels 155 darstellt. Mechanismus zur Steuerung <I>der</I> Bewegung gewisser Hubscheibentrommeln (Fig. 2-8, 40-51) Wie bereits erwähnt, sind die Trommeln 150 und 63 starr auf der Welle 163 angeord net. Die Drehbewegungen der Welle 163 und damit der darauf montierten Trommeln 150 und 63 erfolgen durch das Sperrad 168 und die Klinke 169, wobei die letztere aus zwei gegeneinander verstellbaren Teilen besteht.
Eine Feder 170 hält die Klinke 169 mit den Zähnen des Sperrades 168 im Eingriff. Die Klinke 169 ist bei 171 an einem kurbelarm 172 angelenkt, der starr auf einer Welle 173 befestigt ist. Diese Welle verläuft hinten durch die Maschine (Fig. 5) und ruht in einem U-förmigen Träger 174, der am soge- na.nnten Ölsumpf 175 der Maschine befestigt ist. Mit dem andern Ende der Welle 173 ist ein Arm 176 starr verbunden, an dem bei 177 eine aufwärts verlaufende Verbindung 178 angelenkt ist, die eine verstellbar daran be festigte Verlängerung 179 trägt.
Eine einer seits an einem durch die Verbindung 178 ge tragenen Stift 181 und anderseits am Öl- sumpf 175 befestigte Feder zieht die Verbin dung 178 normalerweise, nach abwärts. Der Teil 179 der Verbindung 178 trägt einen in der Längslichtung verlaufenden Schlitz 182, durch den die Welle 183 verläuft. Daran sind die. Hubscheiben 184 und 185 starr befestigt. Eine Rolle 186 ist seitlich an der Verbindung 179 angeordnet und wird durch die Feder 180 mit der Oberfläche der Hubscheibe 184 in Kontakt gehalten. Die Anhebung der Verbin dung 178 rotiert die Welle 173 und kippt den Hebel 172, so dass die Klinke 169 geschaltet wird.
Die Hubscheibe 185 unterstützt da durch, dass sie den obern Rand der Verbin dung 178 berührt, die Feder beim Zurück ziehen der Klinke 169.
Die Welle 183 ruht in einem Träger 187, der seinerseits mit dem Maschinenrahmen ver bunden ist. Am andern Ende der Welle 1.83 (mit Bezug auf die Hubscheiben 184, 185) ist ein R.itzel 188 vorgesehen, das mit. dem Getrieberad 113 im Eingriff steht. Das Ge trieberad 113 führt eine Drehung auf vier Strickreihen aus, so dass die Welle 183 einmal je Reihe eine volle Drehung vollzieht. Das Ge trieberad 113 trägt 104 Zähne, das Getriebe rad 188 deren 26. Auf Grund des beschriebe nen Getriebes wird die Klinke 169 einmal je Strickreihe betätigt.
Wie erwähnt, sitzen die Trommeln 63 und 150 starr auf der Welle 163 und deshalb steuert der eben beschriebene Mechanismus die Bewegungen der Trommel 63 und 150 und deren zeitlichen Ablauf. Wie aus Fig. 4 er sichtlich ist, ist das Ende der Klinke 169 breiter als die Zähne des Sperrades 168, wo bei .der darüber hinausragende Teil der Klinke 169 in die Bahn der ersten Hubschei- benreihe auf der Trommel 150 ragt, die aus zwei Hubscheiben 189 und 190 besteht. Die Klinke 169 schaltet die Welle 163 und damit die Trommel 63 und 150 kontinuierlich einmal während jeder Strickreihe, bis eine der Hub scheiben 189, 190 unter das Ende der Klinke gelangt.
Dann werden die Hin- und Herbewe- giuigen der Klinke 169 unwirksam, das heisst. das Sperrad 168 wird dann nicht geschaltet.
Die Wiederinbetriebnahme der Trommel ist die Funktion des Mechanismus nach Fing. 2, 50, 51. Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei der Steuerwelle 97 um die so genannte Ha.uptsteuerwelle, die zusammen mit den darauf befindlichen Trommeln durch das mit der üblichen Musterkette C und dein konstant geschalteten Sperrad<B>C</B> zusammen wirkende Sperrad 101 intermittierend rotiert. wird.
