CH299249A - Verfahren zur Herstellung von Arterenol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Arterenol.

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CH299249A
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C213/00Preparation of compounds containing amino and hydroxy, amino and etherified hydroxy or amino and esterified hydroxy groups bound to the same carbon skeleton
    • C07C213/02Preparation of compounds containing amino and hydroxy, amino and etherified hydroxy or amino and esterified hydroxy groups bound to the same carbon skeleton by reactions involving the formation of amino groups from compounds containing hydroxy groups or etherified or esterified hydroxy groups
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Arterenol.       Das     Arterenol    oder     Nor-adrenalin     
EMI0001.0004     
    und zwar vorzugsweise das     1-Nor-adrenalin-b-          bitartrat,    wird in steigendem Masse in der  Therapie verwendet zur Vorbeugung und     Be-          seitigung    plötzlich eintretender     Hypotensie,     z.

   B. bei dürftiger     Nebennierenwirkung,    weiter  während     thoracolumbaler        Sympathioectomie     und bei der Beseitigung von     Phaechromocyto-          men,    bei Patienten mit     Hypertensie    und ver  schiedenartigen Formen von     Anaesthesie.     



  Weiter ist das     1-Nor-adrenalin-d-bitartrat     günstig in Fällen von akuter     Hypotensie,     während gute Erfahrungen veröffentlicht  sind hinsichtlich     Arterenol,    kombiniert mit       Prokaine    bei Herzoperationen und zur Be  seitigung von beunruhigender     Hypotensie     nach Anwendung von Ganglion sperrenden  Mitteln. Die Verbindung kann allein oder in  Kombination mit andern Mitteln für lokale  Verwendung zur Herabsetzung der Schleim  hautquellung und zur Verzögerung der Re  sorption benützt werden.  



  Wie bekannt, lässt sich     dass        Arterenol    in  einfacher Weise durch Reduktion des entspre  chenden Betons, des     Arterenons     
EMI0001.0025     
    herstellen. Die Reduktion erfolgt vorzugsweise  durch katalytische     Hydrogenierung,        zumeist     mit Nickel, Palladium oder Platin als Kata  lysator. Für die Herstellung des     Arterenons     werden in der Fachliteratur eine Anzahl weit  läufiger Verfahren beschrieben, welche aus  nahmslos eine schlechte Ausbeute erzielen  (vergleiche z. B. Beilstein, 14, 255 und 253  sowie 13, 830).  



       Versuche    haben ergeben, dass nach dem  Verfahren der vorliegenden Erfindung bessere  Ausbeuten erzielt werden können.  



  Das Verfahren der vorliegenden Erfin  dung zur Herstellung von     Arterenol    ist da  durch gekennzeichnet, dass eine Verbindung  der Formel  
EMI0001.0031     
    worin     R1    und R2     Alkylgruppen    bedeuten,  mit der Verbindung der Formel  N=C -     CH2    -     NH2     in wasserfreier Lösung in Gegenwart von  Aluminiumchlorid umgesetzt wird, in der so  erhaltenen     Verbindung    der Formel  
EMI0001.0037     
    durch Hydrolyse die     Iminogruppe    in die       getogruppe    und letztere durch     Reduktion    in      die sekundäre Alkoholgruppe umgewandelt  wird,

   wobei vor der Umwandlung der     Keto-          gruppe    in die sekundäre     Alkoholgruppe    die  Truppen 1110- und R20- durch Hydrolyse  in OH-Gruppen umgewandelt werden.  



  Man kann bei der Ausführung des Ver  fahrens auch ein Salz des     Aminonitrils    mit  einer starken anorganischen Säure,     vQrztigs-          weise    Salzsäure, verwenden.  



  Die erfindungsgemässe Kondensation wird       vorzugsweise    in einem Lösungsmittel mit aus  gesprochener Polarität ausgeführt, das sieh    selbst nicht an der Reaktion beteiligt, wie z. B.  Nitrobenzol,     Ortho-Nitrotoluen    und     Ortho-          Nitroanisol.        Vorzugsweise    wird Nitrobenzol  als Lösungsmittel verwendet.  



  Die Reaktionsdauer bei der Ausführung  des     erfindungsgemässen    Verfahrens liegt zwi  schen einigen Stunden und einigen Tagen; die  Reaktionstemperatur wird vorzugsweise zwi  schen     Ö    und 70  C gehalten. Bei     Verwendung     leicht spaltbarer Äther kann es vorkommen,  dass während der Kondensation eine oder  beide Äthergruppen verseift werden.    <I>Ausführungsbeispiel:</I>    Einer Lösung von 60 g Aluminiumchlorid  in 120 g Nitrobenzol wurde 19 g     Aminoaceto-          nitril-hydrochlorid    und 27,6     g    (0,2     Mol)        Vera-          trol    zugesetzt. Die Temperatur blieb hierbei  unterhalb 30  C.

