CH310751A - Einrichtung zur Montage von Gittermasten oder -türmen. - Google Patents

Einrichtung zur Montage von Gittermasten oder -türmen.

Info

Publication number
CH310751A
CH310751A CH310751DA CH310751A CH 310751 A CH310751 A CH 310751A CH 310751D A CH310751D A CH 310751DA CH 310751 A CH310751 A CH 310751A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
clamps
dependent
guide
rollers
auxiliary device
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Unternehmungen Mot Elektrische
Original Assignee
Motor Columbus Aktiengesellsch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Motor Columbus Aktiengesellsch filed Critical Motor Columbus Aktiengesellsch
Publication of CH310751A publication Critical patent/CH310751A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/34Arrangements for erecting or lowering towers, masts, poles, chimney stacks, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description


      Einrichtung    zur Montage von Gittermasten oder -türmen.    Die Erfindung bezieht. sich auf eine Ein  richtung für die Montage von Gittermasten  oder -türmen mit Eckstielen, die von unten  her stückweise allmählich aufgebaut werden,  unter Verwendung eines Hilfsgerätes, das mit.  wachsender Bauhöhe an den genannten     Eck-          stielen    hochzuschieben ist. Es ist bekannt, an  dem Teilstück des Eckstiels, an welchem.

   Ar  beiten vorgenommen werden sollen, einen höl  zernen Montagebaum anzubinden, an welchem  mit Seilen über Rollen die Einzelteile der  Konstruktion aufgezogen werden und an     wel-          ehem    die Arbeiter mit Steigeisen hochklettern  und     weleher    mit wachsender Höhe des Bau  werkes am     Eekstiel    nach oben versetzt wird.  Ferner ist, es bekannt, an     dem    betreffenden       Eckstiel    eine Leiter zu befestigen, die eben  falls mit wachsender Bauwerkshöhe an diesem       Eekstiel    weiter nach oben verschoben wird.  Die bisherigen Einrichtungen waren aber ver  hältnismässig primitiv und verursachten beim  Versetzen sehr viel Arbeit und Zeitverlust.

    Bei hohen und schweren Masten oder Türmen  führte das Versetzen des schweren Montage  baums von Hand     zu    einer Gefährdung von       :Menschen    und Material.  



  Nach der Erfindung zeichnet sich die ein  gangs erwähnte Einrichtung dadurch aus,     da.ss     sie ausser dem Gerät     wenigstens        zwei    über  einander an einem     Eckstiel    lösbar zu befesti  gende, mit Führungsorganen für das Hilfs  gerät versehene     Briden        umfasst,    an denen das    Gerät in seiner Längsrichtung parallel zur  gemeinsamen Achse von den     Eekstiel    aufzu  nehmen bestimmten     öffnungen    der     Brid'en          versehiebbar    geführt.

   und in verschiedenen  Stellungen gegen Verschieben     mindestens    in  einer     Richtung        verriegelbar    ist.  



  In der     Zeichnung    sind vier Ausführungs  beispiele der Erfindung dargestellt,     und        zwar     drei im Aufriss     (Fig.1,    4     und    7), im Seit.en  riss     (Fig.    2, 5 und 8) und im     Querschnitt    nach  den Linien     A-A,   <I>B -B</I> und     C-C        (Fig.3,     6 und 9) und das vierte nur im Querschnitt       (Fig.10).     



  Gemäss     Fig.1    bis 3     besitzt    der das     Hilfs-          gerät    darstellende Montagebaum zwei     U-Eisen     1, die einen geringen Abstand 2 voneinander  haben und einen einzigen, im     Querschnitt          kastenförmigen    Längsträger bilden. Um leich  ter     besteigbar    zu sein, ist dieser mit Quer  sprossen 3 versehen, die zugleich die beiden     tl-          Eisen    1 starr miteinander verbinden. Der Mon  tagebaum kann daher auch als     einholmige    Leiter  aufgefasst werden.

   Am Teilstück des     rohr-          förmigen        Maststiels    4 sind mittels je     einer          .Schraubspindel    6 und einer Druckbacke 7 die  beiden     Briden    5     angeklemmt,    an deren ge  bogenem Teil ein in den stielseitigen Teil des  Schlitzes 2 hineinragendes Tragblech 8 mit  Führungsrollen 9 angeschweisst ist. Für das       Hochziehen    bzw.

   Herunterlassen     ist        der    Baum  1 mit einem Bügel 10 versehen, in den der  Zughaken einer Winde eingehängt werden      kann, Um den     Baum    in der Arbeitslage gegen  Verschieben nach unten zu     sichern,    besitzt er  in     gewissen    Abständen     dluchgeheride    Quer  löcher 11, durch die ein Stift 1.2 gesteckt  werden kann, der auf dem     Tragbleeh    8 der  obern     Bride    5 ruht..  