Der Mechanismus, der die Hilfssteuerwelle 163 betätigt, wenn die Klinke 169 auf der Hubscheibe 189 oder 190 ruht, umfasst eine Klinke 191, die bei<B>192</B> an der Trommel 98 angelenkt ist. Eine Feder 193, die ebenfalls an dieser Trommel 98 befestigt ist, hält die Klinke mit der benachbarten Trommel 63 oder den Hubscheiben 194 oder 195 in Kon takt. Diese Hubscheiben stellen eine Hub scheibenreihe auf der der Trommel 98 zu nächstliegenden Trommel 63 dar. Die Klinke 191 rotiert mit. der Trommel 98 und gelangt bei ihren Drehungen in Berührung mit den Hubscheiben 194, 195.
Durch diese Berüh rung schaltet sie die Trommel 63 und damit die Trommel 150, bis die Klinke 169 von den Hubscheiben 189 oder<B>190</B> freigegeben wird, worauf die kontinuierlichen, der Klinke 169 auf beschriebene Weise mitgeteilten Hin- und Herbewegungen verursachen, dass die Spitze der Klinke<B>169</B> in die Zähne des Sperrades 168 eingreift und die Trommeln 150 und 63 schaltet.
Beim Stricken der dargestellten Soeke (Fig. 52) ist es wünschbar, da.ss die Klinke 1.91 über die Hubseheibe 194 angehoben wird, damit die Trommeln 63, 150 erst später ge schaltet werden, wenn die Klinke 191 bei fort- gesetzter Rotation die Hubscheibe 195 berührt. Zur Steuerung der Klinke 191 in diesem Sinne wird ein Klinkenheber 196 vorgesehen, der bei 197 am Halter 99 angelenkt ist und unter der Wirkung der Feder 199 normaler weise an einem Anschlag 198, der ebenfalls mit dem Träger 99 verbunden ist, anliegt.
Die Klinke 191 wird mit der Drehung der Trom mel 98 geschaltet und wenn sie unter den Klinkenheber 196 gelangt, bildet eine Kerbe in der Klinke 191 eine Schulter 200, die das gekrümmte oder gebogene Ende 201 des Hebers fasst und damit. verursacht, dass die Klinke angehoben und .die Hubseheibe 194 wirkungslos passiert. Die Hauptsteuerwelle 97 wird, wie bereits gesagt, intermittierend geschaltet, und steuert damit gewisse Maschinenoperationen.
Die Hilfssteuerwelle 163 und die darauf angeord neten Hubscheibentrommeln steuern gewisse andere Striekoperationen, die insbesondere mit der Herstellung des geränderten Teils der Ware und der Übertragung im Zusammen hang stehen, und da. die Bewegungen der Hauptwelle rationell ausgenützt werden müs sen, wird die Hilfswelle 163 zeitweise bei spielsweise mittels der Klinke 169 unabhängig davon rotiert. Da die Hilfswelle 163 selbstän dig rotiert, muss ein Mittel vorgesehen wer den, das die Steuerwellen 97 und 163 wie derum aufeinander abstimmt, so dass sie zu Beginn der Herstellung eines neuen Stüelzes stets dieselbe Lage zueinander einnehmen.
Zur Durchführung dieser Abstimmung der beiden Wellen aufeinander und auch zum Vorschub der Hilfswelle 163 und der darauf montierten Hubscheiben, \nenn die Klinke<B>169</B> durch die Hubseheiben 189 und 190 ausser Funktion gesetzt worden ist, wird die Klinke 191 vorgesehen.
Der Funktionsablauf der Klinke 191 kann kurz folgendermassen umschrieben werden: In der in Fig. 51 .dargestellten Lage der Ele mente ist die Klinke 191 über den Ansatz 194 gehoben, und nachher verursacht die weitere Rotation der Trommel 98, dass sich die Klinke dem Ansatz 195 nähert . und ihn schliesslich f>erührt. Die Ausserbetriebssetzung der Klinke nach Fig. 51 und die folgenden Bewegungen erfolgen mit Vorteil unmittelbar vor dem Stricken der Ferse.
