CH282961A - Verfahren zur Herstellung eines raumabschliessenden Bauteils und nach diesem Verfahren hergestellter Bauteil. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines raumabschliessenden Bauteils und nach diesem Verfahren hergestellter Bauteil.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung eines raumabschliessenden Bauteils und nach diesem Verfahren hergestellter Bauteil. Bei der Herstellung von metallenen Rah men für raumabschliessende Bauteile, z. B. von Fensterwänden, nach der herkömmlichen Bau weise erfordern die Sprossen. an den Kreu zungsstellen teure Zuschnitt- und Fräsarbei- ten, damit sie in passender Weise zusammen gefügt werden können. Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung eines raumabschliessenden Bauteils, der in einem Rahmen ein gitter artiges CTerüst aus metallenen, vorzugsweise aus Leichtmetall bestehenden Sprossen und dazwischen befestigte Platten aufweist. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die Sprossen an den Kreuzungsstellen übereinandergelegt und so miteinander verbunden -erden, dass sieh alle in gleicher Richtung angeordneten Sprossen auf der gleichen Seite des raum- abschliessenden Bauteils befinden und die in der andern Richtung angeordneten auf der andern Seite. Im Gegensatz zur üblichen Konstruktion befinden sieh also die senkrecht oder schräg zueinander angeordneten Sprossen nicht in der gleichen Ebene. Schnitt- und Fräsarbeiten sind daher an den Kreuzungs stellen nicht, notwendig. Die Sprossen werden einfach auf ihre Gesamtlänge zugeschnitten, so da.ss sie in den Rahmen hineinpassen. An den Kreuzungsstellen sind lediglich Löcher zii bohren und die Sprossen z. B. mit. Schrauben oder Nieten miteinander zu verbinden. Handelt es sich uni eine Aussenwand, so sorgt man zweckmässigerweise dafür, dass die senkrechten Sprossen aussen und die waag rechten innen sind, damit. der Regen aussen gut ablaufen und sich kein Schnee ansammeln kann. Selbstverständlich kann man beide Sprossenreihen schräg anordnen, statt senk- bzw. waagrecht. Bei der Herstellung einer undurchsichtigen Wand kann man zwischen den beiden Spros senreihen Blechtafeln, vorzugsweise aus Alil- minium oder Aluminiumlegierung, anordnen. Diese Blechtafeln brauchen nicht für jedes durch die Sprossen gebildete Quadrat zuge schnitten zu werden, sondern gehen vorzugs weise durch. plan benützt also am besten grosse Blechtafeln, auf die man auf der einen Seite die eine Sprossenreihe und auf der andern Seite die andere Sprossenreihe auf schraubt. 1Ieistens genügen die an der Kreu zungsstelle der Sprossen angebrachten Schrau ben oder Nieten. Die Zeichnung veranschaulicht. an Hand eines Ausführungsbeispiels den Erfindungs gegenstand, und zwar zeigt: Abb.1 ein Garagekipptor in Ansicht, Abb.2 die linke untere Ecke des Tores nach Abb. 1 in Ansieht von aussen und Abb. 3 im senkrechten Schnitt, seitlich von rechts aus gesehen, Abb. 4 einen Schnitt. längs der Linie -1-_1 von Abb. l., Abb. 5 einen Schnitt längs der Linie 73-B von Abb.1. Abb. 6 einen Schnitt längs der Linie C-C von Abb.l. Abb. 7 einen Schnitt längs der Linie D-D von Abb. 1, Abb. 8 einen Schnitt durch ein Randprofil zur Aufnahme einer Fensterscheibe und Abb. 9 einen Querschnitt durch ein Profil zur beiderseitigen Aufnahme von Fenster scheiben. In Abb. 1 sind die lotrechten Aussenspros sen mit 1 bezeichnet. Die waagrechten Innen sprossen 2 sind, weil nicht sichtbar, gestri chelt angedeutet. 