CH306014A - In ein Bett umwandelbares Sitzmöbel. - Google Patents

In ein Bett umwandelbares Sitzmöbel.

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CH306014A
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seating furniture
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Benmax Sydney
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Benmax Sydney
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/16Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest
    • A47C17/17Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest with coupled movement of back-rest and seat
    • A47C17/175Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest with coupled movement of back-rest and seat with tilting or lifting seat-back-rest pivot
    • A47C17/1756Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest with coupled movement of back-rest and seat with tilting or lifting seat-back-rest pivot by pivoted linkages

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description


      In   <B>ein Bett umwandelbares</B>     Sitzmöbel.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein in ein Bett umwandelbares Sitzmöbel. Die  Erfindung bezweckt eine möglichst einfache  Umwandlung von einer     Gebrauchsform    in die  andere.  



  Das erfindungsgemässe, in ein Bett um  wandelbares Sitzmöbel ist gekennzeichnet  durch einen gelenkig mit einem Rückenlehnen  teil verbundenen Sitzteil und durch minde  stens ein in diesem von vorn nach hinten  sich erstreckenden Betätigungsglied, das von  der Vorderseite des Sitzteils aus um seine  Längsachse drehbar ist, und das hinten um       9'0     abgebogen ist, derart, dass bei einer  Drehung des Betätigungsgliedes um seine  Längsachse das abgebogene Ende desselben  mit dem     Rückenlehnenteil    zusammenwirkt,  um während eines Teils des     Umwandlungsvor-          ganges    eine relative Stellung zwischen     Rük-          kenlehnenteil    und Sitzteil aufrechtzuerhalten.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei       Ausfübrungsbeispiele    der Erfindung darge  stellt.  



       Fig.l    zeigt schaubildlich eine Vorderan  sicht, wobei ein 'Teil des Sitzteils herausge  schnitten ist.  



       Fig.2    zeigt schaubildlich einen Grund  kasten mit Rahmen des Sitzteils     und    eines       R.ückenlehnenteils    in Bettstellung.  



       Fig.    3 zeigt einen     .Seitenruss    dieser 'Teile  in Sitzstellung.  



       Fig.    4 zeigt in einer Ansieht von unten  die Rahmen des Sitz- und des     Pückenlehnen-          teils    in     Sitzstellung    und         Fig.    5 in     Bettstellung.     



       Fig.    6 ist eine     Fig.    3 entsprechende Seiten  ansicht, wobei zum besseren Verständnis Teile  weggelassen sind.  



       Fig.    7 zeigt in Seitenansicht eine Zwi  schenlage bei der Umstellung.  



       Fig.8    zeigt die Bettstellung in Seiten  ansicht.  



       Fig.    9 zeigt das zweite Ausführungsbei  spiel im Schnitt in :Sitzstellung und       Fig.        10    in     Bettstelhmg.     



  Nach den     Fig.1    bis 8 weist das darge  stellte Möbel einen -Sitzteil     1'1    und einen       Rückenlehnenteil    12, auf, welche je von Rah  menteilen     11a    bzw.     12.a    gebildet sind, die mit  Polstermaterial     11b    bzw. 12b versehen und  durch Scharniere<B>13,</B> 14 miteinander und mit  einem unter dem     ,Sitzteil        1(1    gelegenen Grund  kasten 15 verbunden sind. Dieser ist an den  beiden Seitenteilen eingeschnitten, damit der  Sitzteil in der Sitzstellung des Möbels nach  hinten unten geneigt ist.  



  Wenn der Sitzteil 11 und der Rücken=       lehnenteil    12 bei einer Höhe von ungefähr  15 bis 30 cm je     185    X 60 cm messen, erhält  man eine Bettfläche von 18,5 cm auf 1'20 cm,  wobei die Masse des Grundkastens bei einer  Höhe von ungefähr 15 bis     30    cm ungefähr  185 cm auf 7'6 cm bis 91 cm sein werden.  Am Sitzteil 11 sind auf jeder Seite Arm  stützen 16     und    17 angeordnet. Die Scharniere  1:3, 14 sind durch Platten 18, 19 bzw. 20, 21  gebildet, die mittels Flanschen 22,     2'3    bzw.  24, 25 mit dem Sitzrahmen bzw. mit dem           Rückenlehnenrahmen        verbunden    sind.

   Der  Drehzapfen 26 der Scharniere und ein annä  hernd zentral gelegener Zapfen 27 der     hin-          tern        Scharnierplatten    19 bzw. 21 sind mittels  Lenker     2"8,    29 an Zapfen 30 bzw. 31 einer       Beschlagplatte    32 am hintern Teil des Grund  kastens     1'5        angelenkt,    so dass die Sitz- und       Rückenlehnenteile    11 und 12 bei der in     Fig.    6  dargestellten Sitzstellung des Möbels oberhalb  des Grundkastens 15 liegen, während sie in  der Bettstellung über den Grundkasten vor  stehen. Die Lenker 29 sind mit der Platte 32  durch eine Feder     29a    verbunden.