Nachdem Ansatz 195 und Klinke<B>191</B> einander berühren, werden die der Hauptsteuerwelle 97 nachher mitgeteilten Be- v,-egungen auf die Hilfssteuerwelle 163 und die darauf sitzenden Hubscheiben übertragen, wobei die beiden Wellen sieh dann zusammen bewegen, bis die Hubscheibe 36 zurückgezogen wird, wenn ihr Taster die Hubscheibe 7 2 be rührt und von ihr gehoben wird.
Um jetzt diese Hubscheibe 36 auswärts an die kurzen Füsse gelangen zu lassen, muss die Klinke 169 die Trommel 63 früher schalten, als dies sonst der Fall wäre, und zu diesem Zweck kann die Spitze 202 des Hebels 203 in eine Aus- nehmung 204 zwischen benachbarten Stiften 205 fallen, die seitlich aus dem Sperrad<B>168</B> ragen. Der Hebel 203 befindet sich normaler weise in einer Lage, in der er die Sehaltbewe- nung der Klinke 169 auf einen Zahn des Sperrades 168 begrenzt.
Die Zwischenräume 206 und 207 zwischen den benachbarten Stiften 205 erlauben, dass die Klinke später das Sperrad 168 um die Distanz von zwei Zähnen schaltet, dies erstmals, wenn die Ü ber- tragungs-Hubscheibe für die R.änderplatte über die kurzen Füsse geschoben wird, und unmittelbar nachher, wenn sie über die kurzen Füsse hinausgeschoben wird. Die Hubscheibe 64 bewirkt die Ein- und Auswärtsbewegungen der Ilubscheibe 35.
Der die Klinkenbewegung begrenzende Hebel 203 mit seinem Klinkenanschlag 208 ist bei 209 am Maschinenrahmen angelenkt, wobei eine einerseits am Haschinenrahmen und anderseits bei 211 am Hebel 203 be festigte Feder 210 die Spitze 202 des Hebels mit den Stiften 205 oder in den Aussparun gen 204, 206, 207 in Berührung hält. Wie bereits gesagt, fa.sst die Klinke 191 den An satz 197 und verursacht, dass die Trommel 63 und Hilfswelle 163 übereinstimmend mit der Hauptwelle 97 und den darauf angeordneten Hubseheibentrommeln unmittelbar nach dem Stricken der Ferse sich bewegen.
Die Klinke 169 schaltet dann während der Herstellung des Randes die Trommel 163 vor der Klinke 191 und nachher fasst die Klinke 191 den An satz 194 und schaltet infolgedessen die Trom mel 63 in Übereinstimmung mit den Trom meln auf der Hauptmusterwelle 97 bis zur Übertragung, wo die Trommel 63 mit Bezug auf die Klinke 191 so \ weit geschaltet wird, dass der Ansatz 194 vor die Klinke geschoben wird. Wenn die Klinke mit Bezug auf die Trommel 63 wiederum vorwärtsbewegt wird, muss der Klinkenheber 196 die Klinke 191 an heben, damit sie den Ansatz 194 nicht. be rührt, um später mit dem Ansatz 195 Ein griff herzustellen.
<I>Socke</I> (Fig. 52) An der Socke ist bei P die Zugreihe ange deutet, mit der nebeneinander befindliche Socken getrennt werden. Unmittelbar darauf folgen zwei Reihen Ränderarbeit R. Bei IV ist ein vierreihiger Rand gezeigt, der auf je der zweiten Zylindernadel hergestellt wurde, wobei die Rändernadeln- während des Strik- kens dieser Reihen ihre Maschen halten. Der Ränderoberteil <I>RT</I> folgt, und nachher werden die Übertragungsreihen T gestrickt, vor denen eine Langreihe LC die Übertragung erleich tert. Das Bein L der Socke und die übrigen Teile werden auf gewünschte Art gestrickt.
