CH313294A - Verfahren zum Hydrolysieren von halogenhaltigen siliciumorganischen Verbindungen - Google Patents

Verfahren zum Hydrolysieren von halogenhaltigen siliciumorganischen Verbindungen

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CH313294A
CH313294A CH313294DA CH313294A CH 313294 A CH313294 A CH 313294A CH 313294D A CH313294D A CH 313294DA CH 313294 A CH313294 A CH 313294A
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hydrolysis
halogen
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hydrolyzing
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Siegfried Dr Nitzsche
Kalb Eduard
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Wacker Chemie Gmbh
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F7/00Compounds containing elements of Groups 4 or 14 of the Periodic Table
    • C07F7/02Silicon compounds
    • C07F7/08Compounds having one or more C—Si linkages
    • C07F7/0834Compounds having one or more O-Si linkage
    • C07F7/0838Compounds with one or more Si-O-Si sequences
    • C07F7/0872Preparation and treatment thereof
    • C07F7/0874Reactions involving a bond of the Si-O-Si linkage

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)

Description


  <B>Verfahren zum</B>     Hydrolysieren   <B>von halogenhaltigen</B>     siliciumorganischen        Verbindungen            Das    Hauptpatent     betrifft    ein     Verfahren          z m        1-lydrolysieren    von     siliciumorganischen     Verbindungen, das dadurch gekennzeichnet       ixt,    dass im fortlaufenden Arbeitsgang die  Verbindungen in feinverteiltem Zustand mit       der    strömenden     hydrolysierenden    Flüssigkeit  in Berührung     gebracht    werden, bis die Um  setzung, praktisch vollendet ist,

   worauf,       z@ieekmäl@io    nach Abtrennung des     hydroly-          sierendenMittels,    die feinverteilten Ver  bindungen mit einem     entgegenströmenden           <  <         asehmittel    in     mindestens    einer Vorrichtung  im fortlaufenden Arbeitsgang gewaschen  werden. Die Hydrolyse nach dem obigen     Pa-          tezit    kann auch in Gegenwart von Lösungs  mitteln, die das spezifische Gewicht. des     Hy-          drolisats    erhöhen oder erniedrigen,     durch-          -refiihrt    werden.  



  Nach dem Verfahren des Hauptpatents  kann als     Hydrolysierungsmittel    Wasser ver  wendet werden, das den bei der Hydrolyse  von z. B. halogenhaltigen     siliciumorganischen     Verbindungen gebildeten Halogenwasserstoff  aufnimmt und nach der Reaktion abläuft.  



  Es wurde     gefunden,    dass (las Verfahren  des Hauptpatents dadurch verbessert werden  kann,     class    bei     Ausgano,    von halogenhaltigen       Silieiumorganisehen    Verbindungen und bei  Verwendung von Wasser als     lIydrolysiej-          rungsmittel    dieses nach seiner Anreicherung    mit Halogenwasserstoff in einem teilweisen       Kreislaufprozess    weiter verwendet wird.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren zum       Hydrolysieren    von halogenhaltigen     silieium-          organischen    Verbindungen. ist. dadurch ge  kennzeichnet, dass mindestens ein Teil des be  reits zur Hydrolyse verwendeten Wassers im  Kreislauf erneut zur Umsetzung mit fri  schen     hydrolysierbaren    Verbindungen ge  bracht wird. Es wird also bei diesem Verfah  ren nicht mehr mit. reinem Wasser, sondern  mit. einer     Halogenwasserstofflösung    einstell  barer Konzentrationen     hydrolysiert.    Dies hat.

    den Vorteil, dass nach Durchlauf der Reak  tionskomponenten eine     wässrige    Phase von  grösserer Dichte erhalten wird, die eine leich  tere Abtrennung des bei der Hydrolyse ge  bildeten     siliciumorganischen        öls    ermöglicht.  Zur     Durchführung    des Verfahrens pumpt  man die     Hydrolysenflüssigkeit    nach Abtren  nung der nicht.     wässrigen    Phase kontinuier  lich wieder der Reaktionsanlage zu. Da die  Flüssigkeit sich bei der Hydrolyse erhitzt,  wird sie     zweckmässigerweise    in einer geeig  neten Vorrichtung vor erneuter     Verwen-          dung    zur Hydrolyse gekühlt.

   Durch das wie  derholte Zusammentreffen der gleichen     Hy-          drolysierungsflüssigkeit    mit frischen     halogen-          haltigen        hydrolysierbaren        siliciumorganischen     Verbindungen steigt ihre Halogenwasser-      Stoffkonzentration, was     durch    Zufuhr von  frischem Wasser bzw. durch Abziehen einer  entsprechenden Menge     Halogenwasserstoff-          lösung    und Zugabe von Wasser verhindert.  werden kann. Bei     einer    bestimmten Pumpen  förderung lässt sieh die Säurekonzentration  durch     Zufluss    von frischem Wasser bzw.

    durch Abfluss von konzentrierter Lösung  leicht einstellen.  



  Im     (-f'e-ensatz    dazu läuft bei     dem    Ver  fahren des Hauptpatentes nach erfolgter  Hydrolyse jeweils die     lienge    an Flüssigkeit  ab, die mit den     hydrolysierbaren        silicium-          organischen    Verbindungen in Berührung ge  bracht worden ist. Zur vollständigen Hy  drolyse mass diese Menge aber verhältnis  mässig gross sein.

   Daher ergab sieh durch den  unmittelbaren Ablauf des     Hydroly        sierungs-          mittels    nach der Umsetzung mich ein ent  sprechender Verlust an     Hydrolysat,    da eine  völlige     Trennung    der beiden Phasen nur  schwer möglich war. Da nach dein neuen Ver  fahren jeweils nur ein Teil der     Hy        droly        sie-          rungsflüssigkeit    wegläuft, sind     dementspre-          ehend    auch die Verluste an     Hydrolysieruiigs-          produkten    geringer.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch des Hauptpatentes zum 11ydroly Bieren von halo- genhaltigen siliehunor-anisehen Verbindun gen, dadurch gekennzeichnet, dass minde stens ein Teil des bereits zur Hydrolyse ver wendeten Wassers im Kreislauf erneut zur Umsetzung mit frischen hydrolysierbaren Verbindungen gebracht wird. UNTE & AN SPRL CHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeielniet, dass das bereits zur Hydrolyse verwendete Wasser gekühlt und hierauf erneut zur Umsetzung gebracht wird. ?. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der im Kreis lauf befindlichen Hydrolysierungsflüssigkeit zwecks Einstellung der Konzentration an Halogen wasserstoff in der wässrigen Phase frisches Wasser zugesetzt wird. 3.
    Verfahren nach PatentanspiLieh und Unteranspruch '', dadurch gekennzeichnet, dass Hydrolysierungsflüssigkeit abgezogen und frisches Wasser zugesetzt wird.
CH313294D 1952-04-22 1953-01-26 Verfahren zum Hydrolysieren von halogenhaltigen siliciumorganischen Verbindungen CH313294A (de)

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