CH299451A - Steuereinrichtung für selbsttätige Drehbänke. - Google Patents

Steuereinrichtung für selbsttätige Drehbänke.

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CH299451A
CH299451A CH299451DA CH299451A CH 299451 A CH299451 A CH 299451A CH 299451D A CH299451D A CH 299451DA CH 299451 A CH299451 A CH 299451A
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Steinhaeuser Automatenwerk
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Steinhaeuser Automatenwerk
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B7/00Automatic or semi-automatic turning-machines with a single working-spindle, e.g. controlled by cams; Equipment therefor; Features common to automatic and semi-automatic turning-machines with one or more working-spindles
    • B23B7/02Automatic or semi-automatic machines for turning of stock

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description


      Steuereinrichtung    für selbsttätige Drehbänke.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuer  einrichtung für selbsttätige Drehbänke, ins  besondere Langdrehautomaten, zur Steuerung  besondere Langdrehautomaten, mir Steuerung  des Lang- 11n(1 PlandrehvorsehubeS.  



  Bei den bekannten selbsttätigen Drehbän  ken lind Drehautomaten werden 1111 allgemei  nen alle für die Herstellung 1' eines Drehteils  notwendigen Arbeitsorgänge, wie Öffnen und  Schliessen der Spannzange. Langdrehen. Plan  drehen, Formdrehen, Einsteehen u sw. und  Abstechen von einer einzigen Steuerwelle  t aus vermittels Kurven gesteuert, wobei eine  <B>. z7</B>  Umdrehung an der Steuerwelle der Herstel  lung eines Drehteils entspricht. 1u5 der Art die  ser Steuerung der Arbeitsvorgänge ergibt. sieh,  dass zur Herstellung verschiedener Drehteile  je ein eigener     Kurvensatz    erforderlich ist, der  in der Regel. aus mehreren >Scheiben- 1111d     Glok-          kenkurven    besteht.

   Die Kosten für die Be  rechnung und Anfertigung der- Steuerkurven  sätze sind erheblich und setzen. um     wirtsehaft-          lich    tragbar zu sein, eine grosse Stückzahl an  Drehteilen g leicher Abmessung voraus.  



  Es sind bereits mehrere Vorschläge z111'  Herabsetzung dieser Kosten     bekanntgewo-          den.    So wurde z. B. vorgeschlagen. durch  Aneinanderreihen von einzelnen Kurvenab  schnitten beliebige Kurventormen herzustellen.  Die Praxis hat ,jedoch erwiesen, dass dieser  Weg ungenau und umständlich n11(1 ausserdem  mit Kosten und Zeit verbunden ist, welche  dein aufwand bei der Herstellung eitles Kur  vensatzes kaum nachstehen. Ein anderer Vor  schlag geht dahin, zwei Kurven für den Lang-    drehvorschub zu kombinieren, durch die es  möglich ist, mehrere Drehteile mit yerschieden  langen Ansätzen mit denselben Kurven her  zustellen und damit die Kosten herabzusetzen.

    Bei eineng weiteren Vorschlag ' werden füg'  Drehteile, die nur geringfügige Unterschiede  aufweisen. f111' den Bereich, der unterschied  lich ist, auswechselbare Kurvensegmente     ein-          O'esetzt,    so dass allein durch die Auswechslung  dieses einzelnen Kurvensegmentes die ver  schiedenen Drehteile hergestellt werden kön  nen. Bei Kurzdrehautomaten kann die     Vor-          SehllbkUrve    für Bewegungen senkrecht zur  Drehachse eingespart werden, da die Revolver  kopfbetätigung nur parallel zur Spindelachse  erfolgt. Diese Lösung ist besonders dann gün  stig, wenn mit den \Dreharbeiten noch Bobr  und Gewindeschileidarbeiten verbunden sind.

    Die Werkzeugeinstellung am Revolverkopf be  sonders bei Präzisionsdrehteilen ist jedoch       schwierig    und     zeitraubend.     



