CH300680A - Gasfeuerzeug. - Google Patents
Gasfeuerzeug.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
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Description
Gasfeuerzeug. Die Erfindung bezieht sich auf ein Gas feuerzeug mit auswechselbarem, mit eingebau ter Drosseleinrichtung versehenem Brennstoff behälter, dessen Ausströmöffnung an eine zur Brandrohrmündung führende Gaszuleitung anfügbar ist, welche in dem die Zündeinrich tung tragenden, vom Brennstoffbehälter trennbaren Feuerzeugkörper vorgesehen ist.
Bei den bisher bekannten Gasfeuerzeugen die ser Art ist der Feuerzeugkörper, in- welchem sich der zur Brandrohrmündung führende Gaszuleitungskanal befindet, an den Brenn stoffbehälter mittels eines Gelenkzapfens an- fügbar und um diesen Gelenkzapfen gegen über dem Brennstoffbehälter verschwenkbar,
wobei in der einen Grenzlage des verschwenk- baren Feuerzeugkörpers die Verbindiuig des Gaszuleitungskanals mit einem vom Brenn stoffbehälter ausgehenden und in diesen ver schiebbaren Rohransatz hergestellt, während beim Verschwenken in die andere Grenzlage die Gaszuleitung von der Ausströmöffnung dieses Rohransatzes hinweggedreht wird.
Beim Hinwegdrehen der Gaszuleitung findet gleich zeitig eine Verschiebung des Rohransatzes in das Innere des Brennstoffbehälters statt, durch welche das im untern Brennstoffbehäl- terbereich angeordnete Gasabsperrorgan in Schliessstellung übergeführt und damit der Gasaustritt aus dem Behälter unterbrochen wird.
Bei diesen bekannten Anordnungen ist also das für die Regelung der Gasentnahme vor- gesehene Absperrorgan innerhalb des Brenn stoffbehälters, und zwar unmittelbar nach der im untern Teil desselben befindlichen Drossel einrichtung angeordnet und durch Verschwen- kungen des an den Brennstoffbehälter ange- lenkten Feuerzeugkörpers von aussen her über den verschiebbaren Rohreinsatz und eine ent sprechende Federung steuerbar.- Ein Nachteil dieser bekannten Ausführungen ist dem gemäss darin gelegen,
dass jeder der auswech selbaren Brennstoffbehälter mit einem in ihn eingebauten Gasabsperrorgan und einem die ses betätigenden Steuermechanismus versehen sein muss, was die Herstellung verteuert und überdies das Füllen des Brennstoffbehälters umständlich macht.
Zwecks sachgemäl3er Funktion des im Brennstoffbehälter angeord= neten Gasabsperrorgans und entsprechend gas dichten Anfügens des vom Brennstoffbehälter ausgehenden Rohransatzes an die Gaszulei tung des verschwenkbaren Feuerzeugkörpers muss letzterer ausserdem in sehr genauer Weise auf den Brennstoffbehälter justiert sein, da sich jede auch an sich geringfügige Abwei-. chung von der vorgeschriebenen gegenseitigen Lagebeziehung dieser Teile störend bemerkbar macht.
Die genannten Nachteile werden erfin dungsgemäss dadurch vermieden, dass das die Gasentnahme regelnde Absperrorgan in der zur Brandrohrmündung führenden, im vom Brennstoffbehälter trennbaren Feuerzeugkör- per vorgesehenen Gaszuleitung angeordnet ist.
Zweckmässig ist hierbei das in der Gaszulei tung angeordnete Absperrorgan durch einen Verschlusspfropfen gebildet, welcher, auf die Ausströmöffnllng gasdicht aufsetzbar, in dem an diese unmittelbar anschliessenden Ast der Caszuieitung verstellbar lagert und durch seine Verstellung die Verbindung zwischen dem Gaszuleitungsast und einem von diesem ausgehenden, zur Brandrohrmündung führen den Abzweigung der Gaszuleitung wahlweise herstellt oder unterbricht.
In der Zeichnung ist eile Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, Lind zwar zeigen: ' Fig. 1 das Gasfeuerzeug in teilweisem Längsschnitt bei durch das Gasabsperrorgan abgesperrter Gaszldeitung, während Fig. 2 in gleicher Darstellung es bei jener Stellung seiner Einzelteile wiedergibt,
gemäss welcher die Gaszuleitung für den Zufluss des Brenngases zur Brandrohrmündung freigege ben ist.
Die Ausströmöffnung 1 befindet sich über der im auswechselbaren Brennstoffbehälter 2 eingebauten, für die Bildeng der entsprechen den Flammenhöhe erforderlichen Gasdrossel einrichtung 3.
Die Ausströmöffntulg 1 ist an die zur Brandrohrmündung 4 führende Gas- zuleitLuig 5 gasdicht anfügbar. Die Gaszulei tung 5 ist hierbei samt dem in ihr angeordne ten Gasabsperrorgan 6 im Feuerzeugkörper 7 vorgesehen, welcher die durch Zündstein 8 und Reibrad 9 (Fig.2)
gebildete Zündein- richtung Lund die um die Drehachse 1.0 auf die Brandrohrmündung 4 aufschwenkbare Brand- rohrkappe 11 trägt. Zwecks gasdichten An fügend der Ausströmöffnung 1 an die Gas zuleitung 5 ist der Brennstoffbehälter 2 mit tels einer ihn durchsetzenden Spannschraube 12 am Feuerzeugkörper 7 befestigt.
