CH306293A - Durchsichtige Glasperle. - Google Patents

Durchsichtige Glasperle.

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CH306293A
CH306293A CH306293DA CH306293A CH 306293 A CH306293 A CH 306293A CH 306293D A CH306293D A CH 306293DA CH 306293 A CH306293 A CH 306293A
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Minnesota Mining & Mfg
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    • C30CRYSTAL GROWTH
    • C30BSINGLE-CRYSTAL GROWTH; UNIDIRECTIONAL SOLIDIFICATION OF EUTECTIC MATERIAL OR UNIDIRECTIONAL DEMIXING OF EUTECTOID MATERIAL; REFINING BY ZONE-MELTING OF MATERIAL; PRODUCTION OF A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; SINGLE CRYSTALS OR HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; AFTER-TREATMENT OF SINGLE CRYSTALS OR A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; APPARATUS THEREFOR
    • C30B29/00Single crystals or homogeneous polycrystalline material with defined structure characterised by the material or by their shape
    • C30B29/10Inorganic compounds or compositions
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    • C30B29/22Complex oxides
    • C30B29/26Complex oxides with formula BMe2O4, wherein B is Mg, Ni, Co, Al, Zn, or Cd and Me is Fe, Ga, Sc, Cr, Co, or Al

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Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 303480.         Durchsichtige    Glasperle.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine     durehsiehtige    Glasperle mit einem nicht  porösen Glaskern, der einen 2,0 übersteigenden  Brechungsindex aufweist und von einer mit  ihm aus einem ;Stück bestehenden, konzen  trischen, porösen     Oberflächenschieht    umhüllt  ist, deren Brechungsindex kleiner ist als der  jenige des Kernes, wobei diese Oberflächen  schicht aus dem Glasmaterial des Kernes  minus mindestens einer chemischen Kompo  nente des Kernglases und einem die Poren  füllenden     :

  Medium    von kleinerem Brechungs  index als derjenige des Kernglases besteht,  der effektive Brechungsindex der Perle als  Ganzes grösser als derjenige des Kernes ist  und mindestens     2,-l#    beträgt und das Kern  glas Bleioxyd und     Wismutoxyd    enthält.  



  Die erfindungsgemässe Glasperle ist da  durch gekennzeichnet, dass das Kernglas noch       mindestens    ein Oxyd eines Elementes der  V. (Truppe des periodischen Systems mit einem  Atomgewicht zwischen 30 und     1'2':1    enthält.  



  Glasperlen dieser Art eignen sieh beson  ders gut zur Herstellung von     Lichtrüekstrah-          lern    mit Umkehrstrahlung (siehe Hauptpatent  N r.     30:3480).       Die poröse Oberflächenschicht kann mittels  einer chemischen     Auslaugungsbehandlung    der       (dasperlen    erzeugt werden, bei welcher min  destens eine lösliche Komponente aus der       Oberflächenschieht    extrahiert wird. Diese Ar  beitsweise erlaubt eine viel genauere Einhal-         tung    einer bestimmten Dicke der auf den  Perlen erzeugten Oberflächenschicht als das  Aufbringen eines     überzugbildenden    Materials  auf die Perlen.  



  Die Oberflächenschicht der Glasperle soll  einen verminderten Brechungsindex besitzen.  Dies kann leicht erreicht werden, weil die  Oberflächenschicht porös ist und mit einer  beträchtlichen     Volummenge    Luft oder einer  Imprägnierflüssigkeit oder- eines festen Ma  terials mit verhältnismässig kleinem Bre  chungsindex durchsetzt werden kann. Der       Breehungsindex    von Luft wird als Einheit ge  nommen.

   Das verbliebene Glasmaterial der  porösen Schicht kann einen etwas grösseren  oder kleineren Brechungsindex als das noch  nicht- behandelte Glas     aufweisen.    Auf jeden  Fall beruht die Verminderung des Brechungs  indexes der Oberflächenschicht als Ganzes auf  der Gegenwart von Luft (oder sonst eines       durchsichtigen,    die Poren füllenden Mediums  von kleinerem Brechungsindex als derjenige  des Kernglases) in den Poren, wobei der mitt  lere Brechungsindex kleiner wird als der  jenige des unbehandelten Glases und normaler  weise auch kleiner als derjenige des verblie  benen Glasmaterials der Oberflächenschicht.

