CH313014A - Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von porösen Massen auf Bauelemente - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von porösen Massen auf Bauelemente

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CH313014A
CH313014A CH313014DA CH313014A CH 313014 A CH313014 A CH 313014A CH 313014D A CH313014D A CH 313014DA CH 313014 A CH313014 A CH 313014A
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CH
Switzerland
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foam
solution
dependent
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spray nozzle
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English (en)
Inventor
Bauer Wilhelm
Stratmann Wolf
Friedrich Dr Schroder-Stranz
Original Assignee
Schroeder Stranz Friedrich Dr
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Publication date
Application filed by Schroeder Stranz Friedrich Dr filed Critical Schroeder Stranz Friedrich Dr
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/02Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
    • E04F21/06Implements for applying plaster, insulating material, or the like
    • E04F21/08Mechanical implements
    • E04F21/12Mechanical implements acting by gas pressure, e.g. steam pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von porösen Massen auf Bauelemente    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum  Aufbringen von porösen Massen auf Bauele  mente. Es     ist    bekannt, poröse     Massen    in Form  von Platten an unversetzte oder versetzte Bau  elemente anzubringen. Dabei können die Bau  elemente für sich oder zu einem Bauwerk ver  setzt geschlossene oder gitterartige Körper bil  den. Das Arbeiten mit porösen Platten ist  teuer, bedingt     Verluste    durch Materialabfall,  erfordert Fugen, welche allgemein mit ver  hältnismässig dichter Masse gefüllt werden  müssen, und gestattet selten einen dichten An  schluss an die Bauelemente. Bei Bauelementen,  die Hohlkörper mit.

   Einfüllöffnung darstellen,  benutzt man bisher poröse Massen in Form  von Sehütt- oder Stopfer ut, das sieh schwer  einfüllen lässt und nur unvollkommen den  fHohlraum besetzt.  



  Demgegenüber geschieht das Aufbringen  poröser Massen auf Bauelemente gemäss der  Erfindung in der Weise, dass ein mit die  Erstarrtung bewirkendem Mittel durchsetzter  Schaum an die Bauelemente herangebracht  wird.  



  Auf diese Weise lassen sieh fugenlose  Grossflächen aus poröser Masse bilden, welche  stets satt an den Bauelementen anliegen,  Ecken und Spalten werden stets voll ausge  füllt. Die Grundstoffe für die porösen Mas  sen nehmen     nur    wenig Raum in Anspruch  und sind allerorts unmittelbar einsatzbereit.    So lassen sich billig und schnell Isolierungen  gegen Sehall, Wärme und Kälte herstellen,  gleichgültig, ob zu diesem Zweck ein Über  ziehen von Wandungen, ein Ausfachen von  Skelett- oder Gitterwerken oder ein Füllen  von Hohlräumen vorzunehmen ist. Der er  starrte und harte Schaum vermittelt auch  einen gasdichten Absehluss.

   Beispielsweise las  sen sich Tür- und Fensterverkleidungen mit  wenig Mühe und geringen     Kosten        zuverlässig     dichten und Rohrleitungsgänge und -kanäle  in Wänden und Decken vollkommen füllen.  



  Der Schaum kann beim Verfahren gemäss  der Erfindung gespritzt werden.  



  Es kann ein Frischschaum benutzt wer  den, welcher aus einer Schaummittellösung,  einer Harnstoffharzlösung und einem Kataly  sator für das Harnstoffharz mit Hilfe von  Pressluft gebildet wird. Es wird beispielsweise  eine wässrige Lösung eines Vorkondensats aus  einer     Harnstoffverbindung    und Formaldehyd  und eine     wässrige        SchaummitteHösung    benutzt,  welche einen Katalysator für das     Vorkonden-          sat    enthält. Der Katalysator ist z. B.

   Phosphor  säure oder     Oxalsäure.    Das     Harnstuffharz    ist  für den aus der     Schaummitt.ellösung    mit  Pressluft gebildeten Schaum das     Erstarrungs-          m.ittel,    durch     welches    der Schaum     volumen-          und    strukturmüssig unverändert bleibt.  