3 ist eine Blechwand aus einer Aluminiumlegierung (Füllplatte), und 1 sind Fensterscheiben. Die Sprossen sind an den Kreuzungsstellen miteinander und mit der Blechwand mit Hilfe von Schrauben verbun den. 5 ist der Rahmen, der das Sprossengerüst und die Plattenfüllung aufnimmt. Die Abb. 2 und 3 zeigen den Aufbau des aus T-Profilen bestehenden Rahmens. Die T- Profile haben hier einen hohl ausgebildeten Flansch 6. Der Steg 7 ist. gegen den Längs rand des Flansches ungefähr um die Dicke der Füllplatte 3 versetzt und zum Anliegen an die Füllplatte 3 bestimmt, und zwar ist das waagrechte Rahmen-T-Profil so angeordnet, dass der Steg 7 sich auf der Innenseite des Tores befindet, während beim senkrechten Profil der Steg 7 auf der Aussenseite liegt. Der Rand der Blechwand 3 ist am untern und am seitlichen Steg 7 befestigt. Auf Abb. 4 ist ersichtlich, wie die Blech platte 3 am Steg 7 des Rahmen-T-Profils an geschraubt ist. Die senkrechte Aussensprosse 1 ist hohl ausgebildet und weist ausserdem auf der Seite der Innensprossen \? eine Längs nut 8 auf, welche die Schraubenköpfe 9 auf nimmt. Die waagrechten Innensprossen 2 be stehen aus quadratischen Rohren, wie aus den Abb. 5 und 6 näher ersichtlich ist. Sie sind an den Kreuzungsstellen mit Hilfe der Schrau ben 10, die beispielsweise aus verzinktem oder kadmiertem Eisen oder auch aus einer festen Aluminiumlegierung bestehen, und der Mut tern 11, die mit einem Schlitzkopf versehen sind, verbunden. An den Kreuzungsstellen müssen daher lediglich das Blech 3 und die Sprossen 2 durchbohrt werden. Schnitt- oder Fräsarbeiten fallen vollkommen weg. Die Abb. 5 zeigt einen ähnlichen Aufbau wie die Abb. 4. Die Rinne 8 des hohlen Sprossen profils 1 ist gut sichtbar. Zur Erreichung einer guten Abdichtung bei geschlossenem Tor ist ein besonderes Winkelprofil 12 an die äussere Schmalseite des hohlen Flansches 6 des Rahmen-T-Profils angeschraubt. In einem Längsschlitz dieses besonderen Winkelprofils ist eine dichtende Gummileiste 13 eingelassen, die beim Schliessen des Tores gegen das Win kelprofil 14 der Schwelle zum Anliegen kommt. Das obere waagrechte Rahmen-T-Profil, wie aus Abb. 6 ersichtlich ist, ist ebenfalls mit. einem besonderen Winkelprofil 12 und einer Gummidichtungsleiste 13 versehen. Zwecks Anbringung der Fensterscheiben ist am obern waagrechten Teil des T-Profilrahmens ein U- Profil 15 angeschraubt, das selber mit einem besonderen Winkelprofil 16 verbunden ist, das zwei Nasen 17 und 18 aufweist und in wel ches das Gummiprofil 19 eingedrückt ist. Dieses Gummiprofil 19 bildet einen in einer Ebene liegenden Rahmen, hält die Glasscheibe 20 allseitig fest und dichtet ihren Rand her metisch ab. Am obern Teil der obersten waag rechten Sprosse 2 ist ebenfalls ein Winkel profil 16 befestigt. Der obere Rand der raum abschliessenden Blechplatte 3 stösst unter der waagrechten Sprosse 2 an das Winkelprofil 1.6 an. Aussen sind die senkrechten Sprossen 1 angebracht. Das U-Profil 15 und das Win kelprofil 16 können zusammen ein einheit liches, aus einem Stück bestehendes Profil bil den, wie in Abbildung 8 gezeigt ist. Für den äussersten, seitlichen Rahmenabschluss der Fensterreihe setzt man zwischen dem obern Rahmen-T-Profil und dem obersten waagrech ten Profil links und rechts je einen Abschnitt des U-Profils 15 auf die Vertikalsprossen auf, wie auf Abb. 7 gezeigt. Diese Abschnitte wer den ebenfalls mit dem Winkelprofil 16 ver sehen. Auf die übrigen Vertikalsprossen kön nen Vierkantrohrabsehnitte zwischen dem obern waagrechten Rahmen-T-Profil und der obersten waagrechten Sprosse aufgesetzt und beiderseits mit dem besonderen Winkelprofil 16 versehen werden. Man benützt aber an die sen Stellen vorzugsweise ein besonderes Profil 21 aus einem Stück nach Abb. 9. In ähnlicher Weise wie das Garagekipptor nach den Abbildungen können andere raum abschliessende Bauteile hergestellt und mon tiert werden, z. B. undurchsichtige Aussen oder Innenwände, Schiebetore, Flügel- oder Schiebefenster, Flügel-, Schiebe- oder Dreh türen, verglaste Wände, Dächer usw. Dank dem beschriebenen Verfahren ist es möglich, trotz dem höheren Leielitmetallpreis raumabschliessende Bauteile mit. rahmen- und (r tterartigem Gerüst aus einer Aluminium legierung ungefähr ebenso billig oder gar bil liger herzustellen als die raumabschliessenden Bauteile herkömmlicher Konstruktion