  Für ausgesprochene Langdrehautomaten  ist bisher     kein        Vorschlag    bekanntgeworden,  mit dem es     möglich    ist, den     für    jeden Drehteil  selbst bei nur geringen Massabweichungen not  wendigen Aufwand. um die Steuerkurven für  (gen Lang- und Plandrelivorsehub herzustellen,  zu vel'1'lllL,'el'll. '  Gegenstand (leg' Erfindung ist eine Steuer  einrichtung für selbsttätige Drehbäanke.

   mit  einer in Abhängigkeit von der Drehspindel mit  einstellbaren Übersetzungsverhältnis anzu  treiben bestimmten Hauptsteuerwellelle für die  (las     Drehen        eines    Drehteils     ei'lllö@,'lielleilden    .\r-      beitsvorgäange die gekennzeichnet ist     (1(11'(#I1     je eine vom Antreib für die Hauptsteuerwelle  finit einstellbaren Drehahlverhältnis     11111e1#     Zwischeuschaltung einer Kupplung angetrie  bene. auswechselbare (11)t1 1)11t     ('111(#]'    Steigung  verschene Vorschubjurve für die Steuerung  des Lang- und d(:

  , Plandrehvorschubes, durch  in l'o'ste Arbeitsverbindung mit der Vorschub  kurve einstellbare Anschläge "/.1111i Festhalten  der Vorschubkurve il) beliebigen Stellungen  1121(1 (1111'('1l mir 11e1' Hauptsteuerwelle befind  liche einstellbare Nocken z11111 Ansrücken eine]'  die Anschläge festhaltende)) Sperrklinke  1111 Gegensatz zu allen bisher bekanntge  wordenen Vorschlägen die voll der Gegeben  heit einer einzigen Steuerwelle ausgehen, wer  den bei der erfindungsgemässen Steuereinrich  tung die zum Beispiel mit der Wippe bzw. dein  Schlitten auszuführeuden Langdreh- und  Plandreharbeiten durch je eine eigene Vor  schubkurve gesteuert.

   Eine mit der Steuerein  richtung gemäss der Erfindung ausgerüstete  Drehbank kann (las Drehen aller zylindrischen,  mit einem oder mehreren zylindrischen     AN--          sätzen    beliebiger Länge versehenen Drehteile  mit 11111'. j(' einer einzigen Vorschubkurve für  (1c'11 Lall,''- 111l(1 Plandrehvorschub ermöglichen.  



  I:111 Ausführungsbeispiel der Erfindung  ist atzt' der Zeichnung schematisch dargestellt  und im folgenden an Hand der Zeichnung  näher erläutert:  Fig. 1. ist ein Schema der Steuereinrich  @ung:  Fig.  _ zeigt einen Querschnitt durch die  Sperr- und Auslöseeinrichtung für eine Ne  bensteuerwelle und die Kupplungsbetätigungs  und -verriegekungsvorrichtung. \  In der Zeichnung ist eine Steuereinrich  tung für die Steuerung des lang- und     Plan-          drehvorsehuhes    eines Langdrehautomaten  zeigt.

   Der Antrieb der  < ganzen Steuerungsein  richtung erfolgt von der Hauptantriebswelle  1 für die Drehbankspindel aus und gellt über  ein (KAM '' zu dein Schaltgetriebe 3 und  Riemenstufenantrich -l, die zur Veränderung  des Übersetzungsverhältnisses zwischen Dreh  spindel und Steuerwelle und damit. der     Vor-          srhul)g'eseliwindigkeit    bei den einzelnen Ar-    bei@@-bzw. Leergängen dienen. Vom Riemen  antrieb -1 wird über die Getriebewelle :) und  das Getriebe 6, 7 die Hauptsteuerwelle S direkt  angetrieben. Diese Hauptsteuerwelle ent  spricht etwa der normalen Steuerwelle ('igle.  Langdrehautomaten.

   Auf ihr )!(-Finden siel)  in bekannter weise die Kurvenscheiben 9 t'111'  Hin- und Abstechwerkzeuge, die Nockentrom  @el 10 z11111 Öffnen lind Schliessen der Spann  zange 11111 die Kurventräger 11 und I2 für  Gewindeschneidapparat 11n(1 Bohrapparat.  Ausserdem ist eine Nockentrommel 13 vorge  sehen. von der über (las Gestänge 1-I- (las mit  wei oder melk' Stufen versehene oller stufen  los einstellbare Schaltgetriebe :

  1 zur Verände  rung der Vorschubgeschwindigkeit geschaltet  wird. 1)1c' bisher üblichen Kurventräger mit       den        Steuerkurven        Für    den Plan-     und        Lang'-          vors(#hul)    sind hier auf der Hauptsteuerwelle       nicht        vorgesehen.     