Ränder- und Zylindernadeln nach Darstellung <I>in</I> Fig. 18-30a In Fig. 19 werden die Rändernadeln 37 und die ständig arbeitenden Zylindernadeln 7.28 gezeigt, wie sie Rechts- und Rechtsware mit einem Garn 22 herstellen, das durch einen der Fadenführer 5 gezogen wird. Die Füsse der Rändernadeln sind dargestellt, wie sie durch eine feste Hubscheibe 214 zurückgezo gen sind, die einen Teil der Deckplatte 45 bildet.
In Fig. 20, 24 und 24a wird der Strick vorgang bei einer oder mehreren Reihen durch jede zweite Zylindernadel gezeigt, wäh rend die Rändernadeln ihre Maschen halten. Diese Reihen kommen unmittelbar vor der Versatzübertragung. Die Fig. \?1 zeigt die nächste Phase des Strickvorganges, wenn die Ränderscheibe mit Bezug auf die Zylinder nadeln verrückt worden ist.
Die Schwingen- hubscheibe 1-11 hebt die bisher unwirksamen Zylindernadeln an, und die nachfolgende Hubscheibe 135 vollendet die Anhebung der :adeln. Zwischen der ersten Anhebung durch die Hubscheibe 141 und der folgenden voll ständigen Anhebung durch die Hubscheibe 135 werden die Rändernadeln durch die Ü ber- tragungshubseheibe, wie in Fig. 22 angedeu tet, vorgeschoben. Fig. 25 und 25a zeigen auch die Anhebung jeder zweiten Nadel durch die Hubscheibe 141.
Fig. 26 zeigt die Stellung der Ränder- und Zylindernadeln unmittelbar vor der Anhebung der Zylindernadeln durch die Hubscheibe 135, jedoch nach Vorschub der Rändernadeln. In der vorstehenden Beschrei bung wurde die Tatsache erwähnt, dass die Ränderscheibe und der Nadelzylinder exzen trisch angeordnet sind. Diese Exzentrizität ge währleistet, dass die durch die Hubscheibe 135 weiter anzuhebenden Nadeln in die Maschen ihrer zugehörigen Rändernadeln eindringen.
In Fig. 25a werden die zusammengehörenden Ränder- und Zylindernadeln etwas distanziert dargestellt, während dieselben Nadeln in Fig. 26a in Berührung gezeigt werden.
Diese Lage ist durch die exzentrische Anordnung der Ränderscheibe und des Nadelzylinders be- stimmt. Dadurch erzielen die Rändernadeln infolge der Drehung im Clegenuhrzeigersinn gegenüber den dazugehörigen Zylindernadeln, auf welche die Maschen übertragen werden sollen, einen Vorsprung mit dem Resultat, dass diese Zylindernadeln zwangläufig in die durch den Versatz der Rändernadeln gedehn ten Haschen eindringen.
Die Wirkung der exzentrischen Anord nung der Ränderseheibe und des Nadelzylin ders wird mehr oder weniger schematisch in Fig. '23177-30a wiedergegeben. Es ist ersieht lieh, dass eine Zylindernadel, die speziell durch die Zahl 215 bezeichnet ist (Fug. 27a) in die 1Tasche 216 eindringen muss, die auf dem Schaft der Rä.ndernadel 217 sitzt.
Fort gesetzte Rotation der Ränderscheibe und des Nadelzylinders und der dadurch verursachte Vorschub der Rändernadeln 217 durch den Teil 218 der Hubscheibe 35 verursacht, dass die Masche 216 über die ansteigende Zylin dernadel 215 bewegt und gleichzeitig in einer mehr oder weniger horizontalen Ebene ge dehnt wird.
Gleichzeitig, das heisst zwischen den in Fig. 27a, 28a angedeuteten Phasen, be wegt sieh jede ansteigende Zylindernadel 215 gegen den Schaft der dazugehörigen Ränder nadel 217 und dringt. zwangläufig in die ,Masche 216 ein, wie dies in Fig. 28u angedeu tet ist.
