CH313294A - Verfahren zum Hydrolysieren von halogenhaltigen siliciumorganischen Verbindungen - Google Patents
Verfahren zum Hydrolysieren von halogenhaltigen siliciumorganischen VerbindungenInfo
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Description
<B>Verfahren zum</B> Hydrolysieren <B>von halogenhaltigen</B> siliciumorganischen Verbindungen Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren z m 1-lydrolysieren von siliciumorganischen Verbindungen, das dadurch gekennzeichnet ixt, dass im fortlaufenden Arbeitsgang die Verbindungen in feinverteiltem Zustand mit der strömenden hydrolysierenden Flüssigkeit in Berührung gebracht werden, bis die Um setzung, praktisch vollendet ist,
worauf, z@ieekmäl@io nach Abtrennung des hydroly- sierendenMittels, die feinverteilten Ver bindungen mit einem entgegenströmenden < < asehmittel in mindestens einer Vorrichtung im fortlaufenden Arbeitsgang gewaschen werden. Die Hydrolyse nach dem obigen Pa- tezit kann auch in Gegenwart von Lösungs mitteln, die das spezifische Gewicht. des Hy- drolisats erhöhen oder erniedrigen, durch- -refiihrt werden.
Nach dem Verfahren des Hauptpatents kann als Hydrolysierungsmittel Wasser ver wendet werden, das den bei der Hydrolyse von z. B. halogenhaltigen siliciumorganischen Verbindungen gebildeten Halogenwasserstoff aufnimmt und nach der Reaktion abläuft.
Es wurde gefunden, dass (las Verfahren des Hauptpatents dadurch verbessert werden kann, class bei Ausgano, von halogenhaltigen Silieiumorganisehen Verbindungen und bei Verwendung von Wasser als lIydrolysiej- rungsmittel dieses nach seiner Anreicherung mit Halogenwasserstoff in einem teilweisen Kreislaufprozess weiter verwendet wird.
Das erfindungsgemässe Verfahren zum Hydrolysieren von halogenhaltigen silieium- organischen Verbindungen. ist. dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens ein Teil des be reits zur Hydrolyse verwendeten Wassers im Kreislauf erneut zur Umsetzung mit fri schen hydrolysierbaren Verbindungen ge bracht wird. Es wird also bei diesem Verfah ren nicht mehr mit. reinem Wasser, sondern mit. einer Halogenwasserstofflösung einstell barer Konzentrationen hydrolysiert. Dies hat.
den Vorteil, dass nach Durchlauf der Reak tionskomponenten eine wässrige Phase von grösserer Dichte erhalten wird, die eine leich tere Abtrennung des bei der Hydrolyse ge bildeten siliciumorganischen öls ermöglicht. Zur Durchführung des Verfahrens pumpt man die Hydrolysenflüssigkeit nach Abtren nung der nicht. wässrigen Phase kontinuier lich wieder der Reaktionsanlage zu. Da die Flüssigkeit sich bei der Hydrolyse erhitzt, wird sie zweckmässigerweise in einer geeig neten Vorrichtung vor erneuter Verwen- dung zur Hydrolyse gekühlt.
Durch das wie derholte Zusammentreffen der gleichen Hy- drolysierungsflüssigkeit mit frischen halogen- haltigen hydrolysierbaren siliciumorganischen Verbindungen steigt ihre Halogenwasser- Stoffkonzentration, was durch Zufuhr von frischem Wasser bzw. durch Abziehen einer entsprechenden Menge Halogenwasserstoff- lösung und Zugabe von Wasser verhindert. werden kann. Bei einer bestimmten Pumpen förderung lässt sieh die Säurekonzentration durch Zufluss von frischem Wasser bzw.
durch Abfluss von konzentrierter Lösung leicht einstellen.
Im (-f'e-ensatz dazu läuft bei dem Ver fahren des Hauptpatentes nach erfolgter Hydrolyse jeweils die lienge an Flüssigkeit ab, die mit den hydrolysierbaren silicium- organischen Verbindungen in Berührung ge bracht worden ist. Zur vollständigen Hy drolyse mass diese Menge aber verhältnis mässig gross sein.
Daher ergab sieh durch den unmittelbaren Ablauf des Hydroly sierungs- mittels nach der Umsetzung mich ein ent sprechender Verlust an Hydrolysat, da eine völlige Trennung der beiden Phasen nur schwer möglich war. Da nach dein neuen Ver fahren jeweils nur ein Teil der Hy droly sie- rungsflüssigkeit wegläuft, sind dementspre- ehend auch die Verluste an Hydrolysieruiigs- produkten geringer.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch des Hauptpatentes zum 11ydroly Bieren von halo- genhaltigen siliehunor-anisehen Verbindun gen, dadurch gekennzeichnet, dass minde stens ein Teil des bereits zur Hydrolyse ver wendeten Wassers im Kreislauf erneut zur Umsetzung mit frischen hydrolysierbaren Verbindungen gebracht wird. UNTE & AN SPRL CHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeielniet, dass das bereits zur Hydrolyse verwendete Wasser gekühlt und hierauf erneut zur Umsetzung gebracht wird. ?. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der im Kreis lauf befindlichen Hydrolysierungsflüssigkeit zwecks Einstellung der Konzentration an Halogen wasserstoff in der wässrigen Phase frisches Wasser zugesetzt wird. 3.Verfahren nach PatentanspiLieh und Unteranspruch '', dadurch gekennzeichnet, dass Hydrolysierungsflüssigkeit abgezogen und frisches Wasser zugesetzt wird.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE313294X | 1952-04-22 | ||
| CH300020T | 1953-01-26 |
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|---|---|---|---|
| CH313294D CH313294A (de) | 1952-04-22 | 1953-01-26 | Verfahren zum Hydrolysieren von halogenhaltigen siliciumorganischen Verbindungen |
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1953
- 1953-01-26 CH CH313294D patent/CH313294A/de unknown
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