CH296162A - Verfahren zur Herstellung von Elektroden für Elektrolytkondensatoren. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Elektroden für Elektrolytkondensatoren.Info
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Description
verfahren zur Herstellung von Elektroden für Elektrolytkondensatoren. Das Ätzen von Elektroden, die zur Ver wendung in Elektrolytkondensatoren zumeist aus Aluminiumfolien bestehen, wird in der Regel in sauren Bädern vorgenommen. Beim Ätzvorgang entstehen Stoffe, z. B. Alumi niumchlorid, die zusammen mit Säureresten aus den Bädern an der Oberfläche der geätz ten Folien haften bleiben. Sie müssen sorg fältig entfernt. werden, da. sie schon in Spu ren den nachfolgenden Formiervorgang der Elektrodenfolien empfindlich beeinträchtigen oder unter Umständen sogar unwirksam machen können. Die Reinigung der Folien von den unerwünschten Stoffen in den feinen durch das Ätzen entstandenen Hohlräumen an der Oberfläche erfordert aber längere Be- handlungszeiten in Spülbädern. Zur vollstän digen Entfernung der schädliche Säureionen bildenden Stoffe ist vorgeschlagen worden, die Folien einer Elektroosmose zu unterziehen und die Ionen durch ein Diaphragma in einen besonderen Raum eintreten zu lassen, in dem sie leicht unschädlich gemacht werden können. Auch wurde vorgeschlagen, die Ionen in nicht- ionogene Verbindungen zu überführen. Den meisten dieser Verfahren haftete nun aber der Nachteil an, dass sie zeitraubend sind oder da.ss sie besondere Massnahmen er fordern, die sorgfältig überwacht werden müssen. Die neue Entfernungsweise der nach dem *1tzvorgang an der Oberfläche von Elektro- denfolien haftenden Ionen bzw. ionenbilden- den Stoffe beruht auf der Erkenntnis, dass diese Stoffe bei höheren Temperaturen flüch tig sind. Erfindungsgemäss werden daher bei der Herstellung von Elektroden für Elektro- lytkondensatoren die Elektroden nach dem titzen einer Wärmebehandlung unterworfen. Zweckmässig durchlaufen die nach dem Ätzen in wässerigen Bädern abgespülten Elek- trodenfolien in kontinuierlichem Arbeitsgang einen Glühofen. Es wurde nämlich gefunden, dass es vor nehmlich die Chlorionen sind, die den For- miervorgang stören können. Da nun in der Regel Salzsäure oder salzsäurehaltige Bäder zum Ätzen verwendet werden, entsteht zum Beispiel Aluminiumchlorid als Chlorionen er zeugender Stoff. Ausserdem bleiben alsdann an der Oberfläche der Elektrodenfolien salz säurehaltige Badreste haften. Da nun die Salzsäure leicht flüchtig ist und Aluminium chlorid bei Atmosphärendruck auch schon bei der verhältnismässig niedrigen Temperatur von 183 verdampft, ist es möglich, die Elek- trodenfolien durch entsprechende Wärme behandlung zum Beispiel bei 500 im Glüh- ofen von den störenden anhaftenden Stoffen gänzlich zu befreien. Die Wärmebehandlung der Folien nach dem Ätzen hat aber noch einen weiteren Vor teil: Die Aluminiumfolien werden bekannt lich durch den Ätzvorgang, wahrscheinlich in folge Aufnahme von Wasserstoff, sehr spröde, was sich für ihre weitere mechanische Ver- arbeitung, nämlich das Wickeln und An schneiden von Anschlussfahnen, nachteilig auswirkt. Durch das Ausglühen können die Folien mechanisch weicher und damit. leichter bearbeitbar gemacht werden. Um Fahnen an geätzte Folien ansehneideii zu können, ist bekanntgeworden, die anzu schneidenden Teile der Folien durch Abdek- ken während des Ätzvorganges nicht zu ätzen. Auch ist schon vorgeschlagen worden, ans --e- ätzten Folien geschnittene Fahnen durch Un terlegen mit nichtgeätzter Folie zu verstärken. Beide 3lassnahmen, die besondere Arbeit bzw. Material erfordern, können durch die vorlie gende Erfindung überflüssig gemacht werden.
Claims (1)
- PATEN TAN SPRL CII Verfahren zur Herstellung von Elektro den für Elektrolytli:ondensatoren, dadurch ge- kenuzeielniet, da.ss die Elektroden nach dem Ätzen einer Wärmebehandlung unterworfen werden.ZINTERANSI'RL'CH: -. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch --ekenrizeielinet, dass die nach dem Ätzen ab gespülten Elektrodenfolien kontinuierlich durch einen CTlühofen laufen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE296162X | 1944-02-14 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH296162A true CH296162A (de) | 1954-01-31 |
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ID=6090301
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|---|---|---|---|
| CH296162D CH296162A (de) | 1944-02-14 | 1951-06-23 | Verfahren zur Herstellung von Elektroden für Elektrolytkondensatoren. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH296162A (de) |
-
1951
- 1951-06-23 CH CH296162D patent/CH296162A/de unknown
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