CH288367A - Verfahren und Vorrichtung zum Drehen eines Fadens. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Drehen eines Fadens.

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CH288367A
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CH
Switzerland
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spindle
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bearing
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Application number
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Inventor
Ag Pag Patentgesellschaft
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Patentgesellschaft Ag
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/26Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre with characteristics dependent on the amount or direction of twist
    • D02G3/28Doubled, plied, or cabled threads
    • D02G3/283Doubled, plied, or cabled threads using hollow spindles through which one yarn is running

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Drehen eines Fadens.    Gegenstand der     Erfindung    ist ein Ver  fahren und eine Vorrichtung zum Drehen  eines Fadens.  



  Das Verfahren ist dadurch gekennzeich  net,     da.ss    der zu drehende Faden von einer  rotierenden Ablaufspule durch die Bohrung  einer vertikalen Spindel von oben nach  unten unmittelbar einem festen Abzugspunkt  zugeführt wird, so dass die     Drehstrecke        zwi-          sehen    dem Fadeneinlauf in die Spindel und  den festen Abzugspunkt verlegt wird.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur       Ausführung    des Verfahrens ist dadurch     ge-          kcnnzeiehnet,    dass sie eine vertikal durch  bohrte Spindel sowie einen unterhalb dieser  in der     Spindelaehse    angeordneten Festpunkt  besitzt.  



       Ausführungsbeispiele    der Erfindung wer  den an Hand der     Zeiehnung    erläutert       Fig.    1 zeigt einen Schnitt durch eine Vor  richtung mit rotierender Spindel,       Fig.    2 einen Schnitt durch eine     Vorrieh-          tung    mit festliegender Spindel.  



  Die vertikal     angeordnete    Spindel 1 be  sitzt eine sieh über deren gesamte Länge       erstreckende    Bohrung 2, die an beiden En  den     ausgerundet    ist, durch welche Bohrun  gen der zu drehende Faden 3 frei von der  Ablaufspule von oben nach unten geführt  wird und bei Austritt aus dem untern Ende  über Rollen 5, 6, die an der Tischplatte 7  durch Bügel 8 gehalten sind, vertikal nach  oben über eine Rolle 9,     Ablenkstange    10 und  Fadenführung 11 auf die     Aufwickelspule    12,    die von der Walze 13 angetrieben wird, ge  führt wird, auf welcher Spule der Faden  aufgewickelt wird.  



  Nach     Fig.    1 ist die vertikale Spindel 1  drehbar auf einem sie umfassenden Kugel  lager 14 und Rollenlager 15 gehalten. Diese  Lager sind an beiden Enden in der Bohrung  einer Lagerhülse 16 mit Flansch 17 gehalten.  Auf der Innenseite der Flansche 17 sind zwei  elastische Scheiben 18, mit denen sich die  Lagerhülse 16 gegen die     Tisehplatte    7 stützt.

    Auf der Unterseite der untern Scheibe 18 ist  eine     Deckscheibe    20 angebracht, gegen die  sich eine Schraubenfeder 21 mit der einen  Seite stützt, während gegen die andere Seite       DTuttern    22     drüeken,    die auf einem Gewinde  23 auf dem untern Ende der Lagerhülse 16  verstellbar sind, so dass die Lagerhülse 16 an  der Tischplatte 7 elastisch mehr oder weniger       stark    festgeklemmt werden kann, damit die  Spindel 1 durch die Klemmvorrichtung der  art gehalten ist, dass sie sieh in die Rota  tionsachse einstellen kann. Am äussersten  Ende der Lagerhülse 16 ist eine Scheibe 24  mit Gewinde     aufgesehraubt,    gegen die eine  Kapsel 25 mit.

   Gewinde geschraubt ist, die  das     Lagerhülsenende    verschliesst,     durch    deren  Boden nur das     Spindelende    austritt. An der  Kapsel ist. ein Auge 26 mit einem unter     Fe-          derdruek    stehenden Bolzen 27 angebracht,  durch den die Spindel gebremst werden  kann. Aus der Oberseite der Lagerhülse 16  steht die Spindel 1 frei heraus und ist auf  derselben unmittelbar über dem Rollenlager      15 die Scheibe ?8 angebracht, über     deren     untern Teil der nicht dargestellte Antriebs  riemen läuft, während deren obere Seite 29  die nicht dargestellte Ablaufspule aufgesetzt  ist.

   Spreizringe 30 dienen zum Sichern der  Kugel- und Rollenlager auf der Spindel 1 in  der     Bohi-iing    31 der Lagerhülse 16, während  eine Bohrung 32 die Schmierung ermöglicht.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2 ist  an der durchbohrten Spindel 1 eine     Planselie     33 festsitzend angebracht, auf deren Unter  seite wieder elastische Scheiben 18, zwischen  denen die Tischplatte 7 gehalten ist, ange  ordnet sind. Am untern Teil des Spindel 1  ist ein Gewinde und auf diesem sind     zwei          Muttern    34 und eine Seheibe 35 angebracht,  die gegen eine Schraubenfeder 36 drücken,  die sich gegen die Metallscheibe 20 stützt,  derart, dass die Spindel elastisch an der  Tischplatte 7 festgespannt werden kann.  Über der Flansche 33 ist eine Hälse 37 auf  der Spindel 1 drehbar angeordnet, die am  untern Ende eine Verdickung aufweist, in  der das Rollenlager 37' eingesetzt ist.

