CH310751A - Einrichtung zur Montage von Gittermasten oder -türmen. - Google Patents
Einrichtung zur Montage von Gittermasten oder -türmen.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H12/00—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
- E04H12/34—Arrangements for erecting or lowering towers, masts, poles, chimney stacks, or the like
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Description
Einrichtung zur Montage von Gittermasten oder -türmen. Die Erfindung bezieht. sich auf eine Ein richtung für die Montage von Gittermasten oder -türmen mit Eckstielen, die von unten her stückweise allmählich aufgebaut werden, unter Verwendung eines Hilfsgerätes, das mit. wachsender Bauhöhe an den genannten Eck- stielen hochzuschieben ist. Es ist bekannt, an dem Teilstück des Eckstiels, an welchem.
Ar beiten vorgenommen werden sollen, einen höl zernen Montagebaum anzubinden, an welchem mit Seilen über Rollen die Einzelteile der Konstruktion aufgezogen werden und an wel- ehem die Arbeiter mit Steigeisen hochklettern und weleher mit wachsender Höhe des Bau werkes am Eekstiel nach oben versetzt wird. Ferner ist, es bekannt, an dem betreffenden Eckstiel eine Leiter zu befestigen, die eben falls mit wachsender Bauwerkshöhe an diesem Eekstiel weiter nach oben verschoben wird. Die bisherigen Einrichtungen waren aber ver hältnismässig primitiv und verursachten beim Versetzen sehr viel Arbeit und Zeitverlust.
Bei hohen und schweren Masten oder Türmen führte das Versetzen des schweren Montage baums von Hand zu einer Gefährdung von :Menschen und Material.
Nach der Erfindung zeichnet sich die ein gangs erwähnte Einrichtung dadurch aus, da.ss sie ausser dem Gerät wenigstens zwei über einander an einem Eckstiel lösbar zu befesti gende, mit Führungsorganen für das Hilfs gerät versehene Briden umfasst, an denen das Gerät in seiner Längsrichtung parallel zur gemeinsamen Achse von den Eekstiel aufzu nehmen bestimmten öffnungen der Brid'en versehiebbar geführt.
und in verschiedenen Stellungen gegen Verschieben mindestens in einer Richtung verriegelbar ist.
In der Zeichnung sind vier Ausführungs beispiele der Erfindung dargestellt, und zwar drei im Aufriss (Fig.1, 4 und 7), im Seit.en riss (Fig. 2, 5 und 8) und im Querschnitt nach den Linien A-A, <I>B -B</I> und C-C (Fig.3, 6 und 9) und das vierte nur im Querschnitt (Fig.10).
Gemäss Fig.1 bis 3 besitzt der das Hilfs- gerät darstellende Montagebaum zwei U-Eisen 1, die einen geringen Abstand 2 voneinander haben und einen einzigen, im Querschnitt kastenförmigen Längsträger bilden. Um leich ter besteigbar zu sein, ist dieser mit Quer sprossen 3 versehen, die zugleich die beiden tl- Eisen 1 starr miteinander verbinden. Der Mon tagebaum kann daher auch als einholmige Leiter aufgefasst werden.
Am Teilstück des rohr- förmigen Maststiels 4 sind mittels je einer .Schraubspindel 6 und einer Druckbacke 7 die beiden Briden 5 angeklemmt, an deren ge bogenem Teil ein in den stielseitigen Teil des Schlitzes 2 hineinragendes Tragblech 8 mit Führungsrollen 9 angeschweisst ist. Für das Hochziehen bzw.
Herunterlassen ist der Baum 1 mit einem Bügel 10 versehen, in den der Zughaken einer Winde eingehängt werden kann, Um den Baum in der Arbeitslage gegen Verschieben nach unten zu sichern, besitzt er in gewissen Abständen dluchgeheride Quer löcher 11, durch die ein Stift 1.2 gesteckt werden kann, der auf dem Tragbleeh 8 der obern Bride 5 ruht..
Die Fig. 4 bis 6 zeigen als Teil des Hilfs- geräte.eine eiserne Leiter gewöhnlicher Form, bei der die Sprossen 3 zwischen zwei Holmen 13 angeordnet sind. In der Mitte zwischen den Holmen ist dieser Leiter noch mit einem rohrförmigen Hilfsbaum oder Längsträger 14 verschraubt, an den seitlich zwei U-förmige Führungsbahnen 15 für die Rollen 9 der Briden 5 angeschweisst sind.
Die Rollen 9 sitzen an mit, den Briden verschweissten Armen 16 und ragen in die Führungsbahnen 15 des Leiterträgers 14 hinein. Um nicht für jede Mastdicke besondere Briden 5 im Vorrat hal ten zu müssen, werden diese für die stärkste Mastdicke bemessen,
und es werden für dün nere Maststücke hölzerne Beilagen 17 zwischen- gelegt. Auch hier sind Querlöcher 11 zum Ein- steeken eines Verriegelungsstiftes 12 ange bracht.
Bei der Leiter nach Fig.7 bis 9 laufen die aus Rohren bestehenden Holme 13 selbst auf den entsprechend geformten Rollen 9 der Briden 5. Die an die Briden angesetzten Arme 16, an deren freien Enden die Rollen 9 ge lagert sind, sind hier mehr gespreizt als bei dem Beispiel nach Fig. 4 bis 6, und die Rollen sind durch ein äusseres Distanzstück 19 fixiert, das an den Rollenaehsen sitzt. Der verschieb bare Teil 3, 13 ist das Hilfsgerät, das wieder durch Stifte 12 verriegelt werden kann.