    



  In der Mitte unter dem Sitzteil 11 ist eine  Betätigungsstange 33 in Lagern     33a    und     33b     drehbar gelagert, die sich unter dem Sitzteil  11 von vorn nach hinten erstreckt. Diese  Stange ist an beiden Enden rechtwinklig so  abgebogen, dass die Arme     34    und 35 im rech  ten     Winkel    zueinander und zum Mittelteil 36  der Stange stehen.  



  In der Bettstellung des Möbels erstreckt  sich der Vorderarm 34 der Stange 33, wel  cher mit einem Handgriff 37 versehen ist,  senkrecht nach unten und bildet eine Stütze  für den über den     Grundkasten    vorsehenden  Sitzteil. Der hintere Arm 3'5 der Stange     3t;3     weist eine Abbiegung 38 auf, welche parallel  zum Mittelteil     3!6    des Hebels ist und nun  horizontal unter dem     herabgeklappten        Zeh-          nenteil    12. liegt. Das Gewicht dieses     Zehnen-          teils   <B>12.</B> hält den Vorderarm 34 senkrecht.  



  In der Sitzstellung des Möbels befindet  sich der Arm 34 der     ',Stange    33 mit dem  Handgriff 37 in     horizontaler    Lage in einer  Aussparung des     :Sitzteilrahmens,    während der  hintere Arm 3'5 aufwärts gerichtet ist, so dass  seine     Abbiegung    38 den Rahmen     12a    des       Rückenlehnenteils    abstützt     (Fig.    3). Das Ge  wicht des     Sitzteils    hält mit der Abbiegung 38  des Hebelarmes     3'5    die Rückenlehne in der  annähernd senkrechten Lage.  



  Eine axiale Verschiebung der Stange 33  wird durch einen Stift '<B>3</B>9 verhindert, der  radial von der 'Stange 313 absteht und in einen       Sehlitz    im vordern Lager     313a    greift, der die  Drehbewegung der Stange 33 begrenzt. Am  Rahmen     12a    des Zehnenteils ist eine     Nocke       40 mit einer schrägen Auflauffläche     40c          (Fig.    2) und einer '.Stützfläche     40b    vorge  sehen, mit der die Abbiegung 38 des Armes  3,5 zusammenwirkt.  



  Bei der Umstellung des Möbels aus Sitz  stellung     (Fig.    6) in die Bettstellung     (Fig.8)     wird der Sitzteil in die in     Fig.7    gezeigte  Schräglage gehoben, wodurch der     R.ückenleh-          nenteil    12 auf den Grundkasten 15 herabge  senkt wird. Dann kommt die Abbiegung 38  des Armes 35 ausser Eingriff mit dem Nocken       40    und die Stange 33 wird mittels des Hand  griffes 37 um     90     gedreht, so dass der Sitz  teil 11 bei horizontalem     Rückenlehnenteil    auf  den Grundkasten gesenkt werden kann. Der  Handgriff 37 bildet dann einen Stützfuss für  den über den Grundkasten vorstehenden Teil  des Sitzrahmens.

   Bei der Umstellung des Mö  bels aus der Bettstellung in die Sitzstellung  wird zunächst der Sitzrahmen 11 in die in       Fig.7    gezeigte Schräglage gehoben und der  Handgriff     3'7    um 90  in umgekehrter Rich  tung gedreht, so dass er     ,Sitz-    und     Lehnenteil     daran hindert, sich weiter als in     Fig.7    ge  zeichnet, zu öffnen.

   Wenn nun der gehobene  Sitzteil mit Unterstützung durch sein Eigen  gewicht auf den     Grundkasten    1,5 gesenkt  wird, wird der     Rückenlehnenteil    12 durch die  Abbiegung 38 der Stange     3!3    unter Spannen  der Federn     2:9a    gehoben und Sitz- und     Zeh-          nenteil    werden auf den Grundkasten zurück  geschoben. Das Gewicht des Sitzteils<B>1</B>1 hilft  dabei, mittels der 'Scharniere den     Lebnenteil     in seiner gehobenen Lage festzuhalten.  



  In der in den     Fig.    9 und     10    dargestellten  Bettcouch ist eine Fussverlängerung 41 im  Sitzteil 11c verschiebbar angeordnet, die her  ausgezogen, wenn das Möbel als Bett verwen  det wird und in den Sitzteil hineingeschoben  werden kann, wenn das Möbel als Sitzmöbel  verwendet wird.