  Die     Fig.    4 bis 6 zeigen als Teil des     Hilfs-          geräte.eine    eiserne Leiter     gewöhnlicher    Form,  bei der die Sprossen 3 zwischen zwei Holmen  13 angeordnet sind. In der Mitte     zwischen     den Holmen ist     dieser    Leiter noch mit     einem     rohrförmigen Hilfsbaum oder Längsträger 14  verschraubt, an den seitlich zwei     U-förmige          Führungsbahnen    15 für die Rollen 9 der       Briden    5 angeschweisst sind.

   Die Rollen 9       sitzen    an mit, den     Briden    verschweissten Armen  16 und ragen in die     Führungsbahnen    15 des  Leiterträgers 14 hinein. Um nicht für jede  Mastdicke     besondere        Briden    5 im Vorrat hal  ten zu müssen, werden diese für die stärkste       Mastdicke        bemessen,

      und es werden für dün  nere     Maststücke    hölzerne Beilagen 17     zwischen-          gelegt.    Auch hier sind     Querlöcher    11 zum     Ein-          steeken    eines     Verriegelungsstiftes    12 ange  bracht.  



  Bei der Leiter nach     Fig.7    bis 9 laufen  die aus     Rohren    bestehenden     Holme    13 selbst  auf den entsprechend geformten Rollen 9 der       Briden    5. Die an die     Briden    angesetzten Arme  16, an deren freien Enden die Rollen 9 ge  lagert sind, sind hier mehr gespreizt als bei  dem     Beispiel    nach     Fig.    4 bis 6, und die Rollen  sind     durch    ein äusseres     Distanzstück    19 fixiert,  das an den     Rollenaehsen    sitzt. Der verschieb  bare Teil 3, 13 ist das Hilfsgerät, das wieder  durch Stifte 12 verriegelt werden kann.  



       Fig.10        zeigt    eine     Bride    5 für einen Mast  stiel 20 mit     Winkelquerschnitt.    Die     Bride    ist  mit Armen 16 für Führungsrollen 9 etwa wie  bei dem     Rohrmast    nach     Fig.    6 versehen. Auch  hier können Holzbeilagen zur     Anpassung    der       Briden    an den Querschnitt des Winkeleisens  20     verwendet    werden. Statt des     Einsteckstiftes     12 kann ein anderes     Verriegelungsorgan,    z. B.  ein Keil, eine Klinke, eine     Lastdruckbremse     usw. benutzt werden.  



  Die Montage eines Mastes mit Hilfe der  beschriebenen, aus     Briden    und einem Hilfs-         gerät    bestehenden Einrichtung geht. z. $. in  der     Weise    vor sich,     däss    zunächst das     unterste     Teilstück des     Eckstiels    eines Gittermastes im  Fundament fixiert. wird. Am obern Ende des       Eckstiels    wird eine Seilrolle mit.     darüberlau-          fendem    Seil eingehängt, mittels dessen das  mit dem Bügel 10 am Seilhaken angehängte  Hilfsgerät hochgezogen wird..

   Dann werden  oben am     Maststiel    die beiden     Briden    im Ab  stand von 1 bis 2 m     angeklemmt,    so, dass ihre  Rollen 9 in den Montagebaum     (Fig.3)        bzw.     in die Führungen 15 der Leiter eingreifen       (Fig.    6, 10)     bzw.    die Holme 13     -umgreifen          (Fig.9).    Der Haken des Zugseils wird nun  unten an der Leiter angehängt, und das Hilfs  gerät gleitet., von den Rollen 9 geführt, par  allel zum     Ecl:

  ,stiel    über dessen oberes Ende  hinaus in die Höhe, gegebenenfalls     so    weit,  bis ihr unteres Ende die tiefere     Bride    erreicht  hat. Nach Verriegelung der Leiter     mittels    des       Stiftes    12 wird die Seilrolle von diesem Ende  fortgenommen und am obern Ende des Hilfs  gerätes befestigt. Am Seilhaken wird nun das  folgende     Teilstüek    des     Maststiels    so hochge  zogen,     d'ass    sein unteres Ende mit dem obern  Ende des     ersten,    im Fundament     aufgestellten          Teilstückes    verbunden werden kann.

   Nun wer  den zwei weitere     Briden    am obern Ende des  zweiten Stielteilstückes     befestigt,    von denen  geführt jetzt die entriegelte Leiter     wieder     hochgezogen werden kann,     usf.    Das Hochzie  hen der Teile kann von Hand oder     mittels          Motorwinde    erfolgen.     Selbstverständlich    wer  den von dem Montagebaum bzw. der Leiter  aus auch Streben und Diagonalen     des        Mastes     montiert.

