CH313357A - Webschaft - Google Patents

Webschaft

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Publication number
CH313357A
CH313357A CH313357DA CH313357A CH 313357 A CH313357 A CH 313357A CH 313357D A CH313357D A CH 313357DA CH 313357 A CH313357 A CH 313357A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
hook
parts
groove
heald frame
grooves
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Fischer Antonin
Jirasko Josef
Original Assignee
Naveta Narodni Podnik Technick
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication of CH313357A publication Critical patent/CH313357A/de

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C9/00Healds; Heald frames
    • D03C9/06Heald frames
    • D03C9/0608Construction of frame parts
    • D03C9/0616Horizontal upper or lower rods
    • D03C9/0633Heald bars or their connection to other frame parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description


  Webschaft    Es sind Webschäfte mit hohlen, metalle  nen Längsholmen, die Nuten zur Aufnahme  der Reiter für die Litzenaufreihsehienen  und der Aufhänge- bzw. Niederhaltehaken  des Schaftes aufweisen, bekannt. Sie haben  aber verschiedene Mängel. Die Nuten der  Längsholme sind in denselben seitlich ange  bracht, d. h. entweder auf der Vorder- oder  Rückseite des Webschaftes, wodurch diese  beim Betrieb sehr beanspruchten Teile leicht  beschädigt werden. Ausserdem müssen die  Reiter für die Litzenaufreihschienen von den  Enden der Längsholme her in die Nuten ein  geschoben werden, so dass dies während des  Anreihens der Litzen auf deren Aufreihschie  nen geschehen muss. Beim Auswechseln eines  Reiters oder bei Änderung seiner Lage muss  der ganze Webschaft zerlegt und dann wieder  mühsam zusammengesetzt werden.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun ein Webschaft der eingangs genannten  Art, bei welchem diese Nachteile beseitigt  sind. Er zeichnet sieh dadurch aus, dass die  Längsmittelebenen der Nuten mit der Schaft  mittelebene zusammenfallen, dass die Reiter  so ausgebildet sind, dass sie an jeder belie  bigen Stelle und bei eingesetzten Litzenauf  reihschienen in die Nuten einsetzbar sind,  und dass Reiter und Aufhänge- bzw. Nieder  haltehaken in ihren Nuten     längsverschiebbar     sind.    Ein     Ausführungsbeispiel    des erfindungs  gemässen Webschaftes ist in der Zeichnung  dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 den Webschaft mit den Reitern  und Aufhänge- bzw.

   Niederhaltehaken in  Vorderansicht,  Fig. 2 einen Querschnitt durch einen  Schaftlängsholm in grösserem Massstab nach  der Linie II-II in Fig.1,  Fig .3 einen Reiter in Vorderansicht samt  dem Unterteil des Schaftholmes im vertikalen  Längsschnitt,  Fig. 4 den Reiter nach Fig. 3 in Seiten  ansicht,  Fig.5 denselben im Grundriss,  Fig. 6 einen Aufhänge- bzw. Niederhalte  haken im Aufriss,  Fig. 7 den Haken nach Fig. 6 in Seiten  ansicht und teilweise im Schnitt,  Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie  VIII-VIII in Fig.6.  



  Der Rahmen des in     Fig.    1     dargestellten          Webseha,Ites    1 besteht. aus zwei gleichgeform  ten, parallelen, horizontalen     Metallängshol-          inen    2, die durch Seitenstützen 3 verbunden  sind, in welchen     Litzenaufreihschienen    4 für  die Litzen 5 befestigt sind. Die hohlen  Schaftholme 2 sind, wie aus     Fig.    2 ersicht  lich, mit im Querschnitt     T-förnügen    Nuten 6  und 7 versehen, welche je ein Paar Schultern  8 und 9 besitzen. Die Nuten sind an den      Holmen so angeordnet, dass ihre Längsmittel  ebenen mit der Schaftmittelebene zusammen  fallen.

   In der untern Nut 6 des obern Schaft  stabes 2 und analog in der     obern    Nut des un  tern Schaftstabes sind die Reiter 10 für die  Litzenaufreihschiene 4 verschiebbar gelagert  und die äussere Nut 7 dient als Führung für  Aufhänge- bzw. Niederhaltehaken 20, die in  derselben festgeklemmt sind.  