  Von der Getriehewelle ) wird über ein  Wechselrädergetriebe '?1 und Schneckenge  triebe _)2 ein, kupplungsgehäuse 23 angetrie  ben. A@s Kupplung ist ein(, Mehrscheiben  @@@schkupplung 24 vorgesehen, die über die  Kupplungspannfinger ?:5, die Kupplungs  spannbüchse '?6 und den Schalthebal ''7     ein-          lllld    ausgeschaltet wird. Die r111- l111(1 Aus  schaltung erfolgt durch später zu     besehrei-          bende    Schaltglieder. Eine in bekannter Weise  in ihrer Spannung einstellbare Feder ''sorgt  dafür, dass die entspannte Kupplung noch  (,in vorher festgelegtes Drehmoment überträgt.

    Von der Kupplungswelle ?9 wird das     Dreh-          monient    über Kitzel 30 und Zahnrad 31 auf  die hoble Nebensteuerwelle 3'1 übertragen, die  hei 3 3 und 3-I gelagert ist. Auf dieser     Ne-          be115t('llerwell('    32 ist eine Steuerkurve 3) 1111t  mindestens einer Steigung für den Langdreh  vorschub auswechselbar befestigt. Diese Kurve  3:i steuert für den Langdrehvorsehub, also  für die Bewegung parallel zur Drehbankspin  del in bekannter Weise über den Abnehmer  36 den 'feil 37. mit dem schematisch der     Dreh-          hanksehlitten    bzw.

   Spindelstock oder ein mit  diesen möglielierweise in einstellbarem     Unter-          bzw.    Übersl:5etzung:5verliültnis verbundener Teil  angedeutet sein soll. Gleichzeitig ist auf der      Nebensteuerwelle 32 eine Aufspannscheibe 3S  befestigt, a111 der in Nuten :;') Anschlüge -10  @@@@@ @@@@@@ @@@@@@@@@@@ @@@@@@@@@ @@@@.  



  Der Antrieb der Steuerkurve für die Steue  rung des Vorschubes für das Plandrehen 1111d  deren Steuerung selbst sind in der gleichen  Weise aufgebaut und mit den entsprechenden  Nummern 1211, 129-, 124, 132, 135 bis 138  bezeichnet.  



  \Mit der Nebensteuerwelle 32 bz -. 13 _ ist  über Zahnrüder 41,42 eine innerhalb der hoh-     -          @en    Steuerwelle 132 bzw. 32 gelagerte Welle  -r-3 bzw. 1-13 verbunden. an deren Ende eine  Aufspannseheibe 44- bzw. 1-I-1 für Kurvenseg  mente -I5 bzw. 1-I5 befestigt ist. Mit diesen  kann     über        Abnehmer        1-I6        bzw.        -I6    der den  Planschlitten oder die Wippe darstellende  'feil 137 und damit der Plandrehvorschub bzw.  der Teil '37 und damit der Längsdrehvorschub  gesteuert  "erden.

      Wie aus Fig'. '? ersichtlich wirkt der mit  der Nebensteuerwelle 32 verbundene, auf der  Aufspannscheibe 38 befestigte Anschlag -4o  mit der in dein Klinkenhebel -I7 nm einen  Bolzen -h drehbar gelagerten Klinke -19 zu  sammen = deren Schwenkung mater der Wir  kung (los Anschlages 40 durch die Sperrfläche  :)0 in dein Klinkenhebel 47 begrenzt ist. Mit       der        Sperrklinke        -19    ist der Hebel<B>51</B>     verbun-          den,    der     über    den     Zapfen        :)#?    den von der  Feder .i3 in einer Richtung gespannten Ver  riegelungsschieber 5-I entgegen der Feder  wirkung bewegt.

   Der Klinkenhebel -I7 ist um  eine Achse s)6 schwenkbar Mild wird durch  eine Feder 55 an einem Anschlag 57 gehalten.  [)er Verriegelungsschieber ;)-t verrieglet die  die Kupplung' 2-1- in eingekuppelter Stellen;  haltende Verriegelungsstange 58, wobei eine  Rolle 59 a111 Ende des Verriegelungsschiebers  5-I mit einer Anschrägung f10 2111 der Ver  riegelungsstange 58 zusammenwirkt. Bei FI  gabe der Verriegelungsstange 58 wird ein  Kupplungshebel 61 durch eine Feder (i3 bis  ZUM Anschlage der Einstellschraube 63 an  den Anschlag 64 geschwenkt Und hierbei über  die tuet Langloch 65 verschene Schaltstange 66  der Schalthebel 27 und die Kupplungsspann-    büchse '?6 mitgenommen 11i1(1 damit die Kupp  lung '3-1 entspannt.

