CH313263A - Verfahren zur Herstellung von Aryläthern des Glycerin-bis-chloral-hemi-acetals - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Aryläthern des Glycerin-bis-chloral-hemi-acetals

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CH313263A
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chloral
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glycerol
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acetal
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Vincent Scudi John
Edward Tenenbaum Leon
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Nepera Chemical Co Inc
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  Verfahren zur Herstellung von     Aryläthern    des     Glycerin-bis-chloral-hemi-acetals       Die     Erfindung    betrifft. ein Verfahren zur       llerstellun-gr    neuer     Glyeerinderivate,    nämlich  von     Phenyläthern    des     Gly        cerin-bis-ehloral-          hemi-acetals.    Diese neuen Verbindungen sind  sehr     wertvolle        Therapeutica    und zeichnen sich  durch sehr starke sedative Wirkungen aus,  obgleich sie nicht.

       zur        Klasse    der     Barbitur-          säurederivate    gehören. .Sie sind insbesondere  hei der Behandlung von Schlaflosigkeit und  Angstzuständen sowie andern Zuständen zu  verwenden, die eine Dämpfung des zentralen       Nervensystems    erfordern.    Es ist bekannt, dass     Chloral    mit mehr  wertigen Alkoholen Kondensationsprodukte  bildet., ohne dass dabei Wasser austritt. So  entsteht.     beispielsweise    beim Zusammen  mischen von     CTlycerin    und     @Chloral        a,fl'-Di-          ss',ss',ss'-triehlor-oxy-äthoxy)-a-oxy-propan.     



  Es wurde nun     gefunden,    dass die     hlono-          phenyläther    des     Glycerins    mit     Chloral    in ana  loger Weise gemäss folgender     Gleichung    reagie  ren:

    
EMI0001.0029     
    In diesen Gleichungen soll unter     Phenyl     entweder der     Phenvlrest    oder eine     Phenyl-          ;ruppe    verstanden werden, die an einer oder  mehreren Stellen durch verschiedene Gruppen  wie beispielsweise     Alkyl-,        Oxy-,        Alkoxy-,          Amino-,        Alkylamino-,    Nitrogruppen oder       llalogene        substituiert.    sein kann.

   Während  diese     Substitnenten    nur geringfügige Ände  rungen der     chemischen    Reaktion zur Folge  haben, beeinflussen sie die physiologischen  Eigenschaften der Endprodukte in starkem  Masse.    Die     11#Ionophenyläther    des Glycerins können  hergestellt werden indem man das Natrium  salz des Phenols, bzw. des gegebenenfalls  substituierten Phenols, mit     3-Chlor-1,2-propan-          diol        (-a-Chlorhy    drin) umsetzt. Das Reaktions  produkt kann isoliert und gereinigt. werden.

    Anschliessend wird der erhaltene     Phenyläther     zum Beispiel in Benzol,     Toluol    oder einem  andern wasserfreien, nicht. polaren Lösungs  mittel gelöst und     Chloral    in leichtem     L\ber-          sehuss    zugegeben. Man lässt     zweckmässig    über  Nacht stehen, filtriert das gebildete kristal-           line        Bis-hemi-acetal    ab und reinigt es     ge-          cebenenfalls    durch     Umkristallisieren.     



  Die neuen Verbindungen bilden weisse,  kristalline     Pulver.    Sie sind in Aceton, Alko  hol, Äther,     Propylenglyeol,    Chloroform oder  Benzol in der Kälte leicht, mehr noch in  heissem     Toluol    oder     Ilexan    löslich. In Was  ser sind sie dagegen unlöslich.  



       Beispiel.   <I>1</I>  Es wird     eine    Lösung von 182 g (1     Mol    )       1-(o-12ethylphenoxy)        -2,3-dioxy-propan    und  367     g    (2,5     Mol)        Chloral    in 500 ml     Toluol          hergestellt    und     21/i    Stunden gerührt. Die Lö  sung erwärmt sieh     sofort    nach der Herstellung  und erreicht eine Temperatur von 50-60  C.  Sie wird über Nacht. bei     Raumtemperatur     stehen gelassen.

   Es fällt ein weisser Nieder  schlag aus, der abgetrennt. und     umkristalli-          siert    wird. Das gebildete     1-(o-Methyl-phen-          oxy)        -2,3-bis-        (2',2',2'-trichlor-1'-oxy-äthoxy)-          propan    mit. der Summenformel     C1,1H1505C16     schmilzt bei 103-106  C.  



