CH302001A - Einspur-Motorfahrzeug, insbesondere Motorroller. - Google Patents

Einspur-Motorfahrzeug, insbesondere Motorroller.

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CH302001A
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CH
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Riedel Norbert
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Riedel Norbert
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K25/00Axle suspensions
    • B62K25/005Axle suspensions characterised by the axle being supported at one end only
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K2202/00Motorised scooters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description


      Einspur-Motorfahrzeug,    insbesondere Motorroller.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ein  spur-Motorfahrzeug, z. B. auf einen Motor  roller, das dadurch gekennzeichnet ist, dass  die     Hinterradfederung    eine ständig wirk  same     Hinterradfeder    und eine ein- und aus  schaltbare Zusatzfeder besitzt.  



  Einige beispielsweise Ausführungsformen  des Erfindungsgegenstandes sind in der bei  liegenden Zeichnung dargestellt.  



  Es zeigt:       Fig.    1 eine schaubildliche Darstellung  eines Motorrollers,       Fig.    2 eine andere     Hinterradabfederung,          Fig.    3 eine Ansicht der Feststellvorrich  tung bei nicht eingeschalteter     Zusatzfeder,          Fig.    4 eine     Ansicht    dieser Vorrichtung bei  eingeschalteter Zusatzfeder,       Fig.    5 ein anderes Ausführungsbeispiel,       Fig.    6 die ausgeschaltete     Feststvellvorrich-          tung,          Fig.    7 die eingeschaltete Feststellvorrich  tung,

         Fig.    8 eine andere Feststellvorrichtung,       uneingeschaltet,          Fig.    9     diese    Feststellvorrichtung, einge  schaltet.  



  Das     Längsmittelrohr    1, welches an sei  nem vorderen, hochgebogenen Ende den  Steuerkopf mit der Lenkstange trägt, ist mit  seinem hintern Endteil 2 etwas nach der  Seite zu, also aus der     Längsmittelebene    her  aus gebogen. An dieses Endteil 2 schliesst  das nach oben gerichtete Tragrohr 3 an, das    in den Bügel 4 übergeht, welcher zur Auf  nahme des Sitzes, der     Hinterradverkleidung     usw. dient. Der Sitz kann von einem Ge  häuse gebildet sein, welches in seinem Innern  Fächer besitzt, die     zur    Aufnahme des Brenn  stoffbehälters, eines Werkzeugkastens, aber  auch zur     Gepäckunterbringung    dienen kön  nen.

   Das Oberteil     dieses    Gehäuses ist zweck  voll als Doppelsitz für Fahrer und Sozius  ausgebildet.  



  Der Tragbügel 4 ist quer zur Längsmittel  ebene gerichtet. Sein Schenkel 5, welcher  gegenüber dem Rohr 3 auf der andern Seite  der     Längsmittelebene    liegt, nimmt unten den  Bock 6 auf, der als oberes     Widerlager    für  die Feder 7 dient, welche sich unten gegen  die Platte 8 des     Hinterradträgers    9 abstützt.  Dieser ist beim gezeichneten Ausführungsbei  spiel ein Schwingarm, der mittels einer flie  genden Welle 10 das Hinterrad 11 trägt und  bei 12 den nichtgezeichneten Motor aufnimmt.

    Der Schwingarm 9 ist mittels der an     ihm     befestigten Hülse 13 um den Schwenkbolzen  14 hin und her schwingbar, der     einerseits    an  dem Endteil 2 des     Längsmittelrohres    1 sitzt,  anderseits durch den Bügel 15 abgestützt ist.  



  Zwischen den Lagerbock 6 und den Hin  terradträger 9 ist eine zweite Feder 16 ein  gesetzt. Diese ist an dem Lagerbock 6 schwenk  bar angebracht. Sie stützt sich unten auf  einen Bolzen 17 ab, welcher in dem Schlitz 7.8  des Schwenkhebels 19     verschieblich    ist, der  die Fussraste 20 für den Beifahrer aufweist.      Auf dem Bolzen 17 ruht die Zusatzfeder  16 auf; somit ermöglicht dieser Bolzen durch  Verschieben im Schlitz 18 ein Spielen der  Feder. Nur wenn der Bolzen im Schlitz ganz  nach oben verschoben wird, kommt die Feder  16 ausser Wirkung, auch dann, wenn auf die  Fussraste 20 getreten und der Hebel 19 nach  vorn geschwenkt wird.  