Die Erweiterung der Maschen ist. teil weise auf die Schulter 218' zurückzuführen, die nicht nur die Masche über die Bahn der Nadel 215 zieht, sondern sie auch zur Auf nahme der Zylindernadel 215 dehnt. Fig. 29 und 29a. zeigen die Teile in einer noch spä teren Phase des Strickvorganges, wo die Rän- dernadel uni einen geringen Wert weiter aus wärts und die Zylindernadel 217 durch die gedehnte Masche 216 aufwärts bewegt wor den ist. Nachher lässt der Rückzug der Rän- dernadel durch die Hubscheibe 219 die Ma sche auf der Zylindernadel.
Die beschriebene Übertragung wiederholt. sich bei jeder Ränderna,del und der zugehöri- -en, bisher ausser Betrieb stehenden Zylinder nadel, so dass sich nach Vollendung der Über tragung alle Ränderznasehen auf den Zylin dernadeln befinden, während die Ränder nadeln ausser Arbeitsstellung zurückgezogen worden sind, wo sie während des Strickens des Restes der Socke verbleiben.
Die den Fussblatteil der Socke strickenden Zylindernadeln weisen lange Füsse auf, wäh rend die die Ferse und die Zehe herstellenden Zylindernadeln relativ kurze Füsse aufweisen. Ebenso haben die Rändernadeln, die in ihrer Stellung den Fussblattzylindernadeln entspre chen, lange und die übrigen kurze Füsse. Die langen Schwingen unter den Zylindernadeln mit langem Fuss haben lange und die langen Schwingen unter den Zylindernadeln mit kurzem Fuss kurze Füsse.
Die ersten 20 kurzen Schwingen unter den Nadeln mit kurzem Fuss und die ersten 20 kurzen Schwingen unter den Nadeln mit langem Fuss haben ebenfalls lange Füsse, während die restlichen kurzen Schwingen unter den radeln mit langem und kurzem Fuss kurze Füsse aufweisen. Die langen und kurzen Füsse auf den Zylinder nadeln üben ihre üblichen Funktionen aus.
Die beschriebene Anordnung von langen und kurzen Füssen auf den Rändernadeln und Schwingen sind lediglich zu dem Zweck vor gesehen, dass die Ränderhubscheiben 35, 36 und die Schwingenhubscheiben 135, 136 sieh gegen die kurzen Füsse vorwärts bewegen und zuerst die langen Füsse berühren und dann, nährend sie sieh den langen Füssen gegenüber befinden, vorwärts bewegen, um die kurzen Füsse zu berühren.
Übertragung <I>vom Rändern</I> zum. glatten Stricken durch Versatz um, zwei Ränder- nadeln (Fug. 31-34a.) Wie erwähnt, gestattet die Schraube 31 (Fug.
1) eine Versatzbewegung -um zwei Rän- dernadeln, wobei die uni Zusammenhang mit Fig. 27-30a eben beschriebene Versatzbewe gung um eine Rändernadel nach Verstellen der Schraube 31 gegen innen erfolgt, wodurch die Bewegung des Ansatzes 20 begrenzt. wird.
In Fig. 32a soll eine Zylindernadel 220 eine llasehe 221 aufnehmen, die von der Ränder nadel 222 getragen wird. Die in Fig. 31a, dar gestellte Stellung der Nadeln entspricht der jenigen nach Fig. 27a., wobei jedoch die Rän- dernadel um den doppelten in Fig. 27-30a gezeigten Wert verrückt worden ist. Sonst ist die Operation ähnlich, das heisst Fig. 31-34a entsprechen jeweils den Fig. 27-30a.
Eine Schulter 223 auf der Rändernadel 222 dient (lem doppelten Zweck, die Masche 221 seit lich zu dehnen und sie in eine Lage zu brin- gen, in der sie sieh über der steigenden Zy lindernadel 220 befindet.
In Fig. 31a, 32a und 34a, wie auch in den entsprechenden Fig. 27a, 28a, <I>29a</I> und 30a, deuten die Pfeile die Bewegungsrichtungen der Nadeln an, wobei der Versatz dementspre- eliend in der entgegengesetzten Richtung er folgt.
