CH291484A - Zum Aufhängen und Trocknen von Wäschestücken bestimmte Vorrichtung. - Google Patents
Zum Aufhängen und Trocknen von Wäschestücken bestimmte Vorrichtung.Info
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Description
Zum Aufhängen und Trocknen von Wäschestücken bestimmte Vorrichtung. Die vorliegende Erfindung betrifft eine zum Aufhängen und Trocknen von Wäsche stücken bestimmte Vorrichtung.
Bekannte derartige Vorrichtungen weiser mehrere, wenigstens annähernd parallel und waagrecht zwischen mindestens zwei an einer Wand zu befestigenden Trägern verlaufende Aufhängeorgane für die Wäschestücke auf. Es sind auch solche Vorrichtungen bekannt- Ireworden, welche bei Nichtgebraueh zum Einsparen von Raum von der Wand abgenom men erden können.
Sie haben aber den Nachteil, dass sie nicht jederzeit gebrauchs bereit. sind, sondern im Bedarfsfall jeweils erst an der Wand befestigt werden müssen, wenn der Platz nicht zur Verfügung steht, um sie dauernd in der Gebrauchsstellung zu belassen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung einer zum Aufhängen und Trock nen von Wäschestücken bestimmten Vorrieh- hing, die den genannten Nachteil nicht zeigt. Die Vorrichtung zeichnet sich gemäss der Er- findun,, dadurch aus, dass die Träger solche Ausbildung besitzen, dass zum Einsparen von Raum ihre Ausmasse verringert und die Auf hängeorgane gegeneinander bewegt werden können.
In der beigefügten Zeichnung sind Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan- de@ dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die schaubildliehe Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrich tung mit in der Gestalt von Nürnberger- eheren ausgebildeten Trägern- zum starren Befestigen an einer Wand, Fig. 2 einen Teil einer zweiten Ausbil dungsform in Seitenansicht, wobei die Trä ger eine öse zum lösbaren Befestigen an einem mit einem Haken versehenen,
zuge ordneten Haltemittel aufweisen, Fig. 3 einen Teil einer dritten Ausbil dungsform der Vorrichtung, bei welcher die Träger mittels eines Bajonettverschlusses lös bar mit Haltemitteln in Verbindung stehen.
Gemäss Fig. 1 sind zwischen zwei als Nürnbergerseheren ausgebildeten Trägern 10 mehrere Stäbe 11 und<I>11</I> ca angeordnet, die wenigstens annähernd parallel zueinander und waagrecht verlaufen.
Diese Stäbe 11 und llcr dienen als Aufhängeorgane für zu trock nende Wäschestücke. Die Nürnbergerscheren bestehen in bekannter Weise aus mehreren kreuzweise angeordneten und gelenkig mit einander verbundenen Gliedern 12. Einerends sind die Scheren mittels Muffen 13 je an einem vertikalen Stab 14 geführt, dessen Enden in den Schenkeln eines Bügels 15 verankert sind. Mittels Schrauben 16 werden diese Bügel starr an einer senkrechten Wand befestigt. Das eine Aufhängeorgan 11a ist.
zwischen den äussersten Enden 12a der an den freien Enden der Scheren vorhandenen Scherenglieder 12 befestigt, während die übrigen Stäbe 11 an den Kreuzgelenken 1? der Scheren angeordnet sind. Die Nürnber- gerscheren können in waagrechter Richtung ausgezogen oder zusammengeklappt werden, wobei sich die Stäbe 1.1 und lla. auseinander bzw. gegeneinander bewegen.
Wenn die Sche ren ausgezogen sind, können an sämtliche Stäbe 11 und lla zu trocknende Wäsche stücke aufgehängt werden. Bei Nichtgebrauca der Stäbe 11 klappt man die Scheren zusam men, so dass die Stäbe 11 unmittelbar neben einander verlaufen. Die Ausmasse der Träger 1.0, und damit. der ganzen Vorrichtung, sind dann stark verringert, so dass die Vorrich tung nur einen verhältnismässig kleinen Raum beansprucht..
Der eine Stab lla weist auch dann einen gewissen Abstand von den übri gen Stäben 11 auf, wenn die Scheren zusam- mengeklappt sind. Dadurch wird ermöglicht, class auch im raumsparenden Zustand der Vorrichtung am Stab Ila noch @Väsehestücke aufgehängt werden können. Wenn aber auch die übrigen Stäbe 11 benützt werden sollen, so kann die Vorrichtung ohne Verzug durch einfaches Ausziehen der Träger 10 hierzu eingerichtet werden.
hTit Vorteil wird die beschriebene Vor riehtttng an einer Wand eines Badezimmers oberhalb der Badewanne befestigt, da der Raum oberhalb der Badewanne ausser wäh rend der Benützung der 'Wanne zum Baden nicht. anderweitig beansprucht wird.
Bei der Benützung der Badewanne werden die Sche ren der Vorrichtung dann zweekmässigerweise gegen die Wand zusammengeklappt, so dah die Vorriehtung die badende Person praktisch in keiner Weise stört.. Selbstverständlich ist es jedoch auch möglich, die Vorrichtun-, anderswo zu befestigen, z. B. in der Küche, wobei die raumsparende Eigenschaft der Vorrichtung noch stärker ins Gewicht fallen kann.
Es wäre auch eine Ausführungsform der Vorrichtung denkbar, bei welcher mehr als zwei Träger 10 für die Aufhängeorgane 11, 11a vorhanden sind.