  Wenn der Beifahrer     auf    die Fussraste 20  tritt, so wird der Hebel 19 in Richtung des  Pfeils X     verschwenkt.    Die Zusatzfeder 16  macht die Schwenkbewegung mit, bis der  Lagerbolzen 17 in die Lagerpfanne 21 der  Platte 8 einrastet.  



  Die Zusatzfeder 16 befindet sich dann in  ihrer Arbeitsstellung und nimmt die vom  Beifahrer ausgeübte zusätzliche Belastung auf.  Wegen dieser Belastung ist ihr Lagerbolzen  17 fest in die Lagerpfanne 21 eingedrückt,  also in der Arbeitslage gesichert. Wenn der  Beifahrer absteigt, so kann die Feder un  schwer in die gezeichnete     Nichtgebrauchslage     zurückgeschwenkt werden.  



  Der Lagerbock 6 trägt hinten einen an  sieh bekannten Stossdämpfer 22. Es ist also  zur Aufnahme des Stossdämpfers kein be  sonderes Tragteil erforderlich.  



  In den     Fig.    2-9, welche andere Ausfüh  rungen der Doppelabfederung zeigen, bedeu  tet 9 den Träger des Hinterrades 11, wäh  rend 5 ein Teil des den Fahrersitz, also den  Sattel aufnehmenden Trägers ist.  



  Zwischen die Fahrzeugteile 9 und 5 sind  die Federn 7 und 16 eingesetzt.. Die erstere       ist    die     Hinterradfeder,    welche dauernd wirk  sam ist. Die letztere ist die Zusatzfeder,  welche nur bei Mehrbelastung ihre Feder  wirkung ausübt.  



  Beide Federn 7 und 16 stützen sieh einer  seits gegen den Radträger 9 ab. Die Hinter  radfeder 7 legt sich mit ihrem andern Ende  gegen den Sitzträger 5 an. Die Zusatzfeder  16     wird    an ihrem obern Ende von dem Bügel  23 erfasst, der um die Achse 24     schwenkbar     ist. Auf dieser Achse ist zwischen den beiden  Bügelschenkeln ein     Rastenglied    25 angeord  net, welchem auf der Innenseite beider Bügel-    Schenkel geeignete Gegenrasten 26 gegenüber  stehen.

   Werden durch den Handgriff 27, der  eine     Rändelmutter,    ein Handrad, eine Hand  kurbel oder dergleichen sein kann, die bei  den Bügelschenkel aus der Stellung gemäss       Fig.    3 in die Kupplungslage gemäss     Fig.    4 ge  drückt, so besteht eine starre Verbindung       zwischen    dein Sitzträger 5 und dem Schwing  hebel 23. Dadurch ist die Zusatzfeder 16 in  Wirkung gesetzt.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    5 bis  9 legt sich die Zusatzfeder 16 mit ihrem  obern Endteil gegen einen Bolzen 27 an, der  in oder an dem Sitzträger 5     versehieblieh    ge  führt     ist.    Solange sich dieser Bolzen frei  auf und ab bewegen kann, kommt die Wir  kung der Zusatzfeder 16 nicht zur Geltung.  Dies ist aber der Fall, wenn der Bolzen 27  am Sitzträger 5 festgelegt wird.  



  Zur Festlegung kann ein mittels eines  geeigneten Handgriffes     zu    betätigender,  querliegender Stift 28 dienen, der an seiner  Wirkungsstelle eine Abflachung 29 besitzt.  Wird er aus der Lage gemäss     Fig.    6 durch  Drehung um 180  in die Stellung gemäss       Fig.    7 gebracht, so legt. sieh sein nicht ab  geflachter Umfangsteil in die Ringnut 30 des  Bolzens 27 ein und fixiert. diesen.  



  Wie     Fig.    8 und 9 zeigen, ist.     aueh    ein  Stift. 31 brauchbar, der um eine aussermittige  Achse 32 schwenkbar ist und die beabsichtigte       Klemmung    bewirkt, .sobald er aus der Stel  lung nach     Fig.    8 in diejenige gemäss     Fig.9     gedreht worden ist.  



