CH313152A - Verfahren zum Absaugen von Fadenenden von einer in Herstellung begriffenen Kreuzspule - Google Patents
Verfahren zum Absaugen von Fadenenden von einer in Herstellung begriffenen KreuzspuleInfo
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Description
Verfahren zum Absaugen von Fadenenden von einer in Herstellung begriffenen Kreuzspule
Bei selbsttätigen Kreuzspulmaschinen wird bekanntlich der gebroehene Faden durch Absaugen mittels eines Saugrohrs und einer Saugdüse von der Kreuzspule abgezogen und einem Knüpfgerät zugeführt. Es ist dabei erforderlieh, das Saugrohr möglichst nahe an n (lie Oberfläehe der Kreuzspule zu bringen, weshalb man bisher nur zylindrische oder sehwach kegleige Kreuzspulen auf Spulautomaten herstellte, bei welchen eine Überein stimmung der die Saugdüse annähernd berüh- renden mantellinie mit dem Mundstück des Saugrohrs über die ganze Spulenbreite hinweg am leiehtesten erzielt werden konnte.
Bei der Verwendung von stärker kegeligen Spulen und solehen mit sieh beim Spulen vergrössernder Konizität stösst die Verwen dung einer über die ganze Breite der Spule geführten Saugdüse insofern auf Sehwierigkeiten, als beim Anwachsen der Spule unter Anwendung bisheriger Lagerungen für den Spulenhalter ein mogliehst nahes Heranführen der Saugdüsen an den gesa. mten Spulenmantel nur in bestimmten Durehmesserbereichen mög- lich ist, weil bei kegeliger Bewiklung der Spule die Abstandsveränderung zwischen Spule und Mundstück verschieden ist und somit nieht alle Punkte der Oberfläche den gleiclien möglichst klein, en Abstand von der Saugdüse behalten.
Auch sind Saugdüsen bekannt, die sieh elastisch an den Spulenumfang anlegen, nur eine schmale Saugöffnung besitzen und sieh zum Zweeke des Fadenerfassens durch eine Ii-n-und Herbewegung über den gesamten Spulenmantel hinweg bewegen. Die Sicherheit des Erfassens von Fadenenden ist bei derartigen Einrichtungen jedoch gering, da der Saugstrom der Saugdüse nur einen kleinen Teil des Spulenumfanges berührt.
Es ist auch bereits bekannt, an Spulauto- maten zur Herstellung von zylindrischen Kreuzspulen die Auflage und gleichzeitig den Antrieb von an ihrem Umfang angetriebenen Kreuzspulen und die Saugöffomg auf der gleichen Mantellinie hintereinander anzuorclnen. Eine derartige Anordnung ist jedoch nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen konstruktiv möglich. Normalerweise ist die Spu- lenauflage zur Saugöffnung versetzt angeord- net.
Gemäss der vorliegenden. Erfindung sollen die erwähnten Nachteile beseitigt werden. Das Verfahren zum Absaugen von Fadenenden von einer an ihrem Umfang angetriebenen Kreuzspule, bei welchem die Auflagelinie der Spule auf der Treibtrommel und die die Spule nicht berührende Säugöffnung. entlang ver schiedenen Spulenmantellinien verlaufen, ist dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Saugdüse vom Spulenmantel während der ganzen Bewicklungsdauer der Spule dadurch mindestens annähernd gleich gehalten wird, dass dafür gesorgt wird, dass die Spulenaehse stets in der Mittelebene liegt, die zwisehen der Aufla. gelinie der Spule auf der Treib trommel einerseits und der der Saugdüse am näehsten leigenden Mantellinie der Spule anderseits liegt.
Die Aufgabe kann aber auch dadurch gelöst werden, dass die Spulenachse auf einer Kurvenfläche geführt und die Saug- düse über ein Getriebe auf einer entsprecheden andern Kurve bewegt werden.
In der Zeiehnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen :
Fig. 1 eine schematische Anordnung der Teile in bisher üblicher Form,
Fig. 2 Spulenträgerlagerungen mit gemein- samem Schnittpunkt aller Spulenhüllkreise vor der Saugdüse,
Fig. 3 eine Anordnung mit einer vom Spulenträger gesteuerten Saugdüse.
In Fig. 1 ist eine Fadeführungs- und Antriebstrommel 1 um die Achse 2 drehbar.
Ein Faden F läuft über die Trommel 1 und wird auf einer Spule 3 aufgespult. Vor der Trommel 1 liegt ein Saugrohr 4 mit einer Saugdüse 5, 5'. Die kegelstumpfförmige Spule 3 hat bei spulbeginn am dünnen Ende einen kleinen äussern Durchmesser des kreises 6 mit dem zugehörigen Mittelpunkt 24 und am ändern Ende einen grossen Durehmesser des Kreises 7 mit dem zugehörigen Mittelpunkt 25.