    Die mit Luft gefüllten oder     sonstwie    im  prägnierten Poren besitzen zweckmässiger  weise     submikroskopische    Grösse, wobei die zu  sammengesetzte Schicht in optischer Hinsicht  genügend homogen ist, um durchsichtig zu  sein.

        Das scheinbar paradoxe Resultat der Erhö  hung des effektiven Brechungsindexes einer  Glasperle durch Verminderung des Bre  chungsindexes des äussern Teils der Perle kann  durch eine Analyse der -Wirkung dieser Ver  änderung auf die optische Brechung von  Lichtstrahlen, die in die Glasperle eindringen  und bei ihrem Durchgang durch mehrere  sphärische Grenzflächen zwischen den Medien  mit verschiedenen     Breehungsindices        mehrmals     aufeinanderfolgend gebrochen werden,     erklärt     werden.  



  Der effektive Brechungsindex der behan  delten Glasperlen kann mittels der optischen  Methoden, die zur Bestimmung der     Brechungs..          indices    von Glasperlen angewendet werden,  direkt gemessen werden.  



  Der effektive Brechungsindex der     dur    eh  sichtigen Glasperlen hängt von den     entspre-          ehenden        Brechungsindices    des Kernes und der  Oberflächenschicht und von der Dicke der  Oberflächenschicht bezüglich der Grösse der  Perle ab. Die Gleichung, welche diese Bezie  hung zum Ausdruck bringt, ist sehr kompli  ziert, und zwar insbesondere deshalb, weil bei  deren Ableitung die sphärische Aberration  berücksichtigt werden muss.

   Als zusätzliche  Komplikation kommt. dazu, dass die     Ober-          fläehenschicht    mit zunehmender Entfernung  von der Aussenfläche in Richtung des Glas  kernes Unterschiede in ihrer Zusammenset  zung und     Struktur    aufweist.  



  In der Praxis ist es zweckmässiger, die       Auslaugungsbehandlung    in direkte Beziehung  mit dem messbaren effektiven Brechungsindex  der fertigen Glasperlen zu bringen. Es     kann     dies mit Leichtigkeit so ausgeführt werden,  dass man das Ausmass der     Auslaugungsbe-          handlung    an einer Reihe von Proben verän  dert und hierauf die effektiven     Brechungs-          indiees    der Proben bestimmt.  



  Mit der     Auslaugungsbehandlung    wird     be-          ;.weckt,    einen oder mehrere Bestandteile des  Glases zu entfernen. Ein bevorzugtes Glas ist       jenes,        welches        aus        ?9,6        %        Bi203,        67,6-%        Pb0,          1,4        %        B203        und        1,

  4        %        P205        besteht.        Aus    die-    sein Glas biergestellte     Glasperlen    können mit  einer verdünnten Lösung von salpetriger  Säure ausgelaugt werden, um eine poröse       Oberfläehenschicht    von der Dicke, die zur  Erhöhung des effektiven     Breehungsindexes     der behandelten Perlen auf etwa     2.,9    oder     auf     einen noch höheren Wert     erforderlich    ist, zu  erzeugen.

   Der Brechungsindex des Kernglases  (und der Perlen vor der     Auslaugung)    beträgt  etwa     ?,4.    Der Brechungsindex der porösen       Oberflächenseltielit    (deren Poren mit Luft ge  füllt sind) beträgt etwa     1,"5.    Die restliche feste  Phase der     Oberfläehenschieht    besteht haupt  sächlich aus     B'203,    wobei das     PbO    grössten  teils ausgelaugt worden ist.  



