CH303457A - Verfahren zur Herstellung der Molekularverbindung von 4-Dimethylamino-1-phenyl-2,3-dimethyl-pyrazolon-(5) mit Butylchloralhydrat in stabiler Form. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung der Molekularverbindung von 4-Dimethylamino-1-phenyl-2,3-dimethyl-pyrazolon-(5) mit Butylchloralhydrat in stabiler Form.

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CH303457A
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Farbwerke Hoechst Akt Bruening
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Hoechst Ag
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  Verfahren zur Herstellung der     Molekularverbindung    von       4-Dimethylamino-l-phenyl-2,3.dimethyl-pyrazolon.(5)    mit     Butylehloralhydrat    in stabiler Form.    Es ist seit langem bekannt, dass die nach  dem Verfahren der deutschen Patentschrift  Nr. 150799 erhältliche, als Arzneimittel be  kannte     111olekularverbindung    von     4-DiDiethyl-          amino-l-phenyl.-2,3-dimethyl-pyrazolon-(5)    mit       Buty        lchloralhydrat    sowohl in Substanz als auch  in Tabletten nur von begrenzter Lebensdauer  ist. Nach kurzer Zeit, spätestens nach 6-8  Monaten, beginnt die Substanz, sich unter  Braunfärbung fleckig zu zersetzen.

   Es hat da  her nicht an     Versuchen    gefehlt, die Substanz  durch geeignete Zusätze zu stabilisieren.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung der     hlolekular-          verbindung    von     4-Dimethylamino-l-phenyl-          2,3-dimethyl-pyrazolon-(5)    mit     Butylchloral-          hydrat    in stabiler Form durch Umsetzung der  Komponenten, das dadurch gekennzeichnet ist,  dass zwecks Stabilisierung ausserdem     Hexa-          methylentetramin    zugesetzt wird. Der Stabi  lisator kann bereits bei der Herstellung der       Nolekularverbindung    aus den Komponenten  oder nach Herstellung der     3lolekularverbindung     zugesetzt werden.

   Die Menge des     Stabilisators     beträgt zweckmässig etwa 2% vom Gewicht  der     Molekularverbindung.     



  Dieses Verfahren bietet grosse Vorteile ge  genüber dem bisherigen und führt in der Praxis  zu einer Ersparnis hinsichtlich der     Ansatzgrösse,     Abfüllung und Lagerhaltung mit daraus ent  stehender     Verringerung    der Herstellungskosten  für das Arzneimittel.    Das Verfahren wird' z.

   B. in der Weise  ausgeführt, dass man ein nach den üblichen  Methoden hergestelltes     Butylchloralhydxat    mit  4 -     Dimethylamino    -1-     phenyl-2,        3-dimethyl-pyr-          azolon-(5)

      unter Benutzung eines Lösungsmit  tels bei Temperaturen von 30-35      und    unter  Zugabe von etwa 2% von     feingemahlenem          Hexamethylentetramin    zur Umsetzung     bringt     und die entstandene     Molekularverbindung    auf  dem üblichen Wege     isoliert.    Gegebenenfalls  kann man auch den Stabilisator nach der Iso  lierung der fertigen     Molekularverbindung    zu  dieser. hinzufügen, ohne dass ein Wirkungs  verlust eintritt.  



  Ausserdem ist es zweckmässig, bei der Her  stellung der     Molekularverbindung    aus den     Ein-          zelkomponenten    von einem höchstens     0,05%          freie    Salzsäure enthaltenden     Butylchloralhy-          drat    auszugehen.         Beispiel   <I>1:</I>    27 kg     Butylchloralhydrat    werden in etwa  601 wasserfreies Benzol bei 30-35  einge  tragen und eine Viertelstunde verrührt.     Nun     werden 32,4 kg     1-Phenyl-2,3-dimethyl-4-dime-          thylamino-pyrazolon-(5)    in kleinen Anteilen  unter Rühren eingegeben.

   Die anfangs dicke  Masse wird dann     dünnflüssiger.    Nach Abküh  len auf     +        15     gibt man 1,1 kg     ]Elexamethy-.          lentetramin    zu und     verrührt    noch 1 Stunde.  Nach Abkühlen auf     +    8  wird der Ansatz  trocken geschleudert, einen Tag bei Zimmer-           temperatur    getrocknet, gesiebt und nochmals  einen Tag bei Zimmertemperatur im Vakuum  nachgetrocknet, granuliert und in braune Fla  schen abgefüllt.  



  plan erhält 53 --55 kg der haltbaren     Moleku-          larverbindung    von     4-Dimethylamino-l-phenyl.-          2,3-dimethyl-pyrazolon-(5)    mit     Butylchlorhy-          drat.     



       Beispiel.   <I>?:</I>  Man verfährt wie im Beispiel 1, jedoch  ohne Zugabe des     Hexamethylentetramins.    Nach  der Trocknung der fertigen     3lolekularverbin-          dung    werden 1,1 kg     Hexamethylentetramin     in der Kugelmühle der     -lolekularverbindung     zugegeben und mit dieser innig vermischt, ge  siebt und in braune Flaschen abgefüllt.  



  Die Ausbeute an der haltbaren Molekular  verbindung     beträgt    53-55 kg.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung der Molekula.r- verbindungvon 4-Dimethylamino-l-phenyl-?,3- dimethyl-py razolon-(5) mit Buty lchloralhy drat in stabiler Form durch L:msetzung der Kom ponenten, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Stabilisierung ausserdem Hexamethylentetr- amin zugesetzt wird. UN TERAN SPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stabilisator bereits bei der Herstellung der Molekularverbindung aus den Komponenten zugesetzt wird, und zwar in einer -Menge von etwa 211/,. \?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da?) die Molekularverbindung isoliert und alsdann mit etwa. \' % des Stabili sators versetzt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Butylchloralhydrat verwendet wird, das höchstens 0,05% freie Salzsäure enthält.
CH303457D 1950-11-27 1951-11-09 Verfahren zur Herstellung der Molekularverbindung von 4-Dimethylamino-1-phenyl-2,3-dimethyl-pyrazolon-(5) mit Butylchloralhydrat in stabiler Form. CH303457A (de)

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CH303457D CH303457A (de) 1950-11-27 1951-11-09 Verfahren zur Herstellung der Molekularverbindung von 4-Dimethylamino-1-phenyl-2,3-dimethyl-pyrazolon-(5) mit Butylchloralhydrat in stabiler Form.

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