CH312243A - Schutzvorrichtung an Skiern. - Google Patents

Schutzvorrichtung an Skiern.

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Publication number
CH312243A
CH312243A CH312243DA CH312243A CH 312243 A CH312243 A CH 312243A CH 312243D A CH312243D A CH 312243DA CH 312243 A CH312243 A CH 312243A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
skis
protective device
polyamide
edges
rails
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Application number
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English (en)
Inventor
Inventa Ag Fuer Forschu Luzern
Original Assignee
Inventa Ag
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/04Structure of the surface thereof
    • A63C5/048Structure of the surface thereof of the edges

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)

Description


  Schutzvorrichtung an Skiern.    Bekanntlich schützt man Skis gegen<B>Ab-</B>  nützung vorteilhaft dadurch,     dass    man sie mit  Kanten aus Metall oder thermoplastischen  Kunstmassen versieht, Dieser Schutz kann so  wohl an den Unter- wie auch an den Ober  kanten angebracht werden.  



  Kanten aus Metall bestehen aus einzelnen       Stiieken,    die entweder stumpf aneinander oder  miteinander verkeilt durch Schrauben auf die  Skis aufmontiert werden. Dadurch erfährt  der Ski einesteils eine unerwünschte Verstei  fung, anderseits werden durch die Schrauben  löcher gerade die meist beanspruchten Teile  des Holzes erheblich geschwächt, so     dass    bei  Abreissen von Kanten auch Holz weggerissen  wird. Oberkanten aus Metall hingegen werden  nicht hergestellt.  



  Man kann Kanten aber auch aus thermo  plastischem Kunststoff herstellen. Dieses Ma  terial eignet sieh sowohl für Ober- als auch für  Unterkanten. Solche Kanten müssen nicht un  bedingt aus kurzen Stücken zusammengesetzt  werden, sondern können in der ganzen Länge  aus einem Stück bestehen. Ein weiterer Vor  teil besteht darin,     dass    Kanten aus thermo  plastischem Kunststoff nicht     aufgesehraubt     werden müssen, sondern aufgeklebt oder über  entsprechende Aussparungen im Holz gestossen  werden können. Die Nachteile dieses Materials  bestehen darin,     dass    die Widerstandskraft  gegen Abnützung, verglichen mit Kanten aus  Metall, relativ gering ist.

   Ausserdem ist das  Material empfindlich gegen     Temperatur-          schwank-Lingen    und wird leicht spröd.    Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  nun eine aus     Polyamidschienen    bestehende  Schutzvorrichtung an Skiern. Polyamide haben  die beschriebenen Nachteile von     thermoplasti-          sehen    Kunstharzen und von Metall nicht. Sie  können wie Kanten aus thermoplastischem  Kunststoff mit dem Holz verleimt werden.  



  Durch sog. Recken kann die Festigkeit  gegen Abrieb auf ungefähr das Dreifache des  bekannten für Skikanten verwendeten Kunst  stoffmaterials gesteigert werden. Durch das  gleiche Verfahren wird ebenfalls die Biege  elastizität wesentlich verbessert, so     dass    also  Kanten aus einem Stück verfertigt werden  können, ohne     dass    Skis, die mit Kanten aus  Polyamiden versehen werden, eine Verstei  fung erfahren. Diese ausserordentliche Biege  festigkeit erlaubt es, sogar Ober- und Unter  kanten aus einem Stück     als'U-förmige    Schiene  an Skis anzubringen.

   In diesem Falle erfolgt  die Befestigung am Ski zweckmässig gemäss  Zeichnung dadurch,     dass    die Schiene<B>1</B> über  die entsprechend ausgekehlte Längsseite des  Holzes 2 geschoben und gleichzeitig verleimt  wird.     Fig.   <B>1</B> zeigt die Anordnung im Quer  schnitt,     Fig.    2 im     Grundriss.    Dadurch wird  erreicht,     dass    auch die schmale Seitenfläche des       Skis    gegen Abnützung geschützt wird.  



  Als Material verwendet man am besten  Polyamid, wie man es bei der Polykonden  sation von Diaminen und     Dicarbonsäuren    mit  gerader     Kohlenstoffkette    von 2-10     C-Atomen     zwischen den reaktiven Gruppen erhält, z. B.  Nylon<B>66</B> aus     Hexamethylendiamin    und Adi-           pinsäure.    Auch Polyamide aus     a-Caprolaetam     oder     co-Aminocarbonsäure    sind geeignet, eben  so Mischpolyamide. Das Material kann gefärbt  werden, oder man     kai#n    durch Einbetten von  Graphit die     Gleitfähigkeit    erhöhen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schutzvorrichtung an Skiern, bestehend aus Polyamidschienen, UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Schutzvorrichtung an Skiern nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus im Querschnitt U-förmigen, seitlich über den Ski geführten Polyamidschienen besteht. 2.
    Schutzvorrichtung an Skiern nacli Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen aus Polyamid aus geradkettigem Diamin mit 2-10 C-Atomen zwischen den beiden Aminstickstoffatomen und geradket- tiger Diearbonsäure mit 2--10 C-Atomen zwi- sehen den beiden Carboxylgruppen bestehen.
    <B>3.</B> Schutzvorrichtung an Skiern nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Polyamid gefärbt ist. 4. Schutzvorrichtung an Skiern nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in das Polyamid Graphit eingebettet ist.
CH312243D 1952-08-12 1952-08-12 Schutzvorrichtung an Skiern. CH312243A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3083977A (en) * 1961-05-22 1963-04-02 James M Dunston Metal edging for skis
DE1211977B (de) * 1960-11-21 1966-03-03 Anton Kaestle Oberkantenschutz fuer Mehrschichtenschier

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1211977B (de) * 1960-11-21 1966-03-03 Anton Kaestle Oberkantenschutz fuer Mehrschichtenschier
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