  Diese     ausgelaugte    Oberflächenschicht ist  für flüssige Substanzen mit verhältnismässig  kleinem     Molekulargewielit    (aus verhältnis  mässig einfachen und kleinen Molekülen zu  sammengesetzt), wie zum Beispiel Wasser und  organische Lösungsmittel, durchlässig. Sie ist  auch in beträchtlichem Masse für nichtflüch  tige     polymere    Moleküle, beispielsweise für  filmbildende     3Iaterialien,    wie     natürliehen    und  synthetischen Kautschuk,     Zelluloseester    und       -ä.ther,        Alkydharze,        Phenol-Aldehydharze        usw.,     durchlässig.  



  Das zur Herstellung der Perlen vorzugs  weise     verwendete    Glas ist, allgemein gekenn  zeichnet, ein     Blei-Wismut-Glas,    das     hauptsäeli-          lich        Wismutoxyd        (Bi203)    und Bleioxyd       (Pb0)    in beträchtlichen Mengen enthält und  derart zusammengesetzt ist,     da.ss    der Bre  ehungsindex des Glases grösser als 2,0 ist. Er  findungsgemäss enthält das Kernglas noch  mindestens ein Oxyd eines Elementes der  V. Gruppe des periodischen Systems mit einem  Atomgewicht zwischen 30 und 124.

   Solche       Oxyde    erleichtern das nachträgliche Auslau  gen des     Bleioxydes.    Die für diesen Zweck  geeigneten Oxyde sind     Phosphorpentoxy    d       (P20;;),    das bevorzugt wird, Arsenoxyd       (As203),    Antimonoxyd     (Sb203)    und     Vana-          diumoxyd        (V205).     



  Die am besten geeigneten Gläser     können     im besonderen gekennzeichnet werden durch       einen        Gehalt        an        20        bis        -I5        %        Bi203        und        Pb0     in einer Menge, die genügt, um die Summe           der        beiden        Bestandteile        mindestens        90        %        zu          machen,

          und        an        mindestens        je        1%        von        B203     und     P205.    Das B203 dient als glasbildendes  Oxyd, und das     P20;;    dient sowohl als glas  bildendes Oxyd als auch     als    Oxyd, das die  gewünschte     Auslaugungswirkung    begünstigt..

    Ein sehr     geeignetes    Glas dieser     Zusammen-          setzung        besteht        aus        29,6        %        B'203,        67,6        %          Pb0,        1,4        %        B203        und        1,4        %        P205,        wobei        die     Prozente Gewichtsprozente sind.

   Dieses Glas  kann zu Glasperlen verarbeitet werden, die  einen anfänglichen Brechungsindex von etwa  2,4 besitzen und die zwecks Herstellung von       Clasperlen    mit einem effektiven Brechungs  index von bis zu 2,9 oder von sogar noch  höherem Wert (je nach dem Ausmass der       Auslaugungsbehandlung)    ausgelaugt werden  können.  



  In den obigen Beispielen sind die Mengen  der Bestandteile auf der Basis der Oxyde, die  wahrscheinlich im fertigen Glas vorhanden  sind, angegeben. Man kann der Ausgangs  charge andere Verbindungen als Oxyde zu  setzen, und zwar in Mengen, die im Hinblick  auf die     Erzielang    der gewünschten Menge  des Oxydes berechnet werden.  



  Die obige Art von Glas sollte in Tiegeln  oder Töpfen geschmolzen werden, die durch  das Glas nicht angegriffen werden und die  selbst im Glasgemisch keine Veränderung her  vorrufen. Silbertiegel und unglasierte Por  zellantiegel haben sich für laboratoriums  mässige Ansätze als befriedigend erwiesen.  Die in der Glasindustrie üblichen gewöhn  lichen Tontöpfe sollten nicht verwendet wer  den. Für grosstechnische Ansätze kann man  auf elektrischem Wege gegossene feuerfeste  Materialien verwenden.  



  Die oben beschriebenen Glasgemische wei  sen niedrige Schmelztemperaturen auf und  schmelzen unter Bildung einer sehr leicht be  weglichen Schmelze. Glasperlen mit Durch  inessern im Bereich von     0,02'5    bis 0,25 mm  können so hergestellt werden, dass man kleine       Glasbruchstficke    durch eine Flamme mit hoher  Temperatur oder durch eine mittels Strah  lungsenergie erhitzte Zone bläst oder fallen  lässt, um sie derart. weich werden zu lassen,    dass sie     unter    der Einwirkung der Ober  flächenspannung auf ihrem.

