CH283684A - Schlammsammler. - Google Patents

Schlammsammler.

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CH283684A
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Welti Hermann
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Welti Hermann
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/04Gullies inlets, road sinks, floor drains with or without odour seals or sediment traps
    • E03F5/046Gullies inlets, road sinks, floor drains with or without odour seals or sediment traps adapted to be used with kerbs

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  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description


  Schlammsammler.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen     Schlammsammler,    welcher sich von  Bekanntem dadurch unterscheidet, dass er  durch eine horizontale Trennfuge in einen  mit der     Einlauföffnung    versehenen Aufsatz  und in einen unterhalb diesem angeordneten,  um die     gemeinsame    Vertikalachse relativ zu  ihm drehbaren und mit. der     Auslauföffnung          versehenen    Untersatz unterteilt ist, wobei der       Untersatz    auf der der Auslauföffnung gegen  überliegenden Seite einen nach innen aus..

    ladenden Vorsprung aufweist, dessen Unter  kante mit der Oberkante der     Auslauföffnung     mindestens     angenähert    in einer horizontalen  Ebene liegt, ferner dadurch, dass hinter der  Auslauföffnung, auf der Innenseite des       Untersatzes,    eine nach oben     herausziehbare     Tauchwand in seitlichen Führungen des     Un-          tersatzes    angeordnet ist.  



  Diese Trennung des Schlammsammlers in  einen     Aufsatz    und in einen     Untersatz        ermö--          licht    es, dem Ablauf des Untersatzes durch  Drehung desselben um seine Vertikalachse  jede beliebige Richtung zu geben, so dass das  Abwasser möglichst geradlinig, d. h. auf     kür-          zasstem         leg,    dem     Vorfluter    zugeleitet werden  kann.  



  Die     erfindungsgemä.l3e        Ausbildung-    des       Schlammsammlers    hat.     weiter    den Vorteil, dass  der bei der Reinigung des Schlammsackes  sehr hinderliche übliche Tauchbogen wegfällt.  Er     wird    erfindungsgemäss durch die     Tauch-          wand    ersetzt, welche für die Reinigungs  arbeiten bequem aus den     zugehörigen    seit-    liehen Führungen herausgehoben werden  kann.  



  Der nach der Erfindung weiter vorgese  hene, gegenüber der Auslauföffnung ange  ordnete Vorsprung ermöglicht ein rasches und  sicheres Versetzen des Untersatzes, und zwar       zweekmässiger #eise    mit Hilfe     eines    durch die       Auslauföffnung    eingeführten und mit. dem  dieser abgekehrten Ende auf der Unterseite  des Vorsprunges anliegenden, an einem  Flaschenzug öder dergleichen aufgehängten  Balkens, mittels welchem Balken und Unter  satz mit Leichtigkeit gehoben und gesenkt  bzw. in die gewünschte Lage und Richtung  gebracht werden können.  



  In der Zeichnung sind einige beispiels  weise     Ausführungsformen    des     Schlammsamm-          lers    dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1. einen     Vertikalschnitt    durch den       Schlammsammler    des ersten Ausführungsbei  spiels,       Fig.    2 einen Grundruss zu     Fig.    1,       Fig.    3 einen Vertikalschnitt nach     der     Linie     111-III    in     Fig.    1,

         Fig.        4-    einen Horizontalschnitt nach der  Linie     IV-IV    in     Fig.    3,       Fig.    5 einen Vertikalschnitt des     Sehlamm-          sa.tmnlers    des zweiten     Ausführungsbeispiels,          Fig.    6 einen     Graindriss    zu     Fig.    5 und       Fig.    7 bis 10     vier    weitere     Ausführungs-          beispiele    des Schlammsammlers mit verschie  den geformten Aufsätzen.  



  In     Fig.    1 bis 4 bezeichnet. 1 einen bei  spielsweise aus einem     Betonformstüek    beste-           henden,    als Schlammsack dienenden Untersatz  von kreisförmigem Querschnitt.  