Fig.10 zeigt eine Bride 5 für einen Mast stiel 20 mit Winkelquerschnitt. Die Bride ist mit Armen 16 für Führungsrollen 9 etwa wie bei dem Rohrmast nach Fig. 6 versehen. Auch hier können Holzbeilagen zur Anpassung der Briden an den Querschnitt des Winkeleisens 20 verwendet werden. Statt des Einsteckstiftes 12 kann ein anderes Verriegelungsorgan, z. B. ein Keil, eine Klinke, eine Lastdruckbremse usw. benutzt werden.
Die Montage eines Mastes mit Hilfe der beschriebenen, aus Briden und einem Hilfs- gerät bestehenden Einrichtung geht. z. $. in der Weise vor sich, däss zunächst das unterste Teilstück des Eckstiels eines Gittermastes im Fundament fixiert. wird. Am obern Ende des Eckstiels wird eine Seilrolle mit. darüberlau- fendem Seil eingehängt, mittels dessen das mit dem Bügel 10 am Seilhaken angehängte Hilfsgerät hochgezogen wird..
Dann werden oben am Maststiel die beiden Briden im Ab stand von 1 bis 2 m angeklemmt, so, dass ihre Rollen 9 in den Montagebaum (Fig.3) bzw. in die Führungen 15 der Leiter eingreifen (Fig. 6, 10) bzw. die Holme 13 -umgreifen (Fig.9). Der Haken des Zugseils wird nun unten an der Leiter angehängt, und das Hilfs gerät gleitet., von den Rollen 9 geführt, par allel zum Ecl:
,stiel über dessen oberes Ende hinaus in die Höhe, gegebenenfalls so weit, bis ihr unteres Ende die tiefere Bride erreicht hat. Nach Verriegelung der Leiter mittels des Stiftes 12 wird die Seilrolle von diesem Ende fortgenommen und am obern Ende des Hilfs gerätes befestigt. Am Seilhaken wird nun das folgende Teilstüek des Maststiels so hochge zogen, d'ass sein unteres Ende mit dem obern Ende des ersten, im Fundament aufgestellten Teilstückes verbunden werden kann.
Nun wer den zwei weitere Briden am obern Ende des zweiten Stielteilstückes befestigt, von denen geführt jetzt die entriegelte Leiter wieder hochgezogen werden kann, usf. Das Hochzie hen der Teile kann von Hand oder mittels Motorwinde erfolgen. Selbstverständlich wer den von dem Montagebaum bzw. der Leiter aus auch Streben und Diagonalen des Mastes montiert.
Auch andere Arbeiten, wie etwaiges Vernieten, Verschweissen, Füllen der Rohre mit Beton usw. können von der Leiter aus vorgenommen werden. Wie erwähnt, eignet sich die beschriebene Einrichtung auch zum Montieren anderer hochragender Gitterwerke, besonders Türme. Auch kann sie beim An strich oder bei Reparaturen an solchen Gitter werken mit Vorteil verwendet. werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Montage von Gittermasten oder -türmen mit. Eckstielen, die von unten her stückweise allmählich aufgebaut werden, unter Verwendung eines Hilfsgerätes, das mit wachsender Bauhöhe an den Eckstielen des Mastes hochzuschieben ist, dadurch gekenn zeichnet., d'ass sie ausser dem Gerät wenigstens zwei übereinander an einem Eckstiel lösbar zu befestigende, mit Führungsorganen für das Hilfsgerät versehene Briden umfasst,an denen das Gerät in seiner Längsrichtung parallel zur gemeinsamen Achse von den Eckstiel auf zunehmen bestimmten Öffnungen der Briden verschiebbar geführt und in verschiedenen Stellungen gegen Verschiebung mindestem in einer Richtung verriegelbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Briden mit Rollen versehen sind, die an Längsführungs- organen des Hilfsgerätes geiten. 2.Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass an einer Seite der Bride wenigstens ein ausladender Arm sitzt, an dessen Ende die Führungsrollen gelagert sind. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Führungsarm der Bride einen Längsschlitz eines hohlen Trä gers durchsetzt, in dessen Innerem wenigstens einige der Rollen angeordnet sind (Fig.1 bis 3). 4.Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass zwei Führungs arme jeder Bride das Hilfsgerät von aussen zum Teil umgreifen (Fig. 4 bis 6). 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Rollen der bei den Bridenarrne in zwei Führungsschienen des Hilfsgerätes laufen. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass eine Leiter an einem beidseits mit den Führungsschienen ver- sehenen Längsträger befestigt ist.7. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Hilfsgerät eine Leiter aufweist und dass die Holme der Leiter selbst an den Rollen der Briden anliegen (Fig.7 bis 9). B. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss als Verriegelungs- organ ein. Steckstift dient.9. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Verriegelungs- organ ein Keil dient. 10. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Verriegelungs- organ eine Klinke dient. 11. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Verriegelungs- organ eine Lastdruckbremse dient. 12.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass die Briden zum Umfassen des Eckstielquerschnittes mit Bei lagen versehen sind, um auch an kleineren Eckstielquerschnitten angebracht- werden zu können.
Applications Claiming Priority (1)
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH310751D CH310751A (de) | 1951-11-20 | 1952-10-17 | Einrichtung zur Montage von Gittermasten oder -türmen. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH310751A (de) |
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1952
- 1952-10-17 CH CH310751D patent/CH310751A/de unknown
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