Ein bei spielsweise auf den Feuerzeugkörper 7 von unten aufsteckbares Gehäuse 13 deckt den sol cherart am Feuerzeügkörper 7 befestigten Brennstoffbehälter 2 nach aussen hin ab.
Das Gassteigrohr 14 führt vom Innenraum des Brennstoffbehälters 2 zur Drosseleinrich tung -3. Die Ausströmöffnung 1 befindet sich in einem an die Drosseleinrichtung 3 anschlie- ssenden Rohransatz 15, der zwecks Abschlie ssend des mit verflüssigtem oder komprimier tem Gas gefüllten Brennstoffbehälters 2 vor dem Anfügen desselben an den Feuerzeugkör- per 7 mit einem Gewinde zum Aufschrauben einer geeigneten Verschlusskappe versehen ist.
Der Brennstoffbehälter 2 kann nach Heraus schrauben der Drosseleinrichtung 3 aus der Fassung 16 gefüllt werden. Für das gasdichte Anfügen des gefüllten Brennstoffbehälters 2 an den Feuerzeugkörper 7 ist eine Dichtungs einlage 17 vorgesehen, welche den die Aus- strömöffnung 1 enthaltenden Rohransatz 15 der Drosseleinrichtlmg 3 umgibt und durch entsprechendes Anziehen der Spannschraube 12 zwischen Brennstoffbehälter und Feuer zeugkörper zusammengepresst wird.
Das Absperrorgan 6 der von der Ausström- öffnung 1 zur Brandrohrmündung 4 führen den Gaszuleitung 5 ist durch einen Verschluss pfropfen gebildet, welcher, auf die Ausström- öffnung 1 gasdicht auffügbar, in dem an diese unmittelbar anschliessenden Ast 18 der Zulei tung 5 verstellbar lagert. Für das gasdichte Abschliessen der Ausströmöffnung 1 durch das Absperrorgan 6 ist an letzterem ein Gummi einsatz 19 vorgesehen.
Durch Verstellen des Absperrorgans 6 im GaszuleittLngsast 18 wird die VerbindLUlg zwischen diesem Ast und einer von ihm ausgehenden, zur Brandrohrmün- dung 4 führenden Abzweigung 20 der ' Gas zuleitung wahlweise hergestellt oder unter brochen.
Das als Verschlusspfropfen ausgebil dete Absperrorgan 6 ist hierbei an einer Feder 21 angeordnet, welche es in seine die Aus- strömöffnung 1 des- Brennstoffbehälters 2 freigebende und die Verbindung des Gaszulei- tungsastes 18 mit der Abzweigung 20 herstel lende Lage drängt.
Die Feder 21 steht mit der am Feuerzeugkörper 7 verschwenkbar ange ordneten Brandrohrkappe 11 derart in Ver bindung, dass sie beim Aufsetzen der Kappe 11 auf die Brandrohrmündung 4 das Absperr organ 6 in eine die Verbindung zwischen Gas zuleitungsast 18 und Abzweigung 20 Lmterbre- chende und die Ausströmöffnung 1 des Brenn- stöffbehälters 2 abschliessende Stellung über führt.
Zu diesem Zwecke ist am schwenkbaren Träger 22 der Brandrohrkappe 1.1 ein Steuer nocken 23 vorgesehen, mit welchem die am Feuerzeugkörper 7 mittels einer Schraube 24 befestigte Feder 21 zusammenarbeitet.
Wird der Träger 22 der Brandrohrkappe 11 aus seiner in Fig. 1 wiedergegebenen Schliessstellung nach aufwärts in die Stellung gemäss Fig. 2 verschwenkt, so wird zufolge der gegenseitigen Anordnung der Feder 21 und des am Mappenträger 22 vorgesehenen Steuer- nockens 23 das Absperrorgan 6 erst dann durch die Feder 21 aufwärts geschoben, wenn der Kappenträger 22 nahezu die aus Fig. 2 er sichtliche Stellung eingenommen hat, in wel cher er gegenüber der Schliessstellung etwa um einen rechten Winkel verdreht ist.
Erst in diesem Zeitpunkt. ist der Zufluss des Brenn- gases zur Brandrohrmündung freigegeben, so dass einem unnützen Ausströmen des Gases bis zum vollständigen Aufschwenken des Kap penträgers 22 vorgebeugt ist. Der Kappenträ- ger 22 wird durch die Feder 21 in seiner voll ausgeschwenkten Lage gehalten.