Die fertig bewickelte Spule 3 hat einen kleineren äussern Durchmesser des Kreises 8 mit dem dazugehörigenMittelpunkt27und einen grösseren Durchmesser des Kreises 9 mit dem zugehörigen Mittelpunkt 28. Die Spulenmittelach, 10 ist um einen Spulenträgerdrchpunkt 11 schwenkbar.
In Fig. 2 ist die Spulenlagerung derart vorgesehen, dass die windschief zur Achse 2 der Antriebstrommel 1 angeordnete, die Mit telpunkte 24 und 25 ver. bindende Spulenaehse auf einer Ebene 26 bei fortschreitender Bewicklung nach links oben in die Stellung 27/28 wandert. Hierzu dient eine nicht d, argestellte, in der Technik 2bliche gerade Achsführung. Sie ist so, gewählt, dass sich in der Zeichenebene alle Spulenhüllkreise, die sich aus der Konizität und aus der fortsehreitenden Bewicklung ergeben, in einem stets am m gleichen Ort befindlichen Punkt, dem Durchstosspunkt der Mantellinie 12, schneiden, vor dem die Sangdüse 4/5 mündet.
Die Auflage auf der Antriebstrommel erfolgt theoretisch längs einer Berührungslinie 13, die aber in der Praxis wegen der Weichheit des Fadenmaterials eine Fläche ist. Die Verbindungs- l'inie zwischen dem zum jeweils grössten Spulendurchmesser gehörenden Mittelpunkt 25 bzw.
28 und der Mantellinie 12 ist mit 14 bzw. 16, die Verbindungslinie zwischen denselben Mit telpunkten und dem Berührungspunkt. 13 mit 15 bzw. 17 bezeiehnet.
Nach Fig. 3 ist die Spulenachse 24/25 auf einem um die Achse 11 schwenkbaren Spulenträger gelagert. Er ist mit einem Hebel 18 und über ein Gelenk 19 mit einer Steuerstange 20 verbunden, die in einer Führung 21 verschiebbar ist und auf einen Hebel 22 einwirkt, der an dem um die Aehse 23 schwenk- baren Saugrohr 4 befestigt ist. Die Berührungsbahn zwisehen diesem Hebel und der Steuerstange 20 ist so gewählt, dass die Saug- düse 5 auch bei fortschreitender Bewicklung der Spule 3 von dieser stets den gleichen Ab stand h. at. Die der Linie 12 in Fig. 2 ent- sprechende Mantellinie ist in Fig. 3 mit 29 bezeichnet.
Sie wandert wegen der Schwenkbarkeit des Spulenträgers bei zunehmender Bewieklung nach 30. Dem Berührungspunkt bzw. der Auflagelinie 13 der Fig. 2 entsprieht der nach 32 wandernde Punkt 36 in Fig. 3.
Die Ebenen 14 und 16 bzw. die Linien 15 und 17 der Fig. 2 sind in der Fig. 3 mit 35 und 31 bzw. 37 und 33 bezeichnet. An Stelle der Mittelebene 26 in Fig. 2 ist in Fig. 3 eine von 38 nach 34 wandernde Mittelebene vorhanden, auf der sieh. die Spulendrehachse 24/25 bis naeh 27/28 bewegt, wenn die Spule bewickelt wird.
Tn Fig. 1 ist die Saugdüse 5 mit geringem Abstand an die grosse Spule mit den Kreisen 8, 9 herageführt. Es ist ersichtlich, dass die kleine kegelige Spule die Saugdüse 5'nur im Bereich des grösseren Kreises 7 annähernd berührt, dass aber zwisehen dem Kreis 6 und der Saugdüse 5'ein beachtlicher Abstand herrscht, wodurch hier die Mögliehkeit des Ansaugens des Fadenendes nicht gegeben ist. und 25 bzw. 11 und 28 angedeuet ist. Weil nun aber eine Wand ! erlmg der Mantellinie 29 nicht nur durch das Dickerwerden der Spule während der Bewicklung, sondern auch wegen der Schwenkhebelbewegung eintritt, muss dementsprechend die Saugdüse 5 ebenfalls bewegt werden.
Das geschieht durch ein Getriebe, welches die Hebel 18, 20 und 22 enthält, durch welches Getriebe die Diise 4 um die Achse 23 als s Schwenkpunkt gedreht wird.