   Auf der 'gleichen Welle 67  wie der Kupplungshebel 61, ist ein Hebelt 62  mit einer Rolle 69 befestigt. Über diesen Rol  lenhebel 65 wird mittels an der Hauptsteuer  welle 8 an einer Anfsminnseheibe 70 befestig  ter Nocken 71 die Feder 62 und die Kupplung  '?-1 wieder in die gespannte Lage gebracht.  Ausserdem 1\t auf vier Welle 67 ein Hebel 73       befestigt,    in dem der in     seiner        Lage        bezüglich     des     Hebels    mittels der     Sehraube    73     einstellbare     Mitnehmer 7:i zum Mitnehmen des durch dip  Feder 7-1 in seiner Lage gehaltenen     Klinkell-          hebels    47 drohbar gelagert ist.  



  Soll nun ein Drehteil gefertigt werden so  werden zuerst in bekannter Weise die Gesamt  vorschubwege für (las Langsdrehen und     Plan-          drellen    festgestellt, 1111d nach diesen  -erden  die Vorschubkurven mit der nächströsseren  Kurvenhöhe aus einem vorhandenen Satz von  Kurven mit kleineren oller grösseren Abstu  fungen ausgewählt. Die Anzahl der Kurven  kann gering -'e Balten werden, wenn die durch  die Kurvenerhöhung gesteuerte Vorschubbewe  gung über eine einstellbare Unter- bzw. Über  setzung auf den Drehstahl übertragen wird.  Die Vorschubknrven haben normalerweise 111l1'  einen stetigen Kurvenanstieg' Tiber etwa  und einen Abfall über etwa 30 .

   Da 111l11 1121e11  ;jeder Fertigstellung eines Drehteils alle  Steuerwellen gerade eine Umdrehung aus  geführt haben müssen. von den Nebensteuer  wellen aber abwechselnd im allgemeinen je  weils eine festgehalten ist, müssen die Neben  steuerwellen etwas schneller 121112e11 als (I11'.  Hauptsteuerwelle. Das Übersetzungsverhältnis  im Wechselrädergetriebe 21 bz -. 121 ergibt  siele dabei aus dein erforderlichen Überset  zungsverhält nis von Nebensteuerwelle 32 bzw.  132 zur Hauptsteuerwelle S. Dazu wird aus  den) gewünschten Vorschub in -Millimeter je  Drehbankspindelumdrehung und dem     Ges@mt-          bezogen    alle den Umdrehungs  winkel der Vorsehubkurve bei ansteigender  Kurve 1330"l, die erforderliche Anzahl 111'r  Spindelumdrehungen 1)e1 einer Umdrehung  der betreffenden Nebensteuerwelle errechnet.

    1)1c     Anzahl        der        lpillllehtlll(11'ehilllg'ell    bei     silier         Umdrehung der Hauptsteuerwelle Sergibt sieh  (1 < 11111 einmal aus der Summe der Spindel  für die Nebensteuerwellen  >'_' und 1:)1,?. Dazu kommt der 11"e.:' der Haupt  steuerwelle S wenn beide Nebensteuerwellen  Stillstellen und i11 bekannter Weise mit zusätz  lichen rin- oder Abstechwerkzeugen (111t Hilfe  der Kurven 9 ein- bezw. abgestochen wird.

   Für       diese        Arbeiten    lassen     sieb        ebenfalls        aus    den  gewählten Vorschüben leicht die Umdrehungs  zahlen der Spindel für den Einstichweg     er-          reehnen.    Zu der Summe der errechneten Spin  delumdrehungen kommt dann noch für eine  volle Umdrehung,' der Hauptsteuerwelle 8 ein  Zuschlag in Grad-\Winkeln für das öffnen und  Schliessen der Spannzangen und die Totzeiten  zwisellen dein Einrücken der einen und dein  Ausrücken der andern Kupplungg '-'4 bzw. 124  für die Nebensteuerwellen 3'_' bzw. 12)'? hinzu.

    Aus den zu errechnenden Spindelunidrehungen  während je einer Umdrehung der Haupt- 1111(1  Nebensteuerwellen ereben siele dann die     über-          setzungsverhältnisse    für die Getriebe '_'1 bzw.  121     und    3,     -1.     