Wird der Mappenträger 22 niedergeklappt, so drängt so gleich der Steuernocken 23 die Feder 21 ab wärts, wodurch unverzüglich die Gaszuleitung durch das Absperrorgan 6 abgeschlossen, also der weitere Gaszüfluss zum Brandrohr unter- broehen wird. Der Gummieinsatz 19 des. Ab sperrorgans 6 wird während des Nieder schwenkens des Kappenträgers 22 intensiv auf die Ausströmöffnung 1 des Brennstoffbehäl ters 2 aufgedrückt, wobei der den Gummiein satz 19 tragende pfropfenförmige Körper des Absperrorgans 6 die Verbindung zwischen dem Gaszuleitungsast 18 und der Abzweigung 20 unterbricht.
Ist der gappenträger 22 ganz niedergeklappt, dann bewirkt die Feder 21 über den Steuernocken 23 eine entsprechende Festlegung des Kappenträgers 22 in dieser Stellung (Fig.1) .
Zufolge der doppelten Wirkung des Ab sperrorgans 6, das beim Niederschwenken des Mappenträgers 22 sowohl die Ausströmöff- nung 1 abschliesst als auch die Verbindung des Zuleitungsastes 18 mit der Abzweigung 20 der Gaszuleitung 5 unterbricht, ist durch einfache Mittel . ein besonders sicherer Ab- schluss der Brandrohrmündung 4 vom Innen= raunt des Brennstoffbehälters 2 gewährleistet.
Durch die Anordnung der Abzweigung 20 der Gaszuleitung 5 ist eine unmittelbare Erhit- zimg der das Absperrorgan 6 führenden Teile des Feuerzeugkörpers 7 vermieden und damit ein andauernd dichter Gleitsitz des Absperr organs 6 im Zuleitungsast 18 gewährleistet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gasfeuerzeug mit auswechselbarem, eine eingebaute Drosseleinrichtung enthaltenden Brennstoffbehälter, dessen Ausströmöffnung an eine zur Brandrohrmündung' führende Gaszuleitung anfügbar ist, welche in dem die Zündeinrichtung tragenden, vom Brennstoff behälter trennbaren Feuerzeugkörper vorge sehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das die Gasentnahme regelnde Absperrorgan (6) in der zur Brandrohrmündung (4) führenden, im vom Brennstoffbehälter (2) trennbaren Feuerzeugkörper (7) vorgesehenen Gaszulei tung (5) angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Gasfeuerzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das in der Gas zuleitung (5) angeordnete Absperrorgan<B>(6)</B> durch einen Verschlusspfropfen (19) gebildet ist, welcher, auf die Ausströmöffnung (1) gas dicht aufsetzbar, in dem an diese unmittelbar anschliessenden Ast (18) der Gaszuleitung (5) verstellbar lagert und durch seine Verstellung die Verbindung zwischen dem Gaszuleitungs- ast (18) und einer von diesem ausgehenden, zur Brandrohrmündung (4) führenden Ab zweigung (20) der Gaszuleitung (5) wahl weise herstellt oder unterbricht. 2.Gasfeuerzeug nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das in der Gas zuleitung (5) des Feuerzeugkörpers (7) an geordnete, mit einem Verschlusspfropfen (19) versehene Absperrorgan (6) mit einer am Feuerzeugkörper (7) angeordneten Feder (21) in Verbindung steht, welche es in eine die Ausströmöffnung (1) des Brennstoffbehälters (2) freigebende und die Verbindung des Gas zuleitungsastes (18) mit der zur Brandrohr- mündnng (4) führenden Abzweigung (20) herstellende Läge drängt, wobei die Feder (21) mit der am Feuerzeugkörper (7)ver- schwenkbar angeordneten Brandrohrkappe (11) derart in steuernder Verbindung steht, dass sie beim Aufschwenken der Kappe (11.) auf die Brandrohrmündung (4) das Absperr organ (6) in seine die Verbindung zwischen dem Gaszuleitungsast (18) und der Abzwei gung (20) unterbrechende und die Ausström- öffnung (1) des Brennstoffbehälters (2) ab schliessende Stellung überführt. 3.Gasfeuerzeug nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für das gasdichte Anfügen des Brennstoffbehälters (2) an den Feuerzeugkörper (7) eine Dichtungseinlage (17) vorgesehen ist, welche den die Ausström- öffnung (1.) enthaltenden Rohransatz (15) der irrt Brennstoffbehälter (2) angeordneten Gas drosseleinrichtung- (3) umgibt. 4.Gasfeuerzeug nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der die Ausström- öffnung (1) enthaltende Rohransatz (15) der Gasdrosseleinrichtung (3) zwecks Abschlie- ssens des gefüllten, jedoch an den Feuerzeug körper (7) nicht angefügten Brennstoffbehäl- ters (2) mit einem Gewinde für das Auf schrauben einer Verschlusskappe versehen ist.
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Cited By (1)
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| DE1457549B1 (de) * | 1963-01-17 | 1970-05-14 | Kreisler Mfg Corp Jacques | Feuerzeug |
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1952
- 1952-06-09 CH CH300680D patent/CH300680A/de unknown
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| DE1457549B1 (de) * | 1963-01-17 | 1970-05-14 | Kreisler Mfg Corp Jacques | Feuerzeug |
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