CH293108A - Verfahren zur Herstellung von Acetalen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Acetalen.

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CH293108A
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aldehydes
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acetals
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Joseph Opfermann Ado Christian
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Opfermann Adolf Christian Jose
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      Verfahren        zur        Herstellung    von     Acetalen.            ( & ewöhnlich    werden von Alkoholen aus  gehend     Aeetale    in     zwei    Stufen hergestellt.  Hierbei werden in der ersten Stufe die Alko  hole zu Aldehyden oxydiert und hierauf in  der zweiten Stufe die Aldehyde, nachdem  sie isoliert worden sind, durch Einwirkung  von     Acetalisierungsmitteln    zu     Acet.alen    um  gesetzt.  



  Dieses Verfahren ist für Aldehyde, die       zersetzlieh    sind oder     Polymerisationen    oder  Kondensationen erleiden, ungeeignet. Die       Acetale    solcher     zersetzlicher    Aldehyde sind  dagegen fast. immer stabile Substanzen und  haben den Vorteil, bei bestimmten Reaktio  nen wie Aldehyde zu reagieren, ohne     da.ss    der  Aldehyd selbst vorher isoliert. werden muss.  



  Es wurde nun gefunden, dass die     Acetale     ans den Alkoholen in einer einzigen Opera  tion hergestellt werden können, indem man  die Alkohole in Gegenwart der     Acetalisie-          rungsmittel    der Oxydation unterwirft und als       Acetalisierungsmittel        Orthoester    der betref  fenden Alkohole verwendet.  



  Als     Orthoester    werden vorzugsweise die  der Kieselsäure     und    Ameisensäure     verwendet-.     Als     Oxydationsmittel    können Chlor, Brom,       \..>0.t,        Se02,        Cr02C12    und ähnliche dienen,  die vorzugsweise in     stöchiometrischer    Menge       zur    Anwendung kommen.  



  Die Oxydation des Alkohols wird gege  benenfalls in Gegenwart eines für diese  Reaktion indifferenten Lösungsmittels, bei-         spielsweise    Äther, Benzol oder     Dekahydro-          naphthalin,        durchgeführt.     



  An Stelle der indifferenten     Lösungsmittel     kann auch     Orthoester    im Überschuss verwen  det werden.  



  Die Reaktion wird vorzugsweise bei Tem  peraturen zwischen -30 und     -I-150     C durch  geführt.  



       Gegebenenfalls    wird trockener Chlorwas  serstoff in das Reaktionsgemisch eingeleitet,  falls bei der Reaktion nicht ohnehin Chlor  wasserstoff entsteht (im Falle der     Verwen-          dung    von Chlor als     Oxydationsmittel).    Dieser  katalysiert die     Acetalisierung    des gebildeten  Aldehyds durch den anwesenden     Orthoester.     



  Die     Acetale    finden     Verwendung    als Zwi  schenprodukte für organische     Synthesen,    als       Aromastoffe,        Geschmackstoffe,    Süssstoffe und  als Lösungsmittel oder     Weichmacher.     



  <I>Beispiele:</I>  1. In 1     Mol        Isoamylalkohol,    der mit einem       Überschuss        von        10        %        an        Orthokieselsäuretetra-          methylester    vermischt     ist,    werden bei 70 bis  80  C 160     g    Brom eingetropft und bis zur       lIellfärbung    bei dieser     Temperatur    gehalten.  



  Bei der Destillation erhält man     Isovaleral-          dimethylacetal,    Kp. 128/129  C, in einer     Aus-          beute        von        85        %        der        Theorie.     



  2. In     13#Iol        1-Chlor-butanol-4,    das in 300 g       Orthokieselsäuretetramethylester    aufgelöst     ist,     werden 160 g Brom bei 0  C eingetropft und  langsam die Temperatur bis 60  C     gesteigert,         wobei Hellfärbung den     Verbrauch    des Broms  anzeigt. Die Destillation ergibt     y-Chlor-but.y-          raldimethylacetal,        Kp.s    88/91  C, in einer Aus  beute von mindestens 55 % der Theorie.  



  3. 108g     Benzylalkohol    und 300 g     Ortho-          kieselsäuret.etramethylester    werden gemischt  und auf 70  gebracht. Nunmehr wird ein sehr  langsamer     HCI-Strom    eingeleitet und gleich  zeitig<B>160</B> g Brom im Laufe von 2 Stunden       zugetropft,    wobei die Temperatur von 70   aufrechterhalten wird. Die     Entfärbung    des  Broms tritt. nahezu sofort, ein.  



  Die Aufarbeitung durch Destillation er  gibt 135,5<B>w</B>     Benzaldimethz>laceta.I    vom     Kp.1173     bis 79 , das ist 89,2 % der Theorie.  



  4. 45 g     1.,4-Butandiol    und 300 g     Ortho-          kieselsäuretetraniethylester    werden gemischt.  und bis 0  im Laufe von 6 Stunden<B>160</B> g  Brom eingetropft. Danach wird 24 Stunden  auf     -10    bis     45     gehalten und anschliessend  noch 1     @    Stunde auf 65  erhitzt.  



  Die Aufarbeitung der nahezu entfärbten       Lösunu    durch Destillation ergibt 31 g     Suecin-          dialclehydtetramethyla.cetal        (460/9    der Theo  rie) vom     KP-15    78 bis 81  und als Nebenpro  dukt 17,1 g     lIonobromsuccindia.ldehydtetra-          isiethylaeetal    (14 % der Theorie) vom     KP-17    95  bis 99 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Aeetalen durch Oxydation von Alkoholen zu den ent sprechenden Aldehyden und Umsetzung der selben mit einem Alkoholrest abgebenden Mitteln, dadurch gekennzeichnet, dass man die Oxydation der Alkohole zli den Aldehy- den und die Aeetalisierun(v der Aldehyde in einem Arbeitsgang vornimmt, indem man in Gegenwart der Aeetalisierungsmittel oxydiert, und dass man als Aeetalisiernngsmittel Ortho- ester der betreffenden Alkohole verwendet.
    UNTERAN SPRüCHE 1. Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass man als Ortho- ester Orthoester der Kieselsäure benutzt. 2. Verfahren nach Patentansprucb, da durch gekennzeiehnet, dass man als Orthoester Orthoester der Ameisensäure verwendet. 3. Verfahren nach Patelitanspi-iich, da durch gekennzeichnet, dass man als Oxyda tionsmittel Chlor benutzt. 4.
    Verfahren nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass man als Oxyda tionsmittel Brom benutzt. 5. Verfahren nach Patentanspruell, da durch gekennzeichnet, dass man als Oxyda tionsmittel N.0.1 benutzt. 6. Verfahren nach Patentansprueh, da dureh gekennzeichnet, dass man als Oxyda tionsmittel Selendioxvd benutzt. 7. Verfahren nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass man als Oxyda tionsmittel Cr0.,C1.. benutzt. B.
    Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass man bei Tempe raturen von -30 bis -!-150 C arbeitet. 9. Verfahren nach Patentanspruell, da- durcll gekennzeichnet, dass trockener Chlor wasserstoff als Katalysator in das Reaktions gemisch eingeleitet wird.
CH293108D 1950-03-01 1951-02-13 Verfahren zur Herstellung von Acetalen. CH293108A (de)

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