  Das Festbalten der Nebensteuerwelle 3?       und        Entlasten    der     entsprechenden        Kupplung     '-1. wenn ein zylindrischer Ansatz gedreht ist  und auf Planvorschub umgeschaltet werden  soll. geschieht folgendermassen:

   Kurz bevor der  Drehstahl den Punkt erreicht hat, hei dein der  Langdrehvorschub festgehalten werden soll,       kommt    ein entsprechend auf der     Seheibe    38  angeordneter Anschlag' -10 mit der Sperrklinke       -1S1    in     Berührung'        und    nimmt     dies(.'    mit, bis  sie an den     Anschlag'    50 des     Klinkenhebels        47     anliest und damit die Nebensteuerwelle 321  für den Langdrehvorschub gestperrt ist.

   Beim       Mitnehmen    der     Sperrklinke        -1        -9        wird    über den  Hebel 51 und Zapfen 5 _ der Verriegelungs  schieber :5-I zurückgedrückt, bis die Rolle 59,  wie in Fig'. ? g'ezeig't, mit der sehrägen Fläche  60 in Eingriff stellt.

   Da die Feder 6'_' stärker  ist als die Feder     53,        zielet    sie die Stange 58       noch    weiter     aufwärts    und löst. damit die     Kupp-          I11I1c,''3-I.    Während des Schwenkens des Hebels  61 wird über den Hebel 7'' der Mitnehmer 75  zurückbewegt, wobei infolge der Federspan  nun',' der Feder 74 das Ende 76 des Mitneh-    mers 7;

  ) hinter die Nase des Klinkenhebels -17  gelangt  Gleichzeitig 1(z -. unnittelbar nach der be  schriebenen Betätigung der Schaltvorrichtung  für (1e11 Langdrehvorschub wird die Sperrung  für den Plandrehvorschub --('löst und dessen  Kupplung eingeschaltet )a die Fig. '_' als Bei  spiel 11111. die mit der Schaltvorrichtung für  den PLanvorschub völlig identischen Schaltvor  richtung t111' c1('11 Langdrehvorschub zeigt,  wird (las Auslösen eines Anschlages und das  Einschalten der Kupplung ebenfalls an der  Langsdrehvorschubsteuervorrichtung erläutert.  Diese     Schaltun < ,        wird    von dein     Nocken    71 auf  der Hauptsteuerwelle 8 ausgeführt (beim  Plandrelivorsehub vom Nocken 171). Dieser  Nocken 71 läuft auf die Rolle' 60 und  schwenkt damit die hebel 61 und 7?.

   Da die  Schaltstange 66 ein Langloc 6:) aufweist, voll  führt diese Schaltstange 66 vorerst einen Leer  hub. \Während     dieser    Zeit wird über den mit  (lein Hebel 7' verbundenen Mitnehmer 7 5 der  Klinkenhebel -17 geschwenkt, bis die Sperr  klinke -h) (1('I1 Anschlag' -I0 und damit die  Nebensteuerwelle 32 freigibt . Unter der 'Wir  kung der Feder .i3 schwenkt dabei die Sperr  klinke -1S) nach oben.

   Da (las Mitnehmerende  7 6 einett Kreisbogen t1111 (11e Welle 6 7 ausfuhrt,       kommt    bei     weiterem        schwenken    des     Hebels        7'_)     der Mitnehmer 7:) wieder von dem     Klinken-          liebel        -I7    frei. und     dieser        wird    von der Feder  55 an seinen Anschlag,, :)7 zurüekgezogen.  Gleichzeitig wird über die Stange 66, deren  Langloch 6 < ) jetzt am Anschlag liegt, die  Kupplung '2-1 eingeschaltet und damit die     Ne-          bensteuerweller    3'_' mitgenommen.

   Durch     ab-          weeliselndes    Viehalten der beiden Vorseliübe       lassen    siele auf diese  Weise alle Drehteile mit  zylindrischen Ansätzen ausführen  Soll     beispielsweise    an     irgendeiner    Stelle des  Drehteils ein     langer        Kegel        gedreht    werden, so  wird auf die Aufspannseheibe -1-1 ein ent  sprechendes Kurvensegment -I5 aufgespannt,  (las in einem einstellbaren Punkt bei wei  teren Langdrehvorschub den Plandrehvor     -          schub    übel' den.