<I>.]Mechanismus zur</I> Steuerung <I>der</I> Bewegungen <I>des Hebels<B>27</B></I> (Fug. 1, 2, 3, 12, 41 und 44) Der Hebel 27 bleibt während des ganzen Strickens der Socke zusammen mit der Bremse 34 in einer relativ angehobenen Stel lung nach Fig. 1, ausgenommen wenn er in Funktion tritt, um .den Versatz der Ränder scheibe vorzunehmen. In diesem Zeitpunkt wird der Hebel 27 in die Lage nach Fig. 12 geschoben.
Zur Steuerung der Bewegungen des Hebels 27 und ihres Zeitpunktes ist an der Hubscheibentrommel 150 eine Hubscheibe 224 vorgesehen, wobei ein kleiner Zwischen raum zwischen den Enden der Hubscheiben den Hebel 27 sich in die Lage bewegen lässt, die in Fig. 12 dargestellt ist. Am von der Bremse 34 entfernten Hebelarm verläuft ein Verbindungsstück 225 nach unten, das aus verstellbar untereinander verbundenen Ele menten besteht. An seinem untern Ende ist dieses Verbindungsstück mit einem Hebel 226 drehbar verbunden, der bei 227 am 1Zaschi- nenra.hmen a.ngelenkt ist.
Wie aus den Zeich nungen ersichtlich ist, bleibt der Hebel 27, wenn sich die Spitze des Hebels 226 auf der Hubscheibe 224 befindet, in seiner ange hobenen Ruhelage nach Fig. 1, während er, wenn die Spitze des Hebels 226 von der Hub scheibe 224 abfällt und auf der Trommel 150 ruht, in die Lage nach Fig. 12 gelangt. Zur Gewährleistung dieser Bewegung ist eine Fe der 228 einerseits an der Platte 12 und ander seits an einem Bunde 229 befestigt, der ver stellbar auf dem Verbindungsstück 225 sitzt. <I>Betrieb</I> Die Socken werden mit. Vorteil unterein ander verbunden hergestellt, und deshalb wird der Arbeitsvorgang für jede Socke wie derholt.
Der Einfachheit halber beginnt der Arbeitsvorgang bei der nachstehenden Be schreibung mit dem Stricken der Leerreihen (nicht dargestellt) nach der Herstellung der Zehen. Die Arbeit beginnt jeweils oben an der Socke und endet an der Zehe. Die Leerreihen werden durch alle Z@-Iin- dernadeln gestrickt, während die Ränderna deln ruhen. Vor der Herstellung der Zugreihe ist es wünschbar, die Reihen 4 zum Schutz gegen das Aufreifeln züi stricken, wodureli die Spannungen von den nachher fallen gelas senen Maschen aufgenommen werden und das Risiko von Laufmaschen ausgeschlossen wird.
Zum Stricken der Reihen A strickt jede zweite Zylindernadel, das heisst jede Zylinder nadel, die bei der Herstellung der Ränder ware nicht arbeitet, vier Reihen, während die andern Nadeln ihre Maschen halten. Nach Herstellung der vier Reihen durch jede zweite Nadel wird der die Nadel beliefernde Faden führer .5 angehoben und bleibt. während der restlichen vier Umdrehungen des Na:delzvlin- ders in dieser Lage. Dadurch wird gewähr leistet, dass die Maschen von jeder zweiten Zylindernadel abgeschlagen werden. Dann wird eine sogenannte Zugreihe P hergestellt, wobei jede zweite Nadel ihre Maschen fallen lässt, während die andern Nadeln eine Reihe stricken.
Die Reihe P wird erzeugt, um nach einander hergestellte Socken leicht trennen zu können. Zwei R.änderreihen R werden dann mit allen Rändernadeln und jeder zweiten Zylindernadel gestrickt. Nach der Herstel lung der beiden Ränderreilien erden vier Reihen auf den andern Zylindernadeln her gestellt, während die Rändernadeln ihre Ma schen halten. Dadurch wird ein Rand -9' er zeugt.