   Darauf wurde während 6  Stunden trockenes     Salzsäuregas    unter tüchti  gem Umrühren und Kühlung mit Eiswasser       eingeführt.    Die Reaktionstemperatur wurde  zwischen 20 und 30  C gehalten. Am nächsten       Tage-vv-urde    das Reaktionsgemisch in 500     eins     Wasser ausgegossen, die Wasserschicht abge  trennt und mit Kohle entfärbt. Die Lösung       wurde    im Vakuum durch Eindampfen ge-    trocknet und der Rückstand durch Destilla  tion mit einem Gemisch von Alkohol und Ben  zol vom Wasser befreit. Der feste Stoff  wurde in 2 Litersiedendem absolutem Alkohol  zur Lösung gebracht.

   Beim Abkühlen kristal  lisierte das     Hydrochlorid    von     3,4-Dimethoxy-          a)-amino-acetophenon    aus. Ausbeute 30 g oder       65%,        Schmelzpunkt        219         (unter        Zersetzung).     Das Hydrochlorid wird durch Kristallisation  aus Alkohol gereinigt; Schmelzpunkt. der rei  nen Verbindung 220  C (unter Zersetzung).       Mannich    und Hahn     (Ber.    44, 1549) erwähnen  einen Schmelzpunkt von     22l_     C.

    
EMI0002.0037     
  
    <I>Analyse:</I>
<tb>  C1cH14N03C1 <SEP> (231,483) <SEP> : <SEP> gefunden <SEP> C <SEP> 51,00; <SEP> gefunden <SEP> H <SEP> 6,15;
<tb>  berechnet <SEP> C <SEP> 51,86; <SEP> berechnet <SEP> H <SEP> 6,06;
<tb>  gefunden <SEP> Cl <SEP> 15,30;
<tb>  berechnet <SEP> Cl <SEP> 1.5,33.

         Eine     Lösung    von 195 g     1-(3'4'-Dimethoxy-          phenyl)    - 2 -     amino    -     äthanon    -     hydrochlorid    in       600        em3        48        %        iger        Bromwasserstofflösung        wird     während 8 Stunden gekocht. Die gebildete  feste Substanz wird sodann abgesaugt und mit  Aceton gewaschen.

   Das     Broinwasserstoffsalz     wir in Wasser gelöst, die Lösung     mittels    Koh  len entfärbt und ein gleich grosses Volumen  konzentrierter Salzsäure zugesetzt. Das     Hy-          drochlorid    des     1-(3'4'-Dioxy-phenyl)-2-amino-          äthanons        kristallisiert    demzufolge aus.

       DieAus-          beüte        ist        134        g,        d.        h.        93        %        der        theoretischen          Ausbeute.       Eine Lösung von 250 g des Hydrochlorids  des     1-(3'4'-Dioxy-phenyl)-2-amino-äthanons    in  1500     cm3    Wasser wird     ammoniakalisch    ge  macht und das dadurch gefällte     Aminoketon     abgesaugt und mit viel Wasser gewaschen.

    Man löst es sodann in einer äquivalenten  Menge Salzsäure bis     pH    = 5 und verdünnt  die Lösung auf ein Volumen von 1500     cm3.     Danach gibt man den Katalysator zu, der  aus 3,7 g     Palladiumchlorid    und 22,5 g     Ent-          färbungskohle    hergestellt worden ist. Nachfol  gend wird unter normalem Druck mit Was  serstoff geschüttelt bis zur Aufnahme der be-      rechneten Menge Wasserstoff. Danach wird  abgesaugt und das Filtrat     ammoniakalisch     gemacht. Dadurch wird das     Arterenol    gefällt;  es wird mit Alkohol gewaschen.     Ausbeute     167 g, d. h. 83      /o    der theoretischen Ausbeute.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 1-(3'4'- Dioxy-phenyl)-2-amino-äthanol, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Verbindung der For mel EMI0003.0007 worin R1 und R2 Alliylgruppen bedeuten, mit der Verbindung der Formel N=C. CH2 - NH2 in wasserfreier Lösung in Gegenwart von Alu miniumchlorid umgesetzt wird,
    in der so er haltenen Verbindung der Formel EMI0003.0013 durch Hydrolyse die Iminogruppe in die Keto- gruppe und letztere durch Reduktion in die sekundäre Alkoholgruppe umgewandelt wird, wobei vor der Umwandlung der Ketogruppe in die sekundäre Alkoholgruppe die Gruppen R10- und R2Ö- durch Hydrolyse in OH- Gruppen inngewandelt werden.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Nitrobenzol als Lösungs mittel verwendet wird.
CH299249D 1949-04-13 1950-04-11 Verfahren zur Herstellung von Arterenol. CH299249A (de)

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