   Abnehmer 1-16 in Abhängig  keit     der    weiteren     @e\@-ec,'t@li@''        cles        Vorselillbes     parallel     7#l11'        Drehspindel        betätigt.        Ani    Ende      der Kurve 45 11111I dann der Langdrehvor  schub angehalten  -erden. 1111d der hilfsweise  über die Welle -13 bewirkte Plandrehvor  schub. der sonst durch die Steuerwelle 1-13 er  zielt wird. MUss 111111 zweckmässig im Schnell  gang. entsprechend der inzwisehen erfolgten  Versehiebung des Drehstahlträgers 137, durch  die Kurve 45 über die Welle 13'? nachgeholt  werden. bis der Abnehmer 136 wieder auf der  verstellten vorschubkurve 135 aufliegt.  



  Sind mehrere solcher Segmente -Y:] auf der  Aufspannscheibe zu befestigen, so kann das  !,genaue Einstellen dadurch wesentlich erleich  tert werden. (1a13 die Segmente 't;) gekröpft  oder in versehiedenen Abständen von der  Scheibe angebracht werden und für ,jede  Kurve ein eigner bezüglich seines Segmentes  einstellbarer Abnehmer 1-16 vorgesehen wird.  



  Soll ein Drehteil hergestellt werden, das  erst zylindrische A11511(7.(' mit wachsendem  und dann 1111t abnehmendem Durchmesser auf   weist wie beispielsweise (11e meisten Uhren  dr@@@@ile. kann das Plandrehen nietet heim  ganzen Drehteil mit derselben Geschwindig  keit erolgen da das Herausziehen des Dreh  stahls bei den Ansätzen mit steigendem  Durchmesser schneller erfolgen kann als das  Einstechen 111 diesen Falle wählt man zweck   eine Kurvenscheibe 35 mit zwei  Steigungen Il, einer stelle 11 1111d einer flachen.

   Mit  der stellen Steigung, wird dann ein erster Dreh  stahl (leg     Wippe        leim    Drehen     herausgezogen,     und mit einen zweiten Drehstahl erfolgt dann  (las Einstechen heim Ansatz mit wieder ge  ringer werdendem Durchmesser Dieselbe     Wir-          k1111L    könnte ;111e11 erzielt werden, wenn nur  eine Kurve :;:> mit gleichmässigem Anstieg ge  wählt, wird und durch Schaltung mit Hilfe von  auf d-1' Hauptsteuerwelle 8 befindlichen     Nok-          ken    12 das mehrstufige oder stufenlos einstell  bare Vorseinubgetriebe :i auf die gewünschte  indigkeit eingestellt wird.  



  Es     i#t    ersichtlich dass mit der beschrie  benen Stenereinrichtung ausgerüstete     selbst-          tütilne    Drehbänke durch einfaches Einstellen  der Anschläge 40 1)7.w. 1-10 und Nocken 71  bzw. 171 für eile' sehr grosse Zahl (leg vor-    kommenden Drehteile eingestellt werden kön  nen. Ausserdem ist ('s möglich, (1111'e1 Verset  zen der Kurvensegmente 45 bzw. 1-1:) ;in der  Scheibe -1-t bzw. 1-1-1 die Bleiehen Formen ;in  .j(,der beliebigen stelle des Drehteils anzubrin  gen . Damit wird die Herstellung- erheblich  kleinerer Stückzahlen als bisher auf solehen  Drechbänken wirtschaftich.  



  Das Einstellen, insbesondere für     Dreh-          leile    mit zylindrischen Ansätzen, geht Verhält  nismässig schnell l111(1 1i211111 (1111'('1l ('111e Grad  einteilung auf den Aufspannscheiben für die  Allsehlüge,     _,#;oeli('ll    11n11 KLlrvetls("''lllente we  sentlich erleichtert werden, weil die     Vorschub)-          wege    ohne weiters 111 Winkelgrade umgerech  net werden können während bisher, beson  ders für Präzisionsdrehteile, all den     Kurven-          sell(#ihen    oft ein(' zeitraubende Nacharbeit     er-          foi.(lcrlieli    war.