  In beiden Fällen braucht der Exzenter       natürlieh    kein Stift     zu    sein. Er kann auch  Scheiben- oder Rollenform haben.  



  Die beschriebene Anordnung der Federn  ist bei     Einspur-Fahrzeugen    aller Art anwend  bar, aber für Motorroller besonders vorteil  haft. Selbstverständlich     braucht    es sieh nicht.  immer um eine Mehrbelastung durch einen  Beifahrer zu handeln. Die Vorteile der An  ordnung ergeben sieh auch, wenn die Mehr  belastung sich infolge des besonders grossen  Gewichtes des Fahrers oder infolge mitge  führten Gepäcks ergibt.

Claims (1)

  1. " PATENTANSPRUCH: Einspur-Motorfahrzeug, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hinterradfederung eine ständig wirksame Hinterradfeder und eine ein- und ausschaltbare Zusatzfeder besitzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Einspur-Motorfahrzeug nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als Motorroller ausgebildet ist und die Zusatz feder (16) sieh gegen einen Lagerbolzen (17) abstützt, der in eine Lagerpfanne (21) des Hinterradträgers (9) eingerastet werden kann.
    2. Einspur-Motorfahrzeug nach Unter ansprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzfeder (16) aus der und in die Arbeits stellung mittels der Beifahrer-Fussraste (20) bringbar ist. 3. Einspur-Motorfahrzeug nach Unter ansprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beifahrer-Fussraste (20) an einem Schwing hebel (19) sitzt, der in einer Schlitzführung (1.8) den Lagerbolzen (1.7) der Zusatzfeder (16) verschieblich aufnimmt.
    4. Einspur-Motorfahrzeug nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Federn (7, 16) sich stets in ihrer Gebrauchs stellung befinden und die Zusatzfeder (16) mittels einer Feststelleinrichtung wahlweise in und ausser Wirkung setzbar ist. 5. Einspur-Motorfahrzeug nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zvz- sehen den Hinterradträger (9) und den Sitz träger (5) die zwei Federn (7, 16) derart eingesetzt sind, dass die Hinterradfeder (7) sich gegen diese beiden Fahrzeugteile direkt abstützt, die Zusatzfeder (16) jedoch sich gegen eines dieser Fahrzeugteile (9)
    direkt und gegen ein am andern Fahrzeugteil (5) festlegbares Stützglied anlegt. 6. Einspur-Motorfahrzeug nach Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Stützglied ein an dem betreffenden Fahrzeug teil (5) angelenkter Schwinghebel (23) dient, dessen Gelenk zwecks Ingebrauchnahme der Zusatzfeder (1.6) feststellbar ist.
    7. Einspur-Motorfahrzeug nach Unter anspruch 6, gekennzeichnet durch einen bügel- förmigen Schwinghebel (23), dessen beide Schenkel federn können und mit einem zwi schen ihnen liegenden Rastenglied (25) der Gelenkachse kuppelbar sind. B. Einspur-Motorfahrzeug nach Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Stützglied ein gegenüber dem Sitzträger (5) verschieblicher Bolzen (27) dient, der zwecks Ingebrauchnahme der Zusatzfeder (16) am Sitzträger festklemmbar ist.
    9. Einspur-Motorfahrzeug nach Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (27) den Sitzträger (5) durchsetzt und -dass ein durch Drehung -gegen den Bol zen pressbares, unrundes Klemmglied (28) vorgesehen ist. 10. Einspur-Motorfahrzeug nach Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmglied (28) in der Presslage sich in eine Umfangsnut (30) des Bolzens (27) ein legt.
    1.1-. Einspur-Motorfahrzeug nach Patent- ansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass als oberes Widerlager der beiden Federn (7, 16) ein Lagerbock (6) dient, der an einem Quer bügel (3-5) des Längsmittelrohres (1-2) angebracht ist. 12. Einspur-Motorfahrzeug nach Unter anspruch 1.1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbock (6) einen Stossdämpfer (22) aufnimmt.
CH302001D 1950-03-16 1951-03-13 Einspur-Motorfahrzeug, insbesondere Motorroller. CH302001A (de)

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CH302001A true CH302001A (de) 1954-09-30

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CH302001D CH302001A (de) 1950-03-16 1951-03-13 Einspur-Motorfahrzeug, insbesondere Motorroller.

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