  Über diesem Untersatz 1 ist, durch eine  horizontale Trennfuge 2 von diesem getrennt,  ein ebenfalls durch ein     Betonformstück    gebil  deter,     kuppelförmig    gewölbter Aufsatz ange  ordnet. Die Trennfuge 2 weist im Vertikal  schnitt einen Falz 4 auf, wodurch ein guter,       formhaltiger    Sitz des Aufsatzes 3 auf dem  Untersatz 1 gewährleistet ist. In der zylindri  schen Wandung des Untersatzes 1 ist unter  halb der Trennfuge 2 eine Auslauföffnung 5  für das Abwasser vorgesehen. Auf der dieser  Auslauföffnung gegenüberliegenden Seite  weist der Untersatz einen nach innen ausla  denden Vorsprung 6 auf, dessen Unterkante       6a    mit der Oberkante 5a der     Auslauföffnung     in einer horizontalen Ebene liegt.

   Hinter der  Auslauföffnung 5, auf der     Innenseite    des  Untersatzes, ist eine nach oben     herauszieh-          bare    Tauchwand 7 in zwei seitlichen Führun  gen 8 des Untersatzes gelagert. Sowohl der       Vorsprung    6 wie auch die Führungskörper 8  bestehen mit dem Untersatz aus einem ein  zigen Stück.  



  Die Tauchwand 7 besteht zweckmässig  ebenfalls aus einem     Betonformstück    und ist  auf der Oberseite mit einem eingegossenen  Handgriff 9 versehen. Die     Rückseite        7ca    der  Tauchwand und die mit dieser in Berührung  stehenden     Dichtuingsflächen    8a der am Unter  satz angeordneten Führungskörper 8 verlau  fen nach unten schräg gegen die benachbarte  Wandpartie des Untersatzes hin, wodurch der  Tauchwand 7 eine keilförmige Gestalt verlie  hen wird.  



  Wie aus     Fig.    1 und 2 ersichtlich ist, ist  der Aufsatz 3 auf der Oberseite mit einem  abnehmbaren Deckel 10 versehen und weist  ausserdem seitlich eine für die Aufnahme  eines     Einlaufstückes    12 bestimmte     Ausneh-          mung    11 auf.  



  Der vorstehend beschriebene Schlamm  sammler ist für den Einbau in ein Trottoir  bzw. einen Gehweg bestimmt, welcher in       Fig.    1 mit 13 bezeichnet ist, während 14 die  Fahrbahnoberfläche darstellt.    Im Gegensatz zu dem Beispiel nach     Fig.    1.  bis 4 ist bei dem Beispiel nach     Fig.    5 und 6  das     Einlaufstück    12 über dem obern Ende  des Aufsatzes 3 angeordnet, wobei die Ober  seite des Deckels 10 mit der     Fahrbabnober-          fläche    14 bündig ist. Diese     Ausführungsform     des Schlammsammlers bzw. des Aufsatzes 3  ist für den Einbau des Sammlers in Fahr  bahnen bestimmt.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    7  ist der Aufsatz als symmetrischer und in       Fig.    8 als     asymmetriselier    Kegelstumpf ausge  bildet.     Fig.    9 zeigt eine den     Fig.    1 und 5       ,ähnliche,        kuippelförmig    gewölbte Ausbildung  des Aufsatzes 3, während bei dem Ausfüh  rungsbeispiel nach     Fig.    10 der Aufsatz zy  linderförmig ausgebildet ist.  



  Während die Stellung des Aufsatzes 3  durch die jeweilige Lage des     Einlaufstückes     12 bestimmt ist, kann der Untersatz 1 um die  gemeinsame Vertikalachse in diejenige Stel  lung gedreht werden, in welcher der Auslauf  5 möglichst. geradlinig mit dem     Vorfluter    ver  bunden werden kann.  