   Der  über dem Lager liegende     zvlindrisehe    Teil  dient. als Riemenscheibe zum Antrieb der  Spindel. Über diesem Teil sitzt ein Bund 38  und über diesem eine Verlängerung 39, auf  die ein Rohrstück 40 aufgesetzt ist, das am  obern Ende das Kugellager 41 trägt. Unter  und über dem Kugellager 41 sind Pfannen 42  zur Aufnahme von Filzabdichtungen für das  Kugellager eingesetzt und das obere Rohr  ende ist durch einen Einsatz 43 abgeschlos  sen, durch dessen Boden das obere Spindel  ende nach aussen geführt ist.     Cber    das Rohr  stück 40 ist. der     Spulenkörper    44 aufgesetzt,  der sieh auf der Unterseite gegen den Rand  des Bundes 38 stützt.  



  Der zu zwirnende Faden 3 wird in der       eingangs    beschriebenen Weise von der rotie  renden Ablaufspule 4 frei durch die Boh  rung der vertikalen     Seindel    2 von oben nach  unten unmittelbar der Rolle 5 am untern  Ende der Spindel zugeführt, welche Rolle als  fester Abzugspunkt dient. Für den Zwirn  vorgang wird dadurch eine     innert        gewisser     Grenzen beliebig wählbare Zwirnstrecke zur    Verfügung, gestellt, indem sie     zwiselien        den     Fadeneinlauf in die Spindel und den Ab  zugspunkt an der Rolle 5 verlegt ist.

   Als  Zwirnstrecke wird ohne     zusätzliche        baulieha     Vergrösserung die gesamte     Höhe    der     Spin-          delachse    und zusätzlich die Entfernung zwi  schen     Spindelende    und Abzugspunkt verwen  det. Je nach Lage des Abzugspunktes kann  die Zwirnstrecke noch zusätzlich vergrössert  oder verkleinert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Drehen eines Fadens, dadurch gekennzeichnet, da.ss der zu dre hende Faden von einer rotierenden Ablauf spule durch die Bohreng einer vertikalen Spindel von oben nach unten unmittelbar einem festen Abzugspunkt. zugeführt wird, so dass die Drehstrecke zwischen der. Faden einlauf in die Spindel und den festen Ab zugspunkt verlegt wird. II. Vorrichtung zur Ausübung des Ver fahrens naeli Patentansprueli I, dadurch ge kennzeichnet, da.ss sie eine vertikal durch bohrte Spindel sowie einen unterhalb dieser in der Spindelachse angeordneten Festpunkt besitzt.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel ela stisch so gelagert ist, da.ss sie sieh in die ideelle Rotationsachse einstellen kann. 2. Vorrichtung nach Patentansprueli 1I, und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Spindel in der Bohren \; einer sieh nicht drehenden, elastisch festgeklemm ten Lagerhülse in Wälzlagern drehbar ge halten ist und an der Spindel festliegend eine Antriebsscheibe angeordnet ist. 3.
    V orriehtung nach Patentansprueli II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch @ge- kennzeichnet, dass an jedem Ende der Lager hülse ein Wälzlager angeordnet ist, das die Spindel an der Lagerhülse abstützt. 4. Vorrichtung nach Patentansprueli 1I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass aussen an der Lagerhülse eine Flansche angeordnet ist, auf deren Unterseite zwei elastische Scheiben mittels einer Metallscheibe gegen eine zwischen den elastischen Scheiben liegende Platte ge spannt sind.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Spin del eine Hülse drehbar gelagert. ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass zur drehbaren Lagerung der Hülse dieselbe einerends mit einem Kugellager und anderends mit einem Rollenlager ver sehen ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Hülse aus zwei Über einander greifenden Teilen besteht, von de nen der untere einen Bund aufweist, wäh rend der obere Teil ein Rohr ist, das sich gegen den Bund stützt. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der untere Teil der Hülse eine zylindrische Form aufweist und als Auf lage für den Antriebsriemen dient. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass das Rohr oben durch einen Einsatz abgeschlossen ist, durch den das obere Spindelende vorsteht.
CH288367D 1950-11-04 1950-11-04 Verfahren und Vorrichtung zum Drehen eines Fadens. CH288367A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1285372B (de) * 1960-07-12 1968-12-12 Fouvez & Fils S A A Verfahren zum Spinnen und Zwirnen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1285372B (de) * 1960-07-12 1968-12-12 Fouvez & Fils S A A Verfahren zum Spinnen und Zwirnen

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