aus Eisen. In diesem Falle kommt als weiterer, verbilligender Vorteil, dass bei Aluminium legierungen ein Anstrich meistens überflüssig ist. Die Rahmen- und Sprossenprofile können aber z. B. auch aus Eisen, Kupfer oder Kup ferlegierungen bestehen. Immerhin ist die Ausführung aus Aluminium oder Aluminium legierungen aus verschiedenen Gründen vor zuziehen: leichte Herstellbarkeit von Sonder profilen in der Strangpresse, leichtes Gewicht, hohe Wetterbeständigkeit, gefälliges Aussehen, keine Bildung von farbigen Salzen, die den Bauteil und die benachbarten Bauteile unan sehnlich machen können, leichte Bearbeitbar- keit.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH 1:</B> Verfahren zur Herstellung eines raumab schliessenden Bauteils, der in einem Rahmen ein gitterartiges Gerüst aus metallenen Spros sen und dazwischen befestigte Platten auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass die Spros sen an den Kreuzungsstellen übereinander gelegt und so miteinander verbunden werden, dass sieh alle in gleicher Richtung angeord neten Sprossen auf der gleichen Seite des raumabschliessenden Bauteils befinden und die in der andern Richtung angeordneten auf der andern Seite. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet., dass Sprossen aus Leichtmetall benützt werden. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Sprossen unter Zwischenlegen eines metallenen Bleches kreuz weise miteinander verbunden werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bleche aus Leichtmetall bestehen. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man für die Her stellung des Rahmens Abschnitte eines T-Pro- fils benützt, dessen Steg auf den Flansch quer zur Achse um die Dicke der Füllplatten versetzt und zum Anliegen an die Füllplatten bestimmt ist, und dass man das eine parallele T-Profilpaar so anordnet,dass der Steg in Richtung der einen Seite des raumabschliessen den Bauteils und das andere parallele T-Pro- filpaar so, dass der Steg in Richtung der an dern Seite versetzt ist. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass bei durch die Sprossen gebildeten Quadraten, die eine Glas scheibe aufnehmen sollen, zusätzliche Spros senabschnitte so angebracht werden, dass die Fensterscheiben von einem in einer Ebene be findlichen Rahmen umfasst werden.<B>PATENTANSPRUCH</B> TI: Nach dem Verfahren gemäss Patentan spruch I hergestellter raumabschliessender Bauteil, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprossen an den Kreuzungsstellen übereinan- derliegen und so miteinander verbunden sind, wobei sich alle in der gleichen Richtung an geordneten Sprossen auf der gleichen Seite des raumabschliessenden Bauteils befinden und die in der andern Richtung angeordneten auf der andern Seite. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 6. Bauteil nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, da.ss die Sprossen aus Leichtmetall bestehen. 7.Bauteil nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Sprossen hohl sind. B. Bauteil nach Patentanspruch II und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der einen Seite. des Bauteils be findlichen Sprossen auf der Seite, die gegen die andere Sprossenreihe liegt, eine in Längs richtung verlaufende, rinnenartige Ausneh- mung aufweisen, in der die Köpfe von Schrauben, die zur Verbindung der Sprossen an den Kreuzungsstellen dienen, angeordnet sind. 9.Bauteil nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass an den Stellen, wo Fensterscheiben angebracht sind, zusätzliche Sprossenabschnitte so angebracht. sind, dass ein in einer Ebene liegender Rahmen den Fensterrand allseitig umfa.sst. 10. Bauteil nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilabschnitte, welche den Fenster rahmen darstellen, eine Gummieinlage auf weisen, die den Rand der Fensterscheibe um fasst.
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