  Analyse       gefundene        Werte:        C        =        3.5,67        %;        H        =        3,49        %;     Cl - 44,4 0/0;

         berechnete        '#'erte:        C        =        35,24        %;        H        =        3,38        %;          Cl        =        44,6        %.     



  <I>Beispiel<B>29</B></I>  Einer Lösung von 76 g     1-Phenoxy-2,3-          dioxy-propan    in 220 ml     Toluol    werden unter  ständigem Rühren 166 g     Chloral        zugeführt.     Dabei erwärmt sich die Reaktionsmischung.  Sie wird abgekühlt und bei Raumtemperatur  über Nacht stehen     gelassen.    Anschliessend       destilliert.    man das     Toluol    und das über  schüssige     Chloral    ab und extrahiert den Rück  stand mit- heissem Benzol.

   Aus dem Extrakt  wird nach dem Abkühlen der gebildete kristal  line Niederschlag filtriert und anschliessend       umkristallisiert.    Das erhaltene     1-Phenoxy-2,3-          bis-(2',2',2'-trichlor-1'-oxy-äthoxy)-propan    mit  der Summenformel     C1sH1405C1h    schmilzt bei       94-96     C.

      Analyse: gefundene Werte: Cl = 46,40/0;       berechnete        Werte:        Cl        =        45,9        %.            Beispiel   <I>3</I>  Einer Lösung von 124 g     1-(p-Chlorphen-          oxy)        2,3-dioxy-propan    in 250 ml     Toluol    wer  den 237 g     Chloral    zugefügt. und die     Reaktions-          mischung    wird in der in Beispiel 2 beschrie  benen Weise weiter aufgearbeitet.

   Das dabei  erhaltene Reaktionsprodukt:     l-(p-Chlor-phen-          oxy)        -2,3-bis-        (2',2',2'-trichlor-1'-oxy-äthoxy)-          propa.n    mit der Summenformel     C1S3H1305C1;     schmilzt bei 96-98  C.  



  Analyse: gefunden: Cl = 49,5     0/m;     berechnet.: Cl = 49,9     0/a.     



  In gleicher Weise werden bei der Um  setzung von     Chloral     mit     1-(p-Methoxy-phenoxy)        2,3-dioxy-propan     das     l.-(p-Methoxy-phenoxy)-2,3-bis-          (2',2',2'-trichlor-1'-oxy-äthoxy)-propan;     mit     1-(p-Amino-phenoxy)-2,3-dioxy-propan     das     1-(p-Amino-phenoxy)-2,3-bis-(2',2',2'-          triehlo@x=1'-oxy-äthoxy        )-propan    und  mit     1-(p-Nitro-phenoxy)-2,3-dioxy-propall     das     1-(p-Nitro-phenoxy)-2,3-bis-(2',2',2'-          triQhlo@r-1'-oxy-äthoxy)-propan     erhalten.  



  Alle in den     Beispielen        beschriebenen    Ver  bindungen zeigen     starke    sedative Wirksamkeit.  Sie besitzen eine nur sehr geringe Toxizität.  Obgleich bei ihnen die Wirkung wesentlich  schneller     als    bei den     Barbitursäurederivaten     einsetzt, kann ihre Wirkungsdauer mit derjeni  gen der lange wirkenden     Barbitursäurederi-          vate    verglichen werden. Jedes dieser Präpa  rate kann zur Behandlung von Schlaflosigkeit.  und Angstzuständen verwendet werden, wobei  die den     Barbitursäurepräparaten    anhaftenden  nachteiligen Eigenschaften nicht, auftreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung therapeutisch wirksamer Pheny läther von Glycerin-bis- ehloral-hemiaeetalen der allgemeinen Formel EMI0002.0115 in welcher X ein Phenyl- oder ein substi tuiertes Phenylradikal darstellt, dadurch ge kennzeichnet, dass man auf die entsprechenden Phenyl- oder substituierten Phenyläther des Glycerols der allgemeinen Formel EMI0003.0006 worin X ein Phenyl- oder ein substituiertes Phenylradikal bedeutet,
    Chloral in einem un- polaren Lösungsmittel einwirken lässt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel Toluol verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel Benzol verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Chloral in leichtem Ü berschuss angewandt wird.
CH313263D 1951-12-27 1952-12-24 Verfahren zur Herstellung von Aryläthern des Glycerin-bis-chloral-hemi-acetals CH313263A (de)

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