   Besonders niedrig - ist die     Fin-          stellzeit    (tann,  (-nil ähnliche Drehteile nach  einander angefertigt werden. IM die Wege der  Anschläge 1117t1 Nocken im Verhältnis zu den  Drehteilen -gross sind, ist auch die Einstell  genauigkeit mindestens So gross, wie hei der.  bekannten Steuereinrichtungen,     11i1#    kleine  Drehteile sogar grösser.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuereinrichtung für selbsttätige Dr eh- bänke. mit einer in Abhäangigkeit voll der Drechspindel mit einstellbarem Übersetzungs verhältnis anzutreiben bestimmten Haupt steuerwelle für die (las Drehen eines Drehteils ermöglichenden Arbeitsvorgänge, gekennzeich net durch je eine vom Antrieb ,(;5) für die Hauptsteuerwelle (5) 1111t einstellbarem Dreh zahlverhältnis Unter Zwischenschaltung edler Kupplung ('?-1, 1'_'-1) angetriebene, auswechsel bare Und mit einer Steigung versellelle Vor schubkurve (3:). 13:
    )) für die Steuerung des Lang- 1111d des Plandrehvorscubes, durch in Geste Antriebsverbindung mit der Vorschub kurve einstellbare Anschläge (-10) z11111 Fest halten (leg Vorschubkurve in beliebigen stel- lungen und durch auf der Hauptsteuerwelle befindliche einstellbare Nocken (71, 171) zum Ansriielcen eitler die _lnselllü',c' fest haltenden Sperrklinke (T'11. .
    UNTERANSPRÜCHE: 1.Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet dass die Vorschub kurve (2:). 1:l:1) mit 111(#11l' als eine Steigung verse'he'n ist. 2. Steuereinrichtuung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet dass die vorschub kurve (:,:), 1:;:)) auf einer Nebensteuerwell (3'_'. l',)'?) angeordent ist. die mit dem ,Antrieb (5) für die Hauptsteuerwelle (,S) über eile Wechselrädergetriebe (2I,I2I) verbunden ist. :j. Steueruinrichtung,' nach Patentanspruhc, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschub kurve (3:), 15:,) mit dem .Antrieb der Haup- steuerwelle (i über eine Rutschkupplung 1'_'-1) verbunden ist.
    -1.Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und _, dadurch -'e- kennzeiehnet, dass die Nebensteuerwelle (13'?, 13?) mit dein Alltrieb der Hauptsteuerwelle (8) über eine Rutschkupplung (?-1, 12-4) ver bunden ist. 5.
    Steuereinrichtung nach @atentanspruch dadurch gekennzeichnet. dass die Sperrklinke (-4f)) in eineng eitle Anschlagfläche (50) auf- weiswiden Klinkengiebel (-17) drehbar gelagert und mit einer Verriea'clun-svorrielitung (ü-1, :)8) für die Kupplung,' (24. 124) derart ver bunden ist: dass die Kupplung ausgerückt ist, wenn die Sperrklinke nur der Anschlagfläche des Klinkengiebels auftrifft. G. Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis -1 -, dadurch gekenn- zeichnet. (1111: die Rutschhkupplung ('_'-I. 1241 ausrückbar ist@ wobei die ausgerückten Kupp lungsglieder jedoch unter einer Federspan nung (2S) bleiben. 7.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis -1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die die Kupplung ('_'-1, 1'_'1-) i11 der ausgerückten Stellung vorspan nende Feder (2s) in ihrer Wirkoll,'' einstell bar ist. Steuereinrichtung nach Patentanspruch lind Unteransprüchen 1 1)i5 7, dadurch gekenn zeichnet, dass das Einrücken der Kupplung ;'_'-1g1'_'-1) unmittelbar nach der Freigabe eine von der Sperrklinke (-IS)) gehaltenen Anschla ges (-10) erfolgt. S). Steuereinrichtung, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von den Neben steuerwellen (3_'. 13'?) für den Lang'- bzw. Plandrehvorschub angetriebene Aufspann scheiben (-b-1. 1-1-1) für Kurvensegmente (14-:5.
    4,-i) vorgesehen sind, u111 beim Langdrehen bzw. Plandrehen gleichzeitig d(#11 Plandrehvor schnb bzw. Langsdrehvorschub in durch die Kurve der Kurvensegmente (1-1:), -1:)) gege bener Abhängigkeit vom Lang- bzw. Plandreh zu steuern. I0.Steuereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Be festigen der Anschläge (-10) Nocken (71. 171) und Kurvensegmente (I45, 45) Scheiben (38, l:')#: 70: 1-1-1, -1-1) 1111t Gradeinteilungen vol'- < g'"A'('hen sind.
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