  Zum Versetzen des Untersatzes wird bei  herausgehobener Tauchwand 7 ein Balken  oder ein Rundholz     uisw.    durch die Auslauf  öffnung 5 in den Untersatz     hineingeschoben     und auf der dem Auslauf 5 gegenüberliegen  den Seite auf der Unterseite des Vorsprunges  6 zur Anlage gebracht.. Mittels eines Taues  oder dergleichen werden Balken und Unter  satz an einer Hebevorrichtung,     beispielsweise     an einem Flaschenzug oder dergleichen, auf  gehängt und können nun mit Leichtigkeit in  die für die Aufnahme des Untersatzes ausge  hobene     Grube    gesenkt und durch Drehen in  die für den Anschluss an die zum V     orfluter     führende Leitung richtige Lage     gebracht     werden.

   Nötigenfalls kann der Vorsprung 6  nach beendigter Versetzung des Untersatzes       abgespitzt    und die dadurch entstandene  rauhe Fläche verputzt werden. Zur Kontrolle  der Ableitung und zwecks Vornahme von  Reinigungsarbeiten im Schlammsack 1 kann  die Tauchwand 7 mit Hilfe des Handgriffes  9 leicht herausgehoben werden, da. ein Fest-      klemmen der Tauchwand zufolge ihrer keil  förmigen Ausbildung nicht zu befürchten  ist..

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sehlammsammler, dadurch gekennzeich net, dass er durch eine horizontale Trennfuge in einen mit der Einlauföffnung versehenen Aufsatz und in einen unterhalb diesem ange ordneten, um die gemeinsame Vertikalachse relativ zu ihm drehbaren und mit der Aus lauföffnung versehenen Untersatz unterteilt ist,, wobei der Untersatz auf der der Auslauf öffnung gegenüberliegenden Seite einen nach innen ausladenden Vorsprung aufweist, des sen Unterkante mit der Oberkante der Aus lauföffnung in einer mindestens angenähert horizontalen Ebene liegt, ferner dadurch ge kennzeichnet, dass hinter der Auslauföffnung, auf der Innenseite des Untersatzes,
    eine nach oben tierausziehbare Tauchwand in seitlichen Führungen des Untersatzes gelagert ist. UNTERANSPRÜCHE,: <B>1.</B> Schlammsammler nach Pateiitansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz durch ein Betonformstück gebildet ist. 2. Schlammsammler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz mit einer seitlich mündenden Ausnehmung zum Einsetzen eines Einlaufstückes für einen Gehweg versehen ist. 3.
    Schlammsammler nach Patentansprueh, dadurch gekennzeiel)iiet, dass der Aufsatz mit einer oben mündenden Ausnehmung zum Aufsetzen eines Einlaufstüekes für eine Fahrbahn versehen ist. -l. Schlammsammler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Untersatz, der Vorsprung und die seitlichen Führungen für die Tauchwand aus einem einzigen Stück bestehen und durch ein Betonformstück ge bildet sind. 5. Schlammsammler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die tierauszieh bare Tauchwand aus Beton besteht. 6.
    Schlammsammler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückseite der Tauchwand und die mit dieser in Berüh rung stehenden Dichtungsflächen der am Untersatz angeordneten Führungen nach un ten schräg gegen die benachbarte Wandpartie des Untersatzes hin verlaufen. 7. Schlammsammler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tauchwand oben mit einem Handgriff versehen ist. B. Schlammsammler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Aufsatz und Untersatz kreisförmigen Querschnitt auf weisen. 9. Schlammsammler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Aufsatz und Untersatz zylindrische Wandungen auf weisen. 10. Schlammsammler nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz als symmetrischer Konzis ausgebildet ist. 11.
    Schlammsammler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Aufsatz als asymmetrischer Konus ausgebildet ist. 12. Schlammsammler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandungen des Aufsatzes kuppelförmig gewölbt sind.
CH283684D 1950-04-26 1950-04-26 Schlammsammler. CH283684A (de)

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