CH296162A - Verfahren zur Herstellung von Elektroden für Elektrolytkondensatoren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Elektroden für Elektrolytkondensatoren.

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CH296162A
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Gmbh Robert Bosch
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Gmbh Robert Bosch
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G9/00Electrolytic capacitors, rectifiers, detectors, switching devices, light-sensitive or temperature-sensitive devices; Processes of their manufacture
    • H01G9/004Details
    • H01G9/04Electrodes or formation of dielectric layers thereon

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Description


  verfahren zur Herstellung von Elektroden     für        Elektrolytkondensatoren.       Das Ätzen von Elektroden, die zur Ver  wendung in     Elektrolytkondensatoren    zumeist  aus Aluminiumfolien bestehen, wird in der  Regel in sauren Bädern vorgenommen. Beim       Ätzvorgang    entstehen Stoffe, z. B. Alumi  niumchlorid, die zusammen mit Säureresten  aus den Bädern an der Oberfläche der geätz  ten Folien haften bleiben. Sie müssen sorg  fältig entfernt. werden, da. sie schon in Spu  ren den nachfolgenden     Formiervorgang    der       Elektrodenfolien    empfindlich beeinträchtigen  oder unter Umständen sogar unwirksam  machen können.

   Die Reinigung der Folien von  den     unerwünschten    Stoffen in den feinen  durch das Ätzen entstandenen Hohlräumen  an der Oberfläche erfordert aber längere     Be-          handlungszeiten    in Spülbädern. Zur vollstän  digen Entfernung der schädliche     Säureionen     bildenden Stoffe ist vorgeschlagen worden,  die Folien einer Elektroosmose zu unterziehen  und die Ionen durch ein     Diaphragma    in einen  besonderen Raum eintreten zu lassen, in dem  sie leicht unschädlich gemacht werden können.  Auch wurde vorgeschlagen, die Ionen in     nicht-          ionogene    Verbindungen zu überführen.  



  Den meisten dieser Verfahren haftete nun  aber der Nachteil an, dass sie zeitraubend  sind oder     da.ss    sie besondere Massnahmen er  fordern, die sorgfältig überwacht werden  müssen.  



  Die neue Entfernungsweise der nach dem       *1tzvorgang    an der Oberfläche von     Elektro-          denfolien    haftenden Ionen bzw. ionenbilden-    den Stoffe beruht auf der Erkenntnis, dass  diese Stoffe bei höheren Temperaturen flüch  tig sind. Erfindungsgemäss werden daher bei  der Herstellung von Elektroden für     Elektro-          lytkondensatoren    die Elektroden nach dem       titzen    einer Wärmebehandlung unterworfen.  



  Zweckmässig durchlaufen die nach dem  Ätzen in wässerigen Bädern abgespülten     Elek-          trodenfolien    in kontinuierlichem Arbeitsgang  einen Glühofen.  



  Es wurde nämlich gefunden, dass es vor  nehmlich die Chlorionen sind, die den     For-          miervorgang    stören können. Da nun in der  Regel Salzsäure oder salzsäurehaltige Bäder  zum Ätzen verwendet werden, entsteht zum  Beispiel Aluminiumchlorid als Chlorionen er  zeugender Stoff.     Ausserdem    bleiben alsdann  an der Oberfläche der     Elektrodenfolien    salz  säurehaltige     Badreste    haften.

   Da nun die  Salzsäure leicht flüchtig ist und Aluminium  chlorid bei Atmosphärendruck auch schon bei  der verhältnismässig niedrigen Temperatur  von 183  verdampft, ist es möglich, die     Elek-          trodenfolien    durch entsprechende Wärme  behandlung zum Beispiel bei 500  im     Glüh-          ofen    von den störenden anhaftenden Stoffen  gänzlich zu befreien.  



  Die Wärmebehandlung der Folien nach  dem Ätzen hat aber noch einen weiteren Vor  teil: Die Aluminiumfolien werden bekannt  lich durch den     Ätzvorgang,    wahrscheinlich in  folge Aufnahme von Wasserstoff, sehr spröde,  was sich für ihre weitere     mechanische    Ver-           arbeitung,    nämlich das Wickeln     und    An  schneiden von     Anschlussfahnen,    nachteilig  auswirkt.     Durch    das     Ausglühen    können die  Folien mechanisch weicher und damit. leichter       bearbeitbar    gemacht     werden.     



  Um Fahnen an geätzte Folien     ansehneideii     zu können, ist bekanntgeworden, die anzu  schneidenden Teile der Folien durch     Abdek-          ken    während des     Ätzvorganges    nicht zu ätzen.  Auch ist schon     vorgeschlagen    worden, ans     --e-          ätzten    Folien geschnittene Fahnen durch Un  terlegen mit nichtgeätzter Folie zu verstärken.  Beide     3lassnahmen,    die besondere Arbeit bzw.  Material erfordern, können durch die vorlie  gende Erfindung überflüssig gemacht werden.

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPRL CII Verfahren zur Herstellung von Elektro den für Elektrolytli:ondensatoren, dadurch ge- kenuzeielniet, da.ss die Elektroden nach dem Ätzen einer Wärmebehandlung unterworfen werden.
    ZINTERANSI'RL'CH: -. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch --ekenrizeielinet, dass die nach dem Ätzen ab gespülten Elektrodenfolien kontinuierlich durch einen CTlühofen laufen.
CH296162D 1944-02-14 1951-06-23 Verfahren zur Herstellung von Elektroden für Elektrolytkondensatoren. CH296162A (de)

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