  Es empfiehlt sich,     zunächst    die. Schaum  mittellösung zu Schaum zu verarbeiten und      erst unmittelbar vor dem Verspritzen des  Schaumes die Harzlösung als Erstarrungs  mittel dem Schaum zuzumischen.  



  Die mit dem erstarrenden Schaum zu be  deckenden Körperflächen können zuvor mit  einem stark bindenden Haftfilm versehen wer  den. Für die Bildung eines Haftfilms kann  beispielsweise eine mit Wasser verdünnte Lö  sung eines Acrylsäurepolymerisats verwendet  werden. Ein solcher Film haftet fest an Holz,  Metall, Stein oder Kunststoff und bindet  auch den aufgespritzten Schaum fest, selbst  wenn der Haftfilm schon getrocknet ist. So  lassen sieh schnell und leicht z. B. Gebäude,  Wände und Decken mit einer Sehaumschicht  überziehen.  



  Bei rahmenartigen     Traganordnungen    mit  einer Rahmenabdeckung kann der Schaum  eingespritzt, und, wenn es     gewünscht    wird,  ebenfläclhig geschnitten werden.  



  Der Schaum kann auch in eine rahmen  artige Traganordnung mit darin befindlichem  Gitterwerk eingebracht werden, so dass nach  her ein bewehrter Sehaumkörper vorhanden  ist. Das ist beispielsweise für Deckenkonstruk  tionen in Gebäuden wichtig.  



  Freiliegender     Starrschaum    kann mit einer  Deckschieht überzogen werden. Die Deck  schicht kann aufgespritzt werden.  



  Die zu verspritzende Frisclhsehaummasse  kann mit Farbstoff oder     feinkörnigem    Füll  stoff oder mit beidem vermischt verwend et  werden. Derartige Zusätze kann auch eine  etwa angewandte Überzugsmasse enthalten.  



  Die Erfindung betrifft auch eine     Vorrieb-          tung    zur Durehführunag des im vorstehenden  beschriebenen Verfahrens. Diese Vorrichtung  weist einen Raum für die     Schaumerzeugung     und daran anschliessend die Zuleitung für ein  Sehaumerstarrungsmittel unmittelbar vor  einer Schaumspritzdüse auf.  



  In der Zeichnung ist eine solche Vorrich  tung beispielsweise und schematisch darge  stellt.  



  Die Vorrichtung wird mit     Druckluft    be  trieben, die beispielsweise von der     Druck-          luftflasehe    10 geliefert wird. Von der     Druck-          huftflasehe    70 führt eine Leitung 11 zum Be-    hälter 12, in welchem sieh die Lösung eines  Erstarrungsmittels für den Schaum befindet,  und eine Leitung 13 zum Behälter 14 mit  cder Schaummittellösung. Der Behälter 14 ist  durch eine Leitung 15 mit dem Raum 16  verbunden, in welchem in bekannter Weise  durch Einleiten von Drtuekluft aus der Lei  tung 17 die Schaummittellösung in Schaum  umgewandelt wird.  



  Zweckmässigerweise ist vor der Spritzdüse  18 eine Mischkammer 19 angeordnet. An  diese ist die Leitung 20 für die Lösung des  Erstarrungsmittels von demn Behälter l2  kommend angeschlossen, und zwar     vorzugs-          weise    in einem spitzen Winkel zur     Schaum-          strömungsriehtung.    Es empfiehlt sieh, bei 21  für den Eintritt der Erstarrungsmittellösung  in die Misehkammer eine Spiralmischdüse an  zuordnen.  



  Das in der Misclhkammer 19 gebildete Ge  misch tritt durch die Spritzdüse 7 8 aus und  kann     gegebenenfalls    durch eine     angeschlossene     Spritzlanze oder dergleichen auf eine gewis@e  Strecke geleitet werden.  



  Der Raum 76 für die Schaumerzeugung  kann mit kugeligen Körpern gefüllt sein, so  dass der entstehende Schaum durchweg fein  blasig abfliesst.  



  Die Erfindung betrifft auch eine beson  dere     Anwendung    des beschriebenen Verfah  rens, und zwar die Anwendung zur Absper  rung von Wetterwegen in Bergwerken, z. B.  in Steinkohlen-, Braunkohlen-,     Schwefelkies-          oder    Kupferkiesbergwerken. Sogar brennend ie       Stollen    lassen sieh mit Hilfe des     erfindungs:-          gemässen    Verfahrens     zttverlässig         abriegeln,    da  der Schaum wenige     -Minuten    nach seinem       Spritzen        erstarrt.    ,

Claims (1)

  1. P ATEM TAN SPR I "CHE I. Verfahren zum Aufbringen von porösen lassen auf Bauelemente, dadurch geheim zeichnet, dass ein mit die Erstarrung, bewir kendem Mittel durchsetzter Schaum an die Bauelemente herangebracht wird.
    IL Vorrichtung zur Durchführung (los Verfahrens nach Patentaiisprucli I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Raum für die Schau.n- erzeugung und daran anschliessend die Zulei tung für ein Schaumerstarrungsmittel unmit telbar vor einer Sehaumspritzdüse vorgesehen ist. III. Anwendung des Verfahrens nach Pa tentanspruch I zur Absperrung von Wetter- wegrn in Bergwerken. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Verfahren nach Patentansprueh I, da- dadureh gekennzeiehnet, dass der Schaum ge- sprit7zt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein Frischschaum benutzt wird, welcher aus einer Sehaummittel- lösung, einer Harnstoffharzlösung und einem Katalysator für das Harnstoffharz gebildet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Harnstoffharzlösung die wässrige Lö sung eines Harnstofformaldehyd-Vorkonden sats benutzt wird und eine wässrige Sehaum- mittellösung, welche einen Katalysator für das Vorkondensat enthält. 4l.
    Verfahren nach Patentansprueh I und Unteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dlass zunäehst die Sehaummittellösung zu Schaum verarbeitet wird und erst unmittelbar vor deren Verspritzen die Harzlösung dem Schaum zugemischt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, da- durelt gekennzeichnet, dass die mit dem er starrenden Schaum, zu bedeckenden Körper flächen zuvor mit einem stark bindenden Haftfilm bedeckt werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeiehnet, dass zur Bildung des Haftfilms eine mit Was ser verdünnte Lösung eines Aerylsäurepoly- merisats verwendet wird. i.
    Verfahren nach Patentansprueh I, da- dureh gekennzeichnet, dass der Schaum in eine rahmenartige Traganordnung mit wenig stens einer Rahmenabdeckung eingebracht wird. B. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Schaum in eine rahmenartige Traganordnung mit darin befindlichem Gitterwerk eingebracht wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass freiliegender Starr- schauhm mit einer Deckschicht überzogen wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dafss eine mit Farbstoff vermischte Frischschaummasse verwendet wird. 11.
    Verfahren nach Patentansprueh I, da durch gekennzeichnet, dass eine mit feinkör nigem Füllstoff vermischte Frischschaum masse verwendet wird. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Spritz düse ein Mischraum vorgesehen ist, in welchen die Leitung für das Sehaumerstarrungsmittel einmündet. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeich net, dass die Leitung für das Schaumerstar- rungsm.ittel in einem spitzen _NVinkel zur Schaums trömungsrichtung in die Misehkam- nier vor der Spritzdüse einmündet. 14.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die h:rstarrungsmittel- lösung durch eine Spiralmischdüse zum Schaumstrom gelangt. 15. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Raum für die Schaumerzeugung in einem mit kugeligen Körpern gefülltem Durchgangsrohr besteht, welches eine Zuführung für die Schaumlösung und eine Zuführung für die Pressluft auf weist.
CH313014D 1953-08-20 1954-08-19 Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von porösen Massen auf Bauelemente CH313014A (de)

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CH (1) CH313014A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155581B (de) * 1956-11-16 1963-10-10 Aerocem Ltd Mit Druckluft betriebene Spritzvorrichtung zum Aufbringen von Moertelmischungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155581B (de) * 1956-11-16 1963-10-10 Aerocem Ltd Mit Druckluft betriebene Spritzvorrichtung zum Aufbringen von Moertelmischungen

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