   Weg durch die  Luft durchsichtige Kügelchen bilden     und     diese Kügelchen durch rasche     Abkühlung    er  starren lässt, unter Vermeidung der     Entgla-          sung.    Die Glasbruchstücke können durch Ab  schrecken eines Strahls von     geschmolzenem     Glas in Wasser hergestellt werden.  



  Ausgedehnte Studien bezüglich der     Aus-          laugung    von Glasperlen aus dem oben be  schriebenen     Wismut-Blei-Glas    haben zu fol  genden Ergebnissen geführt:  Das zweckmässigste     Auslaugungsmittel    ist  verdünnte Salpetersäure mit einer Normalität  von 0,01 bis     0@,0@5.    Eine langsame     Auslaugung     ist einer raschen     Auslaugung    vorzuziehen.  Die die     Auslaugungsgeschwindigkeit    beherr  schenden Faktoren sind die Temperatur, der       p11-Wert    (Säurestärke), die Menge der Säure  bezüglich des Gewichtes der Perlen und die  Stärke der Bewegung des Gemisches aus  Perlen und Säure.

    



  Die     Auslaugungswirkung    beruht haupt  sächlich auf der Reaktion des     Auslaugungs-          mittels    mit der Bleikomponente des Glases. Im  Anfangsstadium der     Auslaugung    stellt die zur  Entfernung der Bleiionen aus ihren     iStellun-          gen    im     Glasgitter    erforderliche     Aktivierungs-          energie    den dominierenden Faktor dar.

   Kurz  darauf spielen jedoch andere Faktoren, wie  zum Beispiel das     Hinausdiffundieren    der       Ble"onen    aus der Lösung, eine wichtige Rolle,  da die Zeitkurve des     effektiven    Brechungs  indexes angenähert die Form einer geraden  Linie annimmt und beibehält, bis die Säure  erschöpft ist. Das gründliche Waschen der  ausgelaugten Perlen ist sehr wichtig.  



  Die     Auslaugung    kann schubweise oder  mittels kontinuierlicher Verfahren durchge  führt werden.  



  Im folgenden Beispiel wird ein zweck  mässiges Verfahren, das mit. kleinen Ansätzen  arbeitet, beschrieben.  



       Aus        dem        oben        beschriebenen,        aus        2:9,6        %          Bi203,        67;6        0/0        Pb0,        1,4        %,        B203        und        1,4        0/0          P205    bestehenden, bevorzugten (Glas wurden  Glasperlen mit einem Durchmesser von 0,025  bis 0,05 mm hergestellt.

   Die Perlen wiesen      (vor der     Auslaugung)    einen Brechungsindex  von     \?;43    auf. Die Perlen wurden in einem       C=laszylinder    von 22 Liter Inhalt ausgelaugt,  wobei die Beschickung durch Rollen des Zy  linders in     Bewegung    gehalten wurde.  



  Der Zylinder wurde mit 19;5 Litern       0,03,5-n-Salpetersäure    und     113,6    g Glasperlen  bei Raumtemperatur beschickt, dicht ver  schlossen und in ein Rollwerk gebracht. Der  Zylinder wurde mit einer     Geschwindigkeit     von 400 Umdrehungen pro Minute während  60 Minuten bei Raumtemperatur gerollt. Der  Zylinder wurde alsdann geöffnet, die saure  Flüssigkeit wurde abgelassen und die Perlen  wurden unter Verwendung von destillier  tem Wasser dreimal gründlich gespült,  wobei die dritte Spülung mit heissem  Wasser vorgenommen wurde. Hierauf wurden  8 Liter heisses Wasser in den Zylinder ein  gebracht, worauf dieser wieder gerollt wurde.