Infolge der Bewegung des Spulenträgers um einen ortsfesten Schwenkpunkt 11 ergibt sich, eine Verschiebung des Schnittpunktes der vor dem Sayrohr liegenden Spulenmantellinien vom Pukt 29 bei den kleinsten Spulendurchmessern nach rechts zum Schnittpunkt 30 bei den grössten Spulendurchmessern, so dass eine Versehiebung des Saugrohres 4 mit der Saugdüse 5 über die Teile 18, 20, 22 erforderlieh ist. Die Lage der Saugdüse wird dabei in Abhängigkeit von der Lage des Spulenträ- gers auf bekannte Art durch die Kurve bei 22 derart gesteuert, dass der Abstand zwischen der Saugdüse 5 und dem Mantel der Spule bei beliebigem Spulendurchmesser gleich oder annähernd gleich bleibt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zum Absaugen von Fadenenden von einer an ihrem Umfang angetriebenen Kreuzspule, bei welchem die Auflagelinie der Spule auf der Treibtrommel und die die Spule nicht berührende Saugöffnung entlang verschiedenen Spulenmantellinien verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Saugdüse (5) vom Spulenmantel während der ganzen Bewicklungsdauer der Spule (3) dadureh mindestens annähernd gleich gehalten wird, dass dafür gesorgt wird, dass die Spulenachse stets in der Mittelebene (26) liegt, die zwischen der Auflagelinie (13) der Spule (3) auf der Treibtrommel (1) einerseits und der der Saugdüse (5) am nächsten liegenden Mantellinie (12) der Spule (3) anderseits liegt.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren naeh Patentanspruch, da dtlreh gekennzeichnet, dass die Spulenaehse Es ist also mit bisher üblichen Spulenlagerungen, wie eine in Fig. 1 dargestellt ist, nieht moglieh, ohne besondere Massnahmen eine Übereinstimmung der Saugdüse mit dem Spulenumfang derart zu erreichen, dass der Abstand zwischen Saugdüse und Spulenum- fang immer genügend gleichmässigklein bleibt, um die Absaugung des Fadenendes bei jedem Spullendurehmesser unter gleiehen Bedingun- gen vollziehen zn lassen.In Fig. 2 ist die Anordnung der Spulenlagerung derart getroffen, dass sich die Spulenaehse 24ss5 während der Bewicklung nach einer bestimmten Gesetzmässigkeit in die Stel lung-27ss8 verschiebt, und zwar entlang der llittelebene 26. Es ist ersichtlich, dass die in Fi 2 gezeichnete und oben beschriebene Anordnung einen gleichbleibenden Abstand zwischen dem Spulenhüllkreis und der stationären Saugdüse 5 sichersteelt, unabhändgig davon, wie gross der Durchmesser ist, und aueh unabhängig davon, ob eine Spule kegelig oder zylindrisch geformt ist, sofern die Bedingung erfüllt wird, dass die Spulenachse sich stets auf der Mittelebene 26 zwischen der Mante linie 12 und dem Berührungspunkt 13 befinlet.In Fig. 3 sind die im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 gewonnenen Erkenntnisse dahin- gehend ausgewertert, dass der Abstand der Saugdüse 5 von der Spule 3 bei jedem Be wieklungsgrad gleich bleibt, auch wenn ein schwenkbarer Spulenträger verwendet wird, (lie Spulenaehse 4l25 also längs eines Kreisbogens nach 27/28 wandert, das heisst auf einer Kurvenfläche geführt wird: Eine weitere Vorausstzung für die kontruktion nach Fig. 3 ist, dass die Antriebstrommel und die Kreuz- spule 617 bei jeder Bewicklungsdicke dauernd in Kontakt bleiben müssen. Daraus ergibt sieh h un die Konstruktion derart, dass die Spulenachse 24/25 entlang der von 38 nach 34 wa. ndernden Mittelebene bewegt werden muss.Im Gegensatz zur aus2hrtung nach Fig. 2, lV0 diese Verschiebung der Spulenachse auf einer Geradführung erfolgen kann, ist nach Fig. 3 ein Schwenkhebel als Spulent. räger gewählt, der durch die Verbindungslinie zwischen 11 auf einer Kurvenfläehe geführt wird und die Saugdüse über ein Getriebe bewegt wird.2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenachse und die Saugdüse auf Kreisbahnen geführt werden, wobei die Schwenk- bewegung der Saugdüse von der Schwenk- bewegung der Achsführung abgeleitet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE313152X | 1951-07-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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ID=6138958
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH313152D CH313152A (de) | 1951-07-04 | 1952-07-01 | Verfahren zum Absaugen von Fadenenden von einer in Herstellung begriffenen Kreuzspule |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH313152A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1157980B (de) * | 1959-05-15 | 1963-11-21 | Schweiter Ag Maschf | Saugmundstueck an einer schwenkbar gelagerten Saugduese zum Aufsuchen und Erfassen von Fadenenden an einer Kreuzspulmaschine |
| DE102006026548A1 (de) * | 2006-06-08 | 2007-12-13 | Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg | Verfahren zum Betreiben einer Arbeitstelle einer Kreutzspulen herstellenden Textilmaschine |
-
1952
- 1952-07-01 CH CH313152D patent/CH313152A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1157980B (de) * | 1959-05-15 | 1963-11-21 | Schweiter Ag Maschf | Saugmundstueck an einer schwenkbar gelagerten Saugduese zum Aufsuchen und Erfassen von Fadenenden an einer Kreuzspulmaschine |
| DE102006026548A1 (de) * | 2006-06-08 | 2007-12-13 | Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg | Verfahren zum Betreiben einer Arbeitstelle einer Kreutzspulen herstellenden Textilmaschine |
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