  Jeder Reiter 10 besteht aus zwei gleich  ausgebildeten Teilen 10a und 10b (Fig. 3 und  4), welche in der Nut 6 des Schaftstabes 2 in  Gegenstellung zueinander eingesetzt sind. Die  beiden Teile 10a und 10b haben in der Vor  deransicht die Form eines T, dessen um seine  Längsachse verdrehter Steg 11 in ein Häk  chen 12 ausläuft. An seinem andern Ende  weist der Steg 11 beim Übergang in die  Schenkel 13 eine gewellte federnde Partie 14  auf. In den Häkchen 12 der Reiter 10 ist die  Litzenaufreihschiene 4 aufgehängt.  



  Die Schenkel 13 sind verschiebbar in der  Nut 6 des Schaftholms 2 oberhalb der Schul  tern 8 geführt (Fig.4).  



  Jeder Aufhänge- bzw. Niederhaltehaken  20 besteht aus einem zweiteiligen Haken 21,  der durch eine Niete 22 mit einem Zug  flansch 23 verbunden ist, in welchem sich  zwei Aussparungen 24 für die Enden 25  einer Blattfeder 26 befinden. Die Feder 26  stützt sich mit ihrem Mittelteil 27 auf dem  Hakenkörper 21' ab.  



  Der Haken 21 ist aus zwei gleichgeform  ten Teilen 21a und 21b gebildet, die in ihrer  Hakenpartie     zusammengeschweisst    sind. Zwi  schen den scheibenförmigen Enden der Teile  21a und 21b liegt der Zugflansch 23. Die Lö  cher für die Niete 22, um welche der Haken  21 drehbar ist, sind oberhalb des Mittel  punktes des untern Kreisbogens der Teile 21a  und 21b angeordnet, so dass die scheibenför  mige Partie 21' des Hakens ein Exzenter  bildet.  



  Der beschriebene Webschaft wird in fol  gender Weise zusammengesetzt bzw. benutzt:  Beim Einsetzen eines Reiters 10 in einen  Schaftlängsholm 2 werden - bei im Schaft  eingebauten Litzenaufreihschienen 4 - zuerst    in die Nut 6 die beiden Teile 10a und 10b  unabhängig voneinander eingeschoben, und  zwar derart, dass die Schenkel 13 mit der  mittleren Partie 14 in der Nut 6 die Schul  tern 8 hintergreifen.

   Dann werden die beiden  Teile 10a und 10b in der Richtung der  Pfeile S (Fig. 1) gegeneinandergeschoben, bis  die gewellten mittleren Partien 14     inein-          andergreifen    und damit. die beiden Teile  des Reiters durch ihre konvexen und kon  kaven Partien zusammengehalten werden  und der Reiter so ein C     anzes    mit geschlosse  nem Haken für die     Litzenaufreihsehiene    bil  det. Bei der Arbeit des Webschaftes wirken  auf den Reiter 10 keine Kräfte, die die bei  den Teile 10a und     10b    des Reiters     ausein-          anderzureissen    bestrebt sind.  



  Die Schenkel 13 und die Partien 14 sind  dabei in Querrichtung zur Nut 6 so bemessen,  dass der Reiter 10 in der Nut 6 frei verschieb  bar ist und das Spiel der Litzen ermöglicht.  Der Abstand der Kanten der Schultern 8  der Nut 6 ist aber geringer als die Entfer  nung der Enden der Schenkel 13, so dass der  Reiter nicht. aus der Nut herausfallen kann  oder in zusammengesetztem Zustand heraus  genommen werden könnte. Zum Herausneh  men des Reiters 10 aus der Nut 6 ist es also  notwendig, zuerst die beiden Teile 10a und       lüb    voneinander zu trennen, und zwar durch       Auseinandersehieben    in der den Pfeilen S       (Fig.1)    entgegengesetzten Richtung, wonach  die beiden Teile einzeln aus der Nut, heraus  genommen werden können.  



