CH282928A - Einrichtung in Blockanlagen von Eisenbahnanlagen zur Prüfung der über eine durchgeschaltete Station führenden Blockschleife. - Google Patents

Einrichtung in Blockanlagen von Eisenbahnanlagen zur Prüfung der über eine durchgeschaltete Station führenden Blockschleife.

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CH282928A
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CH
Switzerland
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station
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Societe Technique Pour L Stin
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Stin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/08Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
    • B61L23/12Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only partly operated by train

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Einrichtung in Blockanlagen von Eisenbahnanlagen zur Prüfung der über eine  durchgeschaltete Station führenden Blockschleife.    Im schweizerischen Patent Nr. 254131 wird  eine Bahnstrecken-Blockanlage beschrieben, bei  der das Einfahrsignal für die betreffende  Blockstrecke     erst    auf Fahrt gestellt werden  kann, nachdem mindestens ein Organ ausser  halb der eigenen Station dahin     überprüft     worden ist, ob es sieh in einem     zulässigen    Zu  stand befindet.

   Ist. die Station mit einer     Stell-          werkdurehschaltung    ausgerüstet, wobei gemäss  schweizerischem Patent Nr.269022 die     Block-          einriehtungen    auf der durchgeschalteten Sta  tion automatisch mitarbeiten, derart, dass min  destens einzelne der für die eine Strecke sich  abspielenden Vorgänge automatisch auf die  nachfolgende Strecke übertragen werden, so  muss entweder das Ausfahrsignal für die nach  folgende Blockstrecke der durchgeschalteten  Station ebenfalls mitlaufen, um bei negativem  Erfolg der Prüfung der in der nächsten Sta  tion liegenden Einrichtungen den Zug aufhal  ten zu können, das heisst in diesem Fall geht  es nicht.

   auf Fahrt, oder es müssen Mittel ge  funden werden, um diese Prüfung auf die be  diente Anfangsstation zu übertragen, derart,  dass in der Anfangsstation das Ausfahrsignal  nur dann auf Fahrt gehen kann, wenn sowohl.  die Einrichtungen des     Streckenblocks    für den       Abschnitt.    vor der durchgeschalteten Station  als auch die Einrichtungen des Streckenblock  abschnittes hinter der durchgeschalteten Sta  tion geprüft sind.

   Wird diese Prüfung da  durch bewerkstelligt, dass in die Blockschleife  von der Anfangsstation her ein Strom ge-    schickt wird, der zu schwach ist, um am an  dern Ende der Blockschleife einen Vorgang  auszulösen, so kann dieser Prüfvorgang, auch  Schleifenprüfung genannt, nicht dazu ver  wendet werden, die Prüfung auf die hinter  der durchgeschalteten Station liegende Block  schleife auszudehnen. Es ist daher notwendig,  das Signal der Anfangsstation nicht nur vom       Prüfvorgang    selbst abhängig zu machen, son  dern von andern Vorgängen, die in der fol  genden Station weitere Vorgänge auszulösen  vermögen, wobei jedoch der Vollzug dieser  Vorgänge festgestellt, das heisst quittiert sein  muss.

   Am besten kann hierzu die Vorblockung  selbst verwendet werden, da dieser Vorgang  mit dem auf Fahrtstellen des Signals in eng  stem Zusammenhang steht.  



  Bevor in der Anfangsstation das     Signal     auf Fahrt gehen kann, laufen in der Block  anlage von nicht durchgeschalteten Stationen  nacheinander folgende Vorgänge ab  1. Prüfung der Blockschleife bis zur Nach  barstation.  



  2. Wenn das Prüfungsergebnis positiv ist,  Durchführung des Vorblockvorganges zur  Nachbarstation.  



  3. Wenn Vorblockvorgang in der Nach  barstation beendet, Durchführung des Quit  tierungsvorganges von der Nachbarstation in  die Anfangsstation.  



  Infolge der     Zwangläufigkeit    der Reihen  folge dieser Vorgänge ist es in denjenigen     sol-          eher    Blockanlagen, bei welchen das Ausfahr-      Signal der voranliegenden bedienten Anfangs  station erst dann auf Fahrt geht, wenn der  Vollzug der Vorblockung von der Blockend  station quittiert ist, gemäss dem erfinderischen  Gedanken möglich, die Einrichtung zur Prü  fung der von einer Anfangsstation über eine  Station, die durchgeschaltet und mit einer  Blockapparatur ausgerüstet ist, zu einer  Nachbarstation führenden Blockschleife der  art auszubilden, dass in der durchgeschalteten  Station der Quittierungsvorgang zur voran  liegenden Anfangsstation so lange aufgehalten  bleibt,

   bis die Quittung für den Vollzug der  an die nachfolgende Nachbarstation weiter  geleiteten Vorblockung von der nachfolgen  den Station eingetroffen ist.  



  Die Einrichtung kann so ausgebildet sein,  dass, wenn die Prüfung der Blockschleife zwi  schen der durchgeschalteten und der Nach  barstation aus irgendeinem Grunde negativ  ausfallen sollte, der Blochvorgang von der  durchgeschalteten Station zur Nachbarstation  nicht weitergeleitet werden kann und somit.  auch der Quittierungsvorgang von der Nach  barstation zur durchgeschalteten Station aus  bleibt. Da der Quittierungsvorgang jedoch  gleichzeitig vorausgesetzt wird, um den Quit  tierungsvorgang von der durchgeschalteten an  die Anfangsstation weiterleiten zu können,  das Eintreffen dieses Quittierungsvorganges  in der Anfangsstation jedoch Voraussetzung ist  für die Möglichkeit des Auf-Fahrt-Gehens des  Signals, bleibt das Signal auf Halt, wenn die  Prüfung in der Schleife hinter der durchge  schalteten Station nicht zum Erfolg führt.  