    Eine Dampfleitung wurde in das offene Ende  des Zylinders und in das Wasser eingebracht,  worauf genügend Wasserdampf eingeführt  wurde, um das Wasser auf der Siedetempera  tur zu halten. Das Waschen wurde während  8 Minuten fortgesetzt. Die Perlen und das  Waschwasser wurden hierauf in ein     Büchner-          V        akuumfilter    abgelassen. Die Perlen wurden  darin gelassen, bis sie frei von Feuchtigkeit  waren. Hierauf wurden sie in einem Ofen  bei etwa 93  C erhitzt, bis sie vollständig  trocken waren.  



  Auf diese Weise wurden ausgelaugte Per  len erhalten, die einen effektiven Brechungs  index von etwa 2,9 aufwiesen, nachdem sie  in einem durchsichtigen Bindemittel mit  einem Brechungsindex von etwa 1,5. einge  bettet worden waren. Es ist dies ein Mittel  wert, da die Perlen, die eine den Durchschnitt  übersteigende Grösse aufweisen, effektive     Bre-          ehungsindices    besitzen, die kleiner als die  jenigen der Perlen mit den Durchschnitt  unterschreitender Grösse sind, und zwar we  gen der abweichenden Verhältnisse von  Schichtdicke der porösen Schicht zum Kern  durchmesser. Der angeführte Wert ist etwas       kleiner    als derjenige von Perlen, deren po  röse Schicht mit. Luft gefüllt ist.

   Die Unter-         suehuiig    des restlichen Glasmaterials der po  rösen     Oberfl'äehensehicht    hat ergeben, dass  dieses grösstenteils aus     Bi.03    besteht und       eine        mittlere        Dicke        von        etwa        23        %        des        Ge-          samtradius        der        Perle        (das        heisst        15%        

  des          Kerndurehmessers)    aufweist. Die poröse  Schicht (luftgefüllt) wies einen     Breehungs..          index    von 1,48 auf, während derjenige des  nichtausgelaugten Glases 2,43 betrug. Ihre       Dichte        betrug        5.5        %        derjenigen        des        nichtaus-          gelaugten    Glases.

   Das Porenvolumen der       Schicht        betrug        schätzungsweise        60#%        des        Ge-          samtvolumens    der Schicht. Die Poren besassen  submikroskopische Grösse und verursachten  keine Streuung von durch die durchsichtigen  Perlen hindurchgehenden     Liehtstrahlen.    Aus  diesen     Angaben    ist ersichtlich, dass die Di  mensionen der Poren kleiner als die Wellen  länge des Lichtes sind, wobei die Poren ein  dreidimensionales Netz bilden, das die rest  liche feste Phase durchsetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Durchsichtige Glasperle mit einem nicht porösen Glaskern, der einen 2;0 übersteigen den Breehungsindex aufweist und von einer mit ihm aus einem Stück bestehenden, kon- zentrisehen, porösen Oberfläehensehieht um hüllt ist, deren Brechungsindex kleiner ist als derjenige des Kernes, wobei diese Ober flächenschicht aus dem Glasmaterial des Kernes minus mindestens einer chemi schen Komponente des Kernglases und einem die Poren füllenden Medium von kleinerem Brechungsindex als derjenige des Kernglases besteht,
    der effektive Bre- ehungsindex der Perle als Ganzes grösser als derjenige des Kernes ist und mindestens 2,4 beträgt und das Kernglas Bleioxyd und Wismutoxyd enthält, dadurch gekennzeichnet, dass das Kernglas noch mindestens ein Oxyd eines Elementes der V. Gruppe des periodi schen Systems mit einem Atomgewicht. zwi schen 30 und 124 enthält. UN TERANSPRÜCHE 1. Glasperle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Kernglas Phosphorpent.oxyd enthält.
    '. Glasperle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Kernglas Arsenik enthält. 3. Glasperle nach Patentanspruch, da- diireh gekennzeichnet, dass das Kernglas Antimonoxyd enthält. 4. Glasperle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Kernglas Vanadiumöxyd enthält.
CH306293D 1950-10-23 1950-10-23 Durchsichtige Glasperle. CH306293A (de)

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