Die in Fig. 2 teilweise gezeigte Vorrich tung unterscheidet sich von der beschriebenen lediglich dadurch, dass die Träger 10 nicht direkt an einer Wand befestigbar sind, son dern lösbar mit je einem Haltemittel 18 in Verbindung stehen. In Fig. 2 sind die Träger 10 und das zugeordnete Haltemittel 18 von- einander getrennt dargestellt. Die Haltemittel 18 sind an einer Wand starr zu befestigen und weisen beim dargestellten Ausführungs- beispiel je einen aufrechten Steckbolzen 19 auf.
Die Bügel 15 der Träger 10 sind je mit einer Öse 20 versehen, in welche der Bolzen 19 einflreifen kann. Die Ausbildung könnte jedoch atteh so getroffen sein, dass an den Bügeln 15 der Träger 10 je ein Steckbolzen und an den Haltemitteln 18 je eine zugeord nete Öse vorhanden ist. Auch wäre es denk bar, an jedem dieser Teile mehr als einen Bolzen bzw. mehr als eine Öse anzuordnen.
Die beschriebene Ausbildungsform hat. gegen über der erstbeschriebenen den Vorteil, dass die Träger 10 mit den Attfliängeorganen 11, Ila von der Wand abgenommen werden kön nen, wenn man die Vorrichtung längere Zeit nicht gebrauchen will.
Mit Vorteil können jedem Träger 10 min destens zwei Haltemittel 18 zugeordnet sein, die an verschiedenen Wänden, z. B. im Bade zimmer, auf einem Balkon, an einer Aussen mauer des Hauses usw., starr befestigt sein können. Es ergibt sieh dadurch die Möglich keit, die Vorrichtung zum Aufhängen und Trocknen von Wäschestücken an einem be liebigen dieser Orte zu benützen.
In Fiy. 5 ist. noch eine. weitere Ausfüh rungsform der Vorriehtunt, gezeigt, welche die gleichen Vorteile wie die mit Bezug auf Fig. ' beschriebene bietet.. Zur lösbaren Ver bindung der Träger 1.0 mit den. zugeordneten Haltemitteln 18 ist. hier jedoch an Stelle eines Steckbolzens mit zugeordneter Öse ein Bajo- tiettvex;sehluss vorgesehen.
Beim gezeigten Beispiel ist das Haltemittel 18 mit einem vertikalen Schlitz 21. versehen, der am obern Ende in ein kreisförmiges Loch 22 einmündet, dessen Durchmesser grösser als die. Breite des Schlitzes 21 ist. Am Bügel 15 ist ein vorsprin gender Zapfen 23 vorhanden, dessen freies Ende einen Kopf 21 trägt.
Dieser Kopf kann in die Ausnehmtum 23 des Haltemittels 13 eingeführt werden., worauf der Zapfen 23 in den Schlitz 21 hineingleiten kann, während der Kopf 24 dann die Ränder des Sehlitzen 1 hintergreift. Die Ausbildung könnte auch liulgekehrt sein in dem Sinn, dass die Aus- nehmungen 21, 22 am Bügel 15 und der Zapfen 23 mit. dem Kopf 21 am Halteorgan 18 vorhanden wären.
E<B>s</B> könnten an jedem Hallemittel und an den Trägern je die Hälf ten von zwei oder mehr Bajonettverschlüssen @or;esehen sein, deren Ausbildung auch anders als die gezeigte sein könnte.
Gemäss Fig. 3 wird das Haltemittel 18 mittels Schrauben 25 an der Wand befestigt. 1vährend das in Fig. 2 gezeigte Haltemittel einen zum. Einmauern bestimmten Teil 26 aufweist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zum Aufhängen und Troeknen von Wäsehestücken bestimmte Vorrichtung mit mehreren wenigstens annähernd parallel und 1vaa-reclit zwischen mindestens zwei an einer Wand zti befestigenden Trägern verlaufen den Aufhängeorganen für die Wäschestücke, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Träger #:olehe Ausbildung besitzen, dass zum Ein- ,,liaren von Raum ihre Ausmasse verringert mid die Aufhängeorgane gegeneinander be- @.#egt werden können. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da- dureh gekennzeichnet., dass die Träger je die Gestalt einer Nürnbergersehere aufweisen. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, da- (lnreb gekennzeichnet, dass die Träger lösbar finit Haltemitteln in Verbindung stehen, die zur starren Befestigung an einer Wand ein- ,#eriellt.et sind. 3. Vorrichtung nach Patent.ansprueh und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung der Träger mit den Haltemitteln diese Teile je mit der Hälfte wenigstens eines Bajonettverschlusses ver sehen sind.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung der Träger mit den Haltemitteln je der eine dieser Teile mit mindestens einem Steckbolzen und der andere mit einer zugeordneten Öse versehen ist.5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am freien Ende der Nürnbergerscheren mindestens ein Aufhängeorgan derart ange ordnet ist, dass dasselbe auch bei zusammen geklappten Scheren von den übrigen, gegen einandergeschobenen Aufhängeorganen eineu solchen Abstand hat, dass es stets zum Auf hängen von Wäschestücken benutzbar bleibt. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch iuld Unteransprüchen 1 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass -die Aufhängeorgane starre Stäbe sind, von denen mindestens der eine zwischen den äussersten Enden der an den freien Enden der Scheren vorhandenen Sche renglieder befestigt ist und die übrigen an den Kreuzgelenken der Scheren angeordnet sind. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch -und Unteranspinich 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Träger mindestens zwei Halte mittel zugeordnet sind, die zum Befestigen an verschiedenen Wänden bestimmt sind, so dass die Vorrichtung wahlweise zum Aufhän gen und Trocknen von Wäschestücken am einen oder am andern Ort benützt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
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