  Es ist ohne weiteres einzusehen, dass die  beschriebenen Vorgänge sich in derselben  Weise über mehrere zwischen der Anfangs  station und der Nachbarstation liegende  durchgeschaltete Stationen fortsetzen können.,  so dass zwischen der Anfangs- und der End  station die Signale nur auf Fahrt gehen kön  nen, wenn die Prüfungen sämtlicher zwischen  Anfangs- und Endstationen liegender Block  schleifen den gewünschten Erfolg hatten.  



  Die Zeichnung zeigt einen Teil des prinzi  piellen Schaltungsschemas einer Blockanlage    mit einem Ausführungsbeispiel der Einrich  tung nach der Erfindung.  



  Mit 1 ist die Blockanfangsstation, mit 2 die  durchgeschaltete Blockstation und mit. 3 die  Blockendstation dargestellt. Die Relais       _11-11a1,        ,12-=1a2    stellen die Blockanfangs  felder und die Relais E2-Ea2, E3-Ea3 die  Blockendfelder dar. Diese Relais sind Stütz  relais, wobei der Anker des Relais     .11,        Q12,    E2  und E3 sieh jeweils auf dem Anker des Re  lais Aa1, Aa2, Ea2 und Ea3 abstützt. Die  Anker der Relais Aa1, Aa2, Ea2 und Ea3  stützen sieh nicht, ab.  



  Nachfolgend wird nun ein Prüf- und Quit  tierungsvorgang über die durchgesehaltete  Blockstation 2 nach der Blockendstation 3  stromkreismässig beschrieben. Die Signalhebel  kontakte S1 und<B>82</B> werden durch den Signal  schalter geschlossen. Es fliesst ein Strom von  Batterie +, Relais Aal, Leitung Ll, Kontakt  <I>f,</I> Relais E2, Leitung<I>L2,</I>     Batterie    -. Das hat  zur Folge, dass das Relais     Aal    aufzieht, das  Relais A1 abfällt, weil die Ankerabstützung  durch den Anzug des Relais Aal aufgehoben  wird. Auch das Relais E2 wird erregt, zieht  seinen Anker an und stützt. ihn auf demjeni  gen des Relais Ea2 ab. Der Kontakt. f des  Relais E2 öffnet. Eine Unterbrechung des  Stromkreises kann jedoch nicht erfolgen, da  die Kontakte BDl und BD2 infolge der Block  durchschaltung gearbeitet haben.

   Der Kon  takt e des Relais E2 überträgt die Zustands  änderung auf die Blockschleife zur Blockend  station, und     zwar    folgendermassen:  Batterie +, Kontakt e, Kontakt BD2, Re  lais Aa2, Leitung L3, Kontakt k, Relais E3,  Leitung     L4,    Batterie -.  



  Das Relais     .1a2    zieht in Serie mit Relais  E3 auf, und das Relais  < 12 fällt ab. Der  Stromkreis des Relais E2 bleibt geschlossen,  da der Kontakt     g    schliesst, bevor der Kontakt  h öffnet. Das     Relais    E3 stützt seinen Anker  auf demjenigen des Relais     Ra3    ab. Der Kon  takt     1c    des Relais E3     öffnet    den     Stromkreis     und bewirkt,     da.ss    das Relais     1a2    abfällt. Das  hat zur Folge,     da.ss    auch der Stromkreis zur       Bloekanfangsstation    durch Kontakt     g    unter  brochen wird.

   Auf der     Bloekanfangsstation         fällt das Relais     Aal    ab und schliesst den  Stromkreis des Signals über folgende Kon  takte:  Batterie +, Signalschalterkontakt S2, Kon  takt c, Kontakt     (l,    Signallampe     C,    Batterie -.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung in Blockanlagen von Eisen bahnanlagen zur Prüfung der von einer An fangsstation über eine durehgeschaltete Sta tion, die mit einer Blockapparatur ausgerüstet ist, zu einer Nachbarstation führenden Block schleife, bei welchen Blockanlagen, bevor in der Anfangsstation das Ausfahrsignal auf Fahrt gehen kann, sich folgende Vorgänge abspielen:
    Prüfung der Blockschleife bis zur Nachbarstation, bei positivem Prüfergebnis Durchführung des Vorblockvorganges zur Nachbarstation, nach beendetem Vorblock vorgang Durchführung des Quittierungsvor ganges von der Nachbarstation in die An fangsstation, und bei welchen Blockanlagen das Ausfahrsignal der voranliegenden bedien ten Anfangsstation erst dann auf Fahrt geht, wenn der Vollzug der Vorblockung von der Blockendstation quittiert ist, dadurch gekenn zeichnet, dass in der durchgeschalteten Station der Quittierungsvorgang zur voranliegenden Anfangsstation so lange aufgehalten bleibt, bis die Quittung für den Vollzug der an die nachfolgende Nachbarstation weitergeleiteten Vorblockung von der nachfolgenden Station eingetroffen ist.
CH282928D 1949-10-13 1949-10-13 Einrichtung in Blockanlagen von Eisenbahnanlagen zur Prüfung der über eine durchgeschaltete Station führenden Blockschleife. CH282928A (de)

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