   Sitz- und Zehnenteil können  bei gleicher Gesamtfläche des Bettes kürzer  als bei der Bettcouch nach     Fig.1    bis 8 bei  spielsweise 122     ein    lang sein, statt 1'85     ein,    und  die Fussverlängerung 41 kann zum Beispiel  122. cm auf 60     ein    sein, wobei das Bett wieder  eine Gesamtfläche von ungefähr     1'20,        ein    mal  185     ein    besitzt.      Statt eines einzigen Hebels     33    könnten  auch deren zwei drehbar im Sitzteil - je  einer auf jeder .Seite - so angeordnet sein,  dass die hintern Abbiegungen 38 in der Nähe  der Scharniere liegen.

   Diese Variante hat den  Vorteil, dass an jedem Ende der Vorderseite  des Bettes ein Stützfuss vorhanden ist.  



  Die beiden Hebel 33 können miteinander  verbunden werden, so dass sie durch einen  einzigen Griff gleichzeitig betätigt werden  können. Die Lager     3?3a    und     33b    können ein  fache     U-förmige    Teile sein, oder sie können mit  Schmierfett versehene     Kugellaufringe    besit  zen. Bei gepolsterten Möbeln sind die Schar  niere und die Betätigungsglieder normaler  weise bis auf die vordern Stützfüsse verdeckt.  



  Die beschriebenen Scharniere könnten  durch einfache Gelenkteile zwischen Sitz- und       Lehnenteil    ersetzt sein, vorausgesetzt, dass die       Ilebel    33 kräftig genug sind, die Rücklehne  in der gehobenen Lage zu halten.  



  Das beschriebene Möbel ist sehr einfach  zu bedienen und im Gebrauch praktisch und  bequem. Als Bett gegen eine Wand gerückt,  kann es von der Vorderseite aus jederzeit  leicht in die .Sitzstellung gebracht werden,  ohne von der Wand abgerückt zu werden  und ohne dass der     Lehnenteil    von der Rück  seite her hochgehoben werden muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In ein Bett umwandelbares Sitzmöbel, ge kennzeichnet durch einen gelenkig mit einem R,ückenlehnenteil verbundenen iSitzteil und durch mindestens ein in diesem von vorn nach hinten sich erstreckenden Betätigungs glied, das von der Vorderseite des Sitzteils aus um seine Längsachse drehbar ist, und das hinten um '90 abgebogen ist, derart, dass bei einer Drehung des Betätigungsgliedes um seine Längsachse das abgebogene Ende des selben mit dem Rückenlehnenteil zusammen wirkt,
    um während eines 'Teils des Umwand- lungsv organges eine relative Stellung zwi schen Rüekenlehnenteil und Sitzteil aufrecht zuerhalten. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Sitzmöbel nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen unterhalb des Sitzteils angeordneten Grundkasten und durch Ge lenkteile, welche Sitz- und Rückenlehnenteil mit dem Grundkasten so verbinden, dass diese bei der Umwandlung vom Bett in das @Sitz- möbel bezüglich des Grundrahmenteils nach rückwärts bewegen und durch die Gelenkteile in dieser Lage gehalten werden. 2. Sitzmöbel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Betätigungs glied in der Mitte unterhalb des !Sitzteils an geordnet ist. 3.
    Sitzmöbel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass als Betätigungs glied eine Stange angeordnet ist, deren Enden so um 90 abgebogen sind, dass sie mitein ander einen rechten Winkel bilden. 4. Sitzmöbel nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Ende der vor- dern Abbiegung als Handgriff ausgebildet ist. '5. Sitzmöbel nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass dieser Handgriff den 'Sitzteil in der Bettstellung vorn abstützt. 6.
    Sitzmöbel nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die hintere Abbie gung am Ende parallel zum Mittelteil der Stange abgebogen ist und dazu bestimmt ist, mit dem Rückenlehnenteil des iSitzmöbels zu sammenzuwirken. ' 7. Sitzmöbel nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um eine axiale Verschiebung der Stange zu verhindern. B. Sitzmöbel nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Drehbewegung der genannten Stange zu begrenzen. 9. Sitzmöbel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an jedem Ende des Sitzteils je ein Betätigungsglied angeord net ist. 10.
    Sitzmöbel nach 'Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Sitzteil eine Fussverlängerung herausziehbar bzw. in den Sitz zurückschiebbar ist. 11. Sitzmöbel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Betätigungsglieder vorgesehen sind, die zwecks gleichzeitiger Betätigung mittels eines einzigen Handgriffes miteinander gekuppelt sind. 12. Sitzmöbel nach Patentanspruch und wie mit Bezug auf die Fig.1 bis 8 beschrieben. 13. Sitzmöbel nach Patentanspruch und wie mit Bezug auf die Fig.9 und 10 be schrieben.
CH306014D 1952-05-21 1952-05-21 In ein Bett umwandelbares Sitzmöbel. CH306014A (de)

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