Nach diesen vier Reihen werden die Rä.ndernadeln wiederum vorgeschoben und stricken den Ränderteil <I>RT,</I> der bis zur über- tragung T reicht. Zur Unterstützung der nachfolgenden Übertragung durch Versatz der Rändernadeln mit Bezug auf die Zylin dernadeln ist es wünschbar, eine verhältnis mässig lange Reihe auf den Zylindernadeln zu stricken, und zu diesem Zweck tritt der be schriebene Mustermeeha.nismus na-eh Fig. 8a. in Funktion.
Nach dem Stricken der Langreihe auf den Zylindernadeln erfolgt die Übertragung der Maschen von den Rändernadeln auf die bisher untätigen Zylindernadeln auf im Zusammen hang mit den Fig. 19--3.1z beschriebene Weise. Unmittelbar nach der Herstellung der Langreihe und als Teil der Übertragungs operation werden die Rä,ndernadeln zurück gezogen, wie aus Fig. 20 eisichtlich ist. Unter dessen stricken die andern Zylindernadeln zweieinhalb Reihen. Nach der Übertragung wird die glatte Beinlänge auf allen. Zylinder nadeln und die Verstärkung.
Ferse, der Fuss mit oder ohne Doppelsohle und Zehe auf be kannte Weise hergestellt.
Während dieses Strickens der Socke wer den die Hubscheiben 35 und 36 speziell auf folgende Weise gesteuert: Während der Her stellung des Beines usw., der Socke bis zii den beiden Ränderreihen wird die Hubscheibe 36 durch die Hubscheibe 71 auf Trommel 61 an gehoben und zur Erzeugung der beiden Rän- derreihen R fällt das Glied 70 von der Hub scheibe 71 ab und ruht bei 230 auf der Ober flä,ehe der Trommel 63. Nach dem Stricken der beiden Reihen werden die R.ändernadeln für das Stricken des Randes von vier Reihen zurückgezogen und die Hubscheibe<B>7</B>2 hebt das Glied 70, um die Hubscheibe 36 wie er forderlich zurückzuziehen.
Unmittelbar nach der Herstellung des vierreihigen Randes wer den die Ränderna.deln wiederum vorgescho ben, um den Ränderteil <I>RT zu</I> stricken, und dies geschieht, indem das Glied 70 von der Hubscheibe 72 bei 231 auf die Oberfläche der Trommel 63 fällt. Nach Fertigstellung des Teils RT läuft das Glied 70 auf die Hub scheibe 71, und zum Vorschub der Ränder nadeln zum Zwecke der erwähnten Ubertra- gong fällt das Element 61, das zur Bewegung der Hubscheibe 35 vorgesehen ist, von der Hubscheibe 64 auf die Oberfläche der Trom mel 63.
Abänderung Zur Vermeidung des Strickens von zwei einhalb Reihen. auf den Zylindernadeln im Zusammenhang mit. der Übertragung nach Fig; 20, das heisst, um zu ermöglichen, dass die gleiche Anzahl solcher Reihen auf den Fussblatt- und Fersennadeln gestrickt werden kann, können alle Rändernadeln Füsse der selben Länge aufweisen, während ein vertikal beweglicher Bund, der mit den Rändernadeln rotiert, die Füsse der Rändernadeln gegen über den Fussbla.ttnadeln fasst.
Ein entspre chender und separat beweglicher Bund kann die Füsse der Ränderna.deln gegenüber den Fersennadeln fassen, und dann kann die An hebung der durch eine feste Hubscheibe be rührten Rändernadeln zeitlich derart einge stellt werden, dass alle Zylindernadeln im Zeitpunkt der Phase nach Fig. 20 gerade zwei Reihen stricken.
Ein Ansatz kann von dem Teil des Hebels 21 neben dem Ansatz 20 aufwärtsragen und diesen Ansatz in seiner Abwärtsbewegung führen. Dadurch wird verhindert, dass dieser nach der Herstellung der Verstärkung oder der Sohle die obere Fläche des Hebels 27- be rührt.