  Die     Aufhänge-    bzw.     Niederhaltehaken    20  bzw. deren Zugflansche 23 werden in die Nut  7 des Schaftholmes 2 von dessen Enden her  eingeschoben, wobei der Haken 21 herunter  geklappt ist, und zwar derart, dass die untere       Fussfläehe    23' des Zugflansches 23 der Sohle  der Nut 7 entlanggleitet, während sich die  untern verbreiterten Enden 25 der Feder 26  gegen die Schulter 9 stützen. Der obere, kon  vexe Teil 27 der Federn 26 gleitet auf den  obern Rändern 28 des Schaftholmes 2.  



  Wenn der Aufhänge- bzw. Niederhalte  haken 20 die     gewünschte    Lage erreicht hat,  wird der Hakenteil 21 in die in     Fig.6    ge-      zeichnete Stellung geklappt, in welcher er  mit einem     Fortsatz    des Flansches 23 einen  geschlossenen Haken bildet. Der exzentrische  Teil 21' des Hakens drückt die konvexe  Partie 27 der Feder 26 gegen die obern Rän  der 28 des Schaftholmes 2, während die En  den 25 der Feder, die in die Aussparungen  24 des Zugflansches 23 eingreifen, durch die  Niete 22 und den Zugflansch 23 nach oben  gezogen werden und sich von unten an die  Schultern 9 der Nut 7 anpressen. Dies be  wirkt eine feste Klemmverbindung des Ruf  hänge- bzw. Niederhaltehakens 20 mit dem  Webschaft 1. Die Grösse der Klemmkraft ist.

    durch die Exzentrizität des untern Teils des  Hakens 21 und die Eigenschaften der Feder  gegeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Webschaft mit hohlen, metallenen Längs holmen, die Nuten zur Aufnahme der Reiter für die Litzenaufreihschienen und der Ruf hänge- bzw. Niederhaltehaken des Schaftes aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsmittelebenen der Nuten mit der Schaft mittelebene zusammenfallen, dass die Reiter so ausgebildet sind, dass sie an jeder belie bigen Stelle und bei eingesetzten Litzenauf- reihsehienen in die Nuten einsetzbar sind, und dass Reiter und Rufhänge- bzw. Nieder haltehaken in ihren Nuten längsverschiebbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Webschaft nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Nuten (6 bzw.7) im Querschnitt zwei einander gegen überstehende Schultern (8 bzw. 9) aufweisen, die von Teilen der in die Nuten eingesetzten Reiter (10) bzw. Haken (20) hintergriffen werden. 2. Webschaft nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reiter (10) aus je zwei gleichen, T-förmigen Teilen (10a und 10b) zusammen gesetzt sind, deren Schenkel (13) bei ihrem Übergang (14) in den Steg (11) zum gegen seitigen Eingriff gewellt sind, derart, dass die beiden Teile unter federnder Durchbie gung der gewellten Partien (14) in Längs richtung der zugehörigen Nut gegeneinander verschoben werden können, wobei die beiden Teile einzeln in die Nut einsetzbar sind und sich in zusammengeschobenem Zustand zu einem Reiter mit geschlossenem Haken ergänzen. 3.
    Webschaft nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Enden der Schenkel (13) der T-förmigen Teile die Schultern (8) der Nut (6) hintergreifen, jedoch ein freies Längsverschieben des Reiters in der Nut ge statten.
    4. Webschaft nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Rufhänge- bzw. Niederhaltehaken (20) einen in die@zugehörige Nut (7) eingrei fenden Körper (23) und zwei an diesem an gelenkte hakenförmige Teile (21) aufweist, welch letztere an ihrem freien Ende ver einig sind und in Schliessstellung zusammen mit einem Fortsatz des Körpers (23) einen geschlossenen Haken bilden.
    5. Webschaft nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der genannte Hakenkörper (23) eine Blattfeder (26) trägt, die mit ihren Enden (25) die Schultern (9) der Nut (7) hintergreift und durch einen als Ex zenter wirkenden Teil (21') der Hakenteile (21) in deren Schliessstellung gespannt wird, derart, da.ss sie sieh an den genannten Schul tern (9) und den Aussenrändern (28) des Schaftholmes (1) festklemmt, während sie in Offenstellung des Hakens locker ist und des sen Längsverschiebung erlaubt.
CH313357D 1952-10-05 1952-10-05 Webschaft CH313357A (de)

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