   Auch andere Arbeiten, wie     etwaiges     Vernieten, Verschweissen, Füllen der     Rohre     mit Beton usw. können von der Leiter aus  vorgenommen werden. Wie     erwähnt,    eignet  sich die     beschriebene    Einrichtung auch     zum     Montieren anderer hochragender Gitterwerke,       besonders    Türme. Auch kann sie beim An  strich oder bei Reparaturen an solchen Gitter  werken mit Vorteil verwendet. werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Montage von Gittermasten oder -türmen mit. Eckstielen, die von unten her stückweise allmählich aufgebaut werden, unter Verwendung eines Hilfsgerätes, das mit wachsender Bauhöhe an den Eckstielen des Mastes hochzuschieben ist, dadurch gekenn zeichnet., d'ass sie ausser dem Gerät wenigstens zwei übereinander an einem Eckstiel lösbar zu befestigende, mit Führungsorganen für das Hilfsgerät versehene Briden umfasst,
    an denen das Gerät in seiner Längsrichtung parallel zur gemeinsamen Achse von den Eckstiel auf zunehmen bestimmten Öffnungen der Briden verschiebbar geführt und in verschiedenen Stellungen gegen Verschiebung mindestem in einer Richtung verriegelbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Briden mit Rollen versehen sind, die an Längsführungs- organen des Hilfsgerätes geiten. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass an einer Seite der Bride wenigstens ein ausladender Arm sitzt, an dessen Ende die Führungsrollen gelagert sind. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Führungsarm der Bride einen Längsschlitz eines hohlen Trä gers durchsetzt, in dessen Innerem wenigstens einige der Rollen angeordnet sind (Fig.1 bis 3). 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass zwei Führungs arme jeder Bride das Hilfsgerät von aussen zum Teil umgreifen (Fig. 4 bis 6). 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Rollen der bei den Bridenarrne in zwei Führungsschienen des Hilfsgerätes laufen. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass eine Leiter an einem beidseits mit den Führungsschienen ver- sehenen Längsträger befestigt ist.
    7. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Hilfsgerät eine Leiter aufweist und dass die Holme der Leiter selbst an den Rollen der Briden anliegen (Fig.7 bis 9). B. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss als Verriegelungs- organ ein. Steckstift dient.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Verriegelungs- organ ein Keil dient. 10. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Verriegelungs- organ eine Klinke dient. 11. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Verriegelungs- organ eine Lastdruckbremse dient. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass die Briden zum Umfassen des Eckstielquerschnittes mit Bei lagen versehen sind, um auch an kleineren Eckstielquerschnitten angebracht- werden zu können.
CH310751D 1951-11-20 1952-10-17 Einrichtung zur Montage von Gittermasten oder -türmen. CH310751A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE310751X 1951-11-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH310751A true CH310751A (de) 1955-11-15

Family

ID=6125965

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH310751D CH310751A (de) 1951-11-20 1952-10-17 Einrichtung zur Montage von Gittermasten oder -türmen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH310751A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2323881C2 (de) Gerüst
DE2622840C2 (de) Klettergerüst-Einheit mit zugehöriger Schalung
DE2814930A1 (de) Klettergeruest
EP0034819B1 (de) Versetzbares Gerüst
EP4538481A1 (de) Vorrichtung zur anbringung von absturzsicherungen an baugerüsten
DE2050516A1 (de) Senkrecht verstellbare Plattform fur Baugerüste
DE1684283A1 (de) Schalung zur Herstellung behaelterfoermiger Betonbauten,wie Silos od. dgl.
DE2217584C3 (de) Kletterschalung für eine Betonwandschalung
DE102007011716A1 (de) Verfahren zum Auf- und Abbau eines Arbeitsgerüstes und Montagehilfe hierfür
DE2057263C3 (de) Vorrichtung zum Abstützen von Grabenwänden
DE902184C (de) Einrichtung zur Montage von Gittermasten oder -tuermen
CH310751A (de) Einrichtung zur Montage von Gittermasten oder -türmen.
DE3144737A1 (de) Stuetze fuer das bauwesen zum vertikalen abstuetzen einer deckenschalung
DE3428678C2 (de)
DE102007009402A1 (de) Wippausleger-Turmdrehkran
DE2756390C3 (de) Kletterrüstung zum Bauen von Kühlturmschalen aus Stahlbeton mit horizontalen Versteifungsringen
DE1188783B (de) Kletterkran
AT400603B (de) Im bauwesen zum erhöhen der standsicherheit einer deckenschalungsstütze dienendes, auf dem boden aufzustellendes und unten an der stütze von der seite her lösbar zu befestigendes haltegerät
DE1016919B (de) Klettergeruest
CH426151A (de) Hebezeug
DE2337892C2 (de) Arbeitsgerüst mit heb- und senkbarer Arbeitsbühne
AT312897B (de) Gerüst mit höhenverstellbarer Plattform, insbesondere für den Außenanstrich von Gebäuden
DE1126094B (de) Baukran od. dgl.
DE949196C (de) Kletterschalung fuer Betonierungsarbeiten